Ich lese gerade einen Thriller, der von zwei Autoren verfasst worden ist, allerdings kann ich mir nicht so recht vorstellen, wie das geht!? Schreibt da jeder eine Fassung und dann wird ein Mittelweg ausgeknobelt? Oder schreibt einer die gerade Kapitel und einer die Ungeraden?

Ich stelle mir das genau so vor wie beim Blödeln im Freundeskreis: man schaukelt sich gegenseitig hoch!
galix am 7. Mai 2008 16:15 Es kann natürlich auch sein, dass einer einfach gut schreiben kann und mit Recherche nichts am Hut hat. Das macht dann sein Kumpel und erarbeitet sich damit seinen Anteil an den Autorenrechten.

Es können sowohl beide unterschiedle abschnitte schreiben und diese ggf. gegenlesen/verbessern.
Sie können auch z.B. zwei getrennte Soichtweise zweier Protagonisten darstellen.
Man kann sich auch zusammensetzen und gemeinsam schreiben.

Gute Frage, ich nehme an, dass das Gerüst des Romanes steht und jeder einzelne Kapitel verfasst und die dann am Schluß zusammengefügt werden..

Manchmal fängt einer an und gibt das Manuskript weiter, der andere schreibt dann weiter an der Geschichte und gibt es wieder zurück usw. Das Buch "Katzenzungen" (sehr unterhaltsam und spannend!) wurde anscheinend auch so geschrieben.
Swisslady am 7. Mai 2008 16:21 Die beiden Autorinnen von Katzenzungen heissen Borger/Straub (falls es wen interessiert).

Ich stelle mir das auch sehr schwierig vor. Ich denke, das die wahrscheinlich das Gerüst des Buches gemeinsam erarbeiten und die Charaktereigenschaften der Figuren festlegen...und einer schreibt danach das Buch.
Ich habe zufällig einen Bekannten, der mit einem anderen Autoren zusammen Krimis verfasst. Bei denen läuft das so ab, dass einer quasi die Recherche vornimmt, was vor allem im kriminalistischen bereich sehr Zeitintensiv ist. Er fasst dann zusammen, was es gibt und die beiden erstellen ein Konzept. Dann fängt der andere an zu schreiben und wenn ein erster Versuch steht, wird diskustiert, korriegiert und geschrieben... das geht dann so lange, bis das Buch steht.
Für die beiden funktioniert das sehr gut, aber ich denke, dass nicht jeder mit dieser Arbeitsweise zurecht kommt.

Einer fängt am Anfang an und schreibt Richtung Ende und der andere fängt mit dem Ende an und schreibt Richtung Anfang. In der Buchmitte treffen sie sich dann! ;-))

Da gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Entweder sie sitzen wirklich beide da und schreiben gemeinsam daran. Oft ist es auch so, dass der eine die Ideen gibt, also wie es weiter geht und der andere die Szenarien ausformuliert.
Was auch geht, ist, dass das Buch aus der Sicht von zwei verschiedenen Menschen geschrieben wird, und da übernimmt jeder der beiden Autoren die Sicht von einem der Protagonisten.
LG
Wieselchen

Da gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten! Der eine beginnt, der andere beendet. Oder der eine schreibt die Haupthandlung, der andere kümmert sich um die Nebenschauplätze. Oder der eine hat das Wissen und die Phantasie, der andere kann es in Worte fassen! Oder, oder , oder!
Hallo!
Ich habe zusammen mit einer Freundin ein Buch geschrieben. Ich hatte die Idee (mehr oder weniger), kann aber nicht schreiben. Sie hat also die Idee zu Papier gebracht. Ich habe dann Korrektur gelesen und die Recherche durchgeführt. Dann haben wir über das weitere Geschehen diskutiert und das ganz ging von Vorne los, bis wir fertig waren. Hat super funktioniert.
Meine Vorstellung ist: Jeder der beiden schreibt einzelne Kapitel und gibt sie dem anderen zu lesen. Der schreibt seine Meinungen dazu. Dann diskutiert man das ganze aus und fixiert eine Vorversion. Wenn dann genug Kapitel existieren, nimmt das Buch schon Gestalt an. Dann kann man die fehlenden Teile unter sich aufteilen.
Die Methode setzt voraus, dass beide Autoren Kritik vertragen und dem anderen Freiheit gewähren.