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Wie lange muß man beim Arzt trotz "festen" Termins warten?

gefragt von huguehugue am 27.06.2007 um 22:49 Uhr

Letzte Woche mußte ich bei einem Orthopäden trotz eines fest vereinbarten Termins 1 1/2 Stunden warten. Als ich mich nach 1 Stunde wegen der langen Wartezeit meldete, wurde mir als Antwort gesagte, dass es sich zwar um einen festen Termin - aber mit "unbestimmter" Wartezeit handle. Da frage ich mich schon, warum man dann überhaupt einen Termin vereinbart und war über diese "schwammige" Auskunft sehr verärgert. Wie lange sollte man überhaupt mit Termin warten müssen?


Reply


jbinfo
beantwortet von jbinfo am 27. Juni 2007 22:52
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Bei meinem Hausarzt muss ich maximal 15 Minuten warten. Das finde ich auch ok.


anonym
beantwortet von wolfshund am 27. Juni 2007 22:53
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Meiner Ansicht nach maximal zwanzig Minuten. Natürlich kommen immer mal Notfälle dazwischen, darüber sollte man aber informiert werden, schließlich bist Du Kunde. Jede längere grundlose Wartezeit zeugt von schlechter Organisation.


paradies
beantwortet von paradies am 27. Juni 2007 22:55
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Sehr (!) gute Frage. Im Wartezimmer meines Hausarztes hängt ein ganz großes Plakat, daß es quasi einen Vertrauensverlust zwischen Arzt und Patient gäbe, wenn man auf dem vereinbarten Termin beharrt. Man will vor dem Motzen also schon mal den Wind aus den Segeln nehmen.


Kai aus  Berlin
beantwortet von Kai aus Berlin am 27. Juni 2007 23:10
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Auch wenn ich sehr ungern warte, verstehe ich auch den Arzt, dass man die Zeit für einen Termin nur sehr schwer vorausplanen kann. Kleine Verzögerungen summieren sich am Laufe des Tages. Nur fällt mir auf, dass ich bei manchen Ärzten trotz Termin immer wesentlich länger warte als bei anderen, die auch volle Wartezimmer haben. Eine halbe Stunde verzögerung finde ich schon noch ok, aber länger ist kaum akzeptabel. Ich kann mir nicht einen halben Tag freihalten, um 10 Minuten vom Arzt behandelt zu werden.


asti76
beantwortet von asti76 am 27. Juni 2007 22:54
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Es ist leider schlimme Realität, dass viele Ärzte mehr zu tun haben, als gut ist. Die Termine werden in immer kürzeren Abständen vergeben, "Privatpatienten" und "Notfälle" dazwichen geschoben und so entstehen Wartezeiten. Ich glaube man hat wenig Möglichkeiten etwas dagegen zu unternehmen, außer den Arzt zu wechseln, aber beim nächsten wird es nicht anders aussehen. Leider!





anonym
beantwortet von Rolfe am 27. Juni 2007 23:27
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Ich muss bei meiner Hausärztin meistens über eine Stunde warten, aber alle anderen Patienten auch - trotz "fester" Termine. Obwohl ich Privatpatient bin, finde ich es gut, dass meine Ärztin keinen Unterscheid macht zwischen Kassen- und Privatpatienten! Und eben deshalb rege ich mich nicht auf wegen der langen Wartezeiten! Letztlich ist für mich entscheidend, dass sie immer für mich da ist - alles andere ist egal.


anonym
beantwortet von Herthi am 28. Juni 2007 00:44
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Habe bisher schon fünf Orthopäden durchprobiert. Durchschnittliche Wartezeit gut eine Stunde. Bei einem Orthopäden, bei dem ich einmal war und nie wieder, musste ich insgesamt mind. 4std warten mit Röntgen und Nachbesprechung... die Behandlungszeit war nicht länger als 15 min wobei mir am Ende nur der Rat gegeben wurde ich soll mich mal einpaar Wochen schonen und kühlen... Man sollte also vorsichtshalber gut und gern 2 Stunden für einen Orthopäden Besuch einplanen. Bei meinem Hausarzt oder Zahnarzt geht es dagegen in 15 bis 20 min.


UlfDunkel
beantwortet von UlfDunkel am 28. Juni 2007 09:22
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Ob es hierzu eine verbindliche, rechtliche Regelung in unserem alles regelnden Deutschland gibt, weiß ich nicht. Ich weiß aber, dass die Ärztelobby bisher alles so geregelt hat, dass man ihr so wenig wie möglich ans Zeug flicken kann.


Ich warte bei meinem Hausarzt in der Regel 15 Minuten -- ohne vorherigen Termin!

Bei meinem Zahnarzt warte ich in der Regel 30 Minuten -- ohne vorherigen Termin.

Bei meinem vorletzten Augenarzt musste ich oft 2-3 Stunden warten -- trotz Termin. Seitdem gehe ich zu einem anderen Augenarzt, der mich maximal 20 Minuten warten lässt.

Ich glaube, ein Problem ist die "Ärztedichte". Dort, wo Fachärzte einen relativ großen Einzugsbereich haben, sind die Praxen oft überfüllt und die Leute sitzen murrend länger, weil der Weg zum nächsten Facharzt noch länger wäre.


Auf http://www.helpster.de/ kann man Erfahrungen mit Ärzten nachlesen oder selbst veröffentlichen.


elkera
beantwortet von elkera am 28. Juni 2007 07:45
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Bei meiner Hausärztin rechne ich immer 1 Stunde Wartezeit ein, wenn ich einen Termin habe. Ohne Termin bis zu 2 Stunden Wartezeit. Dafür weiß ich aber, das sich die Ärztin für jeden Patienten Zeit nimmt. Pro Termin werden bei ihr automatisch 20 Minuten Zeit eingeplant, und bei machen dauert es halt dann doch etwas länger. Aber da ich mit meiner Ärztin sehr zufrieden bin, nehme ich die Wartezeiten halt in Kauf.

.

Bei den Fachärzten hatte ich teilweise auch schlechte Erfahrungen gemacht. Besonders bei meinem alten Augenarzt. Dort habe ich oft bis zu 2 1/2 Stunden gewartet.

Bis er mal im Urlaub war und ich wegen einer akuten Entzüdung zu seiner Vertretung musste. Dort habe ich nicht lange warten müssen und seitdem bin ich dort Patientin. Unter anderem auch deswegen, weil er mir nicht gleich die Igel - Liste vorlegte und zusätzliches Geld wollte.


Heartlight
beantwortet von Heartlight am 28. Juni 2007 07:56
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Das mit den Orthopäden scheint überall gleich zu sein. Ich habe letzte Woche mit Termin noch 1 1/2 Stunden gewartet und hatte noch Glück. Es waren Leute im Wartezimmer, die das erste Mal bei diesem Doc waren und 4-5 Stunden!!! schon warteten.

Und dann wartet man aber noch 6 Wochen bis man einen Termin kriegt! Doktor wechseln bringt auch nichts. Man wartet bei uns bei allen Orthopäden so lange. Das ist der Wahnsinn.

Kommentar von Simple_avatar5small Erdal am 28. Juni 2007 11:18

bei uns auch. Aber wehe man ist selbst 5 min zu spät. Dann kann man seinen Termin vergessen, obwohl die Patienten von vorher noch lange nicht dran waren.

Kommentar von E8636ea013e682faf61f56ce1cb1ab5csmallOskar Momo am 28. Juni 2007 18:43

*lach * genauso isses xD


grisu05
beantwortet von grisu05 am 31. Juli 2007 10:36
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Am schlimmsten sind die Unikliniken. Meine Frau wartet in der Regel in Freiburg zwischen 1 und 4 Stunden! Da hängen dann die ISO-Zertifikate an den Wänden, die besagen sollen, wieviel man für Kundenzufriedenheit tut... Die sollten das viele Geld für die Zertifizierung lieber in Ärzte investieren! Wenn ich sie begleite, nehme ich immer den Laptop mit. Dann kann ich wenigstens die Wartezeit sinnvoll nutzen.


anonym
beantwortet von wollywachtel am 31. Juli 2007 11:44
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Mit meinen Hausärzten hatte ich bislang immer Glück: dank ihres guten Praxismanagments habe ich mit Termin maximal 10 Minuten Wartezeit.

Leider ist es bei meinem neuen Augenarzt mit Termin, auf den man auch 2 Monate warten mußte,nicht so toll: 2 Stunden Wartezeit!

Dieses Problem ist auch immer besonders schlimm bei den Frauenärzten: Termin vor einem halben Jahr gemacht für 7:45 Uhr, die Praxis öffnet erst um 8 Uhr, und es haben 5 andere denselben Termin. Wartezeit also 1 Stunde! Das mache ich aber auch nur 2 mal mit, dann wechsle ich. Notfälle kann es immer geben, aber das stundenlange Warten ohne das man Bescheid gesagt bekommt, nervt!

Mein schlimmster Fall: zur Blutabnahme mußte eine Woche vorher ein Termin gemacht werden, Blutabnahme machte bei dem Arzt die Arzthelferin, und darauf mußte man dann noch 2 Stunden warten!! Das war dann auch das letztemal.

Ich kann nur jedem raten: wenn möglich, wechselt den Arzt!


anonym
beantwortet von Genrix am 31. Juli 2007 16:28
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Zwischen 15 min. und 2,5 St.!! Und in der Notaufnahme in dem Krankenhaus könnte bis zu 3 Stunden sein. Und dann ein unverschämten Antwort bekommen - für ihre Problemen haben wir hier keinen Arzt, suchen sie sich einen Fachartzt/Spezialisten (am Sonntag!!!).

Bei erster Möglichkeit - wechsle ich auch solche Ärzte und Krankenhäuser!!!


anonym
beantwortet von dummbatz am 10. September 2007 13:48
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Viele Leute haben viele verschiedene Erfahrungen bei ihren Ärzten gemacht. Mit festem Termin habe ich - außer beim Orthopäden(!)- fast immer nur "angemessene Wartezeiten erlebt. Wobei das "Angemessene" auch schon mal eine Stunde sein kann, wenn z.B. ein Kind das vom Klettergerüst gefallen ist und nun einige ausgeschlagene Zähne hat... Vielleicht sollte man(n) insbesondere bei spolchen Ärzten, die einem bei "Vergessen" oder einer "kurzfristigen Terminabsage" Regressforderungen ankündigen, diese einmal deutlich darauf aufmerksam machen, dass JEDER Rechte und Pflichten hat. Wenn dadurch das "Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient" gestört wird, war es im Grunde vorher auch nicht da und man(n) sollte wirklich schleunigst den Arzt wechseln (sofern es eine Alternative gibt).


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