Wie läuft eine Scheidung?

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2 Antworten

Um was es bei Ihnen geht, ist die Ermittlung des Zugewinns.
Grundsätzlich: Zugewinngemeinschaft bedeutet, dass:

- alles, was Sie vor der Heirat besitzen, auch in der Ehe und nach einer Scheidung Ihr alleiniges Eigentum bleibt;

- alles, was Sie nach der Scheidung an Vermögenswerten hinzugewinnen,ebenfalls Ihr alleiniges Eigentum bleibt;

- alles, was Ihr alleiniges Eigentum ist, Ihr Eigentum bleibt und Ihr Ehepartner nicht verlangen kann, dass Sie ihm Anteile daran übertragen, es sei denn, Sie tun es freiwillig;

- alles, was Sie an Vermögen während der Ehe hinzugewinnen, mit Ihrem Ehegatten bei der Trennung und Scheidung teilen müssen;

- alles, was Ihr Ehepartner während der Ehe an Vermögen hinzugewinnt, er mit Ihnen gleichsam bei Trennung und Scheidung teilen muss.

Der Ausgleich wird so berechnet, dass das Anfangsvermögen dem Endvermögen gegenübergestellt wird. Die Differenz zwischen Anfangsvermögen und Endvermögen wird geteilt. Hat also ein Ehegatte einen geringeren Zugewinn erzielt als der andere, so hat er Anspruch auf Zahlung in Höhe der Hälfte der Differenz.

Hier gibt es einen guten Artikel http://www.scheidung.de/zugewinngemeinschaft.html - vielleicht hilft der?

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Das Familiengericht wird zunächst eine Vermögenaufstellung vor der Ehe einfordern und schließlich den Zugewinn während der Ehe feststellen.
Der Zugewinn wird geteilt, zu je 50/50 Vermögen und 50/50 Schulden.

Das könnte man einfacher gestalten mit einer Ehescheidungsfolgevereinbarung vor einem Notar, diese nimmt das Familiengericht für seine Entscheungsgrundgrundlage.

Die Anwaltskosten werden nach Streitwert ermittelt, billig wird das nicht.

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