Frage von Katzenpfote73, 66

Wie lässt sich das Risiko von Diabetes bei Katzen verringern?

Liegt das am industriell hergestellten Futter, oder wieso bekommen Katzen so häufig Diabetes?

Antwort
von Dackodil, 18

Katzen bekommen seit 50 - 60 Jahren Industriefutter.

Es wäre also seltsam, wenn sie erst in den letzten Jahren häufiger Diabetes kriegen würden.

Manches ist auch einfach eine optische Täuschung.

Katzen werden besser gepflegt als früher. Die Bereitschaft sie zum Tierarzt zu bringen und behandeln zu lassen und dafür Geld auszugeben, ist größer geworden.
Katzen werden deshalb auch immer älter und deshalb sieht man auch häufiger Alterskrankheiten. Aus dem gleichen Grund entsteht der Eindruck, Krebs nähme zu.

Expertenantwort
von NaniW, Community-Experte für Katze & Katzen, 20

Hallo Katzenpfote73,

Katzen bekommen nicht häufiger Diabetes als wir Menschen. Aber ja, auch die Ernährung spielt dabei eine Rolle.

Allgemeininfo zum Thema Diabetes bei Katzen:

Ist meine Katze Diabetiker ?
Die Feliner Diabetes bleibt leider häufig, lange, unentdeckt. Die Symptome äußern sich zu Anfang nur schwach. Doch Diabetische Katzen haben vermehrt Hunger, Durst und müssen öfters Urin absetzten. Im weiteren könnte stumpfes, struppiges Fell, Müdigkeit und auch Teilnahmslosigkeit ebenfalls auf Diabetes hindeuten. Einige Rassen neigen auch zu Diabetes wie z.B. Maine Coon, Siam oder auch Burma-Katzen.
Eine genaue Diagnose kann nur der TA, an Hand des Fructosamin-Wert im Blut, stellen !

Ursache:
Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) bei der Katze (Feliner Diabetes) entsteht, wie auch bei uns beim Menschen, entweder durch den Mangel am Hormon Insulin oder durch eine sogenannte Insulinresistenz.
Trockenfutter ist ein weiterer bekannter Verursacher von Diabetis. Auf TroFu bitte generell verzichten bzw. nur in ganz geringen Mengen. Es sollte gutes, Hochwertiges Nassfutter mit mindestens 60% Fleisch und ohne Zucker und Getreide gegeben werden.

Behandlung:
Diabetische Katzen benötigen zur Behandlung Insulin. Bei der Feliner Diabetes mellitus wird 2x täglich Insulin gespritzt. Auch einen weiteren Grundpfeiler der Diabetestherapie ist die Ernährung ! Übergewichtige Katzen müssen prinzipiell abnehmen.
Alle diabetische Katzen benötigen eine spezielle Diabetesdiät, oder auch spezielles Diabetesfutter.
Bei Unterzuckerung besteht für Katzen Lebensgefahr, weil sie auch in einen diabetischen Schock fallen können oder ins Koma. Anzeichen dafür sind zum Beispiel Erbrechen, Austrocknung, Bewusstseinsstörung, Teilnahmslosigkeit, Unruhe, Nervosität, Bewusstseinstrübung, Krämpfe oder Lähmungen. Dann gehört die Katze sofort zum TA !

Hilfreiche Infoseite: http://www.diabetes-katzen.net/

Hilfreiche Seite Ernährung: http://katzendiabetes.info/futter.php

Alles Gute

LG

Antwort
von melinaschneid, 38

Man kann das Risiko senken indem man seine katzen artgerecht ernährt. Sprich kein Zucker, Getreide und ein hoher Fleischanteil. Wichtig: kein Trockenfutter.

Antwort
von Calim8, 22

Ich kenne nur ein großes Risiko wie beim Menschen: Übergewicht. Aber ich hatte schon mal eine normal-gewichtige die Diabetes hatte. Sie hatte es wohl schon im Tierheim gehabt aber die haben das nicht gemerkt.

Antwort
von precursor, 38

Indem man die Ursachen von Diabetes bei Katzen vermeidet.

Auf diesen Webseiten kannst du ein paar Ursachen für Katzendiabetes nachlesen -->

https://www.agila.de/agila-magazin/954-katzendiabetes-ursachen-folgen-und-praeve...

http://www.einfachtierisch.de/katzen/katzen-gesundheit/diabetes-bei-katzen-ursac...

Kommentar von NaniW ,

Hallo precursor,

diese Seite kann nie und nimmer Seriös sein ! Kastration ist KEIN Auslöser für Diabetes, zudem man nach einer Kastra auch nicht die Nahrung umstellt  o.O  Himmel was ein Schwachsinn.

Alles Gute

LG

Kommentar von precursor ,

Bist du Tierarzt oder woher weißt du das ?

Kommentar von Dackodil ,

Man muß kein Tierarzt sein, um das zu wissen.

Kommentar von NaniW ,

Hallo precursor,

wenn man sich als Verantwortungsbewußter Haustierbesitzer auch mal mit seinem Tier befasst, braucht man nicht gleich für alles einen Tierarzt ! Man sollte schon über bestimmte Dinge einfach Bescheid wissen. Traurig, das das bisweilen immer noch nicht bei allen Tierbesitzer angekommen ist.

Zudem kann ich auf über 30 Jahre Erfahrung mit Katzen zurück greifen.

Alles Gute

LG

Kommentar von precursor ,

Ich halte grundsätzlich keine Haustiere, weil ich persönlich Haustierhaltung nicht mag.

Kommentar von precursor ,

P.S. -->

Ich habe noch mehrere andere Webseiten gefunden, auf denen steht, dass eine Kastration das Risiko von Diabetes erhöht.

Ich an deiner Stelle wäre mir da nicht so sicher, wie du es offenbar zu sein scheinst.

Antwort
von botanicus, 3

Das liet nicht an der "bösen Industrie", sondern der Zusammensetzung der Nahrung. Zucker hat in Katzennahrung eben nichts verloren - egal, ob er von einer Firma im Pellet verpresst wurde oder liebevoll in den Napf gerührt.

Antwort
von Redwolf01, 30

ja ,daran liegt es ,denn die hersteller benutzen als lockmittei zucker statt leber und somit sind krankheiten vorprogrammiert ,zucker ,nieren usw.

Kommentar von Dackodil ,

Zucker ist kein Lockmittel für Katzen, weil ihnen die Geschmacksknospen für süß schlicht und ergreifend fehlen.

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