Frage von FanFicfan, 2.165

Wie lange darf ein Arzt einen berufstätigen Patienten maximal krankschreiben?

Mir wurde vor einem Monat ein Abszess am Gesäß entfernt seitdem bin ich zweimal krankgeschrieben worden das erste mal war vom 26.12. Bis zum 7.1. das zweite mal war vom 7.1.bis zum 31.1. meine Frage ist jetzt wie oft darf mein Arzt mich noch krankschreiben?

Antwort
von johnnymcmuff, 1.819

Solange er es vertreten kann, er also der Meinung ist, das es vertretbar ist.

Die Krankenkasse hat z.B. die Möglichkeit, einen Versicherten durch den medizinischen Dienst der Krankenkasse untersuchen zu lassen und ggf, wieder gesund zu schreiben, bzw. die Leistung zu verweigern, wenn z.B. Krankengeld gezahlt wird.

Das habe ich mal erlebt, haben mich als Simulant abgestempelt und gesagt ich soll am nächsten Tag arbeiten gehen, denn sie würden nix mehr zahlen.

Nach ein paar Wochen hat sich herausgestellt, dass ich einen schweren Bandscheibenvorfall habe, da durfte ich dann krank zu Hause bleiben bis zur OP.

Kommentar von johnnymcmuff ,

Ab dem 43. Tag seit der Krankschreibung vom 26.12. wirst Du dann Krankengeld erhalten.

Bis zum 5 Februar bekommst Du maximal Lohnfortzahlung ab dann würdest Du Krankengeld bekommen.

Kommentar von johnnymcmuff ,

ich bin Mitarbeiter in einer WFBM ( Werkstätte für Behinderte Menschen mein Monatslohn ist knapp unter 200€

Bei zukünftigen Fragen bitte schon bei Fragestellung so viel Informationen wie möglich geben.

Für geringfügig beschäftigte gibt es kein Krankengeld!!!

Antwort
von Interesierter, 1.781

So lange der Patient krank ist und so oft es aus medizinischer Sicht notwendig ist. Krankschreiben heisst ja nichts anderes als die Feststellung der Arbeitsunfähigkeit. 

Dabei ist aber zu beachten, dass die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall nach 6 Wochen endet und die Krankenkasse dann Krankengeld zahlt. Dieses wird dann maximal 1 1/2 Jahre (78 Wochen) bezahlt. Danach übernimmt die Rentenversicherung. 

Das Krankengeld wird niedriger als die Lohnfortzahlung ausfallen und wenn die Rentenversicherung übernimmt geht es mit dem Einkommen nochmals nach unten. 

Antwort
von 1995sa, 1.514

Also 6 Wochen mit einer einer normalen AU. Dann 6 Wochen mit einem Auszahlschein über die Krankenkasse. Und weiter dann über die Rentenversicherung..

Kommentar von johnnymcmuff ,



Und weiter dann über die Rentenversicherung..


Heute Märchenstunde?

Schau bitte hier rein und antworte in Zukunft nur, wenn Du von dem Thema Ahnung hast:

www.onkologie.hexal.de/fragen/krankengeld.php

Nach 6 Wochen(ab dem 43. Tag) gibt es Krankengeld für eine maximale Leistungsdauer von 78 Wochen (546 Kalendertage) innerhalb von je 3 Jahren.

Kommentar von 1995sa ,

zur Info. ich war selber krankgeschrieben. und das von September bis Januar. ich weiß schon wovon ich spreche. die Erfahrung und Wirklichkeit sieht bissel anders aus als das Leben im Internet!

Kommentar von johnnymcmuff ,

ich war selber krankgeschrieben. und das von September bis Januar. ich weiß schon wovon ich spreche. 

Ich war leider mehrmals Jahrelang krank, und mehrfach ausgesteuert und  weiß was ich schreibe.

die Erfahrung und Wirklichkeit sieht bissel anders aus als das Leben im Internet!

Hier geht es um Fakten und nicht falsches Denken über andere User.

ich weiß was du meinst. sry. die 6 bei dem Auszahlschein war ein versehen. verschrieben

In der Regel hat die Rentenversicherung nichts damit zu schaffen, es sei denn man wird gezwungen einen Rentenantrag zu stellen

Kommentar von 1995sa ,

ich weiß was du meinst. sry. die 6 bei dem Auszahlschein war ein versehen. verschrieben

Antwort
von FantaFanta76, 1.333

So lange bist du wieder fit bist. Maximal 72 Wochen

Kommentar von johnnymcmuff ,

So lange bist du wieder fit bist. Maximal 72 Wochen

Maximal bis 78 Wochen bekommt  man Krankengeld.

Krank geschrieben werden kann man durchaus noch länger.

Antwort
von SaVer79, 1.229

Du musst allerdings aufpassen....wenn du länger als 6 Wochen wegen derselben Krankheit krank geschrieben bist, endet in der Regel die Lohnfortzahlung und du bekommst nur noch weniger Geld

Kommentar von Rose0 ,

Wieso denn weniger Geld? Soweit ich das weiß endet nach den ersten 6 Wochen die Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber und die Krankenkasse zahlt dadraufhin Krankengeld, welches zwar nicht genau dem Arbeitslohn enpricht, aber doch sehr annähernd.

Kommentar von SaVer79 ,

In der Regel ist das Krankengeld schon spürbar geringer. Es beträgt 70% vom Brutto, jedoch max 90% vom Netto. Von dem geringeren dieser Beträge gehen dann noch die Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung ab. Bei 2.500 Bruttogehalt kann da leicht ca. 330 EUR weniger raus kommen

Kommentar von FanFicfan ,

ich bin Mitarbeiter in einer WFBM ( Werkstätte für Behinderte Menschen mein Monatslohn ist knapp unter 200€

Antwort
von Nemesis900, 1.183

So lange wie du nicht Arbeitsfähig bist.

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