Frage von Kaby1, 367

Wie läuft es auf dem Straßenstrich ab?

Hallo,
Ich überleg mir den Straßenstrich zu besuchen jedoch hab ich fragen
1. wie läuft das genau ab
2. Macht die Prostuierte das Kondom auf ... rauf oder ich selber
3. wer entfernt es und wie ?
4. durch Französische oder oralenverkehr , besteht das Risiko eine geschlechtskrankheit zu kriegen ?
5. wenn ich sie an der Haut anfasse (nippel ,Brust , hintern , allg. Körper ) kann ich mich infizieren , wenn ich eine Wunde habe ?

Expertenantwort
von RFahren, Community-Experte für Prostitution & Sex, 170

0.) Du solltest Dir wirklich gut überlegen, ob Du tatsächlich einen Straßenstrich nutzen möchtest. Dort arbeiten viele Drogenabhängige (was auch ein höheres Ansteckungsrisiko mit sich bringt) und Frauen mit zweifelhafter Motivation. Eine Nummer im eigenen Auto ist hektisch, unbequem und das Erotikniveau liegt meist unter dem einer Darmspiegelung.

1.) Straßenstrich gibt es für Fußgänger und dann als Autostrich - entsprechend unterschiedlich ist der Ablauf.

1a) Straßenstrich zu Fuß. Du läufst herum und suchst Dir eine Frau, die Dir gefällt. Wenn Du sie länger ansiehst wird sie Dich in der Regel ansprechen. Ihr verhandelt Preis und Leistung (Vorsicht: "Verkehr" kann auch "Handverkehr" bedeuten, Nackt ist keineswegs selbstverständlich und Aufpreise für Stellungswechsel usw. weit verbreitet). Nach der üblichen Vorkasse erleiden viele Girls spontanen Gedächtnis- und Motivationsverlust. Als Anfänger läufst Du große Gefahr über den Tisch gezogen zu werden. Die Preise hören sich zwar erst einmal günstig an, werden aber durch allerlei Tricks und Nachkoberei schnell teuer. So kostet das genutzte Zimmer einen Obolus usw. Meist stehst Du nach 15 Minuten wieder frustiert und deutlich ärmer vor ihrer Tür.

1b) Auf dem Autostrich gilt im Prinzip 1a) mit dem Unterschied, dass Du nahe einer interessanten Lady anhältst und die Beifahrerscheibe herunterlässt. Normalerweise wird sie dann an Dein Fenster treten und die Verhandlungen können beginnen. Meist wird man im eigenen Auto intim, was verräterische Spuren hinterlassen kann und plötzliche Störungen durch Passanten usw.

2.) Kondome bringen die Dienstleisterinnen mit und ziehen Dir selbiges auch über - die haben da auch eine Menge Übung... .

3.) Meist entfernt die Sexworkerin den Gummi auch wieder - meist mit Hilfe eines Taschentuchs. Wenn Du das Auto nicht alleine nutzt, dann solltest Du sicherstellen, dass dieses "Paket" nicht irgendwo zwischen den Sitzen landet... .

4.) Da die allermeisten Prostituierten auf dem Straßenstrich nur mit Gummi blasen und Lecken ohnehin nicht vorgesehen ist, ist eine Übertragung von ernsthaften Krankheiten recht unwahrscheinlich. Ein gewisses Restrisiko gibt es immer, da z.B. Pilze, Chlamydien usw. auch per Schmierinfektion übertragen werden können.

5.) Eine Ansteckung durch bloßes Anfassen gehört ins Reich der Paranoia - wenn Du solche Angst hast, dürftest Du keinem Menschen die Hand geben oder so verseuchte Gegenstände wie Türklinken, Einkaufswagen-Griffe (haben meist mehr Mikroorganismen als Klobrillen!) oder Ähnliches anfassen!

Der beste Tipp zum Straßenstrich ist diesen zu meiden und stattdessen in eine gute Location zu gehen:

Das beste Preis-/Leistungsverhältnis und eine gute Möglichkeit zum "schnuppern" sind Sauna- und FKK-Clubs, die Du Dir als eine Mischung aus Wellness-Hotel, Bar, Restaurant, Disco und Freizeitbad vorstellen kannst. Du zahlst am Empfang den Eintritt von 30-80€ (je nach Club), hängst Deine Klamotten in einen abschließbaren Spind, hüpfst unter die Dusche und wirfst Dich in Bademantel oder Handtuch. Geldbeutel, Handy usw. kommen in ein separates Wertfach, wo sie sicher aufgehoben sind..

Dann kannst Du Dich erstmal in Ruhe reinfinden, etwas trinken, die Sauna besuchen, im Pool plantschen, Sportübertragungen schauen, Dich unverbindlich mit den Mädels unterhalten und bei Interesse und Sympathie geht man gemeinsam auf ein Zimmer. Das Serviceniveau ist auch deutlich höher als bei anderen Paysex-Varianten, so gehören beispielsweise Zungenküsse normalerweise dazu. Bring auf jeden Fall genug Zeit mit und komme am besten bereits am Morgen oder frühen Nachmittag an - dann ist es noch ruhiger und Du kannst Dich erst einmal langsam an die Atmosphäre gewöhnen! 

Viele Girls im Club praktizieren den geschätzten "Girldfriend-Sex" - also wie mit einer "richtigen" Freundin. Sag' dem Mädel, das Dir sympathisch ist, dass es Deine Paysex-Premiere ist - die meisten werden sich dann besondere Mühe geben, damit dieses einmalige Ereignis ein unvergessliches Erlebnis wird. Geh' nicht mit der Erstbesten, sondern lass' Dir Zeit, bis es "funkt"! Ausser dem Eintritt (s.o.) kostet die Zeit auf dem Zimmer dann meist 50 Euro pro 30min für das Standardprogramm (Schmusen, Streicheln, Zungenküsse, Lecken, Blasen & gummierten Verkehr). Bezahlt wird grundsätzlich NACH der Session - will man bereits vorher Geld von Dir, so bist Du im FALSCHEN Laden! 

Je nach Club erwarten Dich teils über 100 Girls, die außer High Heels kaum mehr als ein Lächeln tragen. Die meisten Frauen sind Anfang 20 und vom Typ "Nettes Mädel von Nebenan". Diese räkeln sich auf den reichlich vorhandenen Sofas und Barhockern. Wenn Du einem Girl länger zulächelst kommt sie auf Dich zu und beginnt ein Gespräch mit Dir. Dabei sind bereits erste Zärtlichkeiten möglich. Natürlich kannst Du Dich auch zu einem Girl setzen, die Dich interessiert. Keine Angst: Die Girls WOLLEN sich ja mit Dir unterhalten und werden das Gespräch am Laufen halten ("Wie heisst Du?", "Bist Du zum ersten Mal hier?", "Wo kommst Du her?", "Wie gefällt es Dir?" usw.). Das Abzock-Risiko ist relativ gering - vor allem wenn man sich vorher schon etwas eingelesen hat. 

Im Eintritt sind Essen und (alkoholfreie) Getränke "flat" enthalten, Du musst also keinen Schampus spendieren um Dich mit einem Girl unterhalten zu können. Weitere wichtige und nützliche Infos gibt's bei Amazon in Buchform - z.B. in dem informativen und unterhaltsamen Buch "Wir sehen uns im Puff!" 

Vergiss' aber nicht: Auch wenn sich Gast und Dienstleisterin oftmals sehr sympathisch sind, so handelt es sich doch um eine Dienstleistung. Verliebe Dich also nicht in Deine Gespielin... 

Seid nett aufeinander! 

R. Fahren 

Antwort
von Strrephanie, 120

Hi Du Neugieriger,

das Kondom haben wir in der Hand, montieren es auch - sogar manchmal mit dem Mund - und machen es auch wieder ab. Dann kommt es in einen Beutel und wird nicht einfach aus dem Fenster geworfen, sonst beklagen sich noch Anwohner oder so! Damit haben wir auch Kontrolle, ob es wirklich richtig sitzt.

Du fängst Dir durch die geschilderte Praxis sicher nichts ein, auch nicht beim Anfassen.

Viel Spaß beim Reinschnuppern!

Antwort
von loema, 175

Schön, dass du dich darum sorgst, wie es den Frauen auf dem Straßenstrich ergeht.
Ebenfalls schön, dass du ahnst, dass die Bedingungen unter denen sie ihr Geld verdienen, so sind, dass es ihnen zumindest auf Dauer gesundheitlich nicht gut geht.
Prima, dass du sie mit Kondom vor deinen eventuellen Krankheiten schützen willst.

Antwort
von Mich32ny, 107

Nr 5 ist einfach  zu lustig.  Sind deine  Fragen  erst gemeint?  

Wer sich so viele  Gedanken macht, sollte  es  lassen.  

Antwort
von Zumverzweifeln, 158

Lass es lieber!

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