Wir wurden vom Finanzamt zu >überprüfung der steuerlichen Verhältnisse wegen angeblicher gewerblicher Tätigkeit< aufgefordert. In dem ersten Brief stand ; >..nach Informationen des Finanzamtes üben sie eine gewerbliche Tätigkeit (KFZ Reparatur ) aus"..<man hat uns auch mit dem Schreiben "Gewerbliche" Formulare geschickt, mit aufforderung diese auszufüllen,und ggf. angeben seit wann die gewerbliche Tätigkeit ausgeübt sei.... Wir haben kein Gewerbliches Treiben in unsere "Werkstatt"- es handelt sich um eine Garage die mein Mann zum Hobbyraum ausgebaut hatte, und in der er unsere Autos "Repariert". Weil er auch bei den Oldies ( jüngste ist 17 ...! ) so gut ist , kommen auch Freunde und Nachbar zum Fachsimpeln und Rat holen.Mein Mann hat auch sein "normales" vollzeit Job, und die Garage kann die ansprüche einer Werkstatt nicht erfüllen... Das haben wir auch mit dem Finanzamt geklärt. Nun, ich möchte gerne wissen wer sich so einen "Scherz" erlaubt,aber die wollen uns den Namen des "Petzers" nicht mitteilen unter dem Mantel der Tatsache das wir zum Steuererklärung bei Aufforderung verpflichtet sind; und der "Informant" hat nur bescheid gegeben das in der "Werkstatt " Autos Repariert werden- was den tatsachen entspricht -und somit kein Grund zum weiteren "Verfolgen " (meinerseits) gibt. Berufen auf Urteil des BFH vom 07.12.2006 hilft auch nicht.Wer hat guten Rat?
Denunzianten können solange geheim gehalten werden, wie sie nicht vor einem Deutschen Gericht als Zeugen aussagen müssen. Dann erfährt der Verurteilte deren Namen und Anschriften. Vorher müssen sie nicht mitgeteilt werden. Wer sie dennoch erfahren will, sollte Verdachtsmomenten nachgehen oder "falsche Spuren" legen, die nur den Schein einer Straftat, nicht aber den Beweis für eine echte sind. Damit darf der Spurenleger aber sich nicht selbst anzeigen, weil er andernfalls bestraft wird. Wer dann auf Grund falscher Spuren wiederholt angezeigt wird, kann dann leicht feststellen, welche Personen als Denuntiationen in Frage kommen. Mit Geschick und Täuschungen bewege man sie zu Geständnissen. - Achtung: Echte Straftaten sollten auch die Angezeigten selbst zur Anzeige bringen. Wer mit frei erfundenen Behauptungen, auch nicht mit falschen Spuren, verdächtigt wird, kann Anzeige wegen falscher Anschuldigung und Verleumdung erstatten. Das geht auch gegen Unbekannt. Dann hat die Petzliese ein Problem.

Schätze da war wohl jemand neidisch auf eure 'Alten'. Aber klar, steuerhinterziehen ist absolute Scheiße. Jedoch war früher das Handwerk auch mehr angesehen. Du hast früher mit dem 'Goldenen Handwerk' noch echt was verdiehnt. Heute wird man nur noch reich, wenn man fremdes Geld zwielichtig hin und her schiebt. Also lasst den armen, fleißigen Leuten doch ihren kleinen Nebenverdienst. Man muss es ja nicht übertreiben und gleich 1000de an die Seite schaffen, aber es sollte sich doch wenigstens jeder ein Bier am Wochenende gönnen können, oder?
Gebruenn am 12. Juli 2009 16:33 Mal wieder eine Antwort, die dem Fragesteller bestimmt seeeeehr weitergeholfen hat. Sorry, auch wnn ich das Thema verfehlt habe, aber das muss mal raus - ich finde das echt unfair soetwas!
Wer soll da neidisch sein? wir haben einen Mitsubishi Lancer -19 J. Nissan Micra 17 J Mitsu. Bus 18J.... die Fahren, sind bezahlbar, leicht zum Reparieren aber deswegen neidisch? Handwerklich gut sind wir alle in der Familie, und machen auch fast alles rund ums Haus (und Autos) selber. Das wäre der Neid grund-weil wir als "niedrige arbeiterfamilie" uns das Haus hier doch leisten können.Aber da beschäftigt mich wieder andere Frage-müssen wir dafür bestrafft werden? Wir sind Fleißig, Einfallsreich und Selbstversorger -aber werden von anderen menschen als die,die bestimmt -Krumme Dinge drehen ,Steuerhinterziehen, Schwarzarbeiten- abgestempelt... wie sonst kann sich "so einer" das alles leisten können...darauf da wir Arbeiten und wo es nur geht Sparen kommt keiner.Sind wir alle schon vom Leben so desillusioniert das wir hinter jedem Zaun einen Schwararbeiter sehen nach dem Motto-macht eh schon jeder/anders geht doch gar nicht...?

man macht das natürlich nicht, aber Steuern hinterzieht man auch nicht !
Bin ganz deiner Meinung
Der "Informant" vermutet wahrscheinlich, dass ihr damit Geld nebenbei verdient und ihm eventuell das Geschäft versaut...
Das dachte ich auch,nur,es ist hier keine Werkstatt weit und breit, und kein Nachbar arbeitet in dieser Brange,mein Mann hat schon einen Vollzeitjob und bei eigenen Autos kann ich doch auch kein Geld verdinnen !(ausser ich lass meinen Schwiegervater- der auch hier wohnt- bezahlen.) und muss es deswegen gleich böse Anzeige beim Finanzamt sein? Ohne Beweise, einfach nur so...aus Neid? Eifersucht?

Wenn ich genau wüsste das einer den Staat beschei....sst würde ich es auch tun!
wenn es auch der Fall wäre... ok.aber weil wir ja in einer Siedlung wohnen,(einfamilien Häuser kein durchfahrt Verkehr)wo eigentlich jeder über den anderen "im Bilde ist" stellt sich die Frage-hat er /sie es aus Liebe zum Staat gemacht?
Hallo "willonoack" Vielen Dank! deine Antwort hat mir sehr geholfen-wir wollen nicht vor Gericht rennen- dafür sind unsere "Rachegelüste" zu klein... und die Gerichte sollen sich mit wichtigeren beschäftigen als mit neidischen, verbohrten Pseudo-Nachbarn, aber der Tipp mit falschen Spuren...der ist echt Gold wert. Danke!