Frage von dilanfcbbb, 104

Wie kriegt ihr es mit Beruf/Schule und einem Hund hin?

Ich überlege mir ernsthaft einen Welpen zu holen, weil ich unbedingt ein Hund als Haustier haben möchte und sowieso Tiere über alles liebe. Aber was mich zum nachdenken bringt ist, wie soll ich das genau hinbekommen? Ich bin von 8 - 15 Uhr in der Schule und wohne mit meinem Papa. Mein Papa könnte theoretisch sich in dieser Zeit bis ca. 13 Uhr kümmern und dann würde der Welpe wahrscheinlich bis ca. 15:15 Uhr allein sein. Wäre das schlimm bzw. möglich? Falls nicht, würde ich meinen Welpen morgens mitnehmen und ihn bei der Familie meines Bruders lassen bis 15 Uhr und ihn dann später wieder mit nach Hause nehmen. Würde das gehen? Denn ich will das es dem kleinen immer gut geht.

Danke schonmal

Antwort
von Weisefrau, 29

Hallo, ich bin leider die Spass-Bremse wenn es um den Hundekauf geht. Das liegt wohl an meiner Ehrenamtlichen Arbeit Tierschutz.

Ich kann dir etwas zu den Kosten schreiben, die so ein Hund macht.

Der Aktuelle Stand ist das ein Hund im -Durchschnitt- in seinem ganzen Leben

ca 30,000€ Kostet!

Die Rasse ist dabei Egal. Von der Anschaffung bis zur Beerdigung wenn der Hund 12 Jahre Lebt, sind alle Kosten eingeschlossen. 

Das ist ein Haufen Geld! 

Bist du Sicher das du das willst und kannst? 

Die Tierheime sind voller Hunde deren Besitzer nicht vorher nachgedacht haben.

Jeder Hund sollte pro Tag 3 Stunden Gassi gehen. Einige Rassen noch mehr.

Hast du soviel Zeit und Geld, kannst du dein Leben für die nächsten 12 Jahre sicher Planen?

Im ersten Lebensjahr ist die Erziehung eines Hundes zu vergleichen mit dem Aufwand eines Babys. Ein Baby kann nicht alleine bleiben ein Hundewelpe auch nicht. 

Einen Hund sollte man sich nie nach der Optik aussuchen! Diese Motto, oh der Hund gefällt mir, den Kaufe ich, ist immer zum scheitern verurteilt. 

Immer eine Rasse oder einen Mischling aussuchen die man auch angemessen Versorgen kann. 

Finger weg von Arbeitshunden, Hütehunden, Nativen Hunderassen. 

Manchmal ist Tierliebe auch auf ein Tier zu verzichten. Du solltest lieber im Tierheim Ehrenamtlich arbeite. Davon hast du was und die Tiere auch.

Antwort
von LukaUndShiba, 22

Meine Hündin kommt mit zur Arbeit und das gleiche wird auch mit meinem zweiten Hund sein. 

Aber ich muss sagen du hast nicht die Zeit für einen welpen. Den darfst du bis zum 6 Monat nie alleine lassen und dann fängt erst das langsame Training an was mit Sekunden beginnt.

Es kann Monate dauern bis der Hund mal bei 1 oder 2 stunden ist. 

Antwort
von papagei2002, 42

Ein Welpen kann man in den ersten MONATEN überhaupt nicht alleine lassen! Selbst danach muss man mit dem üben erst in kleinen Schritten Anfangen. Ein welpe macht viel Arbeit. Er muss alle 2-3 Stunden rausgebracht werden (auch Nachts).

Hast du dir auch über alles andere Gedanken gemacht?? Bei einer Operation kannst du locker mal mit 1000€ rechnen. Außerdem musst du mit ihm 3 mal am Tag spazieren gehen. Man kann ihn allerhöchstens 4-5 Stunden alleine lassen wenn er es gelernt hat.

Antwort
von Biggi010, 9

Nö, sorry - das geht nicht.

Stell dir vor: du wirst aus deiner Familie rausgerissen - und in der neuen Familie dann hin- und hergeschupst. Morgens bei dem, mittags bei dem - nachmittags hier ... würde dir das gefallen?

Der Hund muss ja Verhaltensauffälligkeiten bekommen.

Morgens wird es erlaubt, dass er mit in die Küche kommt - mittags darf er nicht in die Küche aber auf die Couch, nachmittags soll er bei Sitz sitzen (was er morgens bei "setz dich" soll..... SO geht das nicht.

Wenn du unbedingt einen Hund willst, kümmere dich um die armen Tiere aus dem Tierschutz - die freuen sich auch darüber, wenn du nur nachmittags mal 2 Stunden Zeit hast.

Antwort
von Tomatensaft129, 41

Hast du dich auch gut informiert wie viel der Hund an Auslauf braucht, was er isst, Tierarzt,  Hundesteuer, Hundeschule?

Antwort
von Bitterkraut, 32

Ich arbeite zu 70% von zu hause aus.

Einen Welpen kann man gar nicht alleine lassen, daran muß man ihn langsam und sorgfältig gewöhnen.

Antwort
von Draze, 42

Story unseres Hundes vielleicht kannst du etwas daraus ziehen

Wir sind nach einiger Zeit zu einer Hundeschule gegangen die nicht gut war deshalb haben wir gewechselt,
dort klappte es gut und unser Hund ist sehr lieb und gehorsam geworden.
Unser Hund hat leider immer die Tapetten zerkratzt und Stühle angeknabbert weshalb sie zuerst in den Keller kam.Allerdings hat sie dort immer gebellt.
Da unser Hund ein Labrador ist , ist sie sehr gefrässig nur so am Rande,das konnte man ihr aber auch nicht abtrainieren.
Später war sie wenn sie allein war im Vorflur wo sie aber immer die Tür geöffnet hat indem sie an die Klinke gesprungen ist(Macht sie heute auch nicht mehr).
Wir haben unserem Hundetrainer einfach immer gesagt was wir verbessern wollten und erreichen wollten . Da hat er immer alles gegeben

Kommentar von Bitterkraut ,

Den Hund in den Keller sperren ist eine gute Idee - oder was soll man daraus ziehen - außer, daß ihr es nicht hingekriegt habt?

Kommentar von Draze ,

Sieh es wie du es möchtest

Kommentar von Weisefrau ,

@Draze Sorry aber von dir kann man nur lernen wie es nicht laufen soll.

Kommentar von spikecoco ,

was man aus diesem Beitrag ziehen kann ist" so funktioniert es überhaupt nicht und ist zur Nachahmung nicht geeignet."

Kommentar von Draze ,

Alles klar , genau so unnötig wie mein Beitrag sind vermutlich eure Kommentare

Kommentar von Draze ,

Naja,werde mich am besten größtenteils von diesem Netzwerk ausgrenzen

Kommentar von Draze ,

Wollt nur helfen,hab vieles allerdings nicht bedacht und weggelassen zu sagen.Soviel zum "So sollte es nicht laufen" unserem Hund ging es gut und er leidete nie

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