Frage von John7300, 42

Wie lange muss man für Rückfragen bereitsstehen?

Hallo zusammen, ich habe mal eine theoretische Frage. Nehmen wir mal an Mitarbeiter A ist vor über einen halben Jahr auf eine andere Stelle und Abteilung innerhalb des Unternehmens gewechselt. Seine alten Aufgaben hat Mitarbeiter A an seinen Nachfolger in der alten Abteilung übergeben. Nach über einen halben Jahr kommen immer wieder Nachfragen zu den Aufgaben wieso Mitarbeiter A es so gemacht hat, ob Mitarbeiter A die benötigten Informationen bereitstellen kann etc. Es wurden wohl auch einige kleine Fehler aus der Vergangenheit erkannt und von Mitarbeiter A verlangt, dass er diese noch verbessert obwohl er bereits in einer anderen Abteilung ist. Meine Frage wäre, wie lange muss Mitarbeiter A den Nachfolger für Rückfragen zur Verfügung stehen und muss Mitarbeiter A auch Fehler beseitigen obwohl er ein anderes Aufgabengebiet hat um keinerlei arbeitsrechtliche Probleme wie Abmahnung oder Kündigung zu bekommen?

Antwort
von habakuk63, 15

Bei mir war es nach einem firmeninternen Wechsel ähnlich. Nachfolger eingearbeitet und dann kamen 1 1/2 Jahre in unregelmäßigen Abständen immer wieder Fragen und alte Probleme hoch, bis der Nachfolger des Nachfolgers kam. Der, Nachfolger 2, hat mich nach 4 Wochen aufgesucht und um einen "Übergabe-Gesprächstermin" gebeten. Dieser dauerte einen ganzen Tag, der Neue hatte viele, gute Fragen und danach habe ich nie wieder eine Frage oder ein Problem lösen müssen. 

Eventuell ist dein Nachfolger auch so ein Kandidat, wie mein erster Nachfolger?

Antwort
von miezepussi, 32

Wurde denn das Aufgabengebiet komplett übergeben. So dass der Neue ohne Rückfragen auskommen könnte? Wenn nein, hat Mitarbeiter A einen Fehler gemacht, den er schnellstmöglich beheben sollte. Stellt sich der Neue aber zu blöd an, wäre eine diesbezügliche Rückfrage beim Chef sinnvoll.

Antwort
von Marakowsky, 17

Das klingt so, als sei Mitarbeiter a im selben unternehmen in einer Ausbildung verblieben? Falls ja, würde ich sagen, solange dieser für das Unternehmen tätig ist. Es sieht doch so aus, dass man sich intern ja nicht in die Suppe spuckt. Bei einer Eskalation würden sich die Vorgesetzten zusammen setzen und Mitarbeiter a vermutlich offiziell anweisen. Es kommt also aufs Gleiche hinaus, mit dem Unterschied, dass Mitarbeiter a sich nicht kooperativ gezeigt hat.

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