Frage von Matrjoshka, 59

Wie läuft ein Termin beim Psychologen ab und helfen sie wirklich bei Depresssionen?

Hey Leute,

da ich schon seit einiegen Jahren Depressionen habe und nicht weiß, wie lange ich es noch aushalten werde, habe ich geplant, zum Arzt zu gehen um mir eine psyhologische zu holen (da ich bis diesem Sommer in der Ausbildung bin habe ich kein Geld, selbst es zu zahlen).

Nur, da ich niemanden in der Umgebung kenne, der schon Mal bei einem Psyhologen war, wollte ich fragen. wie allgemein ein Termin abläuft und ob sie helfen.

Was passiert genau bei den Terminen? Was genau macht der Psyhologe bzw wie hilft er? Lohnt es sich, dahin zu gehen oder soll man eher selbst sich helfen? Außerdem, ich weiß nicht ob ich nach der Ausbildung studieren oder arbeiten werde, und wo. Lohnt es sich, einen Termin für 2 - 3 Monaten zu machen? Ich habe Angst, zu meiner Ärztin zu gehen und mich zu blamieren, deshalb würde ich gerne davor Infos sammeln :)

LG

Antwort
von Indivia, 17

Lohnt sich, allerdings sind die Wartezeiten beim Psychologen lang.Ich selber musste nachdem cih mich bei ca. 30 auf dieWartelise setzen lassen habe, ca 9 Mon warten.

Am besten lässt du dich vom Hausarzt überweisen, der Psychologe füllt dann mit dir die Formulare aus und stellt einen Antrag bei der KK auf Übernahme derTherapiekosten. Und die ersten 5 Sitzungen sind eh immer probatorisch da kannst du schauen ob es passt, , sozusagen kostenlose Testsitzungen. Und in der Zeit kannst du auch abbrechen,wenn du merkst es passt nicht.

Wie es abläuft kommt auf die Therapieform an ( Verhaltenstherapie, konfrontationstherapie , gesprächstherapie etc) wobei heute überiwgend Verhaltenstherapie angeboten wird.

Ich hatte schon verschiedene Therapeuten , wie es ablief:

Therapeut 1 : (auch meine damalifg Fa), es kam 1 mal die Woche zu gesprächen, ich war zu der Zeit schwanger und schwer depressiv hab es da auh mit der Pflege nicht genau genommen, sie rief meinen Freund an und sprach mit ihm ( ich wusste nix davon) ,da war da Vertrauen dahin, hier hat mir ein gespräch mit einer Seelsorgerin im nachhinein wesentlich mehr gebracht)

Therapeut 2:

War in einer Tk, musste ewig auf Termin warten, war ein Mann (wohl auch Psychiater) bekam allerdings nur einen einzigen Termin und Medis. Hab mich dann allerdings zügig wieder gefangen,wurde mit dem Mann aber auhc nciht warm.

Therapeut 3: ( ambulante Therapeutin)

DieTherapeutin arbeitete sehr viel mit Analyse etc und wollte sich auf dem Bereich Zwänge Kenntnisse aneingnen , ich war einer ihrer ersten zwangsgedanken- menschen probleme, leider hatte ich allerdings extreme ZG´s . Es gab meist einiges zu lesen mit und sie war ein Freund von Atemübungen,allerdinmgs halfen mir diese überhaupt nicht. Nach der 3 Sitzung riet sie mir dann allerdings auch sofort in eine Psychiatrie zu gehen, sie frug mich vorher ob sie meine MUtter informieren dürfe udn cih musste eine Schweigepflichtsentbingdung unterschreiben.

Therapeut 4; ( Psychologin in Ausbildung)

In der Uniklinik wurden wir von Pia´s betreut . Am Anfang erzhälten wir erst einmal nur, wer ich bin usw. Beim 2 Gespräch brach cih dann von mir aus eine Biographie mit, über Dinge über die ich nicht so einfach reden konnte. Man versucht vor allem mein Selbstvertrauen zu stärken, mir zu zeiggen, das cihw as wert bin, positive Dinge extremer wahr zu nehmen und plante mit mir auch den Alltag, damit ich anch der Klinikentlassung nciht in ein Loch fiel. Ach aj und Rollenspiele wurden gemacht.

Therapeut 5 : ( jetzigeTherapeutin)

zuerst wurde natürlich wieder analysiert wer ich bin und so. Eigentlich finden zu 99% Gespräche statt , Bei mir geht es wie gesgat um selbstbewusstsein stärleken, schuldgefühle nehmen usw. damals auch um ZG´s aber die waren wohl ein Hilferuf der Seele,weil ich nicht auf meinen Körper hörte.

Letztendlich wird es wohl sehr auf dein Problem ankommen.Was meinst du mit lohnt es sich einen Termin für 2-3 Mon zu machen?

Ich gehe im Normalfall alle 1-2 Woche ( je nachdem ob Ferien etc sind) ,eine Sitzung dauert 55 Min und ich finde die 55 Min meist extrem anstrengend aber auch befreiend. Ich denke alle 2-3 Mon wäre zu wenig, kommt allerdings auch auf die schwere deines problems an.

Vielleicht kannst du dir auch hilfe diessbezüglich was Psychologen angeht bei  einem sozialpsycchiatrischem Zentrum in deiner Stadt holen, dort werdne auch Unterstützungsgespräche etc angeboten udn die können auch mit Adressen von therapueten etc helfen.

Faklls du aus NRw kommst, kannst du hier therapeuten finden:

http://gesundheit.nrw.de/content/e224/e349/e377/e2409/frameset

Antwort
von Sunnycat, 33

Geh zum Hausarzt, der kann dich zu einem Psychologen überweisen, die Kosten dafür übernimmt die Krankenkasse. Du brauchst dich vor einem Arzt/Psychologen nicht schämen, die haben sicher schon schlimmeres erlebt....

Zuerst wird man mit dir über das Problem reden und versuchen Lösungen zu finden....

Nicht jedem hat ein Psychologe geholfen, aber ein Versuch ist es in jedem Fall wert.

Antwort
von FrageAntwort228, 17

Hallo :)Erst einmal finde ich es toll, dass du dir Hilfe holen willst.Ich lebe selbst mit Depressionen und hatte vor einigen Wochen meinen letzten Termin bei einer Psychologin. Bei einem Termin sitzt der Psychologe mit dir in einem raum und stellt dir Fragen. Anfangs lernt ihr euch normal kennen und dann werden dir Fragen gestellt, warum du so "traurig" bist undso. Meine Psychologin hat mich ca. 2 1/2 Monate begleitet. Da es bei mir der Fall war, dass ich nicht immer depressiv war, sondern eher mehrere Phasen am Tag hatte, ging es mir meist gut, wenn ich einen Termin hatte, weswegen sie nach der oben genannten Zeit die Besuche bei ihr nicht mehr nötig fand.Zu der Zeit, als ich da war, erlaubte ich mir keine Fehltritte, was SVV angeht. Dachte zwar öfter daran als vorher, unterließ es aber. Nachdem alles vorbei war, empfand ich es, als hätte ich weniger Druck was Suizid und SVV angeht. Ich denke nun auch wieder sooft wie vor der Psychologin an Suizid und Depressionen, weswegen ich es zwar als eine Überbrückung empfand, es für mich im Nachhinein aber nichts bewirkt hat.

Das ist aber von Psychologe zu Psycvhologe unterschiedlich

Ich hoffe, dass dir meine Antwort geholfen hat,

Antwort
von qhostfacers, 23

Lohnen tut es sich auf jeden Fall einen Termin zu machen, selbst wenn es dann nur bei diesem einen bleibt.
Die Art wie der Termin abläuft hängt zum einem von dem Psychologen ab und zum anderen von deinen Problemen und deiner Offenheit.
Ich hatte mittlerweile mehrere Psychologen. Die ersten paar haben sich wirklich nur hingesetzt und Fragen gestellt. Leider habe ich so einfach nicht das nötige Vertrauen erlangt. Bei meinem jetzigen Therapeut bin ich seit Dezember 2013 und es gefällt mir wirklich gut. Zwar rede ich auch nur mit ihm, aber er ist von der Person einfach anders als die anderen.
Es kann gut sein dass du erst einmal nach den richtigen Psychologen für dich suchen musst. Mach' dir darüber aber keine zu großen Gedanken.
Es gibt auch kreative "Aufgaben" oder Entspannungsübungen die dein Psychologe eventuell mit dir machen möchte. Du kannst das aber immer ablehnen wenn du darauf keine Lust hast oder dich einfach nicht bereit für fühlst. Das ist völlig okay.
Du musst auch keine Angst vor deinem Psychologen haben. Diese Leute würden dich niemals auslachen, verspotten oder sonst irgendwas. Sie wollen wirklich nur das Beste für dich. Versuche so gut wie möglich offen zu sein.
Beim ersten Termin wird es sicherlich nur ein einfaches Gespräch geben um deine allgemeine Situation zu klären. Es kann auch sein, dass erstmal eine Diagnostik gemacht wird (das ist nicht schlimm, keine Angst).

Toll dass du diesen Weg gehen möchtest, ich wünsche dir viel Erfolg!

Antwort
von mxxnlxght, 18

Selbstdiagnose?! Nicht gut.

Man geht da hin, dann frägt er, wie es einem in der letzte Woche ergangen ist, oder über was man reden möchte. Bei mir ist das oft so, dass meine Gedanken sehr Wirr sind und ich einfach erzähle. Sie kann vieles gut nachvollziehen und fast alles in 3 Sätzen zusammen, was mich irgendwie fasziniert. Sie erkennt die zusammenhänge, die ich nicht verstehe. Sie gibt mir einen Rat und versucht meinen Gedanken gegen zu argumentieren. Es kann manchmal anstrengend sein, wenn alte Dinge aufgewühlt werden, doch man bekommt auch Motivation und Einsichten, wenn man sich darauf einlässt. 

Ich denke aber, jeder Therapeut ist anders. Der eine ballert dich nur voll mit Medis, der andere hört dir nur zu, der nächste Stellt nur Fragen... Die Sympathie muss passen und du musst Vertrauen aufbauen können. Ich kann mich immer bei meiner Therapeutin melden, wenn es mir nicht gut geht. Das gibt einem Sicherheit.

Antwort
von 7vitamine, 15

Du musst da nur reden und deine Probleme schildern, da ist nichts dabei.

Dir werden dann Fragen gestellt und du antwortest darauf.. er oder sie macht sich viele Notizen und danach wird eine Lösung gefunden. Vielleicht nicht gleich, aber nach einigen Sitzungen,

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