Ich frage mich wie lange es wohl dauern würde bis ein Einsatzfahrzeug zur Hilfe bei meinem haus wäre, wenn etwas passiert. Gibt es hierfür eine Dauer die es höchstens dauern darf bis Hilfe eintrifft in einer Großstadt? Wer weiss da Bescheid?

das kommt drauf an. im durchschnitt sind es 7-8 minuten bei feuerwehr und polizei (bei gröberen sachen, einbruch, körperverletzung, verletzungen). geht es wie bei mir letztens nur um einen angetrunkenen unterm fenster steigt die wartezeit auf 15-20 minuten. bei kleineren dellen am auto durch den nachbarn kanns auch 45-60 minuten dauern.
die zeiten sind meines wissens nirgends festgeschrieben. es gibt irgendwo eine regelung oder handbuch wo diese anfahrten mit maximal 8 minuten empfohlen werden. gerade wenn rundherum um dein haus weit und breit keine polizei oder feuerwehr ist (z.b. auf dem land) kann das gut dauern.
zusätzlich kommen noch sachen dazu wie zugeparkte straßen, undeutliche hausnummern etc.

Wie lange ein Einsatzfahrzeug von Deinem Haus entfernt sein darf???? Einen Tag? Eine Woche? Ein Jahr???? ggg
Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, aber ich meine, im Feuerwehrgesetz des jeweiligen Landes ist es verankert. Hier bei uns muß der Einsatzort in max. 10 Minuten erreichbar sein, ich denke, das ist überall ähnlich (abgesehen vom Land, wo teilweise extrem lange Anfahrten zu bewältigen sind)
Knowledge am 21. August 2007 17:18 Gilt das auch, wenn mehrere Einsätze gleichzeitig sind, Drache? (interessiert mich auch). Hamburg im Feierabend-Verkehr ist ja nicht ohne.
gri1su am 21. August 2007 20:58 Die Wachen Feuerwachenn in Hamburg sind so konzipert, daß jeder Einsatzort in deren Bereich in dieser Zeit erreichbar ist. arüberhinaus überlappen sich die Bereiche der einzelnen Feuerwachen. Wenn also die zuständige Feuerwache in einem Einsatz ist, wird automatisch die nächtgelegene Nachbarwache alarmiert. Dann klappt es nicht immer mit den 10 Minuten, aber als Richtwert gilt er genau so. OK, wenn der Stau auf der A 7 vor dem Elbtunnel steht und nichts mehr geht, dann nützen auch Martinshorn und Blaulicht nicht all zu viel. Wenn die Feuerwehr im Stau selbst fest steckt und nicht mehr weiter kommt, dann sind die Freiwilligen erst mal dran (die dann in der Regel von der anderen Seite kommen.
Fazit: Die vorgegeben 10 Minuten können nicht immer eingehalten werden, aber meistens klappt es doch recht problemlos.

Hier bei uns auf dem Lande gibt es in (fast) jedem Dorf eine freiwillige Feuerwehr, die meist sehr schnell ist und die "Notarztwagen" sind so aufgestellt, dass sie theoretisch an jeder Stelle des Landkreises in 15 Minuten sind.
Bei der Polizei kann das wohl nachts etwas länger dauern, aber da habe ich keine Zahl.
Es kommt auch immer drauf an, wieviel die Einsatzkräfte zu tun haben. Der Rettungsdienst, der zuletzt meinen Vater ins Krankehaus brachte und es war sehr eilig, hat 20 (!!!) Minuten gebraucht.....da kann sehr viel passieren und oft ist es zu spät!
Questor am 21. August 2007 17:20 Da kann es beim Herzkasper aber schon zu spät sein.

Ich denke, das die Einsatzkräfte ihr bestes geben werden, um so schnell wie möglich, je nach Fall, vor Ort zu sein!!! Das ist ihre Passion und ihr Job! :)
Knowledge am 21. August 2007 17:20 Ich würde lieber sachkundige "Einsatzkräfte" vorziehen als Idealisten..ggg.
im saarland ist es so dass die feuerwehr 7 minuten nach alarmierung an der einsatzstelle sein muss und erste maßnahmen eingeleitet wurden. der rettungsdiehnst muss innerhalb von 30 vor ort sein (da sich nicht in jedem ort/gemeinde eine rettungswache befindet, daher längere hilfeleistungsfrist). die alarmierung setzt sich woie folgt zusammen: anruf der ersthelfer/zeugen/opfer -> verarbeitung der leitstelle -> auslösen der meldeempfänger/sirene (kann bis zu 4 min. dauern) nach dem auslösen der meldeempfänger/sirene läuft die zeit

In Baden-Württemberg sind es laut Rettungsdiensgesetz 15 Minuten maximal. Allerdings gilt diese Zahl als erreicht, wenn es in 95 % der Fälle erreicht wurde.
Wenn so manch einer dazu noch vernünftig sein auto Parkt,geht es teilweise sogar noch schneller!!!
eilige sachen ziehen die rettungskräfte und einsatzkräfte natürlich vor.