Frage von fatihk, 343

Wie lang ist die gesetzliche Kündigungsfrist während der Probezeit in einem Minijob?

Hey ich habe vor einer Woche einen Minijob angefangen, welcher mir allerdings überhaupt nicht zusagt. Nun habe ich auch schon einen neuen Job, allerdings wollen die mich nicht annehmen solange ich noch einen Vertrag bei meinem "alten" Arbeitgeber habe. Ich bin in der Probezeit, allerdings steht dort das ich zu den gesetzlichen Kündigungsfristen kündigen darf. Wie lang sind die denn? Im Internet habe ich nur eine Frist von 1 Monat gefunden, welche aber nicht auf die Probezeit eingeht. Ist die gesetzliche Kündigungsfrist in der Probezeit auch ein Monat oder kürzer?

Antwort
von DerHans, 290

Wenn nichts anderes vereinbart ist, gilt in der Probezeit 14 Kalendertage.

Antwort
von herja, 258

Die Kündigungsfrist in der Probezeit beträgt 2 Wochen. ( § 622 Abs. 3 BGB.)


Antwort
von Otilie1, 266

rede ganz einfach mit deinem jetzigem arbeitgeber. wenn du in der probezeit bist und absolut null interesse an einer weiterbeschäftigung hast, ist dein chef wahrscheinlich der allerletzte der dich nicht sofort gehen lässt.

Antwort
von DarthMario72, 227

In der Probezeit 2 Wochen -> § 622 BGB

Antwort
von FLUPSCHI, 256

Steht ihm Vertrag eigentlich Drin bein Kumpel waren es 2 Wochen in der Probezeit

Antwort
von Jewi14, 221
Antwort
von Skibomor, 216

Meine Güte, kündige einfach fristlos oder melde Dich krank. Die werden Dich wegen einem Minijob ganz sicher nicht mit Gewalt festhalten.

Kommentar von Familiengerd ,

Auch bei einem Minijob sind Verträge einzuhalten!!

Du wärst wohl kaum begeistert, wenn sich umgekehrt der Arbeitgeber so vertragswidrig verhalten würde (fristlose Kündigung), wie Du es hier  unverständlicherweise dem Fragesteller aufdrängst!!

Kommentar von Skibomor ,

Mein Vorschlag war sicher nicht politisch korrekt. Aber nach 45 Jahren Berufsleben (als Chef und auch als Angestellter) kenne ich die meisten Kündigungssituationen. Da muss man auch mal unorthodox handeln.

Und wenn man sich bei gfn mal einliest, wenden nicht wenige Chefs offenbar ebenso derartige Methoden an.

Kommentar von Familiengerd ,

Da muss man auch mal unorthodox handeln.

Aber nicht, indem man vertragswidrig handelt!

Es spricht ja nichts dagegen, sich mit seinem Arbeitgeber auf eine kurzfristige oder sofortige Beendigung zu einigen (sofern er zustimmt).

Ich würde Dir beim "unorthodoxen Handeln" allenfalls dann Recht geben, wenn für den Arbeitnehmer viel auf dem Spiel steht (neue Stelle) und er das so riskieren kann.

wenden nicht wenige Chefs offenbar ebenso derartige Methoden an

Das sind dann aber sicher keine Chefs, die man sich als Arbeitnehmer wünschen würde!

Kommentar von Skibomor ,

Nö, da stimme ich Dir zu! Das wäre absurd, sich so einen Chef zu wünschen.

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