Frage von Pitralon, 220

Wie lange lebt eine Katze, wenn FIP ausgebrochen ist?

Hallo, bei unserem Kater 1 Jahr 4 Monate alt wurde in einer Tierklinik leider der tödliche Virus FIP von der Tierärztin diagnostiziert

Es wurde eine Probe eines Punktats aus der Flüssigkeit im Bauch eingeschickt, welche angeblich ein positives Laborergebnis hervorbrachte. Laut Aussage der Tierärztin hätten wir unseren Kater gleich einschläfern lassen sollen. Er hatte zu diesem Zeitpunkt Fieber und war schwach auf den Beinen. Sie meinte er würde wohl sonst in eingen Tagen so oder so sterben, da die Krankheit immer tödlich endet.

Nun ist es 2 Wochen her und unser Kater ist immer noch matt, schläft sehr viel, frisst allerdings wieder. Zwar mit verminderten Apettit, aber trotzdem noch so, dass er nicht total abmagert.

Auffällig ist, dass er kein Fieber mehr hat. Berührungsempfindlich am Bauch ist er immer noch. Auch kann er nirgends mehr hochspringen. An den Hinterläufen fehlt ihm einfach die Kraft.

Stutzig macht mich die nun doch längere Zeit, die er noch am Leben ist und zumindest bis dato keine weiteren Verschlechterung anzeigt.

Wer hat Erfahrungen mit ausgebrochener FIP, wie der Krankheitsverlauf war?

Vielen Dank für Eure Antworten!

Gerald

Antwort
von KatzenEngel, 135

Das tut mir so Leid für Euch und Eure Katze :/

Aber bitte erspart ihr den Todeskampf, ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer das ist und dass man das gerne rausschiebt. Ich habe dann doch recht schnell gemerkt, dass meine Katze einfach nicht mehr kann und ließ sie erlösen, bei ihr hätte es auch mit einem Erstickungstod geendet (andre Krankheit), doch das musste ich ihr ersparen, das war ich ihr schuldig.

Viel Kraft für Euch in der schweren Zeit :)

Antwort
von dennybub, 59

Lies dir mal bitte diese Seite durch, falls du sie nicht schon kennst:

http://www.katzen-lexikon.de/FIP

Sehr sachlich und aufschlussreich!

Kommentar von Pitralon ,

Diese Seite kannte ich noch nicht. Auch hier wird wie folgt argumentiert:

..."man sollte sie einschläfern lassen, wenn sich ihr Zustand zunehmend verschlechtert..."

Wenn sich der Zustand aber nicht verschlechtert sondern verbessert? Auch wenn es vielleicht trügerisch ist oder nicht von Dauer...trotzdem Einschläfern auf Grund der Diagnose?

Halte ich für falsch. Allerdings muss man sich im klaren sein, dass man ab sofort rund um die Uhr für seine Katze da sein muss. Und das sind wir. Wenn es dieser Virus ist, dann muss doch irgendwann eine Verschlechterung feststellbar sein.

Kommentar von dennybub ,

Genau, deswegen habe ich dir den Link geschickt.

Wir waren in den letzten paar Tagen auch rund um die Uhr für den Kater da, die letzte Nacht bin ich wach geblieben. Da er erst ein paar Tage zuvor zurückgekommen ist und sich wirklich gefreut hatte bei seinen Kumpels zu sein, hatten wir ihn auch nicht direkt nach der Diagnose einschläfern lassen. Die Tierklinik hat uns gesagt worauf wir achten müssen und das haben wir gemacht.

Kommentar von dennybub ,

Noch etwas zu FIP.

2006 haben wir den Kater unserer Nachbarn einschläfern lassen müssen. Noch heute denke ich daran, was dieser arme Kater durchmachen musste.

Wochen vorher haben sich die Leute im Dorf über den Kater lustig gemacht, da er angeblich mitten auf der Straße geschlafen hätte, es hieß, er wäre doch schon alt. (12 Jahre ist für eine Katze nichts).

Beim Endspiel der Fußball-WM sah ich zufällig aus dem Fenster und habe gesehen wie der Kater beim überqueren der Straße, immer mit dem Hinterteil umgefallen ist. Darauf bin ich raus und habe den Kater auf unsere Terasse und den Tierarzt angerufen.
Leider kam nur der junge Kollege. Er hat dem Kater eine Schmerzspritze gegeben und gefragt ob ich ihn bis zum nächsten Vormittag unterbringen kann, er käme dann mit seinem Chef.

Wir Futter und Katzentoilette reingestellt. Am Vormittag als beide TA's kamen, sah es aus wie nach einem Krieg. Streu und Futter  bis an die Wände hoch verteilt. Der Kater muss solche Schmerzen gehabt haben, dass er die Wände hochging. Der Chef hat ihn kaum zu fassen bekommen. Er kam dann direkt bei uns in Narkose. Anhand vom Bauchwasser konnte man sehen dass es FIP ist.

Nur, diese schlimme Nacht hätte man dem Kater ersparen können, wenn dieser TA nicht so gehandelt hätte.

Das war der Zeitpunkt ab dem wir aufgewacht sind und nicht mehr blind einem TA vertrauen, besondere Dinge lieber in der Tierklinik oder bei einem Spezialisten machen lassen.

Antwort
von dennybub, 116

Bitte schau unbedingt im Katzenforum unter "Wartezimmer". Da gibt es extra eine Sparte für FIP.  http://www.katzen-forum.net/infektionskrankheiten/
Wenn möglich lade die Werte hoch. Hier sind so viele die sich mit der Krankheit auskennen. Leider wird viel zu häufig fälschlicherweise FIP diagnostiziert und die Katzen vorschnell eingeschläfert.

Wenn FIP ausgebrochen ist, haben die Katzen leider nicht mehr viel Zeit. Bei uns hatte es ein Kater im Alter von 8 Monaten. Es ging fürchterlich schnell.

Kommentar von Pitralon ,

Dat tut mir sehr leid für Eure sehr junge Katze. Ich nehme an, wenn Du schreibst es ging fürchterlich schnell, dass sich eine massive Verschlechterung des Allgemeinzustandes ergeben hat. Kannst Du den Zeitraum abschätzen?

Kommentar von dennybub ,

Danke.

Wir waren Montag in der Tierklinik, hatten Dienstag das Ergebnis und Mittwoch Mittag mussten wir den Kater erlösen lassen.

Sicher hat sich das zuvor schon abgezeichnet. Wir hatten den jungen Kater vermittelt und nach erst 4 Wochen eine Kontrolle machen können, zuvor wurde das unter fadenscheinigen Gründen immer abgewimmelt. An dem Samstag bevor wir in der Tierklink waren, sind wir dann erschrocken. Der Kater war total abgemagert, deswegen haben wir ihn sofort mitgenommen. Wir dachten er bekam nicht genug zu essen.

Ich habe auch noch die Werte.

Antwort
von MagicalMonday, 138

Dass das Fieber kommt und geht, ist normal. Was jetzt passieren wird ist, dass die Flüssigkeitsansammlung im Bauchraum weiter zunimmt, bis deine Katze schließlich nicht mehr richtig atmen kann.

So Leid es mit tut, aber du solltest das arme Tier tatsächlich lieber erlösen. Sie hätte ohnehin höchstens noch 1-2 Wochen, und da muss sie sich doch nicht auch noch quälen. 

Antwort
von dennybub, 107

Schau mal unter: http://catgirly.info

Sehr gut zur Diagnostik von FIP

Kommentar von Pitralon ,

Danke dafür, diese Seite war der ausschlaggebende Grund für mich, dieseen Thread aufzugreifen, da ich trotz einer gestellten Diagnose Ungereimtheiten zur Beschreibung des Krankheitsbildes FIP festgestellt habe.

Kommentar von Bitterkraut ,

Allerdings ist die Seite von 2006. Die Diagnostik hat sich sicher in den 10 Jahren verbessert. Vielleicht solltest du den TA fragen,nach welcher Methode die Diagnose gestellt wurde.

Antwort
von sukueh, 102

Ich glaube nicht, dass man so genau sagen kann, eine Katze lebt noch so und so viele Tage, wenn die Diagnose FIP gestellt worden ist. Viele Katzen werden vorher eingeschläfert (also vom Besitzer nicht bis zum Tag X gewartet) und oft gehen ja auch noch Behandlungsversuche voran.

Wir haben ebenfalls eine Katze wegen FIP einschläfern lassen, eben auch, als der Tierarzt uns im Röntgenbild die sich ausbreitende Flüssigkeitsansammlung gezeigt hat. Wartet man hier zu lange, erstickt das Tier ganz einfach.

Auch bei unserer Katze gab es im Krankheitsverlauf noch Tage, wo wir den Eindruck hatten, es würde wieder besser gehen, sie würde wieder fressen und Interesse am Spiel mit ihrem Bruder haben. Auch das Fieber hat nachgelassen. Aber oft hier bei solchen Krankheitsfällen ja auch der Wunsch der Vater des Gedanken. Letztlich blieb aber auch uns nur, dem Rat des Tierarztes zu folgen, und das Tier erlösen zu lassen.

Wenn du deiner behandelnden Tierklinik nicht traust, was spricht dagegen, eine andere Klinik/TA aufzusuchen und die Katze noch mal untersuchen zu lassen. Das wäre meiner Meinung nach sinnvoller, als sich auf Krankheitsberichte aus dem Internet zu stützen und unfreundlich auf dir nicht passende Antworten zu reagieren.

Kommentar von Pitralon ,

Es ist mein gutes Recht auf unangemessene Antworten, angemessen zu reagieren!

Einen Menschen, den man nicht mal kennt als egoistisch zu bezeichnen, ohne zu wissen welche Vorkehrungen er im Falle einer Verschlechterung des Tieres getroffen hat, finde ich nicht nur ebenso unfreundlich, sondern schlicht und einfach dumm!

Aber ich sehe schon, ich bekomme hier weniger Antworten auf meine Frage, als Meinungsbildungen. Wobei der Ratschlag sich eine zweite Meinung eines anderen  Tierarztes zu holen davon ausgenommen ist. Diesen Vorschlag finde ich gut.

Kommentar von MagicalMonday ,

Die allermeisten Antworten sind aber nicht unangemessen, sondern einfach nur nicht das, was du hören wolltest.

Niemand zwingt dich, deine Katze einschläfern zu lassen. Es sind alles nur gut gemeinte Ratschläge. Wir sind schließlich auch nicht diejenigen, die am Ende mit dem schlechten Gewissen leben müssen, wenn deine Katze qualvoll verendet ist.

Kommentar von Pitralon ,

Das wird sie ganz sicher nicht. Beim gringsten Anzeichen von Atembeschwerden bin ich 5 Autominuten an der Tierklinik.

Kommentar von sukueh ,

Ich will dir nicht zu nahe treten, aber sitzt du tatsächlich 24 Stunden rund um die Uhr bei der Katze ? Und bist du sicher, dass die 5 Minuten Autoweg zur Klinik tatsächlich im Rahmen der Zeit liegen, die du noch hast, um dem Tier zu helfen ?

Von Menschen, die z. B. Lungenprobleme habe, weiß ich, dass es ein sehr mieses Gefühl sein muss, wenn man den Eindruck hat, man bekäme keine Luft mehr und müsste Ersticken. Allein das Gefühl der Atemlosigkeit ist bereits eine Qual. Ich denke nicht, dass es Tieren anders geht.

Natürlich lässt man sein Tier nicht einschläfern, wenn es aus Krankheitsgründen vielleicht unbequem wird, aber wenn das Ende absehbar ist, kann ich das Leid des Tieres doch verhindern und nicht "nur" abkürzen.

Kommentar von sukueh ,

Na ja, normalerweise sollte man ja einen Tierarzt haben, dessen Aussagen man vertrauen schenkt. Wenn man also nach der Aussage des Tierarztes noch nach weiteren Meinungen zum Krankheitsverlauf im Internet sucht, ist das zwar durchaus legitim und nachvollziehbar, weil man ja in einem schrecklichen Zustand zwischen Hoffen und Bangen ist, aber wie gesagt, habe ich einen TA, dem ich vertraue, daher erübrigten sich für mich immer derlei Nachfragen.

Katzen sind zähe kleine Burschen. Ich bin überzeugt, wenn man denen wirklich mal anmerkt, dass sie gewisse Dinge nicht mehr können oder wollen, dann geht's ihnen wirklich richtig richtig schlecht und dann sollte man vielleicht nicht allzu lange mit seiner Entscheidung abwarten.

Wenn ich jetzt intensiver über die damaligen Ereignisse nachdenke, lag zwischen der Diagnose und der letzten Entscheidung durchaus ein Zeitraum der länger als 2 Wochen war. Bis alle Tests durchgeführt und die Ergebnisse vorlagen. Zudem hatte sich auch bei uns eine gefühlte Verbesserung des Zustands der Katze gezeigt - als Besitzer klammert man sich ja auch an jeden Strohhalm. Letztlich wollten wir es aber auch nicht riskieren, dass das Tier alleine seinen Todeskampf ausfechten musste und folgten daher bei einem der tierärztlichen Kontrollbesuche dem Rat, das Tier erlösen zu lassen.

Kommentar von Pitralon ,

Ok, diese Antwort geht doch schon mal in die Richtung meiner Fragestellung. Vielen Dank dafür! Aber wenn ich deinen Kommentar richtig verstanden habe, habt Ihr Eure Katze einschläfern lassen, obwohl eine vll. vermeindliche Verbesserung eingetreten ist? Jungen Ärzten welche Menschen behandeln rät man: "Man behandelt die Menschen und nicht die Laborwerte!" Hätte sich die Atmung und das Näheverhalten nicht derart verbessert, hätten wir ihn schon lange erlöst.

Kommentar von sukueh ,

Die "Verbesserungssymptome" waren letztlich auch keine wirklichen Verbesserungen (man neigt ja auch dazu, sich an jeden Strohhalm zu klammern, wenn man mit solchen Situationen konfrontiert ist) Sie hat zwar zeitweise wieder besser gefressen und das Interesse an Nähe und Spielen hat sich etwas gesteigert, letztlich hat sich aber die Gesamtsymptomatik dennoch nicht verändert. Letztlich hatte die Katze aber einfach doch eben FIP und es war klar, dass sie nicht wieder gesund werden würde !

Unsere Tierklinik hat uns nach einigen Tagen der Beobachtung dann geraten, die Katze erlösen zu lassen, bevor aufgrund der Wassereinlagerungen ein noch qualvollerer Tod eingetreten wäre. Das wollten wir unserer armen kleinen Mietze definitiv ersparen. Und es war eindeutig abzusehen, dass die Katze eben NICHT wieder gesund werden würde. Warum dann das unvermeidliche auf Kosten des Tieres hinauszögern ?

Kommentar von Pitralon ,

In deinem Schlusssatz gebe ich Dir zu 100 % Recht. Man sollte seine eigene Hoffnung nicht auf ein Tier übertragen, welches unter Schmerzen leidet. Nur können wir das im Verhalten unseres Katers überhaupt nicht erkennen. Er schläft wieder ganz normal und genüßlich, ruhig und entspannt auf der Seite. Er miaunzt wieder und möchte gerne raus. Er frißt zwar immer noch nicht seine normalen Portionen, aber ausreichen ohne weiter abzumagern. Er geht völlig normal auf seine Katzentoilette und hatte auch noch nie Durchfall oder Blut im Urin oder Stuhl. Was ich damit sagen möchte, gut wir haben eine Diagnose, aber es fehtl jegliches Anzeichen auf eine Verschlechterung, sondern im Gegenteil wir und andere Beobachter stellen eine klare Verbesserung fest. Das wichtigste Anzeichen ist für mich die Beobachtung von Atmung, Fressverhalten und Wachheitsgrad. Dieses steht für mich in einem normalen Verhältnis. Wenn ich ihn zum jetzigen Zeitpunkt einschläfern lassen würde, käme mir später sicher der Gedanke, ob es sich nicht vielleicht doch um eine Fehldiagnose gehandelt haben könnte. Allerdins möchte ich ihm derzeit, solange er Verbesserung anzeigt, den Stress ersparen erneute Untersuchungen über sich ergehen lassen. Viele Internetseiten weisen daraufhin, wie sensibel Katzen auf Stress, speziell bei Erkrankungen reagieren.

Natürlich ist er nicht ohne Medikation. Er bekommt ein Schmerzmittel und Wassertabletten. Letztere haben die Atmung wieder fast völlig harmonisiert.

Kommentar von dennybub ,

Ich wünsche dir, dass dein Kater noch eine lange, schöne Zeit hat. Bin mir sicher, du wirst die erste sein, die ihn erlösen lässt. wenn sich sein Zustand verschlechtert. Unsere Tierklinik würde in so einem Moment auch nicht zum sofortigen einschläfern raten.

Kommentar von Pitralon ,

Danke für deine Wünsche. Ja, da kannst Du dir sicher sein, ich habe ein sehr wachsames Auge und stehe mit beiden Beinen im Leben um die richtige Entscheidung "rechtzeitig" zu treffen.

Kommentar von dennybub ,

Alles Gute, ich denke an den Kater und dich!

Antwort
von WutboldBrett, 26

Aktuell: Tag 15 nach der Diagnose. Ich frage mich auch die ganze Zeit wie lange eine Katze damit maximal leben kann, nirgendwo findet man eine Antwort. Auf einer Seite stand, sie sterben im Durchschnitt am Tag 9. Auch zu den Symptomen im Endstadium oder wie ich einen Befall des Gehirns beobachten kann: Kaum Informationen. Die Infos sind in Kurzform etwa: FIP? Schnell einschläfern, sonst leidet das Tier. Ich mache hier aber gerade eine andere Erfahrung mit dem Tier.

Antwort
von Blacksnow87, 109

Diese krankheit verläuft immer tödlich.. und so schwer es ist.. wär es fair die katze gehen zu lassen.. denn sie leidet qualen durch und das hat kein tier das man liebt verdient!
Alles gute

Kommentar von Blacksnow87 ,

BITTE erlöst sie! tierärzte sind nicht die leute die einem gleich sagen.. einschläfern! also wenn selbst die es sagen dann macht das bitte! das tier leidet ganz schrecklich!! bitte wartet nicht mehr lange! ich weiss es ist sehr schwer.. aber sie würde danke sagen!!

Antwort
von Pitralon, 96

Die Seite http://www.catgirly.info/Krankheiten/FIP/ kenne ich bestens. Sie hat mich auch ermutigt unseren Kater nicht sofort einschläfern zu lassen.

Einige Punkte passen einfach nicht so zur festgestellten Diagnose.

- keine Anzeichen von Fieber mehr

- nie Durchfall, nie Blut im Urin oder dergleichen

- keine Verschlechterung der Symptomatik, im Gegenteil Katze frisst wieder

Einen Laborbericht der Tierklinik haben wir bis dato auch nicht erhalten.

Ich versuche es noch einmal:

Wer hat Erfahrung, wie lange eine Katze mit FIP gelebt hat BIS ZU DEM PUNKT an dem ein Leiden der Katze erkennbar war und sie eingeschläfert werden musste?

Kein normaler Mensch schläfert doch seine Katze ein, solange sie frisst, sich putzt, herkommt und schnurrt, auch wenn es eine Diagnose gibt???

Kommentar von sukueh ,

Wenn die Diagnose des Tierarztes lautet "tödlicher Krankheitsverlauf", dann erspare ich meinem Tier doch unnötige Qualen. Als Besitzer neigt man möglicherweise dazu, den tödlichen Ausgang der Krankheit zu ignorieren bzw. jedes kleinste Detail einer möglichen Zustandsbesserung als "wird doch wieder gesund" zu interpretieren.

Wenn man aber einen Tierarzt seines Vertrauens hat, kann man diesem in der Regel auch vertrauen, wenn der einem den Rat gibt, das Leides des Tieres zu beenden.

Wasser auf der Lunge gibt ein sehr unschönes Ende, wenn man das Tier damit "alleine" lässt.

Wenn du der Diagnose deines Tierarztes nicht traust, hol dir eine zweite fachliche Meinung.

Kommentar von Bitterkraut ,

Die Seite ist 10 Jahre alt und wer der Verfasser ist oder war,ist nicht so richtig rauszukriegen.

Kommentar von sukueh ,

Mit fachlicher Meinung habe ich auf jeden Fall eine tierärztliche Untersuchung und nicht nur Internetrecherche gemeint. Wenn, muss das Tier vor Ort untersucht werden können (damit eben auch Laborproben genommen werden können).

Antwort
von Bitterkraut, 106

Die Katze wird allmählich ersticken. Das solltet ihr dem armen Tier ersparen, das ist ein grausamer Tod. Bitte folgt dem Rat der Tierärztin, die Katze leidet nur noch und wird sich nicht erholen.

Das tut mir leid für euch undvor allem für die Katze, aber bitte laßt sie nicht weiter im Todeskampf leiden.

Kommentar von dennybub ,

Ich würde die Katze nicht vorschnell einschläfern lassen.

Sollte es wirklich FIP sein, dann muss man die Katze natürlich sehr genau beobachten.

Unser 8 Monate junger Kater hatte noch 4 schöne Tage, in denen er Appetit hatte und gut gefuttert hat. Erst in der letzten Nacht war es absehbar und ich bin aufgeblieben um zu beobachten. Die Tierklinik war informiert und am nächsten Vormittag war es dann leider so weit. Wir haben denn richtigen Zeitpunkt erwischt, bevor die Schmerzen losgegangen wären.

Uns war klar dass die Zeit sehr begrenzt ist, aber wir hätten den Kater niemals auch nur einen Tag vorher einschläfern lassen, wenn er noch aktiv und ohne Schmerzen am Leben teilgenommen hat.

Kommentar von Bitterkraut ,

Um Schmerzen geht es eher weniger, aber um Ersticken. Und da Katzen nicht sprechen können, können sie auch nicht sagen, ob sie Schmerzen haben.

Kommentar von dennybub ,

Wir wurden genau darauf hingewiesen, auf was wir achten sollen, eben wegen der Erstickungsgefahr.

Kommentar von Blacksnow87 ,

@dennybub er schreibt das es nun 2 wochen her ist das die krankheit sicher gestellt wurde.. 4 tage sind ein grosser unterschied und er sagt auch das sie niergends hochspringen kann weil sie keine kraft hat und das sie sehr schmerzempfindlich ist am bauch! für mich ist es in solch einem fall nicht ein vorschnelles einschläfern lassen! sonder ein erlösen! alles andere ist hart gesagt tierqüalerei und ein dahin vegetieren lassen.

Kommentar von dennybub ,

Dann sollte Pitralon, wenn er oder sie sich unsicher ist, eben noch eine zweite Diagnose holen.

Bin überzeugt dass die Katze nicht leiden muss, wenn Pitralon der Diagnose vertraut.
Allerdings, wenn man sich unsicher ist und die Katze einschläfern lässt, wird man sich sein Leben lang denken, ob etwa nicht doch eine andere Krankheit dahinter steckt.

Kommentar von Pitralon ,

Unser Kater steht rund um die Uhr unter Beobachtung, ich bin zum Glück in der Lage im Home Office zu arbeiten. In Absprache mit der Tierklinik kann ich bei auftretenden Atembeschwerden zu jeder Tages und Nachtzeit vorbeikommen. Ich wiederhole mich zwar, aber ich finde es einfach nicht richtig eine Katze die keine Verschlechterung der Symptomatik zeigt, bei einer Diagnosew wie dieser, die noch dazu von einem so hohen Anteil an Fehldiagnostik begleitet ist sofort einzuschläfern.

Kommentar von Russpelzx3 ,

Das Tier leidet, auch ohne, dass sich die Symptome noch mehr verschlimmern

Antwort
von Russpelzx3, 118

Wollt ihr das Für ernsthaft noch Tage oder wochenlang weiter quälen, nur weil ihr so egoistisch seid? Lasst diesen Mist und erlöst das arme Tier, wie der Arzt es euch gesagt hat!

Kommentar von Pitralon ,

Zur Info für die Vorprescher und Besserwisser:

Bei FIP gibt es bis zu 50 % Fehldiagnosen und die viele der eingeschläferten Katzen hätten vielleicht noch gerettet werden können, weil andere Krankheiten ebenso einen Pleuraerguß hervorbringen können.

Die Flüssigkeit hat sich nicht nachgebildet und die Atmung ist auch normal.

Der Kater frisst, schnurrt und fordert. Viele Tierärzte empfehlen: So lange das Tier fordert, leben lassen!

Also an alle Besseriwisser, welche die Umstände nicht kennen..einfach mal Klappe halten.

Meine Fragestellung lautete auch anders!

Kommentar von dennybub ,

Danke, genau das meinte ich. Es gibt nämlich noch einige andere Krankheiten.

Kommentar von MagicalMonday ,

Pass auf... Anstatt nach der Meinung anderer Menschen zu fragen, und damit zu riskieren, dass diese etwas schreiben, was du nicht lesen möchtest, nimm doch lieber einen Zettel, schreibe darauf "Alles wird gut! Du hast Recht und machst alles richtig!", und lies diesen Zettel stattdessen.

Damit hast du das, was du willst, und du verschwendest nicht die Zeit anderer Leute, du unhöflicher Mensch.

Kommentar von Bitterkraut ,

Wie lange lebt eine Katze, wenn FIP ausgebrochen ist?

Nach deiner Fragestellung ist die Krankheit bereits ausgebrochen und die Diagnose nicht strittig. Ich verstehe, daß dein Nervenköstüm dünn ist, aber rumpampen mußt du deswegen nicht. Und auch nix unterstellen.

Kommentar von Pitralon ,

Hallo Bitterkraut, tut mir leid wenn dir meine Antworten nicht gefallen. Ich habe konkret niemanden etwas unterstellt, aber es fühlen sich wohl doch einige angesprochen.

Kommentar von Russpelzx3 ,

"Ich habe konkret niemanden etwas unterstellt" "Also an alle Besserwisser [...] einfach mal Klappe halten". Soviel dazu ;) Und nur weil du aus egoistischen Gründen das Tier nicht erlösen willst, musst du nicht gleich so reagieren. Es ist so oder so Quälerei.

Kommentar von Pitralon ,

 "Diskutiere nie mit einem Idioten, er zieht dich runter auf sein Niveau und schlägt dich dort mit Erfahrung."

Wer lesen kann ist klar im Vorteil, aber nochmal in Großbuchstaben für alle die es immer noch nicht verstanden haben:

Die Frage lautete:

WIE LANGE LEBT EINE KATZE WENN FIP AUSGEBROCHEN IST?

Die Frage lautete nicht:

Welche Meinung habt Ihr dazu? Welchen Senf mögt Ihr dazu abgeben?

Mittlerweile ist der sich immer mehr verbesserende Zustand und die positive Reaktion auf das Langzeitantibiotikum auch ein Rätsel für unsere Tierärztin. Fressverhalten, Atmung sind wieder wesentlich besser. Früh morgens kommt er entgegen gelaufen, schnurrt und verlangt nach seinem Futter. Tierquälerei? Pfff...

Kommentar von Russpelzx3 ,

Wenn du keine Kritik verträgst, dann bist du hier ganz einfach falsch ;) Wir sind nämlich nicht Google, sondern Menschen mit einer Meinung und es ist unser gutes Recht diese hier zu vertreten.

Kommentar von Pitralon ,

Man darf gespannt sein, wie oft Du noch antwortest ohne gefragt worden zu sein? ;-)

Kommentar von Russpelzx3 ,

Es ist mein gutes Recht hier zu antworten. Vor allem da du meinst mich hier beleidigen zu müssen.

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