Frage von Lyznoe, 408

Warum lässt Gott Leid zu?

Guten Abend,

mich interessiert gerade folgende Problemfrage: Gott sagt von sich selbst, dass er liebend, verzeihend, gütig und barmherzig ist. In nicht mal einer Sekunde sterben viele Menschen beispielsweise an Hunger oder Krankheit. Wie soll ich das jetzt verstehen? Ich glaube an Gott.

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Antwort
von ferdinand12354, 18

1. Der Körper ist dem Verfall und dem Tod preisgegeben

Der Theologe Claus Westermann betont „die auffällige Tatsache, dass die menschliche Arbeit immer in irgendei­ner Weise mit Mühe, mit Last, eben mit Schweiss und Dornen verbunden ist.” Die Mühen des Lebens begleiten den Menschen bis zum Tod. Der Körper ist nicht so, wie Gott ihn ursprünglich schuf. Im Garten Eden, als sich Adam und Eva Gottes Willen widersetzten, geschah ein Bruch. Seitdem können die Menschen zwischen Gut und Böse unterscheiden, können entscheiden, ob sie mit oder ohne Gott leben wollen. Die Welt ist nicht mehr perfekt, so wie sie es noch im Garten Eden war. Es gibt nun auch Leid und Krankheit. Das Leben auf der Erde ist beschränkt, jeder muss einmal sterben. Durch seinen Tod am Kreuz hat Jesus dann den Menschen die Möglichkeit gegeben, zurück zu Gott zu kommen. Dadurch, dass er für ihre Sünden starb, wurden die Menschen auf einen Schlag frei von aller Schuld. Trotzdem erleben auch die, welche an Jesus glauben und mit ihm leben, immer wieder Krankheiten und schwierige Zeiten. Sie können aber anders mit Krankheit umgehen: Sie wissen, dass das Leiden zu Gottes Wirken in ihren Leben gehört. Gott erspart Prüfungen nicht, aber er gibt Kraft, die fähig macht, Leiden in Sieg und Herrlichkeit zu verwandeln.

2. Der Körper wartet auf seine Erlösung

Der Tod von Jesus Christus am Kreuz hat die Sünden weggenommen, aber die Folgen der Sünde sind noch da. Doch es wird einmal anders sein. Die Bibel spricht in Offenbarung 21,4 davon: „Gott wird alle ihre Tränen trocknen, und der Tod wird keine Macht mehr haben. Leid, Angst und Schmerzen wird es nie mehr geben; denn was einmal war, ist für immer vorbei.” Alle, die sich für Jesus entschieden haben, werden nach dem Tod bei Gott weiterleben. Dort gibt es keine Ungerechtigkeit, kein Leid, keine Krankheit mehr. Bis es soweit ist, wird es in jedem Leben dann und wann weiter Leid, Geschrei und Schmerzen geben, egal, wie gross der Glaube und wie inbrünstig die Gebete sind. Eines Tages, so sagt es die Bibel, wird Gott aber selber alle Tränen (im Griechischen heisst es wörtlich „jede einzelne Träne”) abwischen. An jenem Tag wird es kei­ne nassen Augen mehr geben.

3. Der Körper als Werkzeug Gottes

Der Apostel Paulus war einer, der sein Leben kompromisslos für Gott lebte. Das Wichtigste für ihn war, dass Christus in jeder Situation „ver­herrlicht werde an meinem Leibe, es sei durch Leben oder durch Tod“. Für Paulus war es eine Nebensa­che, ob er lebte oder starb. Wichtig war allein, dass er auch mit seinem Körper Christus die Ehre gab. Er verstand seinen Körper als ein Werkzeug Gottes. Für ihn war es nicht wichtig, ob er gesund oder krank war. Hauptsache war, dass Gott durch sein Leben geehrt wurde und er möglichst vielen Menschen davon erzählen konnte, dass noch mehr gibt als die Welt voller Krankheit und Leid, in der sie leben. Doch keine Angst: Gott verlangt von den Menschen nicht, dass sie Krankheit und Leid jederzeit bedingungslos akzeptieren. Er wird nicht böse, wenn man ihn um Heilung bittet. Gott kann heilen. Und er tut es auch. Nur geht es am Ende um mehr als körperliche Gesundheit.

Autor: Ronald Dunn

Antwort
von Fantho, 125

Gott lässt das Leid deswegen zu, weil wir Seelen (Menschen) von Gott einen freien Willen erhalten haben, um tun und lassen zu können, wie wir dies möchten und somit über jede Einmischung Gottes in die Handlungen, Belange und Entscheidungen verbeten haben....

mit der Konsequenz, für all die Taten, Untaten und Nichttaten die Konsequenzen selbst zu übernehmen und zu tragen....

Hätten wir nicht einen freien Willen erhalten, könnten wir nicht so agieren und leben, um somit zu lernen, zu reifen und bestimmte Dinge aufzuarbeiten und aufzulösen....

Wir wären sonst nur Marionetten an den Fäden eines Puppenspieleres namens Gott...

Wenn Du mündige Kinder hast, die ständig Leid verbreiten: Liebst Du sie dann nicht mehr? Du wirst sie verurteilen und auch erwarten, dass sie für ihre Taten die Konsequenzen zu übernehmen haben, aber tief in Dir kannst Du nciht anders, als sie zu lieben....

Eltern von zB Terroristen lieben ihre Kinder weiterhin...

und sind dennoch nicht für die Taten der Kinder verantwortlich...

Zu guter Letzt leben wir nach dem irdischen Ableben ja eh weiter...

Gruß Fantho

Antwort
von Philipp59, 39

Hallo Lyznoe,

diese Frage wird immer wieder gestellt und sie ist durchaus berechtigt. Auch wenn sich viele nicht vorstellen können, wie das Vorhandensein von Bösem und Leid mit der Existenz eines liebevollen Gottes zu vereinbaren ist, wird diese Frage in der Bibel zufriedenstellend erklärt.

Selbst einige Bibelschreiber stellten sich diese Frage, wie z. B. der Prophet Habakuk, der Gott einmal fragte: "Wie lange, o Jehova, soll ich um Hilfe schreien, und du hörst nicht? [Wie lange] werde ich zu dir [wegen der] Gewalttat um Beistand rufen, und du rettest nicht? Warum läßt du mich Schädliches sehen und schaust ständig auf nichts als Ungemach? Und [warum] sind Verheerung und Gewalttat vor mir, und [warum] entsteht Gezänk, und [warum] wird Streit geführt?" (Habakuk, Kapitel 1, Vers 2, 3). Da Gott diesem treuen Mann wegen seiner Fragen nie Vorwürfe gemacht hat, versteht er gut, warum Menschen diese Frage beschäftigt. Es ist ihm auch nicht egal, dass soviel Leid geschieht. Woher weiß man das?

Das geht aus einer Aussage Gottes in 2. Mose, Kapitel 3, Vers 7 hervor, wo es heißt:" „Zweifellos habe ich die Trübsal meines Volkes, das in Ägypten ist, gesehen, und ich habe ihr Geschrei über die gehört, die sie zur Arbeit antreiben; denn ich weiß wohl, welche Schmerzen sie leiden."
Kann man aus diesem Beispiel nicht deutlich erkennen, das Gott sieht, wie Menschen leiden? Wenn man sich noch einmal den letzten Teil des zitierten Verses ansieht - da sagt Gott: " Ich weiß wohl welche Schmerzen sie leiden." Würde das ein Gott sagen, der kalt und distanziert ist?

Gott sieht aber nicht nur das Leid, sondern es berührt ihn auch. Als es einmal darum ging, das Gottes Volk, die Israeliten, zu leiden hatten, heißt es gemäß Jesaja, Kapitel 63, Vers 9: "Während all ihrer Bedrängnis war es für ihn bedrängend. Und sein persönlicher Bote, er rettete sie. In seiner Liebe und in seinem Mitleid kaufte er selbst sie zurück, und er hob sie dann empor und trug sie all die Tage von alters her."
Kann man nicht daraus schließen, dass Gott das Leid dieser Menschen sehr nahe ging und sollte man nicht daraus auch ableiten, das Gott wirklich mit uns fühlt und es ihn schmerzt, wenn wir leiden?

Du könntest nun fragen: Warum tut denn Gott nichts, wenn ihn das Leid der Menschen so sehr berührt? Liegt es wohl daran, dass er nicht über genügend Macht verfügt, es zu ändern? Nicht, wenn man das berücksichtigt, was in Jeremia, Kapitel 10, Vers 12, über ihn steht: "Er ist es, der die Erde durch seine Kraft gemacht hat, der das ertragfähige Land durch seine Weisheit fest gegründet und der durch seinen Verstand die Himmel ausgespannt hat." Wenn man bedenkt, wie viel Macht nötig war, um das riesige Universum, mit allem, was darin ist, zu erschaffen, müsste man dann nicht logischerweise auch erwarten, dass er seine Schöpfung im Griff hat?

Da Gott also in der Lage ist, dem Leid mit einem Mal ein Ende zu bereiten, müsste man da nicht annehmen, dass er gute Gründe hat, warum er noch nicht eingegriffen hat? Die Bibel lässt uns darüber nicht im Ungewissen.

Um die Frage umfassend zu beantworten, muss man an den Anfang der Menschheitsgeschichte zurückgehen. Dazu wäre es wichtig, folgende Begebenheit nachzulesen, die sich damals zutrug. In 1. Mose 3, Vers 1 - 5 heißt es: "Die Schlange nun erwies sich als das vorsichtigste aller wildlebenden Tiere des Feldes, die Jehova Gott gemacht hatte. So begann sie zur Frau zu sprechen: „Sollte Gott wirklich gesagt haben: Ihr dürft nicht von jedem Baum des Gartens essen?“  Darauf sprach die Frau zur Schlange: „Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen. Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: ‚Ihr sollt nicht davon essen, nein, ihr sollt sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt.‘ “  Darauf sprach die Schlange zur Frau: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben.  Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“

Auch wenn heutzutage viele diesen Bericht belächeln, liegt doch gerade hier der Schlüssel zur Beantwortung der Ausgangsfrage. Dass bei dieser Begebenheit nicht eine buchstäbliche Schlange sprach, sondern in Wirklichkeit jemand anderes dahinter stand, zeigt ein Vergleich mit Offenbarung, Kapitel 12, Vers 9. Dieser Text verdeutlicht, dass sich Satan der Teufel im Garten Eden einer Schlange bediente, sie sich quasi zu einem Werkzeug machte.

Wenn wir die gerade zitierte Bibelstelle analysieren, fällt auf, dass der Teufel mit seiner Behauptung "ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben" Gott der Lüge bezichtigte, denn Gott hatte ja zu Adam gesagt, auf seinen Ungehorsam stünde der Tod. Mit dieser Behauptung Satans war mehr verbunden, als es zunächst scheint. Da er Gott als Lügner abstempelte, behauptete er im Grunde, er wäre ehrlicher als Gott. So sagte er eigentlich sinngemäß zu Eva: Gott lügt euch an, aber ich sage euch die Wahrheit. Damit hatte er eine Streitfrage sittlicher Natur aufgeworfen. Gott entschied sich dafür, den Ankläger nicht sofort zu vernichten, da dadurch die erwähnte Streitfrage nicht mehr hätte geklärt werden können. Außerdem wusste er, dass es am besten war, Zeit vergehen zu lassen, damit die Wahrheit letztendlich ans Licht kommen würde.

Kehren wir noch einmal zum Ausgangstext aus 1. Mose 3:1-5 zurück. Was behauptete Satan, was noch passieren würde, wenn Eva von der verbotenen Frucht äße? Er sagte, Ihr würden "die Augen geöffnet werden" und sie würde "wie Gott" werden, "erkennend Gut und Böse". Damit unterstellte der Teufel Gott, er würde den Menschen etwas Gutes vorenthalten. Das war somit eine weitere, heftige Anschuldigung. Mit anderen Worten ließ Satan durchblicken, dass es Eva - und im weiteren Sinne allen Menschen - besser erginge, wenn sie ein Leben frei von göttlicher Bestimmung leben würden.

Damit diese Anklage widerlegt werden konnte, entschied sich Gott auch in diesem Fall dafür, Satan den entsprechenden Beweis erbringen zu lassen. Damit sind wir beim zentralen Punkt: Gott erlaubte Satan, eine gewisse Zeit lang über die Welt zu herrschen. Das erklärt, warum es heute und in all den Jahrhunderten zuvor, so viel Leid gegeben hat, denn tatsächlich beherrscht nicht Gott diese Welt, sondern Satan der Teufel. Das geht deutlich aus folgendem Bibeltext hervor: " Wir wissen, daß wir von Gott stammen, aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist." (1. Johannes, Kapitel 5, Vers 19).

Obwohl also Gott das Leid eine bestimmte Zeit zulässt, heißt das nicht, dass er nur gleichgültig zusieht. Aus der Bibel geht nämlich hervor, dass Gott für uns da ist, wenn wir Ängste und Sorgen haben. Das zeigt beispielsweise, was der berühmte König David, der in seinem Leben viel durchmachte, gemäß Psalm, Kapitel 31, Vers 7 sagte: "Ich will frohlocken und mich freuen in deiner liebenden Güte, Da du meine Trübsal gesehen hast; Du hast gewusst von den Bedrängnissen meiner Seele."

Für David war es also ein echter Trost, zu wissen, das Gott alles sah, was er durchmachte. Da Gott sich seit den Tagen Davids nicht geändert hat, nimmt er ebenso das Leid in der heutigen Zeit wahr, und er hat beschlossen, es nicht auf ewig zuzulassen. Die Bibel zeigt mehrfach sehr deutlich, dass Gott dem Teufel bald das Handwerk legen wird und dann dem Leid für immer ein Ende machen wird. Interessant dazu ist folgende Aussage: "Zu diesem Zweck ist der Sohn Gottes offenbar gemacht worden, nämlich um die Werke des Teufels abzubrechen" (1. Johannes 3:8). Ja, es kommt der Zeitpunkt, da Gott bald dafür sorgen wird, dass der Teufel keinen weiteren Schaden mehr anrichten kann. Dann wir jegliches Leid und alles Böse für immer verschwunden sein.

LG Philipp

Antwort
von Nordseefan, 182

Ich auch. Und oft frage ich mich das auch.

Aber Gottes Wege sind nun mal untergründlich. Vielleicht muss er gerade eine noch größere Katastrophe verhindern.

Er lässt uns auch frei sein, er zwingt uns nicht zu helfen, obwohl es vielleicht unsere Aufgabe wäre.

Kommentar von Ryuuk ,

Vielleicht muss er gerade eine noch größere Katastrophe verhindern.

Man nennt es Multitasking. Frauen können es, da kann Gott es doch dreimal.

Kommentar von Nordseefan ,

Frauen ja, Männer nein.

Gott kann nicht überall gleichzeitig sein. Und selbst bei Mulittasking kannst du nicht 100% für eine Sache aufbringen.

Kommentar von Ryuuk ,

Da Gott per Definition allmächtig sein soll, kann er absolut alles, inklusive überall gleichzeitig zu sein und in allem was er tut 100% fehlerlos zu sein.

Er hat keine Ausrede für imperfekte Resultate.

Kommentar von Nordseefan ,

Ja ok, aber vielleicht will er damit bezwecken, das WIR die Erde besser machen und nicht alles IHM überlassen?

wie gesagt, Gottes Wege sind unergründlich.

Kommentar von Ryuuk ,

"Gott hilft denen die sich selbst helfen", ist ein beliebtes Sprichwort, aber das Christentum an sich predigt das man auf Gott vertrauen soll alles zu richten und das wir absolut abhänging von seiner Gnade sind.

Ein Gott der lehrt das wir selbst für uns verantwortlich sind, würde mehr Sinn machen, aber wer würde dann noch einen Gott brauchen?

Gottes Wege sind unergründlich

Was übersetzt bedeutet: "Wir haben auch keine Ahnung, aber wir wollen nicht zugegeben, dass das was wir sagen keinen Sinn macht."

Kommentar von MatthiasHerz ,

[...] Ein Gott der lehrt das wir selbst für uns verantwortlich sind, würde mehr Sinn machen, aber wer würde dann noch einen Gott brauchen? [...]

Eben. Wer braucht eigentlich einen Gott?

[...] Was übersetzt bedeutet: 'Wir haben auch keine Ahnung, aber wir wollen nicht zugegeben, dass das was wir sagen keinen Sinn macht.'

Ist es nicht vielmehr so, dass niemand, der ernsthaft an seinen Gott glaubt, zugeben will, dass das von ihm, diesem Gott, Gesagte keinen Sinn macht?

Dann müsste derjenige nämlich ohne diesen Gott leben, was die meisten Weltreligionen per se ad absurdum führte.

Also schiebt man die Ausrede vor, Gottes Wege seien unergründlich. Damit scheint alles erledigt und der angeblich so Selbstständige kehrt zurück in die Krabbelgruppe.

Antwort
von nowka20, 48

nur durch erfahrenes leid lernt man den unterschied zwischen gut und böse kennen

Antwort
von stoffband, 124

Der Tod ist für Gott nichts schlimmes die Art zu sterben schon. Aber es ist auch so nur wer ein gewisses Maß an Leid im Leben ertragen hat darf den Himmel sehen. Wenn man die schwere Zeit überwunden hat fühlt sich das Glück danach unendlich an.Mag sein das das manche Menschen nicht verstehen können weil sie die Reife die nötig ist noch nicht erlangt haben. Wäre die Welt nur schön wären wir des ganzen überdrüssig und könnten das schöne im Leben gar nicht mehr erkennen. Und wer sagt das der Arme Kranke nicht glücklicher ist wie manch Reicher der nie krank war und alles hat.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Also du meinst damit das Leid käme von Gott selbst ? 

Keine Christliche Einstellung ...

Kommentar von Fantho ,

Du beantwortest gleich selbst die Frage, welche Du an Stoffband gestellt hast...

Geschickt...

Gruß Fantho

Antwort
von Annox, 80

Vielleicht sollte man in genau dem Moment wo man sich diese Frage stellt, daran zweifeln ob es ihn denn wirklich gibt. ;)

Kommentar von comhb3mpqy ,

Es gibt aber auch gute Gründe, um an Gott zu glauben. Gründe stehen auf meinem Profil.

Antwort
von jimmori, 94

Niemand kennt Gott wirklich, dennoch an ihn und seine Werke zu glauben, ist die Aufgabe und Prüfung. Trotz aller Widrigkeiten des Lebens an dem Glauben an ihn festzuhalten, erscheint mir der Sinn, der hinter den schlimmsten Abscheulichkeiten steht, zu sein. 

Halte durch und zweifele nicht an ihm !  LG

Antwort
von Andrastor, 75

Dazu gibt es eine schöne Schlussfolgerung:

Entweder will Gott die Übel beseitigen und kann es nicht:

-Dann ist Gott schwach, was auf ihn nicht zutrifft,

Oder er kann es und will es nicht:

-Dann ist Gott missgünstig, was ihm fremd ist,

Oder er will es nicht und kann es nicht:

-Dann ist er schwach und missgünstig zugleich, also nicht Gott,

Oder er will es und kann es, was allein für Gott ziemt:

-Woher kommen dann die Übel und warum nimmt er sie nicht hinweg?

Sprich es gibt keinen Gott. Gott ist eine etwa 5.000 Jahre alte Erfindung, die auf dem polythesistischen Glauben der antiken Ägypter beruht.

Die Juden waren ein unterdrücktes Volk unter der Herrschaft der Ägypter und als sie dieses Land endlich verlassen konnten, schufen sie ihren eigenen Glauben und natürlich musste dieser besser, wahrer und einzigartiger sein als der ihrer Peiniger.

Also erfanden sie einen einzigen Gott, etwas bis dato ganz neues und interpretierten sich als sein auserwähltes Volk. Voila das Judentum als religion war geboren.

Mit einem Gott der mächtiger, weiser, größer, furchterregender, wahrer und in allen Belangen besser war als die vielen Götter der Ägypter.

Auch wenn du an Gott glauben magst, stellst du kritische Fragen, das ist gut, behalte dir diese Einstellung, denn wenn du blind glaubst und mit Antworten wie "Ist so" zufrieden wärst, würdest du leicht manipulierbar werden.

Kommentar von MatthiasHerz ,

Die Stämme Israels haben den "einzigen" Gott nicht erfunden, sondern sozusagen aus Ägypten mitgenommen.

Unter dem Pharao Echnaton, um 1340 v. Chr., gab es bereits eine quasi monotheistische Religion, den Glauben an Aton, den Sonnengott, Gott über alle anderen Götter Ägyptens.

Die Besiedlung Kanaans, die sog. "Landnahme", ist auf etwa 1220 v. Chr. datiert.

Den Glauben an Götter oder Naturgeister gab es wahrscheinlich schon bei den Frühmenschen, wie Höhlenzeichnungen vermuten lassen, und nicht erst seit "nur" 5000 Jahren. 

Kommentar von Andrastor ,

Auch wenn das was du sagst zum Großteil richtig ist, musst du etwas genauer differenzieren:

Gott über alle anderen Götter Ägyptens.

Einen einzigen Gott über die anderen zu stellen ist noch kein Monotheismus. Es geht in diese Richtung, ja, aber es lässt andere Götter noch zu, wenn auch in untergeordneter Rolle.

Das wird aber sicher ebenfalls einer der Gründe gewesen sein warum sich das Judentum für den Monotheismus entschieden hat.

Die Besiedlung Kanaans, die sog. "Landnahme", ist auf etwa 1220 v. Chr. datiert.

Das Judentum geht aber knapp 3.000 Jahre zurück.

Den Glauben an Götter oder Naturgeister gab es wahrscheinlich schon bei den Frühmenschen

Auch hier bitte zu differenzieren.

Der Glaube an Naturgeister ist kein Polytheismus, sondern Spiritiualismus, wie er in allen Naturvölkern zu finden war und teilweise heute noch zu finden ist.

Geister sind aber keine Götter!

Der Unterschied besteht darin dass die spiritualistischen "Geister" quasi Mitbewohner der irdischen Welt sind, Götter jedoch in einer anderen Sphäre, außerhalb unserer Welt existieren. Beim asiatischen Shintoismus verschwimmen diese Begriffe etwas.

Die ersten tatsächlichen Glaubensrichtungen die von "Göttern" sprechen lassen sich auf etwa 5.000 Jahre zurückdatieren, davor waren spiritualistische Glaubensrichtungen vorherrschend und davor gab es überhaupt keinen Glauben.

Kommentar von MatthiasHerz ,

Danke. Und danke für die Belehrung (-:

Ich hatte bereits "differenziert", als ich schrieb 

[...] eine QUASI monotheistische Religion [...]

Monotheismus ist eine "Vereinfachung" und zugleich "Intensivierung". Es geht ja schließlich um einen Gott, der wirklich alles kann und (dadurch) besonders mächtig ist.

Es ist nur bedingt richtig, dass das "Judentum" etwa 3000 Jahre zurückgeht. Heutzutage ist der Begriff "Jude" eine Bezeichnung für angehörige jüdischen Glaubens.

In den Anfängen wurden nur angehörige des Stammes "Juda" des Volkes Israel damit bezeichnet, wobei die Israeli(ten) insgesamt keinen einheitlichen Glauben hatten.

Den Monotheismus bzw. den Glauben an Jahwe haben sie erst "entwickelt" während besagter 3000 Jahre.

Dass (Natur-) Geister keine Götter sein sollen, empfinde ich als Haarspalterei westlich geprägter Wissenschaften. Ist zum Beispiel "Gaia", die indogermanische Urmutter als personifizierter Erdboden (!) demnach ein Naturgeist oder doch eine Göttin?

[...] auf etwa 5.000 Jahre zurückdatieren, davor [...] und davor gab es überhaupt keinen Glauben.

Das ist eine recht kühne Behauptung ohne einen Beweis, den bisher niemand erbracht hat, weder dafür noch dagegen.

Meines Wissens sind die ältesten Funde, die auf ein Heiligtum und damit auf Götter in irgendeiner Form hinweisen, etwa 12000 Jahre alt und befinden sich heute im Süden der Türkei, "damals" im nördlichen Mesopotamien.

Schon eine Weile her, dass ich darüber las. Werde gelegentlich schauen, ob ich das wiederfinde.

Jetzt muss ich mal schlafen. Bis demnächst (-;

Kommentar von Fantho ,

Ach Andrastor, dass Du stets Unsinn von Dir gibst und dann auch noch das Intellekt anderer Menschen benutzt, ist doch schon hinlänglich bekannt...

Aliien die Herleitung des jüdischen Glaubens ist ja schon mal ziemlich verdreht....

Gott ist eine etwa 5.000 Jahre alte Erfindung, die auf dem polythesistischen Glauben der antiken Ägypter beruht.

Auch hierzu habe ich Dich auf die Kulturhistorie hingewiesen, aber anscheinend warst Du immer noch nicht gewillt gewesen, Dich darüber schlau zu machen...

Stattdessen verbreitest Du lieber weiterhin solch einen Unsinn...

Naja, das wirft ja eher einen Schaftten auf Dich zurück...

Gruß Fantho

Kommentar von Andrastor ,

Ad hominem, Fanthos übliches Mittel um in eine Diskussion einzusteigen und sich sogleich als ernstzunehmender Diskussionsteilnehmer wieder auszuscheiden.

Immer wieder schön das mitzuerleben.

Kommentar von Ryuuk ,

Tja, was soll man da schon sagen? Er hat halt nichts anderes zu bieten.

Kommentar von Fantho ,

Ach, noch jemand, der Unkenntisse anderer nicht erkennt, diesen aber 'hochlobt'?

Gruß Fantho

Kommentar von Fantho ,

Ad hominem?`Von mir aus, habe ich kein Problem bei Dir, der stets und ständig denselben Unsinn verbreitet...

Ad hominem wäre dann gegeben, wenn es nur bei einem persönlichen Angriff bliebe.

Aber dies tut es ja nicht, denn ich begründe und untermauere meine Argumentation (und dies nicht zum ersten Mal)...

Aber du willst es ja nicht anders...

und deswegen solltest Du Dich auch nicht wundern, wenn Dir jemand Deine Unkenntis vor Augen führt...

Gruß Fantho

Kommentar von Andrastor ,
Ach, noch jemand, der Unkenntisse anderer nicht erkennt, diesen aber 'hochlobt'?

Gruß Fantho

Ich bin ob der schieren Anzahl der Argumente wirklich überwältigt.

Und in deinen anderen Beiträgen sind nicht viel mehr Argumente zu finden. Du plapperst nur Unwissen und Ignoranz vor dich hin und scheinst gar nicht zu bemerken wie lächerlich du dich machst, wenn du dich stets selbst widerlegst.

Ich rate dir dich erstmal auf dem Gebiet auf dem du mitreden möchtest zu bilden und dann zu lernen wie man richtig diskutiert und argumentiert.

Alles Fähigkeiten die dir leider fehlen.

Kommentar von Fantho ,

Du warfst mir Ad hominem vor und betreibst es aber selber in Perfektion...

Lächerlich ist nur, wenn jemand andere diskrediert, ohne jegliche Argumentation und Begründung der Kritik vorzubringen...

Und in diesem Kommentar zeigst Du erneut, dass Du in dieser Weise verfährst...

Wo bitte ist denn Deine Begründung für meine Selbstwiderlegung und der Unwissenheit?

Du bringst keine Argumente hervor, um meine von Dir vorgeworfene Unwissenheit zu belegen und begründest nicht meine von Dir vorgehaltene Selbtwiderlegung...

geschweige denn, um meine vorgebrachten (vielleicht auch falschen) Argumente mit eigenen Gedanken und Argumenten auszuhebeln zu versuchen...

Nimm Dir ein Beipsiel an zB realsausi: Hier kommen immer Gegenargumente zu Sprache, und man kann sich dann daran argumentativ reiben...

Und genau aus diesem Grund kann ich Dich solange nicht als ernsthaften Diskutanden wahrnehmen...

Werde einfach mal geistig reifer und erwachsen...

Gruß Fantho

Kommentar von Andrastor ,

Wo bitte ist denn Deine Begründung für meine Selbstwiderlegung und der Unwissenheit?

lies dir einfach deine eigenen Kommentare durch, dann kommst du vielleicht selber drauf.

Du hast mir mit deinen dauernden, lächerlichen Einmischungen immer wieder geziegt dass du in einer Diskussion nichts beizutragen hast.

Immer wieder haben ich und andere dich zurechtgewiesen, versucht dich zu belehren oder dir deine Makel aufzuzeigen, du hast nie daraus gelernt und dich stets aus den Diskussionen entfernt.

Wirst du in die Ecke gedrängt, wirst du beleidigend und damit hast du dir schon einige kurzzeitige Sperren eingehandelt.

Fantho, mit dir zu diskutieren ist wie mit einer Taube Schach zu spielen.

Kommentar von Fantho ,

Und wieder ein Meisterstück von einem Ad hominem. Tja, so ist das nun mal bei Dir...

Schlimm, wie Du Dich hier immer wieder als Diskutand disqualifizierst und nicht auf meine Forderungen eingehst, mir zu begründen, worin die von Dir gemachten Vorwürfe von Selbstwiderlegung und Unwissenheit meinerseits liegen, sondern stattdessen mit Ad hominem argumentierst...

Wirst du in die Ecke gedrängt, wirst du beleidigend und damit hast du dir schon einige kurzzeitige Sperren eingehandelt.

Nun, das ist eine Unterstellung, aber war ja auch von Dir nicht anders zu erwarten....

Gruß Fantho

Kommentar von MatthiasHerz ,

Auch hierzu habe ich Dich auf die Kulturhistorie hingewiesen, aber anscheinend warst Du immer noch nicht gewillt gewesen, Dich darüber schlau zu machen...

Dann schlau mich doch bitte auch mal hin, damit ich weise werde.

Oder so ähnlich.

Kommentar von Fantho ,

Kurz erklärt:

Es wurde das Phänomen entdeckt, dass rund um den Globus in allen Kulturen, Zivilisationen, (Natur)Völker ein Glaube an eine höhere Macht, an eine Höhere Quelle, an eine Gottheit etc. pp. vorhanden gewesen war, ohne dass sehr viele Völker untereinander einen Kontakt hatten, sodass sie einen Gottglauben hätten 'abkupfern' können...

Es gibt ja heute noch indigene Völker, welche einen Gottesglauben besaßen und besitzen, ohne Kontakt zu anderen Völkern und Zivilisationen bzw. zur Außenwelt zu haben...

Das hieße, dass der Glaube an (eine) Gott(heit) ect. weniger eine Erfindung sein konnte...

Religionen sind Erfindungen - aufbauend darauf, dass Menschen an eine Höhere Macht, an einen Gott, an eine Gottheit etc. pp. geglaubt hatten...

Gruß Fantho

Kommentar von Andrastor ,

@Fantho:

Dieses "Phänomen" beschreibst du zum ersten Mal, seit du hier auf meine Beiträge antwortest.

Und das wundert mich nicht, es ist schlichtweg falsch.

Wie ich (in vielen anderen Beiträgen) erwähnt hatte, ist der spiritualistische Glaube der Naturvölker nicht gleichzusetzen mit dem Glauben an Götter.

Genauso wie der polytheistische Gottglaube ein anderer ist wie der monotheistische.

Das sind drei völlig verschiedene Begriffe, die nicht gleichzusetzen sind!

Außerdem hat sich der Spiritualismus vor den Eiszeiten entwickelt, also bevor die Menschheit begann sich auf andere Kontinente auszubreiten. Sprich die Naturvölker sind alle Nachkommen von Menschengruppen, die bereits einen spiritualistischen Glauben hatten.

Der Glaube an einen Götterpantheon ist eine Erfindung der antiken Völker, der Glaube an einen einzigen Gott eine Erfindung des Judentums.

Dein kleiner Geschichtsexkurs beweist nur dass du dich zu wenig mit dem Thema auskennst um ernsthaft mitreden zu können.

Kommentar von MatthiasHerz ,

Es ist schön, was alles so "erwähnst", aber kannst das auch belegen mit irgendwelchen wissenschaftlichen Quellen?

Kommentar von Andrastor ,

Google mal die Begriffe "Geschichte der Religion", "Entstehung des Glaubens", "Erste Bestattungsriten", "Erste Götter", mit etwas Suche findest du deine Quellen so ganz alleine.

Außerdem würde ich dir raten mal ein paar Bücher zu lesen, besonders Wissenschaftliche Bücher und vielleicht die eine oder andere seriöse Zeitschrift zu abbonieren.

Kommentar von Fantho ,

ist der spiritualistische Glaube der Naturvölker nicht gleichzusetzen mit dem Glauben an Götter.

Und da liegst Du bereits im Irrtum. Spiritualismus hat immer mit 'Gott' zu tun, mit Geistigkeit...

Genauso wie der polytheistische Gottglaube ein anderer ist wie der monotheistische.

Beiden liegt ein gemeinsamer Nenner vor: Es gibt nur eine höchste Gottheit...

Außerdem hat sich der Spiritualismus vor den Eiszeiten entwickelt

Weißt Du, was Spiritualismus / Spiritualität ist?

Der Glaube an einen Götterpantheon ist eine Erfindung der antiken Völker, der Glaube an einen einzigen Gott eine Erfindung des Judentums.

In diesem Fall hast Du recht. Ändert jedoch nichts daran, dass die 'Idee' von einer höchsten Quelle, von einer höchsten Macht schon lange vor all den Religionen der Welt Bestand hatte...

Gruß Fantho

Kommentar von Andrastor ,

Und da liegst Du bereits im Irrtum. Spiritualismus hat immer mit 'Gott' zu tun, mit Geistigkeit...

Okay, ich gebe zu mich im Ausdruch vergriffen zu haben, nach einiger Recherche fand ich heraus, dass das Wort nach welchem ich suchte "Naturglaube" lautet.

Also ein Glaube, der auch heute noch in Naturvölkern zu finden ist und weder mit dem monotheistischen Gott, noch mit dem antiken Pantheons zu tun hat.

Beiden liegt ein gemeinsamer Nenner vor: Es gibt nur eine höchste Gottheit...

FALSCH

Der antike Pantheon beschreibt die Figur der Götter grundlegend anders als die monohteistischen Religionen. Der Unterschied könnte größer nicht sein.

Wo im Pantheon die Macht und der Einfluss der Götter auf sehr spezielle Gebiete beschränkt ist und die einzelnen Götter Charakter, eine Persönlichkeit und eigene Wünsche und Ziele haben sowie nicht frei von Makeln oder Fehlern sind,

wird von den monotheistischen Religionen Gott als ein unfehlbares, allmächtiges, allgegenwärtiges und allwissendes Wesen beschrieben, welches keine "unteren Gottheiten" zulässt sondern absolut über diese und alle Welten regiert.

So viel mal zum Unterschied, ich hoffe du siehst jetzt ein dass die beiden Glaubensrichtungen nicht viel miteinander zu tun haben und klar voneinander unterschieden werden können.

Ändert jedoch nichts daran, dass die 'Idee' von einer höchsten Quelle,
von einer höchsten Macht schon lange vor all den Religionen der Welt
Bestand hatte...

Wieder ein klares NEIN!

Die Naturreligionen kennen keine "höchste Macht", haben keine Idee von einer "höchsten Quelle", oft sind die angebeteten Geister sogar ebenbürtig oder können sich untertan gemacht werden (z.B.: Schamanen).

Es gibt in diesen Glaubensrichtungen kein Verständnis von einem übergeordneten Wesen. All ihre Geister beziehen sich auf diese Welt und dem Jenseits, welches oftmals als eine Erweiterung dieser Welt verstanden wird, einem, fruchtbaren Land wo es nie an Essen mangelt.

Fakt ist:

Die Menschheit gibt es seit etwa 2.000.000, zwei millionen Jahren, wenn man vom Australopitecus als ersten Menschen ausgeht.

Seit etwa 180.000 hundertachzigtausend Jahren gibt es Bestattungsriten, welche als Beweis für einen Glauben gesehen werden. Somit kann man sagen die ersten Naturreligionen gibt es seit 180.000 Jahren.

Seit etwa 5.000 Jahren gibt es polytheistische Pantheons

Seit etwa 3.000 Jahren das Judentum als Religion

Seit etwa 2.000 Jahren das Christentum,

seit etwa 1.400 Jahren den Islam

Das bedeutet der Mensch hat 1.820.000, eine millionen und achthundertzwanzigtausend Jahre ohne jegliche Form des Glaubens gelebt.

Von seiner gesamten Existenz ausgesehen hat der Mensch

 9% seiner gesamten Zeit geglaubt

 0,25% an viele Götter geglaubt

0,15% an einen Gott geglaubt

0,1% an den christlichen Gott geglaubt

und

0,07% an den muslimischen Gott geglaubt.

Wenn du jetzt immer noch nicht begreifst worauf ich hinauswill, hast du von mir diesbezüglich keine weitere Reaktion zu erwarten.

Ich weiß nicht wie ich es dir noch verständlicher erklären soll.

Kommentar von Fantho ,

Du vergisst dabei, dass selbst die Götter einem höchsten Gott untertan gewesen waren, womit auch im Polytheimus einen höchsten Gott gibt. Und nur darauf hatte ich  mich bezogen, nicht auf deren Eigenschaften; da unterscheiden sich die Religionsformen...

Jede Naturreligion glaubt an eine Gottheit, denn ohne Gott keine jenseitigen Wesen wie Geister. Schamanen arbeiten mit spirituellen Helfern (Geistwesen) und sahen bzw. sehen in den Naturkräften bestimmte Geister wirken...

Aber jedes Naturvolk bzw. jedes indigene Volk hat einen Glauben an eine Höhere Macht...

Das bedeutet der Mensch hat 1.820.000, eine millionen und
achthundertzwanzigtausend Jahre ohne jegliche Form des Glaubens gelebt.

Das ist nicht gesichert; man hat nur (noch) keine Hinweise gefunden...

Gruß Fantho

Kommentar von Andrastor ,

Jede Naturreligion glaubt an eine Gottheit, denn ohne Gott keine jenseitigen Wesen wie Geister.

Das ist eine falsche und völlig unbegründete Schlussfolgerung, die absolut nichts mit dem Glauben der Naturvölker zu tun hat.

Du beweist wieder einmal mehr dass du nicht verstehst worüber du redest.

Das ist nicht gesichert; man hat nur (noch) keine Hinweise gefunden...

Wenn es nicht gesichert oder fundiert wäre, hätte ich es nicht erwähnt. Dein Widerspruch ist recht kindisch.

Kommentar von FreundGottes ,

Die Juden waren ein unterdrücktes Volk unter der Herrschaft der Ägypter und als sie dieses Land endlich verlassen konnten,

Das steht so in der Bibel, ist aber historisch nicht korrekt. Google mal nach "Hyksos". Außerdem kamen die Eroberer von Kanaan von innen.

http://www.spektrum.de/news/wie-entstand-israel/1389383

Kommentar von FreundGottes ,

Man sollte vielleicht noch unterstützend erwähnen, dass der ägyptische Aton-Hymnos später fast wortwörtlich von den Autoren der Bibel übernommen worden ist. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Aton-Hymnus

>Schon bald nach seiner Erstpublikation 1884 wurde eine große inhaltliche Nähe des Aton-Hymnus zu Ps 104,27-28 www.bibleserver.com">EU der Bibel festgestellt, desgleichen Ps 145,15-16 www.bibleserver.com">EU.
Dies liegt vermutlich an der generellen Präsenz dieses Textes im Nahen
Osten. Manche Theologen leiten einen Einfluss der Amarna-Theologie auf
die Moses-Theologie des Exodus in der Bibel ab und halten den Psalm 104
für eine direkte Übersetzung des ägyptischen Textes.[10]


Kommentar von FreundGottes ,

Wer verschlimmbessert eigentlich ständig diese BUGs auf GF?

Antwort
von telesphorus, 70

Das hat was mit der Büchse der Pandora zu tun. Da der große Zeus verärgert über Prometheus war, als dieser das Feuer den Menschen gab, schuf Zeus mit Hilfe anderer Götter die Pandora. Die Büchse war ein Geschenk von Zeus an Pandora, welche den Titan Epimetheus ehelichte. Und als diese Büchse geöffnet wurde, flog alles schlechte heraus...bis zu letzt die Hoffnung.
Also war das goldene Zeitalter vorbei, wo Menschen Göttergleich waren. Somit entsprangen die Krankheiten nur den Zorn Zeus.

So mal eine andere Sichtweise...ist schließlich genauso plausible oder nicht plausibel wie jede andere Geschichte von einem Gott oder Götter. Das mit Zeus kann genauso wahr.  oder unwahr sein wie das mit dem christlichen Gott.

Kommentar von MatthiasHerz ,

Stimmt.

Das Problem, das sich dabei stellt, ist, dass der Gott der Christen aktuell wesentlich mehr Fürsprecher haben dürfte, wohingegen sich die altgriechischen Götter wohl schon weitgehend auf ihr Altenteil zurückgezogen haben.

Ist aber letztlich wurscht.

Wie sagte schon Anatole France? "Wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen, bleibt es trotzdem eine Dummheit."

Kommentar von comhb3mpqy ,

Zu dem christlichen Gott: Auch in der heutigen Zeit berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden. Kennen Sie die erfüllten Prophezeiungen der Bibel? Ich finde dies zeigt, dass ihr letzter Satz nicht stimmen muss.

Antwort
von TimeosciIlator, 47
Die Frage ob es einen Schöpfer gibt, bewegt die Menschheit seit Ewigkeiten und ist bis heute ungeklärt.

Vieles kann die Menschheit einfach nicht beantworten. Ist das Universum unendlich groß ? Gibt es Multiversen ? Parallelwelten ? Was ist die dunkle Materie ? Was ist die Ursache der Gravitation ? Gibt es etwas schnelleres als Licht ? usw.

Also können wir uns über derartige Themen nur im Konjunktiv bewegen. Ein in diesem Zuammenhang amüsanter Spruch:

"Lieber Gott, wenn Du existierst, gib meiner Seele Ruh', falls ich eine habe..." :)


Kommentar von comhb3mpqy ,

Es gibt auf jedenfall gute Gründe, um an Gott zu glauben. Ich habe welche auf meinem Profil stehen :)

Antwort
von Liyahal, 50

Es ist nicht Gottes Schuld das Menschen leiden, Gott hat uns Verstand gegeben es liegt bei uns ok wir es benutzen oder nicht. Für das meiste leiden der Menschen sind wir selber verantwortlich.

Antwort
von NorwinSchneider, 36

Ich glaube zwar nicht an Gott, kann dir aber eins sagen.

Menschen bringen Leiden. Menschen bringen Schmerz. Nicht Gott.

Antwort
von Gambler2000, 11

Ich habe neulich eine super Antwort auf diese Frage gelesen.

„Ich glaube, Gott ist zutiefst traurig darüber, genauso wie wir; aber seit so vielen Jahren sagen wir Gott, dass Er aus unseren Schulen verschwinden soll, aus unserer Regierung verschwinden soll und aus unserem Leben verschwinden soll. 
Und Gentleman, der Er nun eben ist, hat Er sich, glaube ich, still und leise zurückgezogen. Wie können wir von Gott erwarten, uns Seinen Segen zu spenden und uns Seinen Schutz zu gewähren, wenn wir von Ihm verlangen, uns allein zu lassen?“

Angesichts der jüngsten Ereignisse – Anschläge, Schießereien in Schulen etc – denke ich, dass alles anfing, als Madeleine Murray O’Hare (sie wurde ermordet, ihre Leiche unlängst gefunden) vor Gericht zog und klagte, weil sie nicht wollte, dass Gebete in unseren Schulen

… Und wir sagten OK.

Dann sagte jemand, dass man an Schulen besser nicht die Bibel lesen solle. 
(Die Bibel sagt: du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, und liebe deinen Nächsten wie dich selbst …)

… Und wir sagten OK.

Dann sagte Dr. Benjamin Spock, dass wir unseren Kindern nicht den Hintern versohlen sollten, wenn sie sich schlecht benehmen, denn ihre kleinen Persönlichkeiten würden verformt und wir könnten ihrer Selbstachtung schaden (Dr. Spocks Sohn verübte Selbstmord).

Wir sagten, ein Experte sollte doch wissen, wovon er redet.

Und wir sagten OK.

Dann sagte jemand, dass Lehrer und Direktoren unsere Kinder besser nicht disziplinieren sollen, wenn sie sich schlecht benehmen.

Die Schul-Administratoren sagten, der Lehrkörper dürfe keine Schüler anrühren, wenn sie sich schlecht benehmen, denn wir wollen doch keine schlechte Reklame, und wir wollen doch auch nicht geklagt werden! 
(Es gibt einen Riesenunterschied zwischen disziplinieren, berühren, schlagen, einen Klaps geben, demütigen, einen Fußtritt versetzen etc.!)

Und wir sagten OK.

Dann sagte jemand:
Lasst unsere Töchter doch Abtreibungen machen, wenn sie wollen, und sie müssen es nicht mal ihren Eltern sagen.

Und wir sagten OK.

Dann sagte ein weises Mitglied des Schuldirektoriums:
Da die Buben ja Buben sind und es sowieso tun werden, so geben wir doch unseren Söhnen so viele Kondome wie sie wollen, sodass sie so viel Spaß haben wie sie wollen, und wir müssten es auch deren Eltern nicht sagen, dass sie sie in der Schule bekommen hätten.

Und wir sagten OK.

Dann sagte eines der höchsten von uns gewählten Organe, dass es doch unwichtig ist, was wir privat tun, solange wir unsere Jobs ordentlich machen.

Und damit einverstanden sagten wir, dass es mir doch egal ist, was irgendjemand, einschließlich des Präsidenten, privat tut, solang ich nur einen Job habe und die Wirtschaft gut ist.

Dann sagte jemand: 
Drucken wir doch Zeitschriften mit Fotos von nackten Frauen und nennen es gesunde, realistische Würdigung der Schönheit des Frauenkörpers.

Und wir sagten OK.

Und dann hat jemand diese Würdigung einen Schritt ausgeweitet und Fotos von nackten Kindern veröffentlicht, um dann noch mit einem Schritt weiter sie ins Internet zu stellen.

Und wir sagten OK, sie haben ja ein Recht auf freie Meinungsäußerung.

Dann kam die Unterhaltungsindustrie, die sagte: 
Machen wir doch TV Shows und Filme, die Vulgäres, Gewalt und unerlaubten Sex fördern; 
Machen wir Musik, die zu Vergewaltigung, Drogen, Mord, Selbstmord und teuflischen Dingen ermuntert.

Und wir sagten, es ist ja nur Unterhaltung, es hat ja keine schädliche Auswirkung, außerdem nimmt das ja ohnehin niemand ernst, also macht ruhig weiter.

Und jetzt fragen wir uns, warum unser Kinder kein Gewissen haben, warum sie nicht zwischen richtig und falsch unterscheiden können, und weshalb es ihnen egal ist, Fremde zu töten, ihre Schulkameraden, und sich selbst.

Vielleicht werden wir es herausfinden, wenn wir lang und intensiv genug nachdenken!

Ich denke, es hat eine Menge damit zu tun, dass

Antwort
von alexander329, 26

Niemals mehr konnte die erste Vollkommenheit, die erste Liebe, die erste Harmonie, die erste Ordnung wiedererstehen, nachdem ein Engel und zwei Unschuldige dem Höchsten Guten das Böse vorgezogen hatten.

Auch nicht das Opfer eines Gottes,der,um zu erlösen Mensch geworden war, vermochte den Urstand der Ordnung , Harmonie, Liebe, Vollkommenheit wieder einzurichten. Die Gnade stellt wieder her, aber die Verwundung bleibt. Die Gnade hilft, aber die bösen Anreize bleiben.

Während es anfänglich süß und mühelos gewesen wäre, in das Reich Gottes zu gelangen, erfordert die Erlangung des Himmelreiches nunmehr "Gewalt". Heilige Gewalt gegen böse Gewalt. Angefangen von dem Augenblick der Sünde, gibt es nämlich das Gute und das Böse, und diese bekämpfen sich außerhalb und innerhalb des Menschen.

Gott ruft.Auch Satan ruft.Gott inspiriert.Auch Satan inspiriert.Gott bietet seine Gaben an, Satan die seinen.Und der Mensch steht zwischen Gott und Satan,der Mensch, in dem schon zwei einander bekämpfenden Naturen sind: die fleischliche, in der die Anreize der Urschuld stecken; die geistige, in der die Stimmen der Gnade rufen. 

Und wenn Gott sich dem Teil, der seine Ähnlichkeit trägt, zuwendet, da er der Vater ist, der seine Geschöpfe liebt und sich diesem nach der irdischen Prüfung vereinen möchte, so wendet sich der Widersacher Satan, der Gotteshasser und Hasser des Menschen als Gottesgeschöpf, an den einen und den anderen Teil, und stachelt den fleischlichen an und versucht den geistigen zu verführen, um zu siegen und Beute zu machen als jener "brüllende Löwe, der sucht, wen er verschlinge", von dem der Apostel Petrus spricht.

Antwort
von Nasibaer, 44

Je mehr man Gott hinterfragt, desto weniger wird man ihn bzw. das was über ihn gesagt wird, verstehen. Und die Aussage "sein Handeln ist unergründlich" ist leider immer nur eine Aussage, wenn es einfach keine logische Antwort auf eine Frage gibt. Gebe es Gott so wie man ihn beschreibt, würde es dieses Leid nicht geben.

Kommentar von MatthiasHerz ,

Gäbe es Gott nicht, wäre das Leid trotzdem vorhanden, aber man müsste nicht ständig hinterfragen, warum dieser Gott dieses oder jenes tat oder auch nicht.

Antwort
von Psylinchen23, 111

Kannst du dir das nicht selber denken?? Es gibt keinen Gott oder Götter.. Warum sollte auch nur eine Person oder Wesen das alles Regeln und entscheiden. Wir machen unser Leben selber.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Es würde von Respekt zeugen das man akzeptieren kann , dass andere Menschen die Wahl getroffen haben zu glauben .Genau so wie du dich dazu entschlossen hast nicht zu glauben .Woher die Gewissheit dass du das bessere gewählt hast ? 

Kommentar von Psylinchen23 ,

Tief in mir spür ich es das es keinen Gott gibt. Hab mir Jahre lang Gedanken gemacht und trotz allem mit Kirche und Bibel das FÜR MICH das keinen Sinn ergibt. Anderen gibt es wohl halt an etwas zu glauben aber für mich halt eben nicht ich fühle mich albern wenn ich mir vorstelle das es nur uns auf dieser Welt gibt und das nur ein Mann im Himmel alles erschaffen hat.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Es eigentlich geht eher darum, das letzte Ziel zu erreichen wozu wir überhaupt erschaffen worden sind ....und weniger darum hier halt zu finden,auch wenn das eine Frucht des Glaubens ist am Ende .Eher ist es Frieden den Jesus verspricht .

Der Schöpfer  ist kein Mann .(das käme mir auch albern vor an einen Mann zu glauben ..:  ) Gott ist nach Christlicher Lehre auch kein Mensch ..er kann kein Geschlecht haben ...Denn in der Bibel steht doch : 

Gen 1,27Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.

Also sind Mann und Frau zusammen wie Gott .Nur in der Gestalt Jesus zeigte Gott  sich als Mann ...wer  hätte zu biblischen Zeiten auch eine Frau zu Wort kommen lassen ..das wäre wohl kaum Klug gewesen .

Kommentar von Psylinchen23 ,

Ja deine sicht der Dinge. Ich verstehe das du dich durch meine Antwort angegriffen fühlst aber das ist halt meine sicht wie ich es sehe und empfinde. Jesus war für mich ein Spiritueller Mensch der Dinge konnte die wir auch Können sollten aber wir unterdrück worden sind und uns ein anderes Welt Bild eingeredet worden ist.

Kommentar von waldfrosch64 ,

ich fühle mich nicht angegriffen ..es ist nur eben Respeklos ...dem Fragesteller gegenüber ..

Was Jesus über sich selbst aussagte, kannst du hier nachlesen ,es gibt zufällig eine Bibelwissenschaft die diese Texte analysiert und zu ordnet :

http://jesus-der-christus.info/jesusgtt.htm

Kommentar von Psylinchen23 ,

Nein Danke ;)

Kommentar von MatthiasHerz ,

[...] das letzte Ziel zu erreichen wozu wir überhaupt erschaffen worden sind [...]

Ach so? Wozu wurden denn die Menschen, Deiner Meinung nach, "erschaffen"?

Kommentar von comhb3mpqy ,

Ich glaube, dass es Gott gibt. Auch in der heutigen Zeit berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden. Die Berichte findet man im Internet. Auch glaube ich nicht, dass die ganze durchdachte Welt aus Zufall entstanden ist. Kennst du die erfüllten Prophezeihungen aus der Bibel? Weitere Gründe, um an Gott zu glauben stehen auf meinem Profil.

Kommentar von Psylinchen23 ,

Les mal Jan Van Helsing!!! 

Außerdem bedenke das die Bibel auch nur eine Person geschrieben hat! Und kein Heiliger aus dem All.

Kommentar von waldfrosch64 ,

@psylinchen 

Außerdem bedenke das die Bibel auch nur eine Person geschrieben hat!



  • Wo hast du denn das her ? Wenn man schon über die Bibel spricht sollte man sich wenigstens der Tatsache bewusst sein ,dass die Bibel eine ganze Bibliothek ist die sehr  viele Bücher unterschiedlicher literarischer Gattung beinhaltet.Die über eiben Zeitraum von über 200 Jahren niedergeschrieben worden sind .Zu meinen die Bibel sei von einem Menschen niedergeschrieben worden ist,zeigt das du nicht mal das Biblische Schriftverstäntnis von Koranischen zu unterscheiden vermagst .
  • Jan Van Helsing ? Haben ich persönlich  schon vor über 20 Jahren gelesen, bvor ich persönlich Christin geworden bin ,dort  kannst du wo möglich eine kleine Teilwarheit finden ...zu meinen Van Helsing und Co seinen die Wahrheit schlecht hin ,ist mehr als naiv ...
Kommentar von waldfrosch64 ,

@Matthias Herz 

Falls ich einen Rat zur Orthografie benötigen sollte werde ich dich kontaktieren und ernst nehmen können ...

Antwort
von ferdinand12354, 32

Ich kann dir eins empfehlen. Habe ich gelesen. Sehr gut beantwortet. Wenn du willst kann ich es einscannen und dir zuschicken. Hier der Link zu der Website, wo man es bestellen kann (kostenlos, da Verteilschrift, nur Versand, "verkauft" ein Bekannter von mir):

posaunenruf.org/Deutsch/Verteilschriften/Warum-schweigt-Gott.html

Ist ein Auszug (Seite 75-89) vom Buch "Jesus unser Schicksal" von Wilhelm Busch (Jugendpfarrer und Evangelist).

Antwort
von ThorbenHailer, 37

Die richtige Antwort lässt sich am leichtesten finden, wenn mal das Leid der Tiere betrachtet. Z.B. fast alle Igel, als Säugetiere geistig relativ hochstehend und leidensbetroffen, leiden an Lungenwürmern. Ein Leben lang Atemnot - welch eine Qual. Wir Menschen würden einem Igel eine Arznei gegen die Lungenwürmer geben, wenn wir das könnten. Ein liebender Gott würde das Immunsystem der Igel stärken, damit diese künftig mit den Lungenwürmern fertig werden. Und Igel werden nicht für diese irdischen Leiden mit einem künftigen Leben im Paradies belohnt.

Jede Antwort die du hier erhältst, kannst du ganz schnell auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen. Kann die Aussage auch das Leid der Igel erklären? Falls ja, ist sie eventuell wahr, falls nicht, ist sie garantiert falsch. 

Kommentar von ThorbenHailer ,

Wenn Gott der Erschaffer des Universums ist, dann lässt er das Leid hier im Materiellen dem ALLE Lebewesen unterworfen sind, nicht nur zu, sondern hat es verursacht und gewollt, warum auch immer. Andernfalls enthielte das Universum einen GANZ MASSIVEN Konstruktionsfehler.

Kommentar von ferdinand12354 ,

Ein Kommentar zu deiner Antwort, ich sehe das so:

Wenn wir Menschen die Erde so behandeln würden wie Gott es will, dann würde es auch genug Insekten geben. Durch den übertriebenen Konsum des Menschen, die Habgier, der ganze Verkehr von Autos, das ganze Ölgeschäft und alle möglichen Bomben und die ganzen Gifte, die auf den Feldern verstreut werden, nur dass der Ertrag größer wird, sterben halt viele Tiere. Wenn wir Menschen krank werden durch Zusatzmittel im Essen, dann sind wir doch selber schuld daran, und auch dass die Tiere und Insekten sterben.

Würde jeder Mensch seinen Nächsten so lieben wie sich selbst, wie Jesus gesagt hat, dann würde es auf der ganzen Erde kein Leid geben. Dann würde es auf der Erde immer Frieden geben. Aber wenn jeder nur an sich denkt, dann gibt es immer jemanden der benachteiligt wird.

Kommentar von ThorbenHailer ,

Dein Optimismus in Ehren, aber Igel werden auch von Lungenwürmern weit ab jeglicher Zivilisation befallen. Die meisten Krankheiten unter denen Tiere leiden, sind durch den Menschen nicht beeinflusst.

Kommentar von ferdinand12354 ,

Zum Igel (hab ich vorher vergessen, dazu zu schreiben):

Das Husten der Igel rührt von Lungenwürmern her. Die hat heutzutage leider nahezu jeder Igel, weil die Igel mangels Insekten auf das Fressen von Würmern und Schnecken ausweichen müssen. Und das sind die Zwischenwirte der Lungenwürmer.

Quelle:

igelhaus-laatzen.de/index.php?status=igelinfos&sub=faq&art=01l

Kommentar von ferdinand12354 ,

Jesus wurde auch geschlagen und getötet. Gott wollte es nicht, aber er hat es zugelassen. Das schlechte kommt vom Teufel, und vieles was er vorhat, geht nicht in Erfüllung, denn Gott verhindert es. Sonst würde es auf der Erde nur noch schlechte Menschen geben.

Dadurch, dass Gott zugelassen hat, dass Jesus so behandelt wurde, konnte Jesus das Gute im praktischen beweisen und mit Liebe gegen seine Feinde reagieren. Und bis jetzt folgen ihm viele Menschen in dieser Liebe nach.

Kommentar von ferdinand12354 ,

Ich will dich nicht ärgern, aber ich habe noch eine Anmerkung.

Der Körper ist nicht so, wie Gott ihn ursprünglich schuf. Im Garten Eden, als sich Adam und Eva Gottes Willen widersetzten, geschah ein Bruch. Seitdem können die Menschen zwischen Gut und Böse unterscheiden, können entscheiden, ob sie mit oder ohne Gott leben wollen. Die Welt ist nicht mehr perfekt, so wie sie es noch im Garten Eden war. Es gibt nun auch Leid und Krankheit. Das Leben auf der Erde ist beschränkt, jeder muss einmal sterben. Durch seinen Tod am Kreuz hat Jesus dann den Menschen die Möglichkeit gegeben, zurück zu Gott zu kommen. Dadurch, dass er für ihre Sünden starb, wurden die Menschen auf einen Schlag frei von aller Schuld. Trotzdem erleben auch die, welche an Jesus glauben und mit ihm leben, immer wieder Krankheiten und schwierige Zeiten. Sie können aber anders mit Krankheit umgehen: Sie wissen, dass das Leiden zu Gottes Wirken in ihren Leben gehört. Gott erspart Prüfungen nicht, aber er gibt Kraft, die fähig macht, Leiden in Sieg und Herrlichkeit zu verwandeln.

Antwort
von rosacanina45, 82

Wie kann denn Gott seine Augen überall haben? Der Mensch ist für sich selbst verantwortlich. Ich finde das immer sehr eigentümlich, dass Leute, bei denen einiges Sch.. läuft Gott dafür verantwortlich machen. Wenn man selber nicht zu seinem Mist stehen kann, dann muss mal eben Gott herhalten. Einer ist ja immer der Looser.

Kommentar von Ryuuk ,

Wie kann denn Gott seine Augen überall haben?

Allwissend, allmächtig, allgegenwärtig. Das soll Gott alles sein. Er hat seine Augen überall, weil er überall ist, alles weis und alles kann.

Das ist das Problem. Ein perfekter Gott der keine perfekten Resultate liefert.

Kommentar von rosacanina45 ,

Richtig.

Du stellst die Existenz in Frage. Das macht nichts. Gott hat keine Zeit sich um derartige Unzulänglichkeiten zu kümmern. Der Alte strickt sich lieber n Pulli auf Wolke 7 und denkt sich:"macht ihr mal."

Kommentar von MatthiasHerz ,

Warum sollten die "Resultate" dieses Gottes nicht "perfekt" sein? Oder warum sollten sie "perfekt" sein? Perfekt für wen? Wann ist etwas "perfekt"? Wenn es jedem (!) passt?

Absurd oder? Selbst für allmächtige Götter.

Antwort
von chrisbyrd, 37

Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am
Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben.
Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder
ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden,
ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie
wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen
ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie
Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung
und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist  Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um  Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben  geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier  erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden...

Zur Frage, warum Gott Leid zulässt, finde ich auch die Argumentation des folgenden Artikelns sehr interessant: http://www.jesus.ch/lebenshilfe/krankheitsbilder/103989-warum_laesst_gott_das_le...

Antwort
von F1shBr4In, 78

weil wir menschen uns selbst überlassen sind..er hat uns mit einer eigenen denkweise erschaffen..und wir könnten jedem helfen..wären wir nicht solche idioten und nur auf uns selbst bezogen..(nebenbei bin ich nichtmal gläubig^^)

Antwort
von waldfrosch64, 77

Laut Bibel ist der Mensch nicht in dem Zustand in dem Gott ihn ursprünglich erschaffen hatt.Wir leben auch nicht im Paradies das für den Menschen gedacht war .

Es ist in Genesis vom Sündenfall die Rede ,in dem Gott dem Menschen sagt er sollte nicht an dem rütteln was bereits festgelegt ist ,daran was nun  Gute und was böse  Böse sei .

Damit der Mensch aber auch frei ist ( und das muss er sein ,wenn er nach dem Ebenbild Gottes erschaffen ist ,gemäss der Bibel ),musste  es auch den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse dort geben .

Auf den der Mensch in seiner Freiheit verzichten soll ,insofern er auf Gott vertraut dass Gott es eben   mit dem Menschen gut meine .

Auf Einflüsterung des Bösen hin verloren Adam und Eva dieses Vertrauen ...sie wurden misstrausch und Glaubten der Schlange ,sie  meinten Gott wolle ihnen das " sein wie Gott "vorenthalten wollen ..sie fielen auf die Lüge herein .Und verloren Gott und das Paradiesische Leben .Wo es keine Krankheit und nicht mal Tod gab .(Gott hatte davor gewarnt .)

_______Gen 2,17doch vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse darfst du nicht essen; denn sobald du davon isst, wirst du sterben.____

  • Das ist am Ende doch der Grund wieso dann Gott selbst zu uns in die Welt kam ..um uns davon zu erlösen ..vom Falle .Er Starb  am Kreuze für all die Sünde die wir dauernd begehen selbst wenn wir es nicht wollen .
  • Die Geschichte ist also nicht ein Naturwissenschaftlicher Bericht wie die Menschen im einzelnen Entsandten sind ,sondern hier geht es um eine Aussage über die Beziehung von Gott und Mensch .
  • Nur deshalb musste Jesus Christus in die Welt kommen um uns zu erlösen ...Gott versuchte uns wiederzufinden ...denn durch die Sünde sind wir von Gott Getrennt .Das Wort Sünde stammt aus dem Altdeutschen vom Wort :Sund  es  Bedeutung lediglich : Trennung .
  • Jesus Christus baut zwischen  und Gott und Mensch, jedem einzelnen Menschen eine Brücke über die wir zu ihm gelangen können .Jesus zeigt uns nicht den Weg zu Gott ..sondern er ist selbst der Weg .

Bei Johannes 14,6 :

6Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. 7Wenn ihr mich kenntet, so kenntet ihr auch meinen Vater. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.

So erkennen wir dass das Böse nicht von Gott kommt sondern aus der missbrauchten Freiheit des Menschen .Krieg wird geführt aus Geldgier .Menschen werden aus Neid erschlagen ...schon bei Kain fing es an ...Der ungerechte verteilte Reichtum der 2 mal alle Menschen in der welt ernähren könnte wird von wenigen gerafft und andere sterben Hungers jede Sekunde in Kind ...das verhungert .

Aber das können wir alles gewiss nicht Gott anlasten ..das ist der Grund warum wir Christus anziehen sollen ,damit wir wenigstens aus der Spirale von Macht und Geld aus zu steigen vermögen ..und so das Reich Gottes vermehren ..

Natürlich werden wir letztlich keine Antwort auf das Leid des Menschen bekommen die uns wirklich befriedigt ,aber ich zumindestens bin gerande aus dieser Frage heraus zum Christlichen glauben gekommen .Und auch wenn mich heute immer noch Leid aller art trifft ,so habe ich doch eines mitten im Leiden gefunden :

 Frieden im Herzen .

http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/gen3.html

Kommentar von MatthiasHerz ,

Ziemlich viele Zitate als Antwort für eine eher philosophische Frage.

Zeichensetzung miserabel.

So erkennen wir dass das Böse nicht von Gott kommt sondern aus der missbrauchten Freiheit des Menschen .

"Das Böse" kommt also von den Menschen, die von Gott erschaffen wurden?

Kommentar von waldfrosch64 ,

@MatthiasHerz 

Ich meine im Rechtschreibe Forum könntest du wohl sicherlich  viel Gutes bewirken.

Ich meine gar nichts, ich beantworte ein theologische Frage und begründe diese theologisch, so damit es jeder verstehen kann .Wenn du meine Argumentation wiederlegen möchtest und vermagst,dann steht es dir frei genau das zu tun .

Kommentar von MatthiasHerz ,

Ich meine [...].

Ich meine gar nichts [...]

Ich soll die Argumentation desjenigen widerlegen, der innerhalb von zwei Sätzen seine Meinung auf diese recht eigenwillige Weise kundtut?

Meine Erfahrung ist, dass ein offensichtlich gläubiger Christ immer einen Weg findet, sich aus der Diskussion herauszuwinden, wenn es um die (Nicht-) Existenz von Göttern geht, auch, wenn ich sehr neugierig auf Deine weitere Argumentation bin. Ein andermal gerne, wenn ich mehr Zeit habe (-;

Es gibt hier tatsächlich ein Rechtschreibeforum?

Kommentar von Ryuuk ,

Es gibt hier tatsächlich ein Rechtschreibeforum?

Wir sind im Internet Matthias. Hier gibt es alles.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Die Erfahrung zeigt,wie wahr dieses folgende Bibelwort ist :

Matthäus 7, 6:

 :Gebt das Heilige nicht den Hunden und werft eure Perlen nicht vor die Säue, damit diese sie nicht mit ihren Füßen zertreten und [jene] sich nicht umwenden und euch zerreißen.


Ein dermassen gebildeter Mensch wie du,wird wohl wie Ich hoffe mit einer Metapher umgehen zu wissen ,Ohne jetzt gleich unnötig Beleidigt zu sein .


Also viel Glück noch  im Rechtschreibe Forum !

Kommentar von Fantho ,

Das Wort Sünde stammt aus dem Altdeutschen vom Wort :Sund  es  Bedeutung lediglich : Trennung .

In meinem etymologischen Wörterbuch steht etwas anderes, und zwar kommt dies dem Wiktionary nahe, das ich hier nun einsetze:

mittelhochdeutsch sünde, althochdeutsch sunta, germanisch *sanþ-/sund- „wahr, seiend“. Das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt.

Setze fort aus dem etymologischen Wörterbuch:

'wahr, seiend', einem alten Partizip zu sein. Das Wort bedeutet also eigentlich 'der es (gewesen) ist' und das Abstraktum 'das Gewesensein'. In der Bedeutung 'Wahrheit' ist es auch in der gotischen Bezeichnung sunja, altnordisch syn bezeugt.

Der Begriff 'Sund' bedeutet 'Meerenge' und hat jetzt mit Sünde weniger zu tun....

Gruß Fantho

Kommentar von waldfrosch64 ,

Sund bedeutet Abgetrennt sein ,das ist auch der Grund wieso die Meerengen in hohen Norden Namen haben wie Stralsund ...etc..

Da musst du eben noch etwas mehr nachforschen !und genauer lesen denn dann hättest du auch verstanden dass ich sagte : Sünde heisst Trennung von Gott .

Antwort
von baleo, 79

Mir hat das jemand so erklärt, dass er den Menschen den freien Willen, alles zu tun was sie wollen, gegeben hat. Das sei die Schlussfolgerung.

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