Anonymuss am 10.09.2009 um 1:29 Uhr
Allein der Regen kann doch nicht Schuld sein?
Da spielen viele Ursachen mit zusammen eine Rolle. İn İstanbul gibt es so gut wie keine Kanalisation.Die natürlichen Wassergraeben sind fast alle verschwunden - sprich bebaut. İn einer Stadt wo es über 20 Millionen Menschen gibt- (über ein drittel ist gar nicht regrestriert)ist Wohnraumplatz Mangelware und die Menschen nutzen nur jeden erdenklichen Raum zum wohnen. Das soviel Regenwasser aufeinmal runter kommt ist zwar selten aber nicht ungewöhnlich. Die Erde ist so ausgetrocknet das sie das Wasser gar nicht aufnehmen kann und deswegen wie eine Sturzflut über İstanbul hingebrochen ist. Übrigens, İstanbul wird in den naechsten Jahren weiterhin Naturkatastrohen erleben, sprich Erdbeben erleben müssen.Istanbul liegt an der Schnittstelle zwischen Europa und Asien. Nur 15 Kilometer von der Stadt entfernt verläuft am Grund des Marmarameers eine geologische Störungszone. Hier treffen Kontinentalplatten aufeinander.
Man muß sich mal vorstellen, daß in einer Stunde die doppelte Menge Wasser (ca. 90 Liter pro qm) aus den Wolken herunter kam, wie sonst im gesamten September.
Da wären auch hierzulande reichlich Städte abgesoffen!
Allerdings ist die Stadtentwicklung von Istanbul seit Jahrzehnten ein Wildwuchs, bei dem die Behörden meistens untätig zuschauen.
Es fehlen einfach Abwasserkanäle, da diese niemals in dem Umfang angelegt wurden, wie sie in einer 12 Mio-Stadt erforderlich sind.

das ist eben die natur. dafür gibt es nicht allzuviele erklärungen...

Wilde Bebauung hat das Wasser am Ablaufen gehindert. Stadtplanung und Verwirklichung sind in Istanbul nicht so die direkten Verwandten!