Wenn man länger in Urlaub ist und somit auch keine Insekten ins Haus gelangen können, wann "verhungert" denn eine fleischfressende Pflanze? Wie kann man dem entgegenwirken?

Die Pflanze kann eine ganze weile ohne Fleisch auskommen, denn Sie nimmt ihre eigentlichen Nährstoffe, wie andere Pflanzen auch, über die Erde auf. Das Fleisch ist nur "Zusatzkost" und muss nicht umbedingt sein.

Fleischfressenden Pflanzen stehen auf Stickstoff-armen Böden, deshalb mampfen sie Insekten auf, um an den Stickstoff aus den Proteinen zu bekommen. Leider hat SinnloseWege mit der Behauptung Unrecht, es müsse nicht sein. Nach langer Zeit (mehrere Monate) zeigt die Pflanze Mangelerscheinungen und geht letztlich ein, wenn sie keinen Stickstoff erhält. ;-)
Senselessways am 19. August 2008 16:20 @ Quandt
Wird die Pflanze nach mehreren Monaten zu erst am Wassermangel eingehen, bevor sie am Protein Mangel stirbt.
Hatte ich nicht mit mehreren Monaten gerechnet, denn wer fährt schon Monatelang in den Urlaub.
Hängt das auch von der genauen Pflanzenart ab, es gibt durchaus fleischfressende Pflanzen die völlig ohne Fleisch auskommen.
Quandt am 20. August 2008 10:45 Sorry, dass sich der Klugscheisser-Quandt erst jetzt wieder meldet. Aber drücke ich mich so unverständlich aus oder geht die Fähigkeit verloren richtig zu lesen? Ich habe nie davon gesprochen einer Pflanze monatelang kein Wasser zu geben; dann ist es eine allgemeine Bemerkung, die sich nicht nur auf Urlaubszeiten bezieht. Und letztlich rede ich von STICKSTOFF, nicht von Fleisch!! Bekommt eine fleischfressende Pflanze genügend Stickstoff über die Wurzel, stellt sie die energieintensive Entwicklung der "Fangorgane" ein und unterliegt dem Selektionsdruck.
Senselessways am 20. August 2008 13:06 "Nach langer Zeit (mehrere Monate)..."
Naja, irgendwie haste schon davon gesprochen ;-)
Quandt am 20. August 2008 14:16 ... aber doch nicht im Trockendock! grins ;-)

Fleischfressende Pflanzen, vorallem alle, die zur Venusfallen-Gattung gehören, die die meisten wegen ihrem guten aussehen bevorzugen, benötigen zum Übverleben THEORETISCH gar keine Futter-Insekten!!!
Zitat aus einem Pflanzenhandbuch: <<Die Blätter sollte man niemals reizen. Spielt man mit ihnen, sterben sie nach 7-10 Bewegungen ab. Auch das Füttern mit Wurst, Fleisch oder toten Fliegen sollte man unterlassen. >>
Außerdem kann eine Falle überfüttert werden. Wenn du deine Pflanze mal beobachtest hast, während eine Fliege von selbst auf ihr gelandet ist, müsste dir aufgefallen sein, dass die Fallen keineswegs bei jedem Insekt sofort zuschnappen. Im Gegenteil: nur wenige insekten werden als futter "ausgewählt". Größe und alles andere past der pflanze fast nie, absolut wählerische organismen!!! wenn du also noch viel freude mit ihr haben willst hör mit dem fütter auf!
ich hatte mal eine mimose, mit der konnte man länger spielen... ist mir aber eingegangen, weil nicht gegossen ...
Akelei2000 am 23. August 2008 07:19 Aber warum heißt diese Pflanze dann so? Was mag sie denn am liebsten? Ich meine von alleine fressen? Das interessiert mich schon. Ebenso wie die Rose von Jericho, die sich nur bei Feuchtigkeit öffnet. Fachwissen ist total interessant, finde ich. Zum Beispiel: warum blüht mein Weihnachtskaktus das ganze Jahr über, oder warum hat mein " Weihnachstsstern" neuerdings wieder seine roten Blätter? Denken Pflanzen? Woher weiß eine Tulpenzwiebel wann Frühling ist, wenn sie auf der Fensterbank steht...u.s.w. Ich finde das ist eine gute Frage DH
Die fleischfressende Pflanze wird dir nicht verhungern wenn du im Urlaub bist, weil sie kein Futter braucht. Ihre Nährstoffe nimmt sie über die Erde auf und weil diese immer feucht bleiben muss wird sie wohl eher verdursten als verhungern, wenn du zu lange nicht da bist.
Wie gesagt, die Pflanzen kommen mit etwas Dünger im Boden ganz ohne tierische Nahrung aus. Venusfliegenfallen wachsen auf Hochplateaus wo es kaum Erde und somit auch kaum Nährstoffe gibt. Was fehlt wird mit Insekten aufgenommen.

ich hab meine schon seit 3 Jahren und hab ihr noch nie fleisch gegeben: ihr geht es gut!!!
Hallo Ohne fleisch kommen die echt ziemlich lang aus aber wasser müssen die wurzeln abbekommen wie hier schon einer gesagt hat fleisch ist für die zusatzkost :D

Meine "Fleischfressenden" habe ich eines Tages in den Garten getragen-an ein kleines selbstgebasteltes Teichli gestellt-natürlich eingebuddelt....und auch im Winter dort stehengelassen-und nun leben! die 2 Pflanzen dort so vor sich in und sehen prima aus...Wichtig ist allerdings:immer darauf achten,dass die Wurzeln nicht tagelang im Trocknen stehen.
Ich hatte auch mal welche. Sie halten sehr lange ohne Nahrung aus. Solltest sie aber bevor du wegfährst mit dem weißem gekockten zeugs vom Ei füttern. Weiß nich mehr wie das heißt^^ L.g. Freak
Eigentlich wie bei uns Menschen auch, fällt mir grad auf!!