Frage von MarkSchoen, 199

Wie lange hat die Sintflut gedauert und war ein Leben danach überhaupt möglich, waren die Fische die entscheidende Nahrungsgrundlage für das neue Leben?

Oder hatte Gott nochmal seine Hände im Spiel und es ist uns nur noch nicht bekannt? Ist es überhaupt möglich das uns Entwicklungen des Lebens noch nicht bekannt sind?

Antwort
von MarkusKapunkt, 68

Diese Frage muss auch zwei Kontexten heraus beantwortet werden: Einmal aus theologischer und aus historischer Perspektive.

Zur Theologie:

Die Flutgeschichte wird in Genesis 7-8 beschrieben. Dort wird ausgesagt, dass:

  • Die Flut In Noahs 600. Lebensjahr begann, und zwar am 17. Tage des zweiten Monats.Die Flut 40 Tage lang dauerte
  • Das Wasser nach insgesamt 150 Tagen des Anschwellens wieder abnahm.
  • Die Arche am 17. Tag des siebenten Monats im Gebirge Ararat aufsetzte.
  • Die Berggipfel am 1. Tag des zehnten Monats sichtbar wurdenNoah am 11. Tag des elften Monats das Fenster öffnete und einen Raben fliegen ließ.
  • Das Wasser am 1. Tag des ersten Monats in Noahs 601. Lebensjahr verlaufen hatte.
  • Noah am 27. Tag des zweiten Monats die Arche verließ.

Was die Menschen nach der Sintflut gegessen haben, ist nicht überliefert. Aber bestimmt hatte Noah Saatgut und Vorräte auf der Arche dabei, um nach der Flut wieder von vorn anzufangen. ;-)

Historische Forschung:

Flutgeschichten kommen bemerkenswerterweise bei vielen Kulturen der gesamten Menscheitsgeschichte vor. Von einer Flut wird sowohl in der Bibel, im Gilgamesh-Epos als auch in einigen Mythen der Griechen und Römer und sogar in Indianischen Legenden berichtet. Es darf also angenommen werden, dass diese Geschichten einen wahren Kern haben.

Ob es aber nun bedeutet, dass es einst weltweit eine Flut gegeben hat, darf allerdings bezweifelt werden. Zwar hat es in der Erdgeschichte Epochen gegeben, in denen der Meeresspiegel extrem hoch lag und weite Teile unserer Kontinente von Meer bedeckt waren (auch der größte Teil Deutschlands war zum Beispiel lange Zeit der Grund des mesozoischen Weltmeeres). Das lag aber nicht an etwaigen Regenfällen, sondern an der Auffaltung des Meeresbodens durch unterseeische Vulkane und dem fehlen der Polarkappen. In der Unterkreide lag der Meeresspiegel sage und schreibe 130m über dem heutigen Niveau! Damals hat es aber natürlich noch keine Menschen gegeben.

In der vorschriftlichen Zeit ist es ebenfalls zu starken Überflutungsereignissen gekommen, als vor etwa 10.000 Jahren die letzte Eiszeit zuende ging und die vergletschrung des Inlandeises allmählich abschmolz. Der Meeresspiegel stieg dadurch stark an. Der Boden der Nordsee war zu dieser Zeit noch trockenes Land, das nun überflutet wurde, genauso wie das Schwarzmeerbecken, das nun vollief. Ähnliche Ereignisse fanden auch auf dem damals schon bewohnten Boden Nordamerikas statt, als durch das Aufbrechen von Eisstauseen gewaltige Überflutungen (Megafluten) stattfanden. Hier könnte der Ursprung der Flutgeschichten liegen, denn einige dieser Überflutungsereingnisse geschahen tatsächlich relativ plötzlich und müssen für die Menschen, die in der Gegend gelebt haben, katastrophale Folgen gehabt haben. Erzählungen darüber wurden von Generation zu Generation mündlich weitergegeben und wurden viele Jahrhunderte später irgendwann niedergeschrieben.

Eine andere mögliche Erklärung für die Sintflut ist eine plötzlich Auftretende Flut bei einer Naturkatastrophe wie einem Tsunami. Gerade der Mittelmeerraum und auch Mesopotamien und Kleinasien sind geologisch sehr aktive Gebiete, in denen es immer wieder zu massiven Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommt. Infolge eines Erdbebens oder einer Vulkaneruption könnte es zu einem gewaltigen Tsunami gekommen sein, der weit ins Landesinnere reichte und verheerende Zerstörungen anrichtete. Für so ein Ereignis käme zum Beispiel die Santorin-Eruption, welche sich im 17. Jahrhundert vor Christus ereignete. Da es aber Flutgeschichten nachweislich schon aus früheren Zeiten gab, wie den babylonischen Flutmythos, der auf das 18. Jahrhundert v. Chr. datiert wird, muss es auch schon zuvor derartige Flutereignisse gegeben haben. Ein Tsunami entsteht übrigens auch beim Einschlag eines Asteroiden, auch so ein Impakt könnte eine Sintflut ausgelöst haben.

Antwort
von juergenkrosta, 22

Hallo,

um wenigstens einen Teil Deiner Frage zu beantworten (für die beiden anderen Teile fühle ich mich ehrlich gesagt etwas überfordert ;-)...)

Dieser biblischen "Theorie" folgend: Während Noah mit seiner Arche über das Wasser schipperte, so war aber sicher noch anderes "Treibholz", aufgeblähte Tierkadaver etc. auf dem Wasser unterwegs (kennt man ja von vielen Katastrophen), auf dem sich auch andere Tiere, vor allem Vögel, gerettet haben. Es gab also Vögel, sicher auch andere Tiere und Insekten.

Fische zu fangen, wäre anfangs sicher schwierig gewesen, schon allein von der Fangtechnik her und es ist ja keinesfalls sicher, ob alle Fische diese Sintflut überlebt hätten. Was passiert denn, wenn sich unsere Ozeane, also Salzwasser, mit gigantischen Mengen von Süßwasser vermischen? Nur ein Teil der Meeresbewohner kann im Brackwasser leben. Die Meeresfische hätten sich erst mal in die für sie ungefährdeten Bereiche zurückgezogen, wären also für Noah unfangbar gewesen. Und die Süßwasserfische? Können im Salzwasser nicht leben (bis auf wenige Ausnahmen).

Der Speiseplan der ersten Wochen und Monate könnte wie folgt ausgesehen haben:  Treibgut mit Tieren aufgefischt, diese dann gegessen... Eier von Vögeln gegessen... Maden aus den toten Kadavern gegessen ... Hin und wieder Fische gefangen, die von den im Wasser treibenden Kadavern angelockt wurden.

Später auf dem Festland Pflanzen gegessen, die ja bekanntlich sehr schnell keimem und wachsen. Weiterhin Vogeleier und Insekten, hin und wieder ein Tierle. Sicher auch Fische und Meeresgetier wie Muscheln, Krebse, Meeresalgen und Wasserpflanzen.

Fische wären also eine, aber keinesfalls die entscheidende Nahrungsgrundlage für die Menschen gewesen.

Aber ehrlich gesagt, das ist alles so hypothetisch und jede Frage wirft hunderte neue Fragen auf. Was ich glaube, ist, dass man sich die Sintflut als eine Naturkatastrophe vorstellen muss, bei der niemals die gesamte Erde überschwemmt war, wie es uns die Kirche gerne glauben lässt. Deshalb haben mit großer Wahrscheinlichkeit viele Tiere überlebt und man weiß ja, wie schnell die Natur das wieder ausgleichen kann.

LG  Jürgen

Antwort
von Grobbeldopp, 13

Die Sintflut gab es nicht. 

Woher soll das ganze Wasser gekommen sein? Wo ist es hin?

Wenn es wie anzunehmen nach der Bibel Süßwasser war war hätte das das Aussterben aller reinen Seewasserfische wegen zu geringem Salzgehalt und aller salzempfindlichen Fische des Süßwassers zur Folge gehabt. Also hätte der Großteil der Fische nicht überlebt.

Ebenso wären 99,9% aller Pflanzenarten und viele höhere Landtiere ausgestorben.  Die Pflanzen durch die Überflutung und die Tiere, weil ein einzelnes Pärchen nur mit einer eher geringen Wahrscheinlichkeit das Überleben seiner Art sichern kann (wikipedia: Genetischer Flaschenhals)

Antwort
von Giustolisi, 69

Diese Flut hat es nie gegeben. Die Geschichte ist heute nur noch was für kleine Kinder, denn gebildete Erwachsene wissen, dass es so nicht gewesen sein kann. 

Fangen wir damit an, dass dieses Monster von einem Bösartigen Gott erst mal viele Unschuldige töten will. Dem Glauben an einen guten Gott sollte das schon einen Knacks verpassen, oder?

Lassen wir einfach mal bei Seite, wo das Wasser her kam und wo es hin ging.

Machen wir weiter mit der Arche, die nie genug Platz geboten hätte.

Das Leben im Meer wäre größtenteils auch verendet. Veränderte Meeresströmungen und Temperaturen, kein Licht und viel zu viel Wasserdruck für fest sitzende Wasserpflanzen und Lebewesen wie Schwämme oder Korallen hätten zu einem Massensterben geführt. Süüßwasserlebewesen wären am Salz verreckt, Salzwasserlebewesen wären durch die Verdünnung mit Süßwasser (Regen) verreckt. Es wäre ein riesiger Tümpel aus Brackwasser voll stinkender Kadaver gewesen in dem alles verreckt wäre, was übrig gewesen wär.

Nach der Flut hätte es keine Pflanzen gegeben. Das Märchen von der Flut umfasst nicht die Rettung der Pflanzen.

Zu guter Letzt reichen zwei pro Art einfach nicht, um eine Spezies zu erhalten. 

Kein Eisbohrkern und keine Gesteinsablagerung gibt etwas her, das auf eine große Flut schließen lassen könnte.

es ist ein Märchen, an das nur noch Kinder und einfältige Erwachsene glauben.

Hätte ein Gott alle bösen menschen töten wollen, hätte er einfach allen zur gleichen zeit einen Herzinfarkt verpassen können.

Die Geschichte von der großen Flut zeigt sehr schön, dass die Bibel von (nach heutigen Maßstäben) ungebildeten Menschen geschrieben wurde.

Antwort
von Nadelwald75, 65

Hallo Mark Schoen,

in den Geschichten vieler Völker ist von einer großen Flut die Rede. Historisch scheint zu sein, dass es große Fluten gab.

Deine Fragen erübrigen sich aber, da die Sintflutgeschichte im Alten Testament keine historische Begebenheit schildert. Es ist eine Aussage über Schöpfung, Neuschöpfung, das Verhältnis von Gott zum Menschen.

Wichtig ist der Schluss der Geschichte, dass Gott einen Bund mit den Menschen schließt, an den er sich hält und der später vielfältig fortgestzt wird: Abraham, Volk Israel, die Könige Israels.

Dazu verwendet der orientalische Erzähler Vorbilder aus Sagen, anscheinend klar aus der 11. Tafel des Gilgamesch-Epos.

Antwort
von Rowal, 43

Da die Sintflut der Bibel auf ältere Quellen zurückgeht, ist es zur Beantwortung der Frage notwendig das Gilgamesch-Epos heranzuziehen. Dass im Gilgamesch-Epos dieselbe Sintflut wie in der Bibel beschrieben ist, ergibt sich aus der Übereinstimmung von Details (z.B. Aussendung einer Taube).

Nach dem Gilgamesch-Epos dauerte die eigentliche Sintflut nur 6 Tage und 7 Nächte (und nicht 40 Tage). Danach war der Orkan vorbei und es verging noch einige Zeit bis die Arche an Land anlegen konnte. Es war auch keineswegs alles Land überschwemmt, allerdings war das Land durch das Wüten des Orkans "eingeebnet", wie es heißt.

Nahrung dürfte es genügend gegeben haben, weil die Vernichtung war ja nicht total. Es scheint, als habe der Autor der Bibel in seinem Eifer bei der Beschreibung der vernichtenden Wirkung übertrieben.

Antwort
von fricktorel, 4

1Mo 7,17: Da kam die Sintflut vierzig Tage auf Erden, und die Wasser wuchsen und hoben den Kasten auf und trugen ihn empor über die Erde.

1Mo 7,24: Und das Gewässer stand auf Erden hundertundfünfzig Tage.

Bäume gab es dann bald und "reines Fleisch" (1.Mose 7,2) konnen die 8 auch essen (1.Mose 8,11).

Antwort
von Fred4u2, 24

In 1.Mose 6-8  wird ausgesagt, dass die Menschheit besonders böse war und deshalb Gott eine Flut kommen ließ. Damit aber nicht alles menschliche Leben vernichtet wird traf Gott Vorbereitung. Er beauftragte Noah, einen Mann der wohl besonders gottesfürchtig war, also nicht wie die Mehrheit um ihn herum, ein Schiff zu bauen. Noah baute dieses nach Gottes Plan, und predigte auch noch nebenher, doch die Leute hielten ihn für einen Spinner, denn es hatte noch nie zuvor (so) geregnet. Als es dann endlich zu regnen anfing, wollten doch noch Leute in das Schiff Arche, doch da war es bereits zu spät. Deshalb soll es auch uns zur Warnung sein, Gottes Gnade hat auch einmal ein Ende.

In Noahs 600. Lebensjahr begann die Flut, und zwar am 17. Tage des zweiten Monats. Die Flut selber dauerte nur 40 Tage lang. Doch das Wasser brauchte noch insgesamt 150 weitere Tage wieder zum Abnehmen. Die Arche setzte am 17. Tag des siebenten Monats im Gebirge auf. Die Berggipfel wurden am 1. Tag des zehnten Monats sichtbar. Noah öffnete am 11. Tag des elften Monats das Fenster und ließ einen Raben fliegenNoah verließ am 27. Tag des zweiten Monats seines 601.Lebensjahres die Arche.

Was die Menschen nach und während der Sintflut gegessen haben, ist uns ebenfalls überliefert. Wie ich bereits schrieb hat Gott Vorkehrungen getroffen. Noah hat nicht nur sich und seine Familie mit genommen, sondern die Arche war besonders groß nachdem er 120 Jahre daran gearbeitet hatte. Er sollte von jedem reinem Tier sieben Paare mit in die Arche nehmen, von jedem unreinem Tier nur je ein Paar. Die reinen Tiere, zum Beispiel Kuh, dienten dem Menschen zur Nahrung, die unreinen Tiere zum Beispiel Schwein nicht, deshalb sollte Noah von den reinen deutlich mehr mitnehmen. Es waren bestimmt Jungtiere, die nicht so viel Platz beanspruchten. Die Sintflut war eine weltweite Katastrophe, die die Lebensbedingungen auf der Erde bedeutend veränderte, so das die Menschen nach der Sintflut deutlich kurzer lebten als die Menschen vor der Sintflut.  

Antwort
von Lazybear, 69

Also, die sintflut hat es nie gegeben, kann es auch nicht, auf der gesamten welt gibt es nicht einen archäologischen beweis für eine solche globale Katastrophe, zudem ist es unmöglich ein schiff zu bauen mit einer solchen Größe nur aus holz, mal abgesehen davon, dass so viel wasser auf der erde nicht vorhanden ist und vor allem das der atmosphärische druck der sehr hoch wäre die letzten menschen und tiere getötet hätte. Aber um deine frage zu beantworten:
In Noahs 600. Lebensjahr begann die Flut am 17. Tage des zweiten Monats.
40 Tage dauerte die Flut auf der Erde. Nach insgesamt 150 Tagen des Anschwellens nahm das Wasser ab.
Am 17. Tag des siebenten Monats setzte die Arche im Gebirge Ararat auf.
Am 1. Tag des zehnten Monats wurden die ersten Berggipfel sichtbar.
Am 11. Tag des elften Monats öffnete Noah das Fenster und ließ einen Raben fliegen: Der flog aus und ein, bis das Wasser auf der Erde vertrocknet war.
In Noahs 601. Lebensjahr hatte sich das Wasser am 1. Tag des ersten Monats verlaufen.
Noah verließ am 27. Tag des zweiten Monats die Arche.
Manche christliche interpretationen ergeben, dass die menschen sich vor der sintflut rein vegetarisch ernährten und erst nach der sintflut die erlaubnis von gott bekamen fleisch zu essen, kann also gut hinkommen, dass erst am ende fisch zur ernährung hinhalten musste. Lg

Antwort
von eleteroj, 17

es hat in der Frühgeschichte eine Reihe sehr dramatischer Fluten gegeben, aber keine von ihnen war global - sonst gäbe es natürlich kein Leben von Landbewohnern mehr.

das wissen wir allerdings nicht aus aus archaischen Schriften, sondern ausschliesslich aus archäologischen Forschungen.

Antwort
von adabei, 84

Da die "Sintflut" so nie stattgefunden hat, muss man sich darüber auch keine Gedanken machen.
Es ist nur ein Erklärungsversuch der Bibel.
(Gehörst du zu den Kreationisten?)

Kommentar von MarkSchoen ,

Nein, ich bin nur ein Antwortsuchender

Kommentar von HumanistHeart ,

Dann schlag Dir den Unsinn mit der Sintflut aus dem Kopf. Die gab es nie.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Doch, die gab es. Vielleicht nicht so in der Bibel, aber es gab im Laufe der Geschichte eine ganze Reihe von Fluten, die einen historischen Kern für die Sintflutgeschichte aus der Genesis darstellen könnten. Zu sagen "Die gab es nie" ist genau so ein Unsinn wie zu behaupten, dass sie haargenau so wie in der Bibel geschildert ablief.

Kommentar von HumanistHeart ,

Markus, das ist kein Haar, sondern ein Scheunentor.

Eine Weltumspannende, alle Landmassen ersäufende, alles Leben auslöschende Flut hat es nie gegeben. Allenfalls Lokal. Aber das wurde bereits an anderer Stelle erläutert.

aber es gab im Laufe der Geschichte eine ganze Reihe von Fluten, die einen historischen Kern für die Sintflutgeschichte aus der Genesis darstellen könnten.

DAS ist richtig. Nix sonst.

Antwort
von dadita, 44

Ist das dein Ernst? In welchem Jahrhundert lebst du? Hast du je ein Klassenzimmer von innen gesehen? 

Die Sintflut hat nie stattgefunden. Sie ist ein rein fiktives Ereignis, ebenso wie die involvierten Charaktere rein fiktiv sind. Die Bibel ist ein Märchenbuch, wer sie heute noch wörtlich nimmt, macht sich schlicht lächerlich. 

Die Entwicklung des Lebens und der Arten auf diesem Planeten ist bekannt. Es handelt sich um die Prozesse der Abiogenese und der Evolution, beide kommen gänzlich ohne antike Märchenfiguren wie Götter aus. Der Memsch ist nicht das Produkt eines wie auch immer gearteten Schöpfungsakts sondern das Produkt von mehreren Milliarden Jahren der Evolution gelenkt durch natürliche Selektion. Das sind die Fakten. 

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Falsch. Es gab sehr wohl Überflutungsereignisse. Natürlich nicht eine weltweite Totalüberflutung, nur weil es 40 Tage lang geregnet hat, was aus wissenschaftlicher Sicht natürlich nicht Möglich ist. Aber es gab - und das sollte dir eigentlich bekannt sein, weil du sonst immer sehr fundierte Antworten über die Erdgeschichte gibst -  durchaus Katastrophen, die einen wahren Kern für die Flutgeschichten darstellen könnten. Schließlich sind solche Geschichten nicht nur in der Bibel überliefert oder in Schriften aus den umliegenden Kulturen, was einen redaktionsgeschichtlichen Ursprung erklären würde, nein, es gibt sie auf der ganzen Welt, im Sagenkreis der Kelten, Germanen, Griechen, Römer, Phillipiner, Aborigines und auch Indianer.

Kommentar von dadita ,

Die Sintflut ist ein in der Bibel detailliert beschriebenes Ereignis, eine globale Flut welche nur von der Besatzung eines Bootes überlebt wurde. Dieses Ereignis hat niemals statt gefunden. Etwas anderes zu behaupten ist schlicht falsch. 

Dass es in der Menschheitsgeschichte Flutereignisse gegeben hat ist unbestritten, aber auch vollkommen irrelevant. Es geht hier um ein konkretes, detailliert beschriebendes Ereignis...welches rein fiktiv ist. Es wird auch nicht eine fiktive Beschreibung einer Schlacht real, weil es in der menschheitsgeschichte reale Schlachten gegeben hat. Atlantis wird nicht real weil es in der Menschheitsgeschichte tatsächlich Kulturen gegeben hat, welche durch Flutkatastrophen und Vulkanausbrüche ausgelöscht wurden, wie beispielsweise die Minoer. 

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Aber es bedeutet immerhin, dass es für alle diese Mythen immer einen wahren Kern gibt. Natürlich erhebt das den Mythos nicht gleich mit zu einer Wahrheit, aber es verleiht jeder Geschichte doch eine ganz eigene wunderbare Form von Magie - auch wenn es natürlich eine Geschichte bleibt. 

Kommentar von dadita ,

Sagen wir manche Mythen ^^ 

Aber dennoch wäre es beispielsweise falsch zu sagen, dass der Untergang von Atlantis tatsächlich stattgefunden hat, weil er auf der realen Geschichte der Minoer basiert. Genauso wie es falsch wäre zu sagen, dass die Sintflut tatsächlich stattgefunden hat, weil es in der Geschiche der Menschheit (wie auch lange vor der Menschheit) mehrere Flutkatastrophen gab. 

Der wahre Kern, bzw die realen Ereignisse auf denen sie lose basieren, mancher Mythen macht diese Mythen nicht wahr, er gibt lediglich Informationen über deren Entstehung. 

Antwort
von Horus737, 11

Natürlich hat Gott  "seine Hände im Spiel". Immer und überall. Er ist der Herr.

Dass es eine Flutkatstrophe gegeben hat, da sind sich die Wissenschaftler sicher. Es liegt aber tausende von Jahren zurück. Ob es sich so zugetragen hat wie es in der Bibel steht, weiss keiner. Die Bibel versucht hier eine Deutung uralter Ereignisse. Wichtig ist, dass die Bibel darauf hinweist, das die Flut eine Strafe Gottes war. Die Letzte, wie er versichert.

Wovon Noah sich nach der Katastrophe ernährt hat, fragst du. Ja ist das wichtig? Willst du wissen, was seine Frau für Kleider getragen hat, welche labels? Gehts noch?

Antwort
von Vaultdoor101, 57

Hallo Mark,

entgegen der ganzen Meinungen hier, dass die Flut nie stattgefunden hat, möchte ich dir gern ein paar sehr gute Quellen ans Herz legen, die gute Hinweise geben, dass es sehr wohl genau diese Flut gegeben hat.

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Da hättest du vier sehr gute Bücher zu diesem Thema. Ferner empfehle ich dir folgende Vorträge von Dr. Roger Liebi:

Über die Herkunft und Entwicklung der Sprachen:

http://sermon-online.de/search.pl?lang=de&id=15895&title=&biblevers=...

Ist die Erde ein junger Planet?

Falls du noch Fragen hast, frag ruhig. Es gibt natürlich noch viel mehr Material, das man studieren kann.

Viele Grüße

Kommentar von Giustolisi ,

Ich muss das Video nur ein paar Minuten lang anschauen um festzustellen, dass der Kerl nur wirres Zeug labert. Er bezieht sich auf ein in der Antike von Menschen geschriebenes Buch, das keinerlei Belege enthält. Er hält sich mit Geschichte und Texten auf, die nicht über die Erdgeschichte aussagen. Er scheint in Erdkunde nicht aufgepasst zu haben.
Natürlich hat diese Flut nie stattgefunden. Es spricht nichts dafür, vieles dagegen. Es ist einfach ein religiöser Mythos. Kaum vorzustellen, dass geistig gesunde Menschen so was glauben können.

Kommentar von Vaultdoor101 ,

Ja, wie du das handhabst, ist ganz deine Sache. Du siehst es eben so. Aber alles, was wir ausbuddeln unterliegt zwangsläufig unserer Interpretation. Und wenn du der Meinung bist, dass ich psychisch irgendwie gestört bin, dann kannst du diese Meinung gern haben. Ich wünsche dir trotzdem, dass du eines Tages das so siehst, wie ich. 

Kommentar von Giustolisi ,

Aber alles, was wir ausbuddeln unterliegt zwangsläufig unserer Interpretation.
Oder man untersucht es und zieht logische Schlüsse. Schon mal was von Radiocarbon Datierung gehört? Kennst du dich ein klein wenig mit Genetik aus? Ein genetischer Flaschenhals wie ihn eine solche Flut verursacht hätte, wäre heute noch nachweisbar. 
Hast du meine Antwort dazu gelesen? Es geht doch nicht um eine Meinungsfrage, sondern um Fakten. Fakten sind für alle gleich. Die Schlüsse daraus sind auch gleich, wenn sie logisch sind. Unterscheiden sich die Schlüsse, ist mindestens einer davon falsch. So etwas lässt sich ausdiskutieren, indem man die Prämissen, die zu einem Schluss führen prüft.
Es scheint in letzter Zeit irgendwie in Mode zu kommen, nicht mehr zwischen Fakten und Meinungen zu unterscheiden.

Kommentar von Vaultdoor101 ,
Oder man untersucht es und zieht logische Schlüsse.

Was man dann eine Interpretation nennt. 

Schon mal was von Radiocarbon Datierung gehört?

Das habe ich sogar studiert ;)

Kennst du dich ein klein wenig mit Genetik aus?

Bislang noch sehr oberflächlich, aber ich arbeite dran.

Es scheint in letzter Zeit irgendwie in Mode zu kommen, nicht mehr zwischen Fakten und Meinungen zu unterscheiden.

Das stimmt, das Gefühl habe ich auch.

Kommentar von Giustolisi ,

Das habe ich sogar studiert ;)

Wie kannst du dann auf so einen Blödsinn kommen, wenn man schon vieles gefunden hat, das nachweislich älter ist als ein paar Jahrtausende?

Kommentar von Vaultdoor101 ,

Was wir messen sind Isotopenverhältnisse. Die Geräte dafür sind ausgezeichnet, sehr präzise und an ihnen liegt es nicht. Isotopenverhältnisse in dieser Weise unterliegen immer den natürlichen Gegebenheiten. Das ist eine komplizierte Sache und die werde ich hier auch nicht besprechen.

Kommentar von Hyperhaes ,
Das habe ich sogar studiert ;)

Du hast Radiocarbon-Methode studiert? ;-)

An welcher Uni geht denn das?

Aber mal ernsthaft... Du willst behaupten, dass du Geowissenschaften, Physik, Geologie oder ähnliches studiert hast und dann noch an an die "junge Erde" oder die Sintflut glaubst? Na dann müsstest du in der Lage sein, sehr viele der wissenschaftlichen Unmöglichkeiten der Bibelgeschichte zu erklären und zwar auf sehr hohem Niveau... Darf man gespannt sein?

Nebenbei müsstest du dann auch noch darlegen, wieso du jemandem wie Liebi, der naturwissenschaftlich auf unterstem Niveau argumentiert (und selbst dann noch falsch), glauben schenken kannst...

Oder soll "habe ich sogar studiert" heissen: "ich war da mal für ein Semester oder so eingeschrieben?" (ist mir auch schon mal untergekommen...) 

Kommentar von Vaultdoor101 ,
Du hast Radiocarbon-Methode studiert? ;-)

Ich habe diese Dinge studiert, ist Teil meines Physikstudiums... 

Du willst behaupten, dass du Geowissenschaften, Physik, Geologie oder ähnliches studiert hast und dann noch an an die "junge Erde" oder die Sintflut glaubst?

Da gibt es so einige Geologen, die das tun. Auch Genetiker, Biologen, Physiker, Ingenieure, etc. Ach ich weiß aber schon, was jetzt kommt. "Das sind keine echten Geologen, Physiker, etc.", stimmts? 

Nebenbei müsstest du dann auch noch darlegen, wieso du jemandem wie Liebi, der naturwissenschaftlich auf unterstem Niveau argumentiert (und selbst dann noch falsch), glauben schenken kannst...

An welcher Stelle ist das der Fall?

Kommentar von Hyperhaes ,
An welcher Stelle ist das der Fall?

z.B. an allen Stellen, wenn er über die ET oder Datierungen spricht... Gerade dir als angeblicher Physikstudent müsste doch auffallen, dass er sich selektiv nur die Sachen rauspickt, die er gerade braucht. Dass z.B. die radiometrischen Datierungsmethoden durchaus sehr genau kalibrierbar sind (z.B. durch Dendro- oder Warvenchronologie, Eisbohrkerne und parallele Isotopendatierung und/oder ESR/Paläomagnetismus etc.), das lässt er einfach unter den Tisch fallen... klar passt ja auch nicht ins Weltbild...

Er behauptet ja z.B. auch die "mitochondriale Eva" würde auf ca. 6000 Jahren datiert worden sein... Ich glaube nicht, dass er auch nur eine Sekunde lang die massenhaft verfügbaren Erklärungen über diese "Datierung" und die fehlerhafte Interpretation dazu nachgeforscht hat... Hast du die Arbeiten dazu mal gelesen und auch die Erklärungen? Kennst du die zahlreichen anderen Forschungsergebnisse, die unisono auf ein völlig anderes Ergebnis kommen z.B.:

http://www.nature.com/news/genetic-adam-and-eve-did-not-live-too-far-apart-in-ti...

https://www.sciencedaily.com/releases/2010/08/100817122405.htm

Die Quellenangaben zu den anderen Behauptungen sind auch sehr interessant... Er behauptet, dass die Datierung des Mondgesteins auf ein Alter noch vor dem Urknall und bringt als Quelle ein kreationistisches Buch aus den 80ern, welches selbiges auch einfach nur behauptet... Welche Analysen meint er denn genau? Genau so wie mit den Diamanten, der Kohle etc... Seltsamerweise bringt er keine wirklichen Quellenangaben zu den vermeintlichen Analysen, sondern nur zu irgendwelchen Behauptungen aus kreationistischen Büchern (arbeitest du in deinem Studium auch so? Also ich konnte das in meinem Studium nicht so machen) 

Da gibt es so einige Geologen, die das tun. Auch Genetiker, Biologen, Physiker, Ingenieure, etc. Ach ich weiß aber schon, was jetzt kommt. "Das sind keine echten Geologen, Physiker, etc.", stimmts? 

Nein, aber meist sind das Leute, die sich ohne irgendwelchen Aufwand und ohne peer-review möglichst einfach Geld dazu verdienen wollen...

Ich habe diese Dinge studiert, ist Teil meines Physikstudiums... 

... dann weisst du ja auch, dass es bei weitem nicht dir Radiocarbonmethode (vor allem nicht wenn es um die Datierung des Erdalters geht) gibt, sondern auf etliche andere... und auch welche die nicht auf Isotopenverhältnissen basieren... seltsamerwesie ergeben aber auch diese immer wieder das gleiche Bild... eine Erde die Milliarden von Jahren alt ist... 

http://www.nature.com/scitable/knowledge/library/dating-rocks-and-fossils-using-...

http://www.talkorigins.org/faqs/dalrymple/scientific_age_earth.html

Solltest du dir auch mal ansehen:

https://www.youtube.com/playlist?list=PLAC3481305829426D

Kommentar von Hyperhaes ,

Ach ja: 

Den Hammer finde ich aber, dass er als angeblicher Wissenschaftler noch das "Argument" mit der Vulkangesteinsdatierung bringt.

Dass diese Datierungen von Kreationisten durchgeführt wurden (ich erinnere da mal Steve Austin und seine St. Helens-Blamage) und dann, wie im obigen Fall:

1. ungereinigte Proben

an ein 

2. nicht akkreditiertes Labor

geschickt hat und 

3. absichtlich noch eine Methode ausgewählt hat, die für diese Zeiträume gar nicht geeignet ist (K-Ar)

und nebenbei noch

4. falsche Angaben zur Primärkalibrierung gemacht hat...

Dennoch bringt er das... Genau so wie die lachhafte Geschichte bzgl. dem Salzgehalt der Meere... Wenn ich in meinem Studium so wie der gearbeitet hätte... ich wäre hochkant rausgeflogen... Aber selbst bei Themen, die ja sein Hauptgebiet sind, arbeitet er so (ich erinnere da mal an die stetig neu auftauchende Behauptung über das Wort "chug" mit der "Übersetzung": Kugel... bisher konnte er nicht ein einziges Beispiel aus zeitgenössischer Literatur vorbringen, die diese Übersetzung rechtfertigen würde... oder wenigstens eine plausible Erklärung für diese plötzlich neue Möglichkeit obwohl das Althebräische ein eigenes völlig anderes Wort dafür hat)...

Nein... Liebi ist zumindest wenn es um naturwissenschaftliche Daten und Erklärungen geht keine gute Quelle... und auch bei seinem Fachgebiet massiv umstritten bis widerlegt.

Kommentar von Vaultdoor101 ,

@Hyperhaes:

http://www.truefreethinker.com/articles/mitochondrial-eve-6500-years-old

Da es ziemlich egal sein wird, was ich dir so schreibe, gebe ich dir diesen Artikel oben, da kannst du gern die Fehler erklären, die du findest. 

Kommentar von Hyperhaes ,

Da es ziemlich egal sein wird, was ich dir so schreibe, gebe ich dir diesen Artikel oben, da kannst du gern die Fehler erklären, die du findest. 

Mmmmh... Irgendwie bezweifle ich immer mehr, dass du wirklich studierst... Oder du hast noch nicht verstanden, worauf ein wissenschaftlicher Diskurs beruht... Des weiteren ist es interessant, dass du dich partout weigerst auf die an dich gestellten Fragen einzugehen (Datierung... angeblich ja so hart selbst erarbeitet), aber von anderen genau das forderst... Ein Schelm, wer...

aber nun gut... aber mal zu den Fehlern der Seite:

Zitat 1:

So the end result is based on a disputed “correct” date. Of course, since great apes and humans never diverged from a common ancestor there is no such date (note that “common ancestor” refers to a mythological-crypto-zoological organism for which there is no evidence).

1. Es gibt Hinweise und Beweise genug, auch was die molekulare Uhr angeht:

http://jhered.oxfordjournals.org/content/92/6/469.full

http://biorxiv.org/content/biorxiv/early/2016/01/11/036434.full.pdf

Des weiteren ist die mtDNA nur ein Zweig eines ganzen Baums voller Hinweise. 

Zitat 2:

So beyond any and all assumptions the results are that mitochondrial Eve lived 6,500 years ago.

Dass Parsons Arbeit inzwischen revidiert und auch die Möglichkeit der Rekombination falsch interpretiert wurde, muss man nicht erwähnen, oder? Ebenso wenig konnten Parsons Ergebniss von anderen rekonstruiert werden... im Gegenteil konnte durch andere Analysen sogar aufgezeigt werden, dass die RFLP-Methode für diese Untersuchungen gänzlich ungeeignet ist...

http://www.evolutionpages.com/Mitochondrial%20Eve.htm

Es ist aber wieder interessant, wie hier cherry-picking betrieben wird. Kein Wort über Erklärungen, kein Wort über nachfolgende Untersuchungen, kein Wort über nichts, was das kreationistische Weltbild antasten würde.

Vor allem ist aber interessant, wie doppelzüngig hier vorgegangen wird:

Zitat 3:

So they have to postulate: assume, assert, guess, claim, etc.

und kurz vorher das:

Of course, since great apes and humans never diverged from a common ancestor there is no such date 

Super Beispiel für "Schuss ins eigene Knie!"... 

…In addition, one  must assume that the molecular clock ticks with the same rate in apes and humans. Definitive proof is difficult, since none of us was actually there.

Interessant... Man kann also nur Schlüsse ziehen, wenn man "dabei" gewesen ist? Was ist das denn bitte für ein Herangehen? 

Aber auch dazu:

http://www.nature.com/hdy/journal/v81/n5/full/6884130a.html

und auch:

http://mbe.oxfordjournals.org/content/early/2014/08/11/molbev.msu222.full

All das muss man aber natürlich dem kreationistischen Fußvolk gegenüber nicht erwähnen, nicht wahr? Lieber sucht man sich die Rosinen raus und präsentiert sich als "gut informiert" und wissenschaftlich fundierte "Gottesanhänger"... 

Wenn du so weiter machst, wirst du in deinem Studium (wenn das überhaupt der Wahrheit entspricht)  noch echt Probleme bekommen... Wissenschaft besteht nunmal nicht daraus, dass man sich das raussucht, was einem gerade in den Kram passt und alles andere unter den Tisch fallen lässt.

Kommentar von Mark1616 ,

Wenn du studierst dann fress ich nen Besen. Wieso bist du nicht in der Lage deinen Standpunkt mit richtigen wissenschaftlichen Studien zu belegen, sondern kannst als einzigen Beleg einen populärwissenschaftlichen Artikel liefern?

Antwort
von HirnvomHimmel, 51

Die Sintflut hat das menschliche Leben auf der Erde überhaupt erst möglich gemacht.

Bei der Sintflut hat es soviel geregnet, daß selbst der höchste Berg (Mt. Everest (8848 Meter) überflutet war. Logischerweise war das gesamte Wasser vor der Sintflut als Wasserdampf in der Atmosphäre unterwegs.

Wasserdampf und Luft zusammen erzeugten einen Gasdruck von ca. 886 bar (Meeresniveau), das Wasser war in überkritischem Zustand, bei dem die Aggregatzustände "flüssig" und "gasförmig" nicht mehr zu unterscheiden waren. (der kritische Punkt liegt bei 221 bar Gasdruck und 374 grad Celsius, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberkritisches\_Wasser). Selbst eingesperrt im Dampfkessel eines Hochleistungs-Kohlekraftwerks wären die Überlebenschancen für einen Menschen höher.

Durch den vielen zusätzlichen Wasserdampf lag der Sauerstoffanteil der Atmosphäre auch nicht bei den heute üblichen 21%, sondern um das 886-fache darunter, also bei ca. 0,024%. Selbst wenn ein Mensch den mörderischen Druck und die höllischen Temperaturen überlebt hätte, hätte er wohl nicht atmen können.

Sollte es vor der Sintflut menschliches Leben auf der Erde gegeben haben (Noah, usw), so wäre dies tatsächlich nur durch gekühlte, druckfeste Anzüge oder ein göttliches Wunder zu erklären.

Kommentar von Giustolisi ,

Logischerweise war das gesamte Wasser vor der Sintflut als Wasserdampf in der Atmosphäre unterwegs.
Das ist dummes Gewäsch. Das Wasser wäre ja jetzt wieder in der Atmosphäre und das Leben wie wir es kennen wäre unmöglich.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Was du da schreibst hat keine wissenschaftliche Grundlage. Woher hast du diese lächerlichen Zahlen? Und mit dem verwenden von Worten wie "logischerweise" machst du dich hier nur lächerlich.

Informiere dich bitte einmal über die tatsächlich empirisch nachgewiesenen Erkenntnisse aus der geologischen Forschung, bevor du deine hanebüchenen kreationistischen Dogmen unter das Volk wirfst.

Kommentar von HirnvomHimmel ,

Das sind erstens nicht nicht meine "hanebüchenen kreationistischen Dogmen" und zweitens stammen die Zahlen daher, daß man diese mal im Sinne von was-wäre-wenn zuende denkt. Du berufst Dich auf tatsächlich empirisch nachgewiesene Erkenntnisse. Gehen wir es Schritt für Schritt durch.

Der Energieerhaltungssatz gilt, Materie ploppt nicht einfach irgendwo auf und verschwindet wieder. Die Hauptsätze der Themodynamik waren nicht zeitweise ausser Kraft gesetzt. Einverstanden?

Man nehme die Dichte von Wasser, multipliziere sie mit der Höhe der höchsten bekannten Erhebung und der Gravitation unseres Planeten und kenne den Wasserdruck auf heutigem Meeresniveau (ca. 1 bar je 10m Wassersäule), wie er herrschte, falls die höchste Erhebung überflutet sein sollte. Einverstanden?

Damit es Regnen kann, muss das Wasser vorher als Dampf in der Atmosphäre sein, aus dem sich dann Niederschlag bildet. Einverstanden?

Wasser hat als Dampf die gleiche Masse wie als Flüssigkeit Einverstanden?

Gasdruck und Flüssigkeitsdruck sind bei gleicher Masse identisch. Einverstanden?

Damit Wasserdampf bei hohem Druck nicht wieder flüssig wird, ist eine auch eine hohe Temperatur erforderlich. Einverstanden?

In einer Umgebung aus überkritischem Wasser bei fast 900 bar kann kein Mensch überleben. Einverstanden?

Du magst diese Zahlen lächerlich finden. Anderen Menschen führen sie vielleicht vor Augen, ob Menschen die physikalischen Randbedingungen einer solchen Sintflut nicht nur er-lebt, sondern auch über-lebt haben und wie wahrscheinlich es ist, daß der Wortlaut der Bibel den tatsächlichen historischen Ereignissen entspricht.

Kommentar von Giustolisi ,

Das beantwortet immer noch nicht die Frage, wo das Wasser her kam und wo es hin ist.

Kommentar von HirnvomHimmel ,

Puh! Das kann ich dir auch nicht sagen. ich war ja nicht dabei.

Aber Du wirst sicher Leute finden, die dir sagen, daß es in große unterirdische Felsspalten abgelaufen sei und daß wir es heute als "Mineralwasser" trinken. ;-)

Kommentar von Giustolisi ,

Puh! Das kann ich dir auch nicht sagen.
Dann hast du die wichtigste Frage des ganzen noch offen und deine Behauptung ist einfach nur unglaubwürdig.

Aber Du wirst sicher Leute finden, die dir sagen, daß es in große unterirdische Felsspalten abgelaufen sei und daß wir es heute als "Mineralwasser" trinken. ;-)

Gewiss, denn Kreationisten behaupten den absonderlichsten Blödsinn. Die Behauptung wäre sehr dumm, sie hat mehrere Fehler.

Sie erklärt nicht, wo das Wasser her kam.

Sie erklärt nicht die Entstehung der angeblichen felsspalten

Sie erklärt nicht, was während der Flut in den Felsspalten gewesen sein soll

Sie erklärt nicht, warum unser Grund- und Mineralwasser nicht so salzig ist wie das Meerwasser.

Sie erklärt nicht wo diese riesigen Felsspalten sein sollen, die wirklich unübersehbar gewaltig sein müssten, wenn sie solche Wassermengen fassen könnten. Die Küstenlinien müssten voll solcher Spalten sein.

Die Behauptung ist einfach nur eine Ausrede von ungebildeten Leuten für ungebildete Leute, die dem ganzen Glauben schenken, weil sie es nicht besser wissen.

Antwort
von Dhalwim, 86

Die Sintflut, hat so nie stattgefunden. Das war der Teil, wo sich die Menschen eine Erklärung suchten für sämtliche Vorgänge auf dieser Welt. Früher, bevor die Menschen begannen Wissenschaftlich und Faktisch zu denken, haben sich die Menschen durch Geschichten alles erklärt.

Oder hatte Gott nochmal seine Hände im Spiel und es ist uns nur noch
nicht bekannt? Ist es überhaupt möglich das uns Entwicklungen des Lebens
noch nicht bekannt sind?

Also Ich glaube ja, dass Gott nicht DIREKT seine Hände im Spiel hatte sondern mehr, quasi einen Stein in's rollen gebracht hat. Und, dass uns Entwicklungen des Leben's nicht bekannt sind, nun Ich denke nicht.

Schließlich gibt's ja die Evolutionstheorie, welche zwar nicht eindeutig (zumindest wird das so gesagt), belegt ist, aber zahlreiche Hinweise und Andeutungen vorzufinden sind.

Deshalb, nein die gab's nicht.

LG Dhalwim ;) :D <3

Kommentar von HumanistHeart ,

Schließlich gibt's ja die Evolutionstheorie, welche zwar nicht eindeutig (zumindest wird das so gesagt), belegt ist, aber zahlreiche Hinweise und Andeutungen vorzufinden sind.

Für mitlesende. Sie ist nachgewiesen und sogar besser verstanden als z.B. Gravitation. Sie ist eine der am besten Belegten Dinge die es in der Wissenschaft gibt. Und das aus verschiedensten Fachbereichen die alle miteinander übereinstimmen. Evolution ist Fakt. 

Wer sich darüber informieren will, geht zu talkorigins.org

Kommentar von Dhalwim ,

Die Sintflut ist nachgewiesen? Nun gut, dann muss Ich mich mal darüber informieren. Danke.

Und bist du sicher, dass Evolution nicht nur eine Theorie ist? Es wurde nämlich gesagt, dass es nicht 100%ig belegt wurde, sondern wie gesagt zahlreiche Hinweise darauf deuten.

Ich wollt's nur gefragt haben.

Kommentar von Dhalwim ,

So, jetzt hab Ich nicht aufgepasst, die EVOLUTION tut mir leid. Ich dachte jetzt du meinst die Sintflut, aber jetzt ernsthaft, bist du sicher, dass es nicht nur eine Theorie ist?

Kommentar von HumanistHeart ,

Du kannst Englisch?
Dann lies das hier. 
Es dauert nur 2 Minuten und Du bist diesen Denkfehler los.

www.notjustatheory.com

Der Denkfehler ist so weit verbreitet, dass sich wer die Mühe gemacht hat sogar eine Webseite dafür zu bauen. 
Das ist sie.

Kommentar von Dhalwim ,

Ah verstehe, Ich dachte vorher anders. Danke, jetzt hast du mir wirklich geholfen.

(PS: Ja Ich bin der Englischen Sprache mächtig, nicht perfekt, aber fließend).

Kommentar von HumanistHeart ,

Gern.

Kommentar von Dhalwim ,

Das heißt, dass in der Wissenschaft das Wort "Theorie", ganz anders ausgelegt wird. Jemand der eine Theorie hat benötigt "vielleicht" Beweise.

In der Wissenschaft ist es anders, dort ist eine Theorie keine Idee oder ein Gedanke, sondern eine gut dokumentierte, unterstützte, belegte Sache (so die "Evolutionstheorie") zudem wird eine Theorie kein "Gesetz".

Gesetze beschreiben Sachen, Theorien erklären sie. Z. b. das Gesetz der Gravitation, es beschreibt, dass Dinge in der Luft von der Erde angezogen herunterfallen.

Es besagt, DASS es so ist und nicht WARUM. Ist das soweit richtig, oder liege Ich falsch (bitte HumanistHeart, das ist ernst gemeint).

Kommentar von HumanistHeart ,

So in etwa. Ja.

Auch wenn es leider für viele  irreführed ist, das Wort, letztlich zeigt es die Eleganz und Aufrichtgkeit der Wissenschaft, dieses Wort dafür gewählt zu haben. Denn sobald neue Erkenntnisse, Daten, Fakten, auftauchen, wird die Theorie stets entsprechend neu angepasst und eben korrigiert, erweitert oder verbessert.

"Theorie" ist damit Ausdruck der Ehrlichkeit wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens. Denn Wissen ist grundsätzlich immer nur vorläufig.

Wir "irren uns nach oben".

Kommentar von Dhalwim ,

Ah verstehe. Ok, vielen dank für deine Hilfe, hatte tatsächlich etwas anderes gedacht.

Schönes Wochenende übrigens.

LG Dhalwim ;) :D <3

Kommentar von HumanistHeart ,

Ebenso.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Die Flutgeschichte in der Bibel hat mit ziemlicher Sicherheit einen wahren Kern. Natürlich ist die Sache mit den 40 Tagen Regen nur eine Geschichte, aber es hat in der Erd- und auch in der Menschheitsgeschichte mehrere verheerende Flutereignisse gegeben. Einfach zu sagen "Die Sintflut hat nie stattgefunden" ist viel zu pauschal und in jeder Hinsicht falsch.

Kommentar von HumanistHeart ,

Da mit "Der Sintflut" ein biblischer, weltweiter Kontext gegeben ist, doch. Die ist definitiv falsch.

Was Du wahrscheinlich meinst, ist das was hier auf dieser Seite wfwbinder schon schrieb:

Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ist die Sintflut das hereinbrechen des Mittelmeeres in das tiefliegende Gebiet hinter dem Bosporus (heute schwarzes Meer).
Aus der Überlieferung dieses Ereignisses wurde dann die Sintflut.

So, ja.

Kommentar von Dhalwim ,

Naja ok, aber du musst zugeben, dass es für mich schwer vorstellbar ist, dass Noah immer 2 (m/w) Tiere jeder Art mitgenommen hat auf ein einziges Schiff.

Vielleicht wurde sie durch viele Nacherzählungen etwas abgeändert, Menschen haben leider (oder Gott sei dank), das Talent Tatsachen zu verdrehen. Ich glaub jedenfalls nicht an "die" Sintflut, vielleicht nach der Eiszeit, wo's viele Regenfälle aufgrund des geschmolzenen Eises gab ja.

LG Dhalwim ;) :D <3

Kommentar von dadita ,

Die Sintflut in der Art wie sie beschrieben wird, als globales Flutereignis welches durch 150 Tage des Refens eingeleutet werden und alles Leben auslöschen außer den Insassen eines Bootes HAT nie stattgefunden.

Das es Flutkatastrophen in der Geschichte der Menschheit gab ist unbestritten, mit der Sintflut als detailliert beschriebendes Ereignis haben diese allerdings nichts zu tun. Zu behaupten diese habe stattgefunden ist also in jeder Hinsicht falsch.

Antwort
von wfwbinder, 55

Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ist die Sintflut das hereinbrechen des Mittelmeeres in das tiefliegende Gebiet hinter dem Bosporus (heute schwarzes Meer).

Aus der Überlieferung dieses Ereignisses wurde dann die Sintflut.

Kommentar von Giustolisi ,

wahrscheinlich war das schwarze Meer schon vorher eine großer Süßwassersee, denn seine Zuflüsse sind sehr ergiebig. 

Antwort
von DerBuddha, 37

in der geschichte des planeten und seiner sämtlichen lebensformen hat es immer und zu allen zeiten große und kleine katastrophen, auch tsunami´s und sintfluten gegeben......... aber 1. ist NICHTS davon mit einer erfundenen märchenfigur in verbindung zu bringen und 2. hat sich JEDES mal das leben danach wieder neu orientiert, gesammelt, entwickelt, ausgebreitet und angepasst..............:)

und JA, es gibt mit sicherheit noch "entwicklungen" die wir nicht kennen, kein wunder bei der vielfalt der lebensformen auf diesem planeten..........

Antwort
von Whitekliffs, 14

Wie lange die Sintflut gedauert hat, wurde bereits mehrfach beantwortet.

Nach der Schöpfung hatte Gott dem Menschen geboten, sich pflanzlich zu ernähren (1.Mose1,29). Nach der Sintflut kommt Fleisch dazu. (1.Mose 9)

Antwort
von Haeppna, 35

Da "die Sintflut" als historisches Ereignis nicht stattgefunden hat, wäre es hilfreich, wenn du angibst, auf welche der zahlreichen Sintflutsagen sich deine Frage bezieht. In der Version der Bibel vergeht jedenfalls vom Einsteigen bis zum Aussteigen aus der Arche ziemlich genau ein Jahr. Über die Ernährung in der Zeit danach heißt es im Buch Genesis 9:3,4: "Alles Lebendige, das sich regt, soll euch zur Nahrung dienen. Alles übergebe ich euch wie die grünen Pflanzen. Nur Fleisch, in dem noch Blut ist, dürft ihr nicht essen."

Antwort
von AaronMose3, 55

Gemäß dem biblischen Bericht im Alten Testament wurde der gottesfürchtige Noah von Gott vor einer großen Flut gewarnt und beauftragt, ein großes kastenförmiges Schiff, eine Arche, zu bauen, um damit sich und seine Familie sowie die Landtiere zu retten. Die Sintflut dauerte ein Kalenderjahr und 10 Tage. Selbst die Bergspitzen waren mit Wasser bedeckt (Gen 7,10–24 und Gen 8,1–14). Die Flut wird in mehreren Phasen beschrieben:

In Noahs 600. Lebensjahr begann die Flut am 17. Tage des zweiten Monats.

40 Tage dauerte die Flut auf der Erde. 

Nach insgesamt 150 Tagen des Anschwellens nahm das Wasser ab.

Am 17. Tag des siebenten Monats setzte die Arche im Gebirge Ararat auf.

Am 1. Tag des zehnten Monats wurden die ersten Berggipfel sichtbar.

Am 11. Tag des elften Monats öffnete Noah das Fenster und ließ einen Raben fliegen: Der flog aus und ein, bis das Wasser auf der Erde vertrocknet war.

In Noahs 601. Lebensjahr hatte sich das Wasser am 1. Tag des ersten Monats verlaufen.

Noah verließ am 27. Tag des zweiten Monats die Arche.



Vom Gebirge Ararat aus verbreitete sich das Leben wieder über die Erde. Der biblische Bericht erzählt davon, dass Gott im Anschluss einen neuen Bund mit den Menschen und Tieren schloss, in dem er gelobte, nie wieder eine Flut solchen Ausmaßes über die Erde zu bringen. Das Zeichen dieses Bundes ist der Regenbogen.

(Hier hast du gleichzeitig noch die Antwort auf die Bedeutung des Regenbogens)
Kommentar von HumanistHeart ,

(Hier hast du gleichzeitig noch die Antwort auf die Bedeutung des Regenbogens)

Soweit ich informiert bin, erscheint ein Regenbogen immer dann wenn im Himmel ein Christopher Street Day abgehalten wird.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Und in Russland sind Regenbogen natürlich verboten.

Kommentar von HumanistHeart ,

Sowie in Saudi Arabien.

Kommentar von AaronMose3 ,

Soweit ich informiert bin, erscheint ein Regenbogen immer dann wenn im Himmel ein Christopher Street Day abgehalten wird.

Na dann ;)

Kommentar von HumanistHeart ,

Und wusstet Ihr?

Immer wenn Ihr eine Sternschnuppe seht, hat Gott ´nen Engel beim rauchen erwischt!

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