Wie läuft das in der mit der Pfändungstabelle?

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4 Antworten

Wärst du Niemandem unterhaltspflichtig (bzw. wärst es zwar, könntest aber aufgrund geringen Einkommens keinen Unterhalt zahlen), so läge dein "Pfändungsfreibetrag" bei derzeit rund 1079 Euro.

Das trifft momentan noch für dich zu. Denn selbst wenn deine Frau Unterhalt aufgrund eigenen geringen Verdienstes von dir begehren würde (im Rahmen des "Familienunterhaltes"....), wärst du ihr gegenüber nicht "leistungsfähig". Denn ihr gegenüber liegt dein "Selbstbehalt" bei 1200 Euro.

Ab Geburt des Kindes bist du vorrangig ihm zum Unterhalt verpflichtet. Gegenüber dem Kind beträgt dein "Selbstbehalt" 1080 Euro. Wäre dein Einkommen hoch genug, um deiner Unterhaltsverpflichtung nachzukommen, würde dein "Pfändungsfreibetrag" auf die nächste "Stufe" angehoben (ca. 1480 Euro) - denn dann dürfte dir vom Einkommen nur soviel gepfändet werden, dass du dem Kind seinen Unterhalt zahlen kannst...

Bei einem Netto von 1150 Euro kannst du deinem Kind nur einen geringen Unterhalt leisten, ohne deinen Selbstbehalt von 1080 Euro zu unterschreiten. Selbst wenn dein "Pfändungsfreibetrag" nun angehoben würde, wäre ja eh nichts mehr zum Pfänden da, denn der Kindesunterhalt hat Vorrang vor der Schuldentilgung........ 

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Kommentar von mepeisen
30.10.2015, 07:59

Der Selbstbehalt ist vollkommen egal. Es zählt ausschließlich die Frage, ob man gesetzlich zum Unterhalt verpflichtet wäre, nicht, ob man ihn tatsächlich leisten kann.

Es gibt beispielsweise auch noch so etwas wie Naturalunterhalt, dem man eine unterhaltsberechtigten Person leisten kann.

Für Pfändung wird das alles, was du dir da zusammenschreibst, grundsätzlich erst mal nicht berücksichtigt.

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Da du deinem Kind unterhaltspflichtig bist, erhöht sich auch dein unpfändbarer Betrag.

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Kommentar von sporti19
29.10.2015, 07:58

Auch wenn ich mit meiner Frau noch zusammen bin? 

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Kommentar von Ronox
29.10.2015, 08:04

Das ändert nichts an der Unterhaltspflicht gegenüber dem Kind. Ihr beide seid ihm unterhaltspflichtig und gewährt ihm allein durch das Bereitstellen der Wohnung Naturalunterhalt.

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Ich denke, dass dürftest du fast alles behalten dürfen. Etwa 200 Euro davon werden an deine Frau gehen

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Kommentar von FrauStressfrei
29.10.2015, 07:38

Kommando zurück, es geht weniger an deine Frau 1073 Euro darfst du behalten

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Kommentar von DieMoneypenny
29.10.2015, 19:10

Es geht gar nichts an seine Frau, denn sie leben ja zusammen. Sein Freibetrag erhöht sich einfach.

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Ja. Du liegst also mit Deinem Einkommen unter der Pfändungsgrenze.

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