Frage von valiah2310, 103

Wie lange alleine bleiben 6 stunden zu viel?

Also meine frage ist ich möchte seid längere zeit einen hund (pudel) aber ich bin halt in der schule von 7 -13:30 wäre der hund dann alleine dann aber nicht mehr wir haben einen garten und meine oma wohnt neben uns und würde auch manchmal vorbeischauen wir würden unseren hund erst in den sommerferien nehmen zum eingewöhnen und so .... wie lange darf ein hund alleine sein?

Antwort
von shapesandcolors, 24

Was machen denn Leute, die ganztags arbeiten gehen? Dürfen die deswegen keinen Hund haben?

Ich habe das Alleinbleiben mit meiner mittlerweile 17-monatigen sehr bald angefangen zu üben. Sie kam mit 14 Wochwn zu mir und 3 Wochen später blieb sie mal vor der Tür, wenn ich im Bad war oder den Müll rausgebracht hab. So fängt das an.
Nach den Ferien KANN dein Hund alleine bleiben, bis du wieder da bist - wenn du es gut aufgebaut hast. Dh du benimmst dich deinem Hund gegenüber so, wie deinen Eltern gegenüber, wenn du den Raum wechselst (Küche - Esszimmer bspw.). Nämlich ruhig. Vor der Haustür zu sein sollte so normal sein, wie mal zu duschen. Wenn du aus dem Bad kommst springst du ja auch nicht allen um den Hals. Der Puls den ein Hund bei so einer "Begrüßung" hat, ist auch nicht gesund. Meine Hündin dreht bei meinen Eltern voll am Rad, wenn ich zu Besuch dort hinfahre. Wenn ich zuhause durch die Tür komme, hebt sie nur den Kopf und bleibt ansonsten entspannt liegen. Das ist mir mehr wert, weil ich daran sehe, dass sie sich sicher und geborgen fühlt.

Lange alleinlassen finde ich nicht problematisch, du bist ja nicht jeden Tag 10 Stunden weg, sondern mal so mal so. Wochenends bist du auch zuhause und die Qualitätszeit abends und morgens kannst du auch nutzen. Ein Hund hat ohnehin nur 4-6 Stunden Aktivitätszeit am Tag, der Rest wird verdöst. Welpen brauchen sogar noch mehr Schlaf. Von der Auslastung her ist es kein Problem, ein Hund wird auch mit einer Stunde Gassi am Tag glücklich. Das Problematische am Alleinlassen ist, dass dem Hund dann sein Sozialpartner fehlt.

Du musst dir auch überlegen, was du die nächsten Jahre machst. Ein Hund ist eine Verantwortung, mit der du mal mindestens 10 Jahre zu rechnen hast - eher länger. Was, wenn du mit der Schule fertig bist? Zockerwochenenden mit den Freunden fallen auch erstmal weg, es sei denn der Hund kann dabei sein und es geht jemand mit ihm raus. Feiern wirst du dir an den Hut stecken müssen. Ein Hund ist wie ein Kind. Wenn du dir der Verantwortung bewusst bist, ist alles okay aber es gibt so viele Hunde in den Ebay Kleinanzeigen, dass einem Das Herz blutet. Viele Einjährige, für die man plötzlich keine Zeit mehr hat und denen man plötzlich nicht mehr bieten kann, was sie fordern.

Ich würde dir einen TH-Hund empfehlen, der Anfängergeeignet ist. Geh gucken und lass dich beraten.

Antwort
von SusanneV, 33

Als Welpe erst mal gar nicht. Mit fünf Monaten kann man anfangen ihn ein paar Minuten alleine zu lassen, also mal rausgehen und nach drei Minuten wieder reingehen. Das Ganze steigert man minutenweise. Deine Ferien reichen nicht aus, um das einem Hund beizubringen.

Sechs Stunden sind eindeutig zu lange. Das Maximum sind vier Stunden.

Wenn Du Dir einen erwachsenen Hund holst und Deine Oma den Hund mitbetreut, dann würde es klappen. Deine Oma muß damit einverstanden sein.

Antwort
von Rabko123, 27

Also generell lässt man einen Hund nicht mehr als 5 Stunden am Tag allein, natürlich machen das viele berufstätige aber das ist sehr schlecht für die Psyche von einem Hund (gibt natürlich auch genug die meinen "ja dem Hund gehts gut" die haben einfach keine Ahnung). 

Einen Pudel schon gar nicht, das sind nach den BorderCollies die intelligentesten Hunde, die brauchen Beschäftigung. 

Einen Welpen erst Recht überhaupt nicht. Wie schon gesagt wurde, ab 5 Monaten kannst du anfangen mit 3 Minuten. 

Außerdem bezweifle ich, dass man als Kind (du gehst ja noch zur Schule) nicht dazu in der Lage ist einen Hund, insbs. einen Pudel, gescheit zu betreuen. Auch wenn Oma hilft. In erster Linie müssen deine Eltern auch mithelfen. 

Aber so oder so, 7 Stunden geht gar nicht. Zumindest nicht, wenn du einen psychisch gesunden und glücklichen Hund haben willst.

Kommentar von shapesandcolors ,

Hunde haben nur eine Aktivzeit von 4-6 Stunden. Die wollen nicht den ganzen Tag beschäftigt werden. Das hat auch mit der Intelligenz des Hundes überhaupt nix zu tun ;)

Wenn du einen Border den ganzen Tag beschäftigst, erschaffst du dir ein Ausdauerbündel, das mehr will. Dann hat dieser Hund aber niemals gelernt, alleine zu bleiben oder mal Langeweile auszuhalten. Was würdest du mit einem Kind machen, das die ganze Zeit schreit, weil Mama mal die Wäsche aufhängt und das Kind nie gelernt hat sich auch mal zu Langweilen... Ich würde dem Kind irgendwann eine klatschen oder es eher gleich ins Zimmer schicken.

So ein Hund käme bei mir in die Box, bis er schläft. Ein paar Tage lang 10-min Gassis und wieder Schlafenszeit in der Box. So lange, bis er sich nach dem Gassi hinlegt und sich entspannt.

Antwort
von Shany, 60

Man muss dem Hund das erstmal angewöhnen wie schon erwähnt 2,3 Monate vielleicht sogar 4. Kommt auch auf sein Alter an da Welpen zb mehr Frauchen und Herrchen um sich brauchen um die Vertrautheit herzustellen

Ausserdem braucht er wie schon erwähnt mehr Auslauf als nur ab und zu

Antwort
von hieber, 67

wir haben auch einen zwergpudel. also 6 stunden sind eindeutig zu viel. es kann passieren, daß er die nachbarschaft zusammenbellt und alles kaputt macht. der hund ist ein rudeltier und kann höchstens 2 stunden alleine sein. auch das gefällt ihm nicht. oft hast du noch andere verpflichtungen nach der schule und nicht immer zeit und lust danach eine stunde mit ihm zu laufen. pudel brauchen auch sehr viel bewegung. an die 3 stunden pro tag. manchmal vorbeischauen reicht einem pudel auf keinen fall!

Kommentar von NoLies ,

Wenn euer Hund rummacht wenn ihr auch "nur" 2 Stunden weg seid dann wurde er nie richtig ans alleinesein gewöhnt und hat Stress. Das heisst nochmal ganz von vorne das alleinsein trainieren. Klar soll ein Hund nicht jeden Tag 6 Stunden alleine rumsitzen. Aber wenn man mal 2 Stunden weg ist sollte der Hund nicht solchen stress haben.

Antwort
von NoLies, 46

Als Welpe garnicht. Ein Welpe muss am anfang auch alle 2-3 Stunden raus (auch nachts) und nicht einfach in den Garten abgeschoben werden. Er muss ja schliesslich lernen sich zu melden. Ein Garten ist auch nicht hilfreich wenn ihr nicht da seid - ein Hund will sein Rudel und keinen Garten. Klar ist ein Garten schön um den Hund auszupowern - da muss aber auch jemand da sein um mit ihm zu spielen - ein Garten ersetzt aber nicht die mind. 2 Stunden Gassi täglich! Mit ca. 5-6 Monaten könnt ihr langsam dem Welpen dass alleinesein beibringen. Erst ein paar Sekunden, dann eine Minute, dann Zwei Minuten, usw. Aber täglich 6 Stunden sind für jeden Hund zu viel. Denn Hunde sind Rudeltiere und möchten ihr Rudel um sich haben. Und mal ganz ehrlich: hast du noch wenn du von der Schule nachhause kommst, hausaufgaben gemacht hast, usw. Noch lust 2 Stunden mit dem Hund rauszugehen - jeden Tag auch bei Regen, Schnee, usw?

Kommentar von valiah2310 ,

ja ich würde 3 stunden gassi gehen auch bei schnee regen usw.

Antwort
von Schaeferruede, 35

Habe seit über 25 Jahre Schäferhunde. Ich spreche also hier von meinen Erfahrungen mit dieser Rasse und da hat das Alleinesein immer gut funktioniert.

Wenn Du das Alleinesein von Beginn an mit dem Welpen trainierst, ist die Chance sehr gross, dass er dies schon bald kann. Jedoch sicher anfangs nicht für 6 Stunden. Meine Schäferhunde konnten mit 16 Wochen locker 2 Stunden alleine sein. Du musst halt jemanden organisieren, der mit dem Junghund dann raus in den Garten geht. Ab 6 Monaten kannst Du es dann im halbstunden Schritten ausdehnen. Die Voraussetzung ist natürlich, dass der Hund so schnell wie möglich stubenrein ist.

Mein jetziger Schäferbube kann in Ausnahmefällen locker 5-7 Stunden alleine sein. Vorausgesetzt er wurde vorher ausgiebig beschäftigt und konnte seine Geschäfte erledigen. Ich denke jedoch, dass es auch noch etwas rasseabhängig ist.

Wenn Deine Oma neben an wohnt, sollte dies organisatorisch ja kein Problem sein. Gewöhne ihn aber bitte trotzdem dran, alleine zu bleiben - es gibt immer wieder "Not"-Situationen, wo dies halt mal sein muss.

Und nein, ein Hund braucht in den ersten 6 Monaten keine 7/24 Betreuung. Anfangs ja, aber je nach Hund sehr schnell nicht mehr. Es ist kein Menschenkind sondern ein Hund, welcher vom Wolf abstammt und sehr schnell lernen muss, auch auf sich selber gestellt zu sein. Nicht jeder Wolf hat das Glück, ein Rudel um sich zu haben.

Kommentar von LukaUndShiba ,

Auch beim Wolf ist ein so junges Tier nie alleine da es immer seine Geschwister hat.

Ein so junges Tier das alleine wäre ist so gut wie tot.

Und deshalb lässt man auch junge Hunde in dem Alter noch nicht alleine da sie Todes Angst haben da das in ihrer Natur liegt.

Ein erwachsener Wolf der alleine ist hat auch nur ganz schlechte Karten, kommt aber wenn er Glück hat grade so durch. 

Kommentar von Schaeferruede ,

Ob ein Wolfsjunges alleine ist oder mit den Geschwistern alleine, würde keine Rolle spielen. Kommt ein Nesträuber, wären alle Tod.
Für das bleibt eine "Nani" zurück, die sich um die Jungen kümmert, während die anderen Wölfe jagen oder ihr Territorium ablaufen.

Betreffend Hund habe ich anfangs geschrieben, dass dies in Erfahrung mit Schäferhunden meine Erkenntnis ist und dies nicht auf alle Rassen zutreffen muss. Ein ausgeglichener, gut sozialisierter Schäferhund kann locker ab der 16. Woche für 2 Stunden alleine gelassen werden. Ab dem 6. Monat kann man dies dann erweitern. Ich bleibe dabei. Vorausgesetzt er ist stubenrein.

Kommentar von friesennarr ,

Hatte noch nie einen Welpen beim Alleinlasstraining, der Todesangst gehabt hätte. Habe auch den jetzigen über Videoüberwachung beobachte - keinerlei Anzeichen irgendeiner Panik.

Ich trainiere auch mit meinen Welpen das alleinebleiben von Anfang an - nach dem Eingewöhnen halt und habe bisher nur beste Ergebnisse. Meine Hunde können alle ohne Probleme zu machen alleine sein. Noch nie ist etwas kaputt gemacht worden. Auch hat noch nie jemand in der Nachbarschaft oder meine Mutter (die wohnt über und) meinen Hund jemals gehört während ich nicht da war.

Es kommt aber immer auch auf den einzelnen Hund an. Meine ist gerne für sich alleine - da ist es meist echt einfach beizubringen. Manche kleben einem an den Schuhen die lernen das nicht so easy.

Antwort
von LukaUndShiba, 49

Bis zum 6 Monat braucht der Welpe 24/7 Betreuung. Dann kann er NIE  alleine sein außer vielleicht mal ein paar Minuten. 

Ist immer wer zuhause?

Dann muss der Hund an dem 6 Monat das allein sein lernen und zwar in Minuten schritten. Wenn du alles richtig machst bist du dann nach noch mal ein paar Monaten bei 1-2 Stunden.

6 Stunden sind viel zu lange. Das Maximum sollten 4-5 Stunden sein und bis du da erst mal bist ist auch einiges an Zeit vergangen.

Die Zeit in der Schule wird bald übrigens noch länger sein. Wer betreut dann den Hund?

Du wirst in einigen Jahren fertig mit der Schule sein und von zuhause ausziehen, dann wirst du überhaupt keine Zeit mehr für den Hund haben. Wollen deine Eltern ihn dann alleine komplett betreuen? 

Wer trägt die Kosten? Ein Hund ist extrem teuer und das wirst du alleine nicht Stämmen können.

Dann brauchst du jeden Tag Zeit für 3 Stunden Auslauf. Ein Hund will aber nicht nur laufen sondern auch körperlich arbeiten.

Dann brauchst du noch Zeit für Kopfarbeit, Pflege usw.

Kommentar von Schaeferruede ,

Nasen- und Kopfarbeit ist sehr wichtig, da gebe ich Dir recht.

Kommentar von shapesandcolors ,

3 Stunden Auslauf am Tag ist totaler Humbug! Hunde haben nur eine Aktivzeit von etwa 4-6 Stunden und der Rest wird verdöst. Und ratet mal: Essen, Trinken, Spielen und von Raum A nach Raum B latschen zählt da auch rein.

Ein Hund ist auch happy, wenn er nur eine Stunde am Tag Auslauf hat - solange der Sozialpartner dabei ist.

Auslastung ja: ab dem 1. Monat. Davor sollten gerade Arbeitshunde lernen, wie man Ruhe hält und Langeweile aushält.

Wenn es nicht jeden Tag ist, finde ich mehr als 5 Stunden alleinbleiben (von 24) auch nicht tragisch. Man hat ja nach der Arbeit auch viel Zeit daheim und ebenso Wochenends.

Ich studiere und bin mit meinem Aussie in der RHS. Das harmoniert wunderbar zusammen. Sie dreht deshalb auch nicht völlig am Rad oä.

Antwort
von Tarsia, 53

Momentan hast du so lange Schule. Spätestens wenn es auf den Abschluss zugeht, wird es mehr. Dann kommt eine Ausbildung oder ein Studium und was ist dann mit dem Hund?

Wenn ihr euch einen Welpen holen wollt, braucht der wesentlich mehr als die Sommerferien zum eingewöhnen, auch muss ein Hund erst ans alleine sein gewöhnt werden, das ist ein monatelanger Prozess.

Was sagen deine Eltern denn dazu und wie alt bist du? Wer trägt die finanziellen "Probleme" die mit dem Hund kommen werden?

Kommentar von valiah2310 ,

meine eltern sagen auch zu viel zeit alleine sie wollen aber alle einen hund und die finanziellen probleme übernehme ich und meine eltern bin 12

Kommentar von Tarsia ,

Ihr solltet an das Wohl des Hundes denken und nicht nur "ich will"

Antwort
von GASSIREPORT, 44

Besser weniger...6 Stunden alleine ist das absolute Maximum! Besser wäre weniger Zeit alleine! Schon aus gesundheitlichen Gründen (z.B. Nieren) sollten Hunde alle paar Stunden Gassi. Vom gesundheitlichen Aspekt der Bewegung ganz zu Schweigen. Hinzu kommen noch die sozio-psychologischen Aspekte, die alle aufzuzählen, wäre aber eine zu lange Liste....

Wichtig ist, dass du das alleine sein mit deinem Hund trainierst! Am besten auch langsam steigern. Er soll am besten das Vertrauen haben, dass du immer wieder zurück kommst und es nicht schlimm ist alleine zu sein.

Antwort
von TheAllisons, 44

Sage deiner Oma, sie soll öfters vorbeischauen bei deinem Hund, ob alles ok ist. 6 Stunden sind schon etwas lange , wenn der Hund alleine ist. Der Hund ist ein Rudeltier und hat gerne Gesellschaft

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