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Wie lange ist eine Marktstörung bei Zertifikaten?

gefragt von Froeschle123Froeschle123 am 10.05.2009 um 17:05 Uhr

Wir haben Zertifikate der Commerzbank auf den Hedgefonds Benchmark Opportunitas. Diese haben wir im Juni 2008 gekündigt. Uns wurde mitgeteilt, dass der offizielle Verkaufstag am 1.10.2008 sei und dass das Geld in der 49. Woche überwiesen wird. Am 28.11. gab die Commerzbank bekannt, dass aufgrund der aktuellen Verwerfungen auf den internationalen Finanzmärkten eine Marktstörung vorliegen würde und eine Berechnung des Rückkaufpreises nicht möglich sei. Der Rückkauf wird deshalb erst zum nächsten Bankarbeitstag, an dem die Marktstörung nicht mehr vorliegt, erfolgen. Wie lange liegt eine Marktstörung vor und wer entscheidet dies? Was können wir machen, um an unser Geld zu kommen? Briefe nutzten bisher nichts. Kann ein Anwalt überhaupt etwas bewirken? Wer hat uns einen Rat? Vielen Dank

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anonym
beantwortet von Default am 10. Mai 2009 20:21
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Wollte Dir gerade raten, mal zu googeln. Da Du aber schon auf W:O die selbe Frage gestellt hast, erübrigt sich das wohl. Falls doch nicht: http://www.openpr.de/pdf/273055/Benchmark-Opportunitas-Mit-dem-Turbo-in-den-Tota...

Kommentar von Simple_avatar2smallFroeschle123 am 13. Mai 2009 15:52

Danke!


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 10. Mai 2009 23:15
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Zertifikate sind nur Wetten so genannte Inhaber-Teilschuldverschreibungen. Sie stellen keine Sachwert dar. Sie sind sehr schwer verständlich, die Sicherheit ist nur abhängig von der Bonität des Emittenten, sie unterliegen nicht dem Einlagensicherungsfonds, die wirklichen Kosten sind meist versteckt. Es gibt einfache sehr transparente Anlagen mit übersichtlichen Kosten. Z.B. Aktienfonds. Deswegen sind Zertifikate überhaupt keine guten Investitionen. Lehmann Brother sollte eine Lehre sein

Kommentar von Simple_avatar2smallFroeschle123 am 13. Mai 2009 15:52

Natürlich ist Lehmann Brother uns eine Lehre, doch wir haben die Papiere schon vor 4 Jahren gekauft und die liefen schon lange mit gleichbleibend stabiler Rendite. Heute sind wir auch schlauer. Gott sei Dank haben wir nur sehr wenig investiert, aber auch das tut weh.

Kommentar von Default am 13. Mai 2009 16:36

Man muß im übrigen auch heute noch aufpassen. Zertifikate werden jetzt nur anders genannt. Mir wolte meine Bank duch kürzlich erst eine sog. "Garantie Anleihe" andrehen. Natürlich handelt es sich auch hier um ein umgelabeltes Zertifikat - steht auch im Kleingedruckten. Garantierte Verzinsung im übrigen 1,4 % p.a.. Der Rest ist abhängig vom Dax-Verlauf - auch die Rückzahlung innerhalb der Laufzeit von 3,5 Jahren. Frechheit. Einen Cap gibt's natürlich auch. Habe nur gerade keine Lust das auszurechnen. Dürfte so bei maximal 6% p.a. liegen - im aller günstigsten, wie ebenso unwahrschenlichen Fall.


albundysohn
beantwortet von albundysohn am 10. Mai 2009 17:11
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Auf gut Deutsch heißt das, daß du Schrottpapiere gekauft hast und diese nichts mehr wert sind, dumm gelaufen.

Kommentar von Default am 10. Mai 2009 20:17

Du bist für gewöhnlich gut informiert, wie?


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