Frage von Ballius, 85

Wie lange dauert das Erlernen eins Klaviers?

Guten Tag, Ich besuche momentan die zwölfte Klasse in einem Beruflichen Gymnasium. Da die Schulform meiner Meinung nach ziemlich einfach ist, fühle ich mich unterfordert und möchte nebenbei noch das Klavierspielen erlernen. Ich bin, wenn ich das mal so sagen darf, ziemlich Intelligent. Ich habe früher mal Gitarre gespielt und kann das heute noch, allerdings habe ich nie gelernt wie man Noten liest. Und da ich ohne für eine einzige Klausur zu lernen momentan auf einen Schnitt von ca. 1,75 komme, fühle ich mich wie bereits erwähnt unterfordert und wollte irgendwas lernen was mich langfristig beschäftigt.

Antwort
von sr710815, 33

das echte Wirtschaftsgymnasium in Kassel an der Friedrich List Schule war alles Andere als ein Zuckerlecken. Bis zur 13. Klasse haben wir fast Alle büffeln müssen.

Controlling, IBWL, Industrie-Betriebswirtschaftslehre, VWL usw.Wirtschaftsenglisch, BWL Leistungskurs.

Es gibt in Kassel natürlich das Puddinggymnasium als berufliches Gymnasium Hauswirtschaft "Knipping", das war natürlich leichter.

Technisches Gymnasium wie Max Eydt war dann wie man hört wiederum nicht ganz so einfach.

Wenn Dir das leicht fällt mit Klavier, dann probiere es doch. Jeder lernt anders oder schneller bzw. langsamer. Ein Digitalklavier für den Anfang ist nicht schlecht.

Vladimir Horwitz hat auch im hohen Alter von über 80 noch Klavier üben müssen, wie er sagte...

Kommentar von Ballius ,

Die Wirtschaftsgymnasien in Niedersachsen sind sehr einfach. Unser BRC Lehrer, der auch die Abi Klausuren dieses Jahr nachgesehen hat, sagt das niemand unter 10 Punkte geschrieben hat und über das VWL Abi haben sich unsere 13er beschwert weil die dafür gelernt haben und es anscheinend auch ohne zu lernen machbar gewesen ist. Büffeln müssen auch einige bei uns im Jahrgang, das liegt allerdings daran das diese falsch Lernen. Die Lernen lieber 10 Seiten Text auswendig statt den Text in 2 Sätzen mit dem selben Inhalt zu reduzieren. Bei uns ist es jedenfalls so das man mit dem reinen Wissen nicht weit kommt. Es gibt kaum noch Wissensabfragen in Klausuren, es sind überwiegend Anwendungsaufgaben. Unsere Lehrer beschweren sich auch, dass das Kultusministerium immer weiter mit dem Niveau runter geht. Vielen Unis ist auch inzwischen bewusst, dass die meisten Abiturienten eben nicht die Allgemeine Hochschulreife erlangt haben. Deshalb lerne ich auch nicht wirklich und suche ein Hobby neben Sport womit ich mir die Zeit vertreiben könnte und frage allein deshalb wie lange es dauern würde, da ich nächstes Jahr Studieren wollte und befürchte, dass ich dann nicht mehr allzuviel Zeit habe.

Antwort
von Pokentier, 38

Du hättest ruhig noch sagen können, dass du dich unterfordert fühlst, wird aus deiner Frage nicht direkt deutlich. Um zu selbiger zu kommen:

Erstmal "erlernt" man ein Klavier nicht, solltest du als Gitarrenspieler eigentlich wissen, dass man Instrumente nicht erlernt. 

Desweiteren hat musikalische Begabung nichts mit Intelligenz zu tun. Du kannst nen IQ von 200 haben, wenn du keine Taktgefühl hast oder kein Gefühl in Spiel bringt, bringt dir das auch nichts. Anders rum kann jemand im Leben auch nichts auf die Reihe bekommen, aber am Klavier trotzdem ein Virtuose sein.

Allerdings wird mir aus deiner Frage nicht so ganz schlüssig, wonach du jetzt fragst. Wenn du Gitarre gelernt hast (weiß ich nicht ob mit Unterricht oder ohne), kannst du genauso auch das Klavierspielen üben. 

Die Frage nach dem wie lange es dauert erübrigt sich, da man grundsätzlich dazu lernt, besser wird, Fingerfertigkeit bekommt, über den Aufbau von klassischen Stücken besser bescheid weiß(wenn man nach Noten spielt oder sich die Zeit nimmt, die Musik ein bisschen zu hinterfragen), vielleicht auch selbst ein Lied zu schreiben weiß, oder eben einfach die Technik und Routine. 

Wenn man's kann, ist es im Prinzip das einfachste, sich damit die Zeit zu vertreiben, da es ja schließlich unfassbar viele Stücke gibt und sie entweder wieder und wieder spielt, oder, wenn's zu langweilig wird, einfach ein neues lernt.

Sofern du nicht eins besitzt oder einfach an eins kommst über Freunde o.ä. solltest du aber erst einmal mit einem Keyboard oder einem E-Piano anfangen. Dann kannst du dir immer noch ein Klavier anschaffen.

Antwort
von JoeBlack92, 54

Das kann man unmöglich sagen. Was meinst du dann mit "erlernen" genau? Das du einfache Volkslieder oder Popsongs spielen kannst oder das du Beethoven und Chopin auf Konzertpianist-Niveau bringst? Das eine je nach Talent vielleicht ein paar Monate, das andere Jahrzehnte. Noten lesen ist nicht allzu schwer. Beim Klavierspielen kommt es vor allem auf die Feinmotorik an und auf die Fähigkeit, deine Hände unabhängig voneinander zu bewegen.

Kommentar von Magicus7 ,

Kurz gesagt...anfangen und üben, dann wird das.

Kommentar von Ballius ,

Das habe ich mir schon gedacht, gibt es da allerdings nicht eine ungefähre Durchschnittszeit die man für das erlernen braucht? Ich möchte jetzt auch nicht auf Konzert-Niveau spielen können. lediglich um ein wenig "abzuschalten" und da sollte ein gewisser angenehmer Klang schon vorhanden sein, man kann es auch nicht genau definieren. Ich habe auch gehört, dass es jemanden um einiges leichter fällt sowas zu lernen wenn man bereits ein Instrument spielt, ich kann ja bereits Gitarre spielen, wobei auch eine gewisse Feinmotorik vorhanden sein muss.

Antwort
von Magicus7, 45

Ja Klavierspielen können hat NICHTS mit Intelligenz zu tun, da spielt eher das Talent und das Üben eine Rolle. Kommt immer drauf an wie gut du werden willst...ein paar Jahre intensiven Trainings wirst du auf jedenfall reinstecken müssen, musst halt (wie bei allem) dranbleiben.

Kommentar von Ballius ,

Ich bin einfach nur davon ausgegangen, da ich das schon öfters gehört habe und ich an sich niemanden kenne der Klavier spielt, weshalb ich auch hier Frage. 

Antwort
von EvelinOriginal, 40

Dann komm mal auf ein privates christliches Gymnasium... wie unterfordert biste dann?

Kommentar von Ballius ,

Ich denke nicht, dass sich da viel ändern würde. Man muss dabei bedenken, dass manche Fächer einfach in das Zentralabitur miteinlaufen müssen, welches in meinem Bundesland jedenfalls jedes Jahr einen neuen Tiefpunkt erreicht und dementsprechend keine Anforderungen stellt und da sich auch Private schulen die das Abitur vergeben dürfen sich auch an den Lehrplan halten müssen, würde es keinen großen Unterschied machen. Dabei könnte man eher behaupten, dass nicht die Schule und deren Lehrplan den Unterschied macht sondern einfach nur die Lehrer.

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