Wie lange kann ein Kindsvater, der das halbe Sorgerecht hat, wegen Krankheit, die Kinder nicht mehr holen oder sehen wollen, ohne das Sorgerecht zu verlieren?

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4 Antworten

Er muß die Kinder überhaupt nicht holen, deswegen nimmt ihm niemand die gemeinsame Sorge.

Wenn er die Kinder mißbraucht, mißhandelt oder schwer verwahrlosen lässt, dann kann man ihm die gemeinsame Sorge aberkennen, sonst nicht.

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auch wenn er ins freibad geht, in die disco geht oder motorrad fährt, kann es durchaus sein, das er psychische gründe, weshalb er die kinder nicht nehmen kann. und man sollte auch akzeptieren, wenn er nicht weiter ausführt, was die ursache ist.

ich persönlich weiss, wie das ist, wenn man in so einer situation ist, das man körperlich gesund ist, aber z.b. durch mobbing, trauerfall oder was auch immer nicht in der lage ist zu arbeiten oder andere verantwortung zu unternehmen. man ist dadurch isoliert, behindert, weil man angst hat, das das umfeld es nicht versteht, man vorhaltungen bekommt, das man sein leben nicht auf die reihe bekommt.

wenn man dann mit hilfe sein leben ordnet, lernt man auch, das man nicht jedem seine situation darlegen muss, aber auch das es hilfreich sein kann, wenn man sie mitteilt. aber das zu lernen, ist ein langer, harter weg.

er hat dir gesagt, das er probleme hat und du dich nicht darauf verlassen kannst, das er die kinder nimmt.

heisst du musst dir eine alternative suchen, die auf jeden fall funktioniert. allerdings würde ich, wenn er feststellt an dem tag  die kinder doch zu nehmen, ihm das auch zugestehen. zusätzlich kannst du absichern, das jemand anders die kinder abholt oder seine freundin sich um sie kümmert.

zudem solltet ihr euch jeder eine person suchen, die eure interessen bei dem jeweiligen anderen vertreten kann und diese für euch kommunzieren.

die können euch auch sagen, wie eure forderungen udn ansichten zu sehen sind.

ich weiss nicht ob die caritas oder andere beratungsstellen bei euch in der umgebung sind, die euch unterstützen können.

das jugendamt allein wird damit überfordert sein.

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er kann jahrelang den umgang einstellen und würde noch immer das sorgerecht nicht verlieren. er könnte in paar jahren ankommen und den umgang einfach wieder einfordern - es würde einfach so weitergehen.

weiterhin ist der vater nicht deine betreuungsperson für deine wochendarbeit. wenn er es also nicht mehr übernimmt, dann musst du dir eine andere betreuung suchen oder du kannst eben nicht mehr arbeiten.

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Ich finde es sehr schön von dir, dass du den Kontakt von deiner Tochter zum Vater fördern willst! Dies hört man leider nicht sehr oft.

Nur frage ich mich gerade, ob es einen Sinn macht dies einzufordern, wenn er Psychisch Angeschlagen ist und zum wohle des Kindes die Besuche absagt. 

Ob er nun Motorrad fährt und mit Freundin in die Badi geht, ist nicht relevant. Da er sich auch ein Attest besorgt hat, um dir zu zeigen, dass er momentan nicht ihn der Lage ist, auf seine Tochter zu schauen.

Warum willst du deine Tochter in eine "Gefahr" bringen, wenn er dir dies schon mitteilt. Wart doch einfach ab, bis es ihm wieder besser geht. 

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Kommentar von Memorie1
07.10.2016, 22:47

Es geht mir nicht darum, dass er die Kleinen auf biegen und brechen nimmt, er sollte schon in der Lage dazu sein. Aber was ist wenn es um Entscheidungen geht, ist er davon dann jetzt auch frei gesprochen oder kann er das dennoch? 

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