Frage von Saminatoris, 62

Wie kriege ich das wieder hin? Wie komm ich aus diesem Depri-Loch raus?

Hey Leute,
Vor zwei Wochen ist mein Dad gestorben bei einem Unfall.
Ich bin 1 1/2 Wochen nicht zur Schule und heute auch wieder nicht. Ich wache Nachts schweissgebaded auf und hab Angst.
Ich will nur Zuhause sitzen und eine Serie gucken, Musik hören oder Whatever.
Ich weiss nicht wie ich da raus komme, für nächstes Schuljahr wechsle ich die Schule, aber das war vorher schon geplant. Nicht aus Mobbing-Gründen oder so.

Gibt es irgendein Forum, oder habt ihr eine Idee?
Ich hab grade so keine Ahnung was ich tun soll. Auf gut Deutsch bin ich eine verzweifelte 14- jährige mit Angstzuständen.

Thxx an die, die mir helfen können <3

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Antwort
von Laxye, 16

Hey meine beste Freundin hat vor einem Jahr auch ihren Vater verloren.

Und ich beneide sie, wie sie damit umgeht!
Sie war damals 13 und ging genauso wie du 2 Wochen erstmal nicht zur Schule. Sie hat auch das erste halbe Jahr bei ihrer Mutter mit im Zimmer Geschlafen weil sie nur Albträume hatte.

Ich war die ersten paar Wochen jeden Tag nach der Schule bei ihr, und habe irgendwas gemacht um sie abzulenken, oder sie getröstet. Vielleicht hast du ja auch so eine Freundin?

Dazu war meine Bff bei einem Therapeuten, den kriegt jeder zu Verfügung, wenn ein Elternteil gestorben ist :)

Mitlerweile über ein Jahr her besucht sie einmal in der Woche noch eine Trauergruppe für Jugendliche :) dort kann jeder hin, der eine wichtige Person verloren hat.

Die Reaktion die du jetzt hast ist völlig normal, ich wünsche dir gute Besserung und mein Beileid!

Ps. Meine Bff schreibt mir täglich wie klasse ihr Leben ist, wie perfekt alles leuft usw. Sie hat die Schule gewechselt (von Gymnasium auf gesammtschule) ich beneide sie richtig wie sie so glücklich sein kann, trotz dieses Schicksals.
Das schaffst du auch :)

Antwort
von conelke, 7

Wenn man einen geliebten Menschen verliert, ist es sehr wichtig darüber zu sprechen. Man muss weinen und seine Gefühle raus lassen. Deiner Mutter und vielleicht Deinen Geschwistern, wenn Du welche hast, wird es ähnlich ergehen. Vielleicht sprichst Du mal mit Deiner Mama und sagst ihr, dass Dir Dein Papa sehr fehlt und dass Du nachts mit Ängsten aufwachst. Manchmal reicht es dann schon, wenn man sich umarmt und zusammen weint. Auf jeden Fall, sollte keiner von Euch zu viel Stärke zeigen oder so tun, als käme er damit gut klar. Reden, reden, reden. Und mit der Zeit wird es besser. Du könntest auch einen Seelsorger zu Rate ziehen. Diese Menschen verstehen genau, was in Menschen vor sich geht, die gerade einen Trauerfall zu bewältigen haben. Sie können Dir raten, was Du(/ihr am besten tun könnt.

Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute.

Antwort
von TKraft, 22

Versuch dir Hilfe beim Therapeuten zu suchen, aber mach keine unüberlegten Dinge, wie Drogen oder sonstiges. Alleine schafft man das sehr selten aber es ist möglich durch sehr viel Ablenkung und manchmal hilft auch ein Freund oder eine Freundin mit der man über alles reden kann  

Antwort
von Blackmaba, 19

Vielleicht besuchst du mal einen Therapeuten? Die sind für sowas da und das ist ja auch ihr Job dir zu helfen, sowas zu verarbeiten. Sowas kann sehr nahe gehen, aber wenn du wirklich Nachts aufwachst und richtig Angst hast, solltest du es vielleicht versuchen. Die helfen dir das besser zu verarbeiten. Menschen sterben und irgendwann wäre es sowieso passiert. Es ist okay wenn man traurig ist, aber Angst sollte man nicht haben. Überleg es dir mal ^^


Antwort
von Pahana, 6

hi! deine Situation kann ich verstehen. meine schwester ist vor 3 Wochen an Leukämie verstorben. ich kann es auch noch nicht fassen. du aber bist bestimmt schlimmer dran, weil das mit deinem vater ganz plötzlich passierte. bei meiner schwester musste man damit rechnen. ausserdem bist du jünger als ich und weiblich. Männer verkraften das vielleicht doch ein bisschen leichter, aber auch nicht immer. 2 oder 3 Wochen trauer um einen nahen oder sehr nahen angehörigen sind allerdings psychologisch gesehen ganz normal - das hat dann nichts mit Krankheit oder so zu tun, auch wenn man oft depressive Phasen durchmacht. die frage ist allerdings, wie lange das noch so intensiv geht, also wie lange man darunter noch schwer leidet. manche Psychologen meinen, dass man spätestens nach einem halben jahr einigermaßen darüber hinweggekommen sein müsste. lange zeit ein halbes jahr, wenn man bedenkt, dass man zur schule geht oder arbeitet. ich denke, dass du schon irgendwelche hilfe, psychologische hilfe benötigst. wie wäre es, wenn du dich zu einem Kinder und jugendpsychologen von deinem Hausarzt überweisen lässt?

Antwort
von stangahexi, 23

da gibt es Anlaufstellen für deinen Fall. Erkundige dich mal bei der Caritas oder Jugendamt. Oder geh zum Arzt. Das tut mir leid mit deinem Dad. Ich wünsche dir alles liebe und gute und viel Kraft. Aber lass dir bitte helfen.

Antwort
von linksgewinde, 11

Wenn dein Vater dich jetzt sehen würde, was würde er zu dir sagen?

Und nun zeige ihm, dass du ihn verstanden hast, du bist immer noch seine geliebte Tochter.

Antwort
von Marco19429, 9

es gibt viele seiten bei der dir online hilfe angeboten wird meiner meinung nach ist dies aber nicht so effektiv, rede mit deinen freunden. Hör laut musik, Lenk dich ab! Es ist zimlich traurig mit dem alter so etwas zu erleben, falls du überhaupt nicht mehr weiter weißt geh zu einem psychologen.

hier ein paar seiten und nummern bei denen du dich im notfall wenden kannst.

www.verwitwet-online.de#sthash.PV6BPd4b.dpuf

www.kompetenznetz-depression.de#sthash.PV6BPd4b.dpuf

0800/1110333 die nummer ist vertraulich (ein gratis allgemein psychologe)

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