Frage von walker2,

Wie lange kann mir mein Arbeitgeber deshalb kündigen ?

Hallo,

Ich habe meine Führerschein "verloren" !

Habe 11 Monate Sperrfrist, danach MPU. Ja ich habe Fehler gemacht und habe Schritte diesbezüglich eingeleitet.

Den Führerschein habe ich nun schon über 2 Monate nicht mehr. Ich bräuchte ihn um einen Teil meiner Arbeit zu erledigen.

Mein Arbeitgeber weiss seid anfangan davon.

Wielange muss ich denn noch zittern ob er mir kündigt, bzw. wie lange kann er das????

Gibt es da eine Frist??

Ich meine es kann ja nicht sein das mein AG, zum Beispiel, nach einem Jahr noch kommt und dann sagt, " so du kannst jetzt gehn, weil du keinen Führerschein mehr hast.

Wie ist das?

Hilfreichste Antwort von akino47,
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Das Gesetz schreibt vor, dass Entlassungsgründe 14 Tage "gültig" sind. Allerdings ist es hier etwas anders, wenn Du dauernd als Fahrer tätig bist und weil Du nicht in der Lage bist, zu fahren, d.h. Deine geschuldete Arbeitsleistung zu erbringen. (Gilt nur für Fahrer) Für gelegentlich Fahrtätigkeiten wäre dann der Entlassungsgrund "verjährt". Wenn er dann doch kündigt, musst Du Klage einreichen.

Kommentar von walker2,

Ich mache einmal die Woche (also einen Tag) die Kundenbesuche. Je nach dem auch nur nen halben Tag. Also im Vergleich zu gesamten Arbeitszeit ist es eher wenig.

Kommentar von akino47,

Danke für den Stern! Wenn die Fahrerlaubnis schon weg, ist, wie machst Du das mit den Kundenbesuchen? Wenn Du das z.B. mit einem Fahrer oder Taxi/Frau/Freundin erledigen kannst, gibt es überhaupt keinen Grund zur Sorge, da Du Deinen Job mit einigem Aufwand, aber uneingeschränkt ausüben kannst.

Kommentar von PeterSchu,

Akino, die 14 Tage gelten nur bei einer außerordentlichen Kündigung. Für eine ordentliche gibt es keine Frist.

Kommentar von akino47,

Sicher? Warum sollen solche "einfachen" Gründe juristisch "stabiler" sein, als die "wichtigen"? Im Strafrecht verjähren einfache Vergehen auch schneller als Verbrechen, das kann im Arbeitsrecht nicht genau anders herum sein! Im Fall von walker2 könnte also sein Chef nach Lust und Laune ihn auch nach 1/2 Jahr oder noch später feuern, wenn es ihm in den Kram paßt? Wenn überhaupt, muss der Arbeitgeber so eine Kündigung zeitnah oder unverzüglich nach Kenntnis des Grundes aussprechen, ob das 14 Tage sind, läßt sich herausfinden.

Antwort von DerHans,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Es wäre möglich, dass er begründet, dass er erst mal versuchen wollte, ob es möglich wäre, dich weiterhin zu beschäftigen. Das Damokles-Schwert schwebt weiter über dir.

Antwort von wernilein,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du redest mit deinem Arbeitgeber und fertig.

Antwort von Lotte4,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Wenn in Deinem Job der Führerschein erforderlich ist, weil Du z.B.zu Kunden fahren musst, kann Dich Dein AG vielleicht einige Zeit "mitschleppen", weil er Dich nicht verlieren will. Weil das aber immer Probleme im Betrieb verursacht, kann er Dich auch nach längerer Zeit entlassen. Eine Frist dafür kenne ich nicht.

Antwort von PeterSchu,

Dein Arbeitgeber müsste doch mit dir besprochen haben, wie du deine Arbeit jetzt regelst. Wenn es möglich ist, dich vorübergehend auf eine andere Weise zu beschäftigen, sollte es ja keinen Grund zu einer Kündigung geben.

Und wenn es schon einer Weile so gegangen ist, müsste er einen Grund nennen, warum das dann plötzlich nicht mehr gehen sollte.

In einem solchen Fall würde eine personenbedingte Kündigung in Frage kommen. Die wäre aber nur gerechtfertigt, wenn ihm die Weiterbeschäftigung nicht zuzumuten ist und keine Änderung zu erwarten ist. Es ist doch aber absehbar, dass du den Lappen wieder bekommst. (?)

Kommentar von walker2,

Im Moment stellt er mir einen Mitarbeiter als Fahrer ab. Das ist aber kein Zustand, sagt er. Kann ihn ja auch verstehen, aber es muss doch ne Entscheidung her!!?? Schätze schon das ich den Lappen wiederbekomme, aber es geht halt ne Weile und ich muss zur MPU, kann also nicht genau sagen wann ich den Schein wieder bekomme!! ....Scheiße !!!

Kommentar von PeterSchu,

Schonmal gut, dass er dir entgegen kommt. Vielleicht kannst du auch ein Entgegenkommen zeigen? Übernahme einer anderen Innendiensttätigkeit vorübergehend? Verzicht auf Provision, solange du keine Kundenbesuche machen kannst?

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