Frage von limus,

Wie lange bleibt Fahren mit 2,14 Promille im Führungszeugnis?

Hallo wie lange bleibt ein Eintrag wegen Alkohol am Steuer mit 2,14 Promille im Führungszeugnis ( Strafe 960€)? Und wie lange eine Beamtenbeleidigung (Srafe 750€) ? Und kann man sowas vorzeitig löschen lassen da es für meinen zukünftigen Job nicht relevant ist.

Vielen Dank.

Antwort von Lachlan,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Zunächst mal: 2,14 Promille!!!!!! Hallooooo, das kehrt man nicht einfach mal so unter die Decke! Und 750 Euro wegen Beamtenbeleidigung! Wouw, zaghaft bist Du da mit Deiner Wortwahl bestimmt nicht gewesen. So etwas, sollte nicht einfach mal schnell gestrichen werden. Etwas Sühne sollte schon sein. Vielleicht überlegst Du Dir das nächste Mal, was es für Konsequenzen hat, wenn Du Dich so benimmst.

Ich finde es schon recht unverfroren, zu erwarten, dass man bei Dir schnell "ein Deckchen drüber" legt, damit Du mal schnell gut dastehen kannst. Dann könnte ja jeder kommen und dann ist der Sinn der Maßnahme ausgehebelt.

So, das war die moralische Seite Deiner Frage und der Überlegung, die darin enthalten ist.

Wenn Du ein Führungszeugnis beantragst, kannst Du angeben für welchen Zweck Du das brauchst. Dementsprechend wird es auch ausgestellt.

Ansonsten hat DonRamon ja schon den Zeitrahmen der Löschungen angegeben. Den solltest Du Dir gut merken!!!!! ;-)

Und was bedeutet eigentlich "da es für meinen Job nicht relevant ist"! Das ist eine Aussage über Deinen Charakter und die interessiert jeden Chef oder Personalleiter. Das zu beurteilen, steht Dir eigentlich nicht zu!!!!

Antwort von DonRamon,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wann werden Einträge im Polizeilichen Führungszeugnis gelöscht? • Nach 3 Jahren werden alle Einträge unter 90 Tagessätzen gelöscht. • Nach 5 Jahren werden alle Einträge über 90 Tagessätzen gelöscht. • Nach 10 Jahren werden alle Einträge zu Sexualstraftaten gelöscht. Und vorzeitig kannst du gar nichts löschen lassen, dann wären die Einträge ja auch witzlos!

Antwort von aena23,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

unter 90 tagessätzen steht auch drin (3jahrelang..), wenn innerhalb von 5 jahren 2 taten mit z.b. 60 tagessätzen anfallen.. nach 3 jahren wird das letzte immer gelöscht.. und arbeitgeber erhalten ein anderes führungszeugnis als die polizei..

Antwort von binpleite,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Wenn die ausgesprochenen Geldstrafen nicht mehr als 90 Tagessätze hoch sind, dann ist man noch nicht mal vorbestraft. Somit stehen sie auch nicht im Register. Erst ab 91 Tagessätzen ist man vorbestraft.

Antwort von ronny9624,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Beamtenbeleidigung gibt es nicht.

Kommentar von Redgirlfan,

Und ob es die gibt

Kommentar von ronny9624,

Es gibt nur Beleidigung. Da ist es egal, ob es ein Polizist oder jemand anderes ist. Wird gleich bewertet. Natürlich kommts bei einem Ordnungshüter häufiger zur Anzeige.

Kommentar von Lachlan,

..... und was ist ein Ordnungshüter in der Regel???? B e a m t e r!!!

ronny9624, den Begriff mag es im Gesetzbuch nicht geben, aber in der Umgangssprache ist er durchaus vorhanden. ;-)

Auch wenn ein städtischer Angestellter beleidigt wird und dies zur Anzeige bringt, redet man von "Beamtenbeleidigung". Dieser Begriff umschreibt eine Handlung gegen eine andere Person, die dann von dieser zur Anzeige gebracht werden kann. Und dann kann eine "Beamtenbeleidigung" durchaus mit einer Geldstrafe belegt werden.

Und limus hat da ja wohl ordentlich zugelangt, wenn er eine Geldstrafe von 750 Euro zahlen mußte. ;-)

Kommentar von ronny9624,

Der Ordnungshüter bringt die Beleidigung gegen seine Person zur Anklage, nicht eine Beamtenbeleidigung. Das hieße ja das eine Beleidigung gegen einen Beamten schlimmer wäre als gegen einen Nichtbeamten. Das ist einfach nur Quatsch. Jeder kann jemanden Anzeigen der ihn irgendwie beleidigt hat und die Strafe wird auch gleich ausfallen. Ob die Umgangssprache dann von Beamten-, Angestellten- oder Arbeitgeberbeleidigung redet ist egal. Juristisch gesehen gibt es eine solche Bezeichnung nicht und ist demnach einfach nur falsch. Genauso wie die Bezeichnung Stundenkilometer falsch ist.

Kommentar von Lachlan,

Spielst Du hier den Wichtig oder kapierst Du meinen Kommentar nicht? ;-)

Antwort von ProPhiL,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

das wird nicht gelöscht.. allerdings haben öffentliche Einrichtugnen nur Zugriff auf die letzten 10 Jahre. Polizei und ähnliches sehen aber alles.

Kommentar von bennybg,

Zu unterscheiden ist das Führungszeugnis und das Bundeszentralregister. Wenn etwas aus dem Führungszeugnis gelöscht ist, steht es aber noch weiterhin im Bundeszentralregister (längere Fristen), auf das z.B. die Polizei zugreift, wenn eine Personenkontrolle mit Überprüfung der persönlichen Daten stattfindet. Dies z.B. um zu erfahren, ob ein Haftbefehl oder eine noch offene Strafe oder, oder, oder vorliegt. Google mal nach Bundeszentralregister, hier fndest Du auch erst einmal eine Menge informationen zu Führungszeugnis und Bundeszentralregister: http://www.bundesjustizamt.de/nn_257944/DE/Themen/Strafrecht/BZR/BZRInhalte/FAQ....

Antwort von limus,

Erstmal vielen Dank. Die Beamtenbeleidigung ist fast 5 Jahre her. Dass das nicht die feine englische war weis ich auch. Und das fahren unter Alkohol war mit dem Fahrrad.

Kommentar von Lachlan,

Die Teilnahme am Straßenverkehr als Radfahrer oder Autofahrer macht keinen Unterschied im Strafmass.

Aber Du wirst aus Deinen Fahlern gelernt haben und keine Wiederholung anstreben. ;-)

Dein Führungszeugnis wird bestimmt gut aussehen. Du mußt nur angeben, wofür Du es brauchst.

Und ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinem zukünftigen Job. :-)

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