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Wie läuft eine Magenspiegelung ab?

gefragt von leja01 am 31.05.2008 um 19:15 Uhr

Leider habe ich in letzter Zeit immer mehr Magenprobleme und habe jetzt einen Termin für eine Magenspiegelung. Habe schon ziemlich Angst, da ich so etwas noch nie gemacht. Weiß jemand wie genau das abläuft? Wie dieser Schlauch eingeführt wird etc.?


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Reply


Yu Ly
beantwortet von Yu Ly am 31. Mai 2008 19:18
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Am besten, du bittest um eine "Schlafspritze", eine leichte Narkose. Dann bekommst du rein gar nichts davon mit. Auch fühlst du dich danach ziemlich normal, der Rachen ist zwar ein wenig gereizt, aber das geht schnell vorbei. Krankenhäuser haben Kurzliegerstationen für solche Fälle.

Kommentar von 17abc50f2e81c1dd7dee5c92cb92544fsmallJoWaKu am 31. Mai 2008 19:47

Diese Sedierung ist sehr wirksam:

Der Patient bleibt ansprechbar, ist aber so duselig,

dass er kaum was mitbekommt und hinterher dem Arzt Vorwürfe maecht, er habe nix getan.


angelela
beantwortet von angelela am 31. Mai 2008 19:17
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Agnes10
beantwortet von Agnes10 am 31. Mai 2008 19:18
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Am Tag zuvor darf man an mittags nichts mehr essen, nur trinken. Morgens muß man nüchtern in der Praxis erscheinen. Man bekommt mit einem Spray den Rachen betäubt und dann wird der Schlauch eingeführt. Man selbst muß dabei schlucken. Manchmal kann man so etwas auch mit leichter Betäubung, wie Schlafmittel, durchführen. Muß man vorher mit dem Arzt abklären. Macht aber nicht jede Praxis. Danach kann man sofort nach Hause (wenn man kein Schlafmittel hatte).


Smash
beantwortet von Smash am 31. Mai 2008 19:18
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Du bekommst ein Mittel zum Entspannen und zum Beruhigen. Ein Schlauch wird durch durch den Mund eingefürt. Ich fand das gar nicht schlimm und habe es tapfer überstanden. Mach Dir man nicht zu viele Gedanken oder Sorgen.


Marah
beantwortet von Marah am 31. Mai 2008 19:33
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Lass Dir unbedingt diese Beruhigungsmittel spritzen (Dormicum)und wenn Du starke Probleme beim Schlucken des Schlauches hast, kann das nachdosiert werden bis Du schläfst. Wurde bei mir so gemacht, weil ich mich gewehrt habe ;o) Danach habe ich ein Gegenmittel bekommen und kann mich an nichts erinnern. Der Arzt hatte aber sehr viel Respekt vor mir nach der Untersuchung :oD ich bin nur froh, dass ich niemanden ein Feilchen geschlagen habe (schäm)Alles Gute!LG





anonym
beantwortet von doro05 am 31. Mai 2008 20:00
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Ich weiß gar nicht, warum diese Brachialärzte noch immer am Leben sind, die Magenspiegelungen nur mit Betäubungsspray im Rachenraum vornehmen. So was muss sich heute keiner mehr antun lassen.Geh nur zu einem Arzt, der mit einer leichten Narkose arbeitet. Die hält etwa eine halbe Stunde an, in dieser Zeit ist alles erledigt und Du spürst überhaupt nichts. Eventuell werden bei dieser Aktion Gewebeproben entnommen oder Galleneingänge vergrößert, falls Du Beschwerden mit kleinen Steinen hast. Vorher, das stimmt, da musst Du nüchtern bleiben. Erfährst Du alles rechtzeitig.

Kommentar von nikkibor am 1. Juni 2008 10:35

Habe eine Magenspieglung hinter mir nur mit Rachenbetäubung und fand es nicht als unangenehm.Man muss nur an was anders denken.Schmerzen hat mann überhaupt nicht.Finde es besser als dusselig in der Gegend rum zu laufen .


brunchi
beantwortet von brunchi am 6. Juni 2008 17:19
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Lass Dir das Medikament Dormicum spritzen. Da bist Du schnell im Traumland, noch ansprechbar, und das Schönste Du kannst Dich nicht emhr erinnern. Wunderbar. Habe bereits acht Magenspiegelungen hinter mir, es hat immer gewirkt und ich habe nichts gemerkt. Viel Glück!


anonym
beantwortet von Antonia7 am 22. Juli 2008 12:45
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Hallo, ich komme gerade von meiner Magenspiegelung zurück.Ich habe mir keine Narkose und keine Sedierung geben lassen, und es war überhaupt kein Problem! Du bekommst einen Spray, der den Rachen betäubt. Schmeckt wie Pfefferminz. Nach 5 Minuten bekommst Du 3 Tropfen einer Substanz, die sich verdickt und gekaut werden muss. Die ist gegen die Magensäure und betäubt auch leicht. Dann bekommst du ein Mundstück, und dadurch wird der Schlauch eingeführt. Er ist nur 0,9 cm dick. Du musst nur einmal schlucken, und da der Rachen betäubt ist, muss man nicht würgen. Wenn der Schlauch in die Speiseröhre, den Magen und den Zwölffingerdarm geschoben wird, spürst Du gar nichts. Erst wenn er aus dem Zwölffingerdarm zurückgeholt wird, ziept es ca. 2 Sekunden. Wenn der Schlauch dann im Magen gedreht wird, fühlt sich das 2-3 Sekunden etwas seltsam an. Wenn eine Biopsie gemacht wird, merktst Du überhaupt nichts. Das weitere Rausziehen durch die Speiseröhre merkst Du auch nicht. Nach ca. 6-7 Minuten ist alles vorbei. Man hat auch keinerlei Atemprobleme, man kann ganz normal durch die Nase oder den Mund atmen. Ab und an wird etwas Luft in den Magen gepumpt, aber das hab ich nicht gemerkt, ich weiß es nur, weil der Arzt es erklärt hat. Du kannst das Ganze auf dem Bildschirm mitverfolgen, ist richtig interessant. Hinterher tun weder der Rachen noch sonst irdend etwas weh. Wenn die Betäubung des Rachens nach ca. 1 Stunde ganz abgeklungen ist, kannst Du normal essen. Es ist alles wirklich ganz easy, und eine Sedierung oder Narkose braucht man absolut nicht.


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