Frage von PikachuX, 241

Wie lang sind die Wartelisten für eine Geschlechtsumwandlung Operations?

Wie lang sind die Wartelisten für Operation zur Geschlechtsumwandlung für Männer zu Frauen und Frauen zu Männern. In Deutschland und östlichen

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von Corinna1960, 144

Das ist abhängig vom Operateur den du dir aussuchst. Erst mal braucht es eine Menge Vorlauf mit Psychotherapie, Namensänderung, Hormonen, und nicht zu vergessen die Beantragung der Kostenübername durch die Krankenkasse. Einfach ins Krankenhaus hereinhimmeln und um eine OP bitten klappt nämlich nicht. :)

Es empfiehlt sich, während des ganzen Vorlaufs schon mal zu recherchieren und mit dem/den ausgewählten Operateuren Vorgespräche zu führen, evtl. gibts dann auch eine Vorab-Warteliste. Die Bestätigung eines Operateurs, daß du so ein Vorgespräch geführt hast, gehört übrigens mit in den Antrag an die Krankenkasse, bevor die nämlich dokumentiert haben daß die Risikoaufklärung stattgefunden hat, gibts keine Bestätigung der Kostenübernahme.

Mit der Kostenübernahme kann der Operateur dich dann auch einplanen. Die Wartezeit ist unterschiedlich, 3-9 Monate mußt du da schon rechnen. Eine längere Warteliste hat Dr.Schaff in München und soweit ich weiß ist es bei Dr.Riechard am UKE Hamburg auch recht dicht. Dr.Krege (vormals Krefeld, nun Essen) sowie Dr.Hess (Uniklinik Essen) dürfen beide normale Wartezeiten haben, Taskov (München-Erding) dürfte auch noch in diesem zeitlichen Rahmen liegen. Aber das ist alles Schwankungen unterworfen, am besten fragst du nach.

Bist du zeitlich flexibel kannst du evtl. die Lücken nutzen, die plötzlich abgesprungene Patienten hinterlassen. Da kann man Glück haben und kommt auch bei Ärzten mit langer Liste nach wenigen Monaten zum Zuge.

Dann gibts natürlich noch Sonderfälle, wie Operation im Ausland (Thailand als Besipiel), wird normalerweise teuer aber da kann man zeitlich einiges abkürzen.

Antwort
von Dackodil, 163

Da solche Operationen von langer Hand geplant werden und Teil einer jahrelangen Therapie sind, gibt es keine Wartelisten. Wenn der Patient so weit ist, gibt es auch eine OP.

Zu einer geschlechtsangleichenden OP kann man sich nicht so einfach anmelden und/oder auf die Warteliste setzen lassen wie zu einer Nasenkorrektur.

Zuvor finden lange Gespräche mit Psychologen statt. Der nächste Schritt sind Hormonbehandlungen. Dann wird das Alltagsleben im anderen Geschlecht erprobt und erst dann wird über eine OP überhaupt nachgedacht.

Alles Gute

Antwort
von Renatoria, 159

Naja Transgender OPs werden ja bereits in normalen Krankenhäusern gemacht, da müssen Krebspatienten halt mal länger warten, ist ja auch nicht so wichtig.

Kommentar von Dackodil ,

Einfach nur Schwachsinn, getragen von Ressentiments.

Kommentar von Renatoria ,

nope the hard truth.

Kommentar von Dackodil ,

Davon das du den Unsinn auch noch wiederholst, wird es auch nicht wahrer.

Woher stammt denn dein "Wissen".

Kommentar von AnjaEnFemme ,

@ Renatoria
Du hält also geschlechtsangleichende OPs für absolut nebensächlich und Patient_Innen als kerngesund?

Dann sei so gut und informiere dich erstmal über das Thema, denn ganz offensichtlich hast du nicht die geringste Ahnung.

Informiere dich einmal über die signifikant hohe Selbstmordrate von Transsexuellen und welche Ausgrenzungen sie erfahren, welche Depressionen und Diskriminierungen sie durchmachen.

Vielleicht sieht du dann ein, dass die Transsexualität keine Lappalie ist und die OPs von Transsexuellen dazu beitragen, den psychlischen Leidensdruck, welcher sich über Jahre aufgebaut hat, abzubauen.

Aber ich glaube nicht, dass du auch nur den geringsten Willen hast, das zu verstehen und zu lernen, dass die Transsexualität keine harmlose psychische Macke ist.

Kommentar von Corinna1960 ,

Ach Renatoria,

von nichts eine Ahnung aber Hauptsache mal was geschrieben, gelle?

Ja, geschlechtsangleichende Operationen werden in Krankenhäusern gemacht, wo auch sonst? Unter freiem Himmel wäre das nicht so sinnvoll, und für spezielle Krankenhäuser nur für solche Operationen reichen die Fallzahlen halt nicht.

Fast alle der deutschen Operateure kommen aus der Urologie, mir fallen ad hoc nur Dr.Schaff und Dr.Taskov ein die aus der plastischen Chirurgie kommen. Da wird keinem Krebspatienten ein Platz weggenommen, und vor allem ist eine Krebsoperation genau so planbar wie eine Geschlechtsangleichung, denn Krebs ist zwar schrecklich, kommt aber nicht überfallartig sondern entwickelt sich, da ist fast immer Zeit (die man für vorlaufende Therapie auch braucht) um die Operationen einzuplanen.

Es kommen auch immer wieder Fälle vor, daß Geschlechtsangleichungen verschoben werden müssen weil Notfälle dazwischen kommen. Logischerweise werden Ärzte erst mal Notfälle operieren, bei denen es oft um sofortige Reaktion geht, also mach dir mal keine Sorge, die werden auch nicht in die Ecke zum Sterben geschoben "nur" damit eine Geschlechtsangleichung durchgeführt werden kann.

Ich hoffe ich konnte dich nun "beruhigen" und dir einen kleinen Endruck geben haben wie weit du mit deiner Polemik am Ziel vorbeigeschossen bist.

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