Frage von nofis, 150

wie konnte die große liebe nur in schrecken enden?

hallo ihr alle. vielleicht habt ihr ja ähnliche erfahrungen gemacht oder könnt mir irgendwie helfen zu verstehen wie das glück meines lebens zur katastrophe wurde... wird etwas länger :)

wir sind 26 und 30 und waren fast 5 Jahre zusammen. die ersten 2 Jahre waren der unglaublichste rauschzustand und bis zum ende habe ich mich ihm zutiefst verbunden gefühlt, auch körperlich wie verschmelzend. wir hatten eine beziehung die immer alles kommuniziert hat, jedes detail wurde ausgesprochen.ebenso jede empfindlichkeit. weiß nicht ob das gut war, denn mit der zeit klebten wir regelrecht an diesen details fest. jede kleinigkeit wurde totdiskutiert bis wir beide nervlich am ende waren. eine lösung hat sich da höchstens theoretisch entwickelt. Kennt ihr das? im letzten jahr dann nahmen diese streitereien so zu, das ich mich vor lauter verzweiflung distanziert habe, habe ihn als unglaublich empfindlich und kleinlich wahrgenommen. und hatte immer mehr das gefühl negativ kritisiert zu werden. er dagegen warf mir immer vor nicht aufmerksam genug zu ihm zu sein, nicht an seinem leben teilhaben zu wollen, mich nicht zu bemühen.... wir kamen einfach überhaupt nicht aus diesen spiralen raus.

dann hatten wir als wir zusammenkamen für ein paar wochen eine offene beziehung. also ich hatte noch jemand anderen. später meinte er das er das nicht kann/nicht will und das war ok für mich. ich war so geflasht von uns beiden das ich erstmal gar nicht mehr wollte. (mittlerweile sage ich das ich polygam leben will, damals wollte ich das auch gerne probieren; war mir aber nicht bewusst darüber das monogam sein für mich überhaupt nicht funktioniert.)

nach etwa 1 1/2 jahren fing ich an in regelmäßigen abständen für andere zu schwärmen, was ich meinem freund immer erzählte. am anfang war das auch noch sehr entspannt. mit der zeit aber wurde er immer empfindlicher damit,was mich enorm unter druck gesetzt hat, aber ändern konnte ich es auch nicht. habe nach einem langen gespräch versucht meine schwärmereien anders zu sehen und abzulegen.(da war er soweit nicht mehr so weitermachen zu wollen) das ging ne weile gut, dann kam die nächste.

ungefähr zu dem zeitpunkt fing ich an über eine offene beziehung zu reden, glaube wir wussten beide das es ein problematisches thema wird und haben beide vermieden eine lösung zu finden.

als unsere streitereien auf dem Höchstpunkt waren kam dann ein mann in mein leben. habe innerhalb einer woche enorme anziehung bemerkt aber nicht das ich schon verliebt war. darauf sagte ich dem mann, das ich erstmal nichts machen will weil ich einen freund habe. meinem freund sagte ich das ich über eine offene beziehung reden will, ohne den grund zu erwähnen um das thema nicht aufzuheizen. er fragte mich noch was mit mir los ist, habe rumgedruckst weil mir der zeitpunkt schlecht vorkam und ich später darüber reden wollte. deshalb nennt er mich jetzt lügnerin und sagt sein vertrauen ist zerstört.

(meine zeichen sind alle, versuche den rest noch hinzuzufügen)

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Antwort
von Ostsee1982, 42

die ersten 2 Jahre waren der unglaublichste rauschzustand und bis zum
ende habe ich mich ihm zutiefst verbunden gefühlt, auch körperlich wie
verschmelzend.

Alleine das klingt schon nicht nach einer gesunden Beziehung und genauso geht es auch im Text weiter. Von einem Extrem ins andere. Ihr zerredet die ganze Beziehung und verhakt euch in Kleinigkeiten was jegliche Leichtigkeit nimmt.

nach etwa 1 1/2 jahren fing ich an in regelmäßigen abständen für andere
zu schwärmen, was ich meinem freund immer erzählte. am anfang war das
auch noch sehr entspannt. mit der zeit aber wurde er immer empfindlicher
damit,was mich enorm unter druck gesetzt hat,

Warum wundert dich das, warum setzt dich das unter Druck? Das er das nicht kann hat er ja beim ersten Versuch bereits mitgeteilt und da war es ok für dich.

So wie ich das sehe, spuckt ihr euch gegenseitig in die Suppe, jeder ist mit der Situation unzufrieden. Ihr habt Vorstellungen von einer Beziehung die nicht zusammen passen und bei mir entsteht auch der Eindruck, dass du überhaupt recht labil bist. Was du machst sprengt für mich jeden gesunden Rahmen. Das ist kein verantwortungsbewusster Umgang mit sich selbst, einem anderen Menschen und einer Beziehung und du bist auch kein Kind mehr. Man kann im Leben nicht alles haben weil man es haben will anonsten musst du dir einen passenden Partner suchen der bereit ist das Modell einer offenen Beziehung zu leben. Ich geh auch nicht zum Bäcker und beschwere mich weil er kein Eis verkauft dann muss man eben dahin gehen wo es das gibt und wo meine Vorstellungen bedient werden. Das sich dein Freund von dir getrennt hat, sich belogen und hintergangen fühlt kann ich absolut verstehen. Es wurden keine klaren Verhältnisse geschaffen und du bist erst dann mit der Sprache rausgerückt als man dir sozusagen schon die Pistole auf die Brust gesetzt hat. Dieses Chaos und diese Dramen wären mir ehrlich gesagt auch zuviel.

Antwort
von 2012infrage, 31

Ist alles etwas verwirrend geschrieben. 2 Jahre hast Du wie in einem Rauschzustand gelebt und doch nach 1 1/2 Jahren Deinen Focus wieder auf andere Männer gerichtet. 

Das passt alles irgendwie nicht zusammen oder es kommt alles durcheinander rüber. Du willst also grundsätzlich eine offene Beziehung? Scheinbar von Anfang an? Wollte Dein Freund das auch? Oder nur, weil er Dich behalten wollte? Es hat ja nicht geklappt, er kam damit nicht klar, schreibst Du. 

Offene Beziehung bedeutet ja in erster Linie andere Sexualpartner, wer damit nicht umgehen kann, wer eifersüchtig ist, der geht daran kaputt. Offene Beziehung bedeutet, dass man seinen Focus auf viele richtet und auf keinen richtig. Alles bleibt an der Oberfläche, bei Problemen geht man weiter. Das ist bequem und macht Spass. Dagegen ist nichts auszusetzen, wenn alle damit klarkommen. 

Du kannst zu jeder Zeit viele Männer lieben, monogame Beziehung bedeutet jedoch, seinen Focus nur auf einen zu richten und die anderen zu ignorieren. Man entscheidet sich dafür. Wenn Dein Focus abschweift, dann fehlt das an der Beziehung und der Partner merkt es unbewusst. 

Eigentlich läuft es fast immer andersherum. Nicht man streitet und ein neuer Mann tritt ins Leben, sondern der Gedanke an etwas Neues bekommt immer mehr Reiz und der normale Streit wird zum Problem. 

Jede Verliebtheit vergeht Alles wird ein bisschen abgestanden und normal. Und dann werden Andere wieder interessanter. Man schweift unbewusst suchend ein bisschen ab, fokussiert viell. schon ein bisschen, und der Alltag wird immer öder. Plötzlich sieht man Fehler, die vorher nur Kleinigkeiten waren und man streitet immer öfter über dieselben. Das ist eine Spirale und der Neue wird immer besser in Gedanken. Und da ist er. Das sind unbewusste Mechanismen, die da ablaufen, denen wir vielfach unterliegen, wenn wir die Möglichkeiten haben.

Willst Du diese Beziehung retten? Und es bedeutet Probleme, Streit, Krisen, aber auch Freude, richtige Intimität, Leid teilen, eine Schulter, Trost, Zweisamkeit. Der Weg ist das Kennenlernen. Ihr kennt Euch noch lange nicht. Willst Du Deinen Focus nur auf diesen einen Mann richten, denn er kommt ja mit offenen Bez. nicht klar. Kannst Du das eindeutig mit JA beantworten? Und er, kann er das auch? Unter dieser Prämisse müsst Ihr Euch zusammensetzen. Wir finden eine Lösung oder es geht auseinander. 

Nach 5 Jahren habt Ihr gerade mal an der Oberfläche gekratzt, was das Kennenlernen angeht. Schau mal auf Dich und beantworte Dir selbst ganz ehrlich einige Fragen:  Warum reizen Dich andere Männer? Was ganz genau reizt Dich? Ist es ein Spiel? Geht es um Liebe? Geht es um Anerkennung? Geht es um "Beute" machen? Geht es um Dich ganz allein? Geht es um Sex? Was für einen Nutzen ziehst Du daraus? Wie gibst Du Dich in Anwesenheit anderer Männer? Man hat ein Motiv, das für die Öffentlichkeit und das eigene Ich vorzeigbar ist, doch dahinter steht IMMER noch ein anderes Motiv, oft nicht nur eines. Man muss es herauspulen, was nicht immer ohne Pein abgeht, um zu sehen wer man ist. Wir belügen uns selbst am besten. 

Man kann das mit Partner machen, denn wir alle haben unsere Ur-Motive als Ich, als Mann und als Frau usw. Das gemeisame "Pulen" ist effizienter, denn man merkt, dass jeder ist wie er ist und nur so sein kann. Man hat eine Relation durch den Partner und am Ende sieht man, dass man EINS ist, keiner besser, keiner schlechter - nur anders im Ausdruck. Man kann es wirklich sehen und erfahren. 

Warum das nun so ein Sermon geworden ist: Ich habe eine Freundin, die auch kein Fan von fester Beziehung ist (nach gescheiterter Ehe) und seither offene Beziehungen führte. Ein paar gebrochene Männerherzen liegen auf ihrem Weg. Ein paar Jahre versuchte sie es denn wieder, aber in Wahrheit war dieser Mann derjenige, der mit ihr ausgewandert ist, kein anderer wollte, sobald sie im neuen Land fest Fuss gefasst hatten, schweifte ihr Blick wieder ab und "sie blieb sich treu", heißt, sie hat eine Affäre angefangen und die Beziehung ging wieder in die Brüche. Nun aber bekommt sie Probleme. Denn nun hat sie die 50 überschritten. Und nun kann man nicht mehr jeden Mann beeindrucken, die ersten Zipperlein sind da, es wird schwerer und jetzt hätte man doch lieber eine feste Beziehung. Doch ist der Zug abgefahren. Die beziehungsfähigen Männer sind schon lange vergeben. Und jetzt grübelt sie.

Sorry, bin keine Frau der kurzen Worte und konnte nur allgemein raten, weil Eure Probleme zu diffus geschildert sind!

Liebe Grüße und alles Liebe für Dich!

Expertenantwort
von Majumate, Community-Experte für Liebe, 16

Hallo, 

"Er war immer der wichtigste für mich, wollte nie ohne ihn sein" ... das Wichtigste für dich in dieser Beziehung warst du selbst. 

Das klingt böse und wertend  - so ist es aber nicht gemeint. Es ist nur so, dass einem genau das durch den Kopf geht, wenn man sich deinen Text komplett durchliest. 

Bereits zu Beginn der Beziehung war klar, dass er eine polygame Beziehung für sich ausschließt. Von daher war das Scheitern beim zweiten Anlauf eigentlich von vorne herein klar. 

Ich persönlich teile die Auffassung, dass eine polygame bzw offene Beziehung nicht funktioniert. Oder das besser gesagt eher als Verbindung als als Beziehung ansehe. Denn es fehlen meiner Ansicht nach ein paar wichtige Bausteine, wie zB die Vertrautheit und das Grundvertrauen. Was gibt einem die Polygamie - die Möglichkeit, mit mehreren Partnern zusammen zu sein. Aber es ist nichts Halbes und nichts Ganzes, da man sich auf keinen der Partner richtig konzentrieren kann und jeder irgendwelche Ansprüche an einen stellt, die man in Extremsituationen vielleicht sogar noch gleichzeitig erfüllen soll. 

Natürlich ist es traurig, dass er jetzt auch deine Gefühle der letzten Jahre in Frage stellt. Aber es ist gewissermaßen nachvollziehbar. Ich könnte persönlich auch nicht daran glauben, dass ich aus tiefstem Herzen geliebt worden bin, wenn mein Partner mir seinen Wunsch nach einer polygamen Beziehung offenbaren würde. Es ist auch nur schwer nachvollziehbar, ob du das Gleiche unter Liebe verstehst, wie er oder ich oder viele andere monogame Menschen. Damit möchte ich dir nicht unterstellen, dass du nicht weißt, was Liebe ist  - das liegt mir fern, aber ich kenne diese Art von Liebe nicht und kann es deshalb einfach nicht nachvollziehen. 

Dass du Gefühle für ihn hattest, steht jedenfalls fest  - du hast ihn nicht betrogen, obwohl du die Möglichkeit dazu hattest. Das finde ich persönlich gut. 

Es bleibt zu guter Letzt nur übrig, dir zu wünschen, dass du Partner findest, die mit dir und deiner Form der Lebenseinstellung gut umgehen. Deinen Ex wirst du nicht mehr zurück bekommen und Du wirst es ihm auch nicht vermitteln können, dass alles, was die letzten Jahre war, echt war. Das ist der Wermutstropfen an der Sache und das wirst du ganz ohne Klärung hinter dir lassen müssen. Auch wenn es dir offensichtlich schwer fällt. 

Alles Gute. 

LG 

Antwort
von Schnuppi3000, 28

Wenn er mit einer offenen Beziehung nicht klar kommt, kann man daran nichts ändern. Und dass dieser Wunsch deinerseits ihn verunsichert, ist ja wohl nachvollziehbar.

Das Problem wird sein, dass er sich wahrscheinlich von diesem Gespräch an fragt, ob du mit einer monogamen Beziehung klar kommst oder ihn dann betrügst. Ob er sich mit dieser Situation abfinden kann oder nicht, muss er selbst entscheiden, da kannst du nichts machen.

Ich selbst habe kein Problem mit offenen Beziehungen. Aber ich könnte meinen Partner nie über's sexuelle hinaus teilen. Wenn mein Partner mir also erzählen würde, dass er sich in eine andere verliebt hätte, wäre das ein Grund für mich, die Beziehung in Frage zu stellen.

Antwort
von bwhoch2, 60

Es wird nur ganz ganz wenige Fälle geben, wo eine "offene Beziehung" funktioniert. Eigentlich glaube ich, dass das gar nicht funktionieren kann. Und seinem Freund ständig von anderen vorzuschwärmen ist für ihn praktisch eine Beleidigung nach der anderen. Umgekehrt wäre es doch genauso, oder?

So wie Du die Beziehung beschreibst, musste sie so enden. Geht gar nicht anders.

Kommentar von nofis ,

für mich ist es ganz normal für andere zu schwärmen, das hätte ich ihm auch zugestanden....

Kommentar von bwhoch2 ,

Das mag schon sein, aber meine Erfahrung ist, dass Frauen in dieser Hinsicht noch viel viel verletzlicher sind. Wenn Du davon ausgehst, dass Du ihm das auch zugestanden hättest, dann ist die Beziehung doch schon länger praktisch tot.

Und: Es ist immer ein Unterschied, ob man rein vernünftig sich sagt, lass sie nur schwärmen solange sie mir treu ist und dem, was man tatsächlich fühlt. Der Mensch ist nun mal so und es läßt sich das, was sich über Jahrtausende oder gar Jahrmillionen entwickelt hat, nicht ohne weiteres durch modische Trends etc. wegblenden.

Jede schwärmerische Erzählung über einen anderen Typen ist für ihn der Hinweis auf ein Defizit. Das kann man einmal hin nehmen, vielleicht zweimal, aber irgendwann setzt es sich im Partner fest: "Was bin ich bloß für eine Niete, wenn die eigene Freundin beliebig viele Typen findet, die auf verschiedenste Weise besser sind, als ich." Wenn man das also laufend vorgehalten bekommt, auch wenn es anders gesagt und vielleicht gar nicht so gemeint ist, fühlt man sich von mal zu mal schlechter. Das Selbstwertgefühl des Mannes (und umgekehrt wohl auch der Frau) sinkt ständig weiter ab und das muss der Tod einer jeden Beziehung sein, denn das hält keiner auf die Dauer aus.

Antwort
von Pk1993, 57

Also ich kann dir nur sagen das das was ihr Da führt nichts mehr mit einer Beziehung bzw offenen Beziehung zutun hat . Ihr habt euch einfach auseinander gelebt und findet denn weg nicht mehr zurück . Ihr habt jetzt schon so viel durch und so viel auf und ab . Das kann einfach nicht mehr funktionieren . Ich finde wenn es schon so weit ist das man eine offenen Beziehung in denn Raum schmeißt dann ist die Beziehung schon am Ende . Für mich ist sowas ein no go. Ihr solltet einfach über eine endgültige Trennung nachdenken . Denn so wie ich es raus lese hält euch nichts mehr Aneinander

Antwort
von konstanze85, 20

Ihr passt einfach nicht zusammen. Er will Monogaie, Du Polygamie.

Dass er sich nun verarscht fühlt ist Deinem Verhalten verschuldet und ich kann ihn verstehen. Ihr solltet euch trennen bzw. getrennt bleiben und euch lange aus dem Weg gehen. Vielleicht versteht ihr euch nach 1-2 Jahren wieder. Beziehung hat da keinen Zweck mehr.

Sei zu Deinem nächsten Freund gleich ehrlich und sag, dass Du auch mit anderen schlafen willst, das erspart ihm viel Kummer

Antwort
von Bambi201264, 20

Es wird immer zu einer "Katastrophe" kommen, wenn ein Partner monogam leben will und der andere polygam. Lässt sich nicht ändern.

Entweder Du willst IHN, dann musst Du die Polygamie aufgeben - oder Du willst die Polygamie, dann musst Du ihn aufgeben.

Aber wie schon einige hier sagten, meistens funktioniert das nicht. Auch nicht, wenn beide angeblich "Polygamie" wollen.

Antwort
von imakeyourday, 49

Hi,

Klingt ja sehr verwirrend... Und ich glaub das ist das Problem. Dinge werden mit der Zeit immer komplizierter, wenn man sie herauszögert und nicht richtig nach einer Lösung sucht. Du solltest eine Entscheidung treffen und das tun, was dir am wichtigsten ist.

Vielleicht verpasst du eine Chance, die dich glücklich machen wird, wenn du diesen neuen Mann zurückweist. Vielleicht aber auch nicht. Aber wenn es mit deinem Freund nicht mehr läuft und ihr euch eigentlich nur noch ftanklammert, dann lasst es lieber.

Gruß imakeyourday

Antwort
von nofis, 46

so hier der rest:

wir haben uns dann 2 wochen nicht gesehen, was sehr ungünstig war und eher von ihm ausging. aber er wusste ja auch nichts von meiner situation. hat aber in den letzten tagen immer verzweifelter gefragt ob es da jemanden gibt.

da habe ich dummerweise an meinem entschluss festgehalten es ihm nach dem gespräch zu erzählen, ich weiß gar nicht wieso. es hat ihn aber verrückt gemacht. habe immer geantwortet das wir erstmal reden sollten. das gespräch war eine katastrophe, er war verkatert und hat alles falsch verstanden. wir waren unglaublich traurig und er hat beschlossen das er mit offenen beziehungen nichts anfangen kann.

sein "angebot" war das ich das thema nie wieder erwähne und er erstmal vertrauen aufbaut. und das thema offene beziehung vielleicht nie und vielleicht irgendwann von ihm aus kommt. er hat aber erwartet das ich nichts anderes mehr im kopf habe.

was nicht ging, denn ich war eben verliebt und wie sollte ich das abstellen? als ich ihm das sagte hat er sich von mir getrennt und verurteilt mich jetzt so sehr das er nichts positives mehr sieht. und mir nicht mehr glaubt das ich ihn geliebt habe :(

für mich war es aber nie die frage, er war immer der wichtigste für mich, wollte nie ohne ihn sein. Kann nur einfach nicht verleugnen welche gefühle ich habe.

wie seht ihr das??

Kommentar von NorthernLights1 ,

wäre er der einzigst Richtige für dich, dann hättest du für andere KEINE gefühle ! Du aber willst alles haben und begnügst dich nicht mit einem Menschen. Wenn du es nicht abstellen kannst, dann musst du dir eben einen Partner suchen, der es akzeptiert, aber er scheint nicht der richtige für dein Gefühle zu sein.

Kommentar von bwhoch2 ,

er hat beschlossen das er mit offenen beziehungen nichts anfangen kann.


Nein, das hat er nicht beschlossen. Er kann es wirklich nicht und ich glaube, niemand kann das wirklich. Weder Männer noch Frauen. Versucht haben es bestimmt schon viele, aber am Ende muss so etwas zwangsläufig scheitern.

Antwort
von firegirl6, 34

Ich denke, dass offene Beziehungen i.d.R nicht funktionieren.

Offenbar kommt er damit nicht so gut klar und du solltest dir überlegen, ob das zwischen euch beiden noch Sinn macht :O

Antwort
von Joschi2591, 33

So dramatisch ist Deine Geschichte nicht. Und eine Katastrophe auch nicht.

Das sind ganz normale Entwicklungen von großer Liebe über erste Zweifel, Entfremdung, Mißtrauen, Streitereien, Vertrauensverlust.

Das erleben wir alle; manche sogar noch heftiger und schmerzvoller. Manche sogar erst nach 20 Jahren Beziehung. Manche sogar mehrmals im Leben.

Aber das Leben geht weiter und kümmert sich nicht drum.

Auch für Dich geht es weiter. Und vielleicht in einigen Jahren ist nur noch eine Erinnerung an 5 Jahre Deines Lebens da, die am Anfang schön war und dann mit der Zeit ihre Schönheit verloren hat und in Trennung endete (davon gehe ich aus).

Es kommen neue Menschen in Dein Leben, neue Beziehungen, neue Erfahrungen.

Wie gesagt: das Leben geht weiter und kümmert sich nicht drum.

Antwort
von NorthernLights1, 46

Er ist nicht deine große liebe, sondern du redest es dir nur ein. Wäre er nämlich deine große liebe, würdest du ihn nicht verletzen !

Dir ist DEINE Liebe, eben Polygamie, wichtiger und begnügst dich nicht mit einem Mann, der es aber mit dir ernst meint. 

Nein, es kann keine große Liebe sein, wenn du polygamie verspürst. Eine große Liebe, lässt sich nicht aufmehreren Menschen aufteilen, dass ist bloß Schönrederei, um seine Triebe auszuleben !

Antwort
von ES1956, 14

Es gibt halt Menschen die sind nicht monogam veranlagt.

Antwort
von Gerhardraet, 34

Mit dem alten Typen wird überhaupt nichts mehr laufen. Er scheint auch viel zu detailversessen für eine Beziehung. Eine "offene Beziehung" funktioniert nur für wenigsten Partner. Und der neue Mann taugt auch wenig, wenn er gleich wegen einem Startproblemchen übermäßig grantig wird und von "Lügnerin" blökt.

Wäre sinnvoll, tief nachzudenken, ob Du wirklich einen festen Partner willst. Die wenigsten Männer mögen, daß es keine Zukunftsentwicklung gibt sondern nur ab und zu Lust-Abreagieren.

Kommentar von nofis ,

der alte nennt mich lügnerin, nicht der neue... und ich habe es immer ernst und langfristig mit meinem ex gemeint, wir haben auch über kinder gesprochen. nur war es für mich nie ein exklusivitäts-anspruch...

Kommentar von Gerhardraet ,

Ok, schön. Der alte Typ scheint aber viel zu nervig zu sein (empfindlich, ewige Diskussionen...) als daß man es mit ihm dauerhaft aushalten könnte. Was meinst Du, wieviel "hinnehmen und durchhalten" in einer Familie mit Kleinkindern nötig ist!

Prüfe halt näher den neuen Typ. Eine Polygamie-Phase hält meist nur ein paar Jahre. Wenn Du sie über 32 ausdehnst, kann sein, daß Du die Findung eines soliden Lebenspartners verpaßt und nur noch Minus-Partner kriegst oder ganz allein bleibst.

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