Frage von Davidcenk, 809

Wie konnte die Gehirnwäsche aller Kirchen so weit kommen?

Gleich am Anfang möchte ich sagen: Ich bin 13 und Atheist. Ich habe diese Frage hier NICHT gestellt, um mir von irgendwelchen stark Gläubigen oder so Versuche mich zu bekehren oder gar Beschimpfungen anzuhören. Meine Frage ist, wie schon oben beschrieben wieso die Leute sich haben so sehr verdummen/verblenden lassen. Es ist doch mehr als logisch, dass alles, was in den Glaubenbüchern steht vollkommener Unsinn ist. Aber die Kirche (ich meine mit Kirche jetzt alle Religionen) hat es geschafft, Unzählige blind zu machen, zu täuschen und Unmengen an Geld zu machen. Es fasziniert mich, wie naiv und leichtgläubig die Leute in unserer Gesellschaft sind. Kann es sein, dass die Leute damals einfach dümmer waren, oder wie war diese Riesengehirnwäsche möglich?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Brighet, 208

Hallo Davidcenk

Wie konnte die Gehirnwäsche aller Kirchen so weit kommen?

Weil es in unserem Menschenleben etwas gibt was wir alle seit Jahrtausenden mit uns herumschleppen

Ur-teilen

. Das ist das Zentrale Problem was die Menschen mit sich herumschleppen.

Dies ist keine Bewertung sondern eine Erkenntnis meinerseits im laufe meines Leben

s.

Gehirnwäsche aller Kirchen

Dies ist z. b. eine Beurteilung deinerseits.

Und so ist fast deine ganze Fragstellung für mich keine direkte Frage sondern sie strotzt nur so von Verurteilung.

Hermann Hesse schrieb dazu in seinem Buch , Siddharta

Nichts steht mir zu, über ein andern Leben zu urteilen!!

Was ich hiermit dir sagen möchte das wir viel zu viel uns anmaßen zu urteilen über gut und böse, über andere Menschen und über Situationen.

Ich habe erkannt das was für Müller gut ist, ist für Meier möglicherweise schlecht.

Wenn also es sich für dich gut anfühlt Atheist zu sein dann ist das für dich völlig o.k. und ich kann das tollerieren und akzeptieren.

Nur wenn ich von deiner Fragestellung ausgehe

kannst du das auch??
.
Es ist doch mehr als logisch, dass alles, was in den Glaubenbüchern
steht vollkommener Unsinn ist. Aber die Kirche (ich meine mit Kirche
jetzt alle Religionen) hat es geschafft, Unzählige blind zu machen, zu
täuschen und Unmengen an Geld zu machen. Es fasziniert mich, wie naiv
und leichtgläubig die Leute in unserer Gesellschaft sind.

Durch diese Einwände deinerseits sieht es für mich nicht so aus.

Aber auch dazu hast du ein Recht alles so zu sehen wie es für dich eben ist. Ich weiß aber auch das ich auch nicht anders war. Genau das was du jetzt so siehst habe ich auch so gesehen. Und im laufe des Lebens wirst vielleicht auch du noch des öfteren durch eigene Erfahrungen  deine Meinungen noch ändern und andere Entscheidungen treffen...oder auch nicht... das weiß auch ich nicht. Das weiß niemand und erfahren wirst es nur

Du.

Hier also mein Rat für dich : Versuche in deinem Leben so wenig wie möglich zu Urteilen denn damit schaffst du Konflikte zu anderen. Und setzte auf deine Erfahrungen und ziehe daraus deine eigenen Erkenntnisse. Siehe dein gegenüber als das was er ist : genau so ein Mensch wie du. Mit all den gleichen Rechten und Erfahrungen. Wenn du das schaffst dann schaffst du Frieden in dir selbst und in deinem Umfeld. Was nicht heißt das du nicht Fragen darfst nur überlege vorher genau ob du auch nienamden damit eventuell verletzt nur weil du anderer Meinung bist.
Hier noch ein Rat :  was schon Jesus vor 2000 Jahren sagte: Denn (Gott) lässt die Sonne aufgehen über Gut und Böse und läßt es regnen über Gerechte und Ungerechte. (Matth.5;44)

Und: Richtet nicht, auf das Ihr nicht gerichtet werdet.

Ich wünsche dir für dein weiteres Leben viele Erfahrungen und gute Erkenntnisse
Alles liebe Brighet
Antwort
von Hamburger02, 350

Die Leute waren damals nicht dümmer als heute. Die Religion verstand es nur prima, alle Mechnismen, die heute in der Politpropaganda und der Werbung wirken, gekonnt anzuwenden.

Einige Einzelaspekte:

Was wahr ist ist oft nicht schön und was schön ist, ist oft nicht wahr. Nun ist es eine menschliche Eigenschaft, dass viele Menschen die schönen Argumente den wahren Argumenten vorziehen. Wäre das nicht so, würde es nicht immer wieder bei jeder Wahl gelingen, dass die Partei gewinnt, die die schönsten Versprechungen macht. Auch die gesamte Konsumwerbung basiert darauf, indem sie schöne Versprechungen macht, die mit der Realität nicht viel zu tun haben.

Der Mensch denkt gerne "wenn da so viel Theater drum gemacht wird, muss ja was wahres dran sein". Das spiegelt sich im Prunk der Kirchen wieder und in den Zeremonien. Nicht umsonst orientiert sich eine Papstmesse sowohl an der Kleidung als auch im Zeremoniell sehr stark an die Zeremonien der Römischen Kaiser. Auch dieses Phänomen wird in Politk und Werbung genutzt. Die gesamte Vermarktung von z.B. RedBull beruht darauf. Realistisch gesehen ist das Zuckerwasser mit ein paar Zutaten für insgesamt wenige Cent pro Dose. Aber bei dem Theater, das RedBull weltweit inszeniert, halten viele Leute das Zeugs für etwas ganz beonderes und bezahlen dafür einen völlig überzogenen Preis.

Der Gruppenzwang darf ebenfalls nicht unterschätzt werden. Ob man nun an religiösen Aktivitäten teilnimmt oder Markenklamotten tragen muss, um In zu sein, ist der selbe Mechanismus.

Es wird gezielt am Verstand vorbeiargumentiert und die emotionale Seite der Menschen angesprochen. Das ist die Regel in der Werbung und in der Religion. Der Apell an die "Nächstenliebe" z.B. verfängt, obwohl die  Realität zeigt, dass die Religion, ob nun Christentum oder Islam in der geschichtlichen Praxis so gut wie keine Rolle spielt.

Dann gibt es einen weit verbreiteten Autoritätsglauben. In der Werbung werden z.B. gerne mal Ärtzte als Autorität z.B. bei Zahnpasta aufgeboten. In der Religion ist das noch extremer: "Gott will es!". 

Achja, und nochwas: wer keine Sachargumente hat, greift gerne zu Argumenten ad hominem (gegen den Menschen, der das Argument bringt). Das siehst du auch hier, indem du teils wegen der 13 Lebensjahre angeblich nicht ernst genommen werden musst. Ignoriere das einfach.

Antwort
von Amokhunter, 233

Die Menschen waren nicht unbedingt dümmer, aber weniger wissend. Häng mal die Nase ins Geschichtsbuch und schau mal wie die Entwicklung von Wissen in den letzten 200 Jahren allein voran galoppiert ist im Gegensatz zu den Jahrhunderten davor.

Fakt ist, wir haben es in uns drin wissen zu wollen warum etwas so ist wie es ist. Religion war der erste Erklärungsansatz wie unser Planet etc. entstanden ist. Mittlerweile haben wir bessere Erklärungen gefunden, welche die sich auch belegen lassen. Warum ist aber die falsche Frage, weil sie ein Motiv/Motivation voraus setzt, die nicht immer gegeben ist. Wie etwas funktioniert ist die bessere Fragestellung.

Gegen Religion anzukommen kann man nur mittels zwei Dingen:
Bildung & materiellem Wohlstand. Dass das funktioniert konnte man an Irland beeindruckend sehen. Tief Katholisch mit vollen Kirchen hatte es nach deren Wirtschaftswunder leere Ränge in den Häusern Gottes. Religion ist das Placebo der verarmten Massen, die nichts anderes haben und sich daran klammern für einen letzten, verzweifelten Hoffnungsschimmer.

Zudem haben wohl noch viele ein Problem damit sich damit abzufinden dass das was im Leben passiert alles ist und nicht bloß ein großer Test.

Aber tröste dich, ich kanns nachvollziehen. Als ich damals in den Konfirmationsunterricht gegangen bin (Geschenke, Yay!) hatte es keine 4 Wochen gedauert bis ich dem Pfarrer auf Nimmerwiedersehen einen guten Tag gewünscht hatte, weil die Konzentration von BS in seinem Lieblingsbuch einfach zu hoch war für mich, da war auch die ausstehende Bestechung in Form von Geschenken es mir nicht wert mich so für dumm verkaufen zu lassen.

Falls du Interesse an dem Thema an sich hast würde ich dir Autoren wie Dawkins, Hitchens, Krauss, Stenger empfehlen, die haben mit Religion ziemlich aufgeräumt und warum es eine schlechte, veraltete Idee ist, die eigentlich zu Grabe getragen werden sollte.

Antwort
von wollyuno, 125

hallo überleg einfach mal wann die allgemeine schulpflicht in D eingeführt wurde.die kirche hat außerdem bestimmt was der bürger lesen durfte,was nicht passte wurde auf den index gesetzt und war ein verstoss gegen die glaubensregeln.also bevormundung in jeder form und nur wenige hatten zugang zu anderen schriften.vorher konnte doch keiner lesen und der sonntagsgottesdienst war pflichtprogramm.ebenso die glaubensrichtung wurde diktiert vom jeweiligen landesherrn.was übrig blieb ist eine mischung aus tradition oder auch echtem glauben und nur wenige sagen jetzt ist schluss und ich trete aus

Antwort
von ForeverFlowjob, 206

Ich würde in keiner Weise sagen, dass die Leute damals dümmer waren. Es ist vielmehr die Tatsache, dass die Menschen stets versuchen, Antworten auf Fragen zu finden, die sie beschäftigen. Es ist dieses progressive Streben nach Erkenntnissen, was in der Natur des Menschen liegt; damals wie heute. 

Heute haben wir die Wissenschaft, die uns Antworten auf unsere Grenzfragen gewährt. Damals war es eben die Kirche, die ganz nebenbei den Menschen verklärte und dafür gesorgt hat, dass er nicht über seinen Tellerrand blicken konnte. Früher hatte die Kirche volle Kontrolle über das Geschehen in der Gesellschaft; sie wurde auch nicht umsonst von Karl Marx als ''Opium des Volkes'' bezeichnet. Der Mensch wurde ruhig gestellt, sodass er gar nicht erst nach Partizipation usw. verlangen konnte und auch nicht wollte, da er Angst vor einem Leben in der ''Hölle'' hatte. Kontrolle und Angst waren also diejenigen Mittel der Kirche, die sie meines Erachtens so erfolgreich gemacht haben. Auch wenn die Kirche als solche schon längst an Einfluss verloren hat (Säkularisierung unter Napoleon, Vordenker der Aufklärung etc.) gibt es noch immer Menschen, die sie als DAS Nonplusultra sehen und nichts anderes außer ihren Glauben zulassen. 

Oft werden diejenigen Menschen von primär einschlägigen Sekten angesprochen und vereinnahmt, die nichts in ihrem Leben haben und einfach nur etwas suchen, woran sie sich festhalten können. Sie wollen etwas Lebenswertes, doch erhalten nur ein oft lebenslanges Abhängigkeitsverhältnis. 

Ich verneine nicht den persönlichen Nutzen von Glauben, denn es ist nicht der Glaube an einen Gott, der die Menschen abhängig macht, sondern jene Menschen, die sich als ''Männer in Gottesgnade'' ausgeben, um einen persönlichen Nutzen daraus zu ziehen.

Schau dir einmal die Werke Nietzsches an. Könnte dir durchaus gefallen. 

Antwort
von Dummie42, 336

Es ist nur natürlich in deinem Alter diese Dinge zu hinterfragen. Wenn du aber ernsthaft darüber diskutieren möchtest, kannst du das nicht mit einer Rundumbeleidigung aller Gläubigen beginnen. Da fällt auf der Gegenseite sofort das Visier runter.

Auch siehst du die Dinge noch zu einfach, nämlich schwarz/weiß, aber so zfunktioniert selten was auf dieser Welt. Auch die Religion nicht.

Antwort
von OlliBjoern, 120

Ich habe in deinem Alter fast genauso gedacht, und ich finde es gut, dass du dir kritische Gedanken machst. Ich möchte aber noch etwas hinzufügen: im Laufe meines Lebens ist meine ablehnende Haltung den Religionen gegenüber milder geworden (das zeigt sich z.B. in meiner heutigen Wortwahl; ich verstehe aber durchaus, wenn ein junger Mensch sich deutlich und auch hart ausdrückt).

Das heißt nicht, dass ich alles so akzeptiere, wie es (z.B. von kirchlicher Seite) gesagt wird, es heißt nur, dass ich nicht mehr so hart urteile. Zudem gibt es durchaus Momente, in denen ich es gut finde, dass es z.B. eine römisch-katholische Kirche gibt. Der Papst sagt viel Richtiges (und traut sich auch, Leuten wie Trump deutlich zu widersprechen), und er wird von vielen Menschen in der ganzen Welt gehört. Natürlich darf man ihm auch widersprechen, das ist heute problemlos möglich, und gehört zur gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit den Themen.

Ich finde, man darf die Dinge ruhig etwas gelassener sehen. In der Jugend will man Dinge ändern, die man als unpassend sieht, und auch das ist natürlich richtig. 

Antwort
von Sauperle, 219

Du denkst eigentlich sehr logisch. Menschen die glauben eher nicht.

Da aber noch keiner nach dem Tot zurückgekommen ist, konnte aber auch noch keiner von einem Irrtum erzählen.

Eine Religion ist immer für irgendwem ein Geschäft und braucht dafür keine Garantie zu geben, jedenfalls nicht wirklich, also im Sinne von Haftung.

Antwort
von MaSuzie, 143

das religionen existieren ist einfach ein menschending.

im großen entwickelt sich da nichts großartig etwas neues, sondern hält sich an frühere schriften und erzählungen fest. es gibt  auch unzählige moderne glaubensrichtungen, die hier und da an das heutige zeitalter geknüpft sind, aber durchaus, grob, die selbe struktur haben, wie die "alten".

menschen lassen sich, meiner meinung nach, beeinflussen, erziehen oder überzeugen, weil sie sich erklärungen suchen, hilfe suchen und ähnliche anlässe. egal in welchen umständen sie leben/aufwachsen. genauere anlässe, an etwas religiöses zu glauben, sind individuell.

das meistens etwas/jemand übermächtiges das ganze und mehr ist, ist ein weg dinge zu erklären, die dem menschen selber unklar sind, bzw. "wunder"voll oder auch einfach romantisch klingt. meiner meinung nach sind diese dinge jeder zeit zu widerlegen, wenn man sich bestimmtes wissen aneignet, forschung betreibt, sich offen mit wissenschaftliche erklärung (inkl. beweise) auseinandersetzt.

die wissenschaft entwickelt sich fortwährend, nicht alles erfährt jeder, oder interessiert sich dafür. trotzdem ist es bei wissenschaft möglich, dass jeder dahinter steigen, logisch nachvollziehen und eventuell sogar selber neues entdecken/aufdecken kann.

wissenschaft ist spannend und für jeden zugänglich, sofern man es eben zulässt. man muss/kann sich da nicht krampfhaft an zitate, bücher oder sonstige belege richten, sondern selber eine der personen sein, die z.B. rausfindet, dass das auge sich mit der zeit durch evolution weiterentwickelt hat, oder das die erde nicht in sieben tagen erschaffen wurde, oder seelen wandern und zu neuen leben führen.

physik, chemie und die vom menschen entwickelte mathematik um all das zu berechnen.

coole sache :D

Antwort
von Andrastor, 158

Ich bin gerade zu müde um lange Beiträge zu posten, aber dieses Video beantwortet deine Frage sehr anschaulich.

Antwort
von roxins, 197

Das ist Gegenstand eines ganzen Forschungszweigs und lässt sich nicht einfach so sagen.

Lies am besten "Der Gotteswahn" von Richard Dawkins. Das Buch liefert einen sehr guten Überblick über den Stand der Wissenschaft zu dem Thema wie und warum Menschen an Religionen glauben.

Kommentar von DottorePsycho ,

Zwar ist es nicht verkehrt, dieses Buch mal gelesen zu haben, aber es dürfte doch etwas zu einseitig PRO-atheistisch geschrieben sein, um einen "Überblick" gewähren zu können. Ich würde das eher einen "einseitigen Einblick" nennen. :-)

Antwort
von BellaBoo, 206

Die Leute waren nicht dümmer, sie hatten schlicht weniger Bildung.

Glaube an sich ist etwas was jede Kultur hat...sei es der Glaube an Gott, der Glaube an die Wissenschaft, an die Technik. Menschen, gerade solche, denen es nciht gut geht, brauchen etwas woran sie glauben können, damit ihr Leben erträglicher wird, damit die Hoffnung bleibt, das es besser wird...egal ob vor oder nach dem Tod.

Glaube und Religion sind in sich (also innerhalb der Glaubensgemeinschaft) auch etwas verbindendes, etwas was Gemeinschaft/verbundenheit schafft.

Im Übrigen: das was wir heute als Kirchen kennen hat in den meisten Fällen nichts damit zu tun, was die Religionsstifter wollten. In der chrisltichen Frühkirche waren weibliche Priester, Priester mit Familie übrigens etwas normales. Jesus hat Frauen gleichgestellt behandelt. Erst als die Römer stärkeren Einfluss nahmen entstand nach und nach dieser patriacharlische Machtapparat.

Kommentar von BellaBoo ,

nett ein Daumen runter... wie albern

Antwort
von Blitzlicht2000, 156

Recht hast du, das ist ein Phänomen, wieso sich so viele verdummen lassen. Aber auf der anderen Seite glaube ich persönlich dir nicht, daß du als 13jähriger diese Frage alleine stellst. In wessen Auftrag handelst du?

Kommentar von Davidcenk ,

Ich BIN 13. Ich bin ein kritisch denkender, fast schon pessimistischer Mensch. Ich hinterfrage so ziemlich alles, was mir auch oft Konflikte in der Schule einbringt. Es liegt einfach in meiner Natur, und ich liebe es, mit Leuten die anderer Ansicht sind zu diskutieren. Im Allgemeinen denke ich auch über meine Einstellung sehr viel nach, und ich bin auch Anhänger vieler großer Denker (Marx, Darwin, etc.). Ich habe ohne jeden Antrieb gehandelt, ich bin einfach in der Nacht auf diesen Gedanken gekommen, und dachte mir dass ich die Lösung mit anderen, älteren und wahrscheinlich sogar intelligenteren Leuten mit mehr Lebenserfahrung leichter finden kann.

Kommentar von Dummie42 ,

Klingt für mich erstaunlich reif und reflektiert.

Antwort
von Krypto13, 18

Meine persönliche Antwort dazu ist, dass jeder Mensch in der BRD oder sonst irgendwo auf der Erde glauben sollen darf, was er will und wie er es will. Ich denke, dass das schon mit dem Westfälischen Frieden (1648) erreicht wurde. 

Da kein Mensch auf dieser Welt auch nur einen Ansatz eines Beweises für oder gegen eine übergeordnete Existenz gefunden hat, kann niemand zu Recht behaupten, es gäbe keine oder anders herum. Du kannst es ledig glauben. So wie alle Glaubensgemeinschaften. 
So kannst du genauso wenig behaupten, dass in den "Glaubensbüchern" nur Unsinn steht, denn du warst definitiv nicht dabei. Wenn du nicht daran glaubst, ist das deine Sache. Das ist dann aber nur deine Meinung, mit der du nicht andere Menschen beleidigen musst. 

Man achte das Grundgesetz.... 

Unabhängig davon, was du darüber denkst oder nicht denkst, ziehen die Religionsgemeinschaften nicht den Leuten das Geld aus der Tasche um (größtenteils) Unfug damit anzustellen. Dass es Ausnahmen gibt beweisen diverse Affären wie die des Tebartz-van Elst.
Schau mal nach wohin die Gelder fließen...  Zu etwa 70% kommen diese nämlich bei humanitären Einrichtungen und Organisationen wie UNICEF an, was dir nicht egal sein sollte.

Insgesamt solltest du mehr Toleranz und Respekt gegenüber den Religionen aufbringen, egal ob du glaubst oder nicht. Denn für solche Taten haben sie Respekt verdient und nicht solch abfällige Bemerkungen... Und dies gilt für alle großen Glaubensgemeinschaften.

Kommentar von rubicon66 ,

...bautz, da ist wieder so eine absolut nichtinformierte aussage eines gläubigen...was die finanzen. bezw finanzierung der kirchen angeht! hey, krypto....nicht nur bibel lesen, sondern auch mal informieren, besonders, wenn man sich öffentlich äussert, wie hier in diesem forum!!

Kommentar von Krypto13 ,

Nur so vorab: Ich bin nicht gläubig... Fehlschluss!
Bevor du mein angebliches Unwissen rügst, rate ich dir erstmal dich selbst zu informieren. Außerdem habe ich mich nicht über die Finanzierung der Religionsgemeinschaften geäußert, sondern (bezogen auf die großen fünf) wofür diese die Gelder verwenden! 
Und rein objektiv betrachtet fließen sehr große Einnahmen der jeweiligen Religionsgemeinschaften in humanitäre Einrichtungen. 
Offenbar sind dir noch nie die Namen Diakonie, Karitas, die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland oder der muslimischen Wohlfahrt untergekommen. 
Bevor du das nächste Mal einen angeblichen Erzkatholiken, der ich nicht bin, verleumden und beleidigen willst, denk noch mal darüber nach, was du gerade im Begriff bist zu sagen. In diesem Fall war es einfach nur ein vollkommen unnötiger Kommentar!

Kommentar von rubicon66 ,

...dann entschuldige ich mich, dass ich dich als gläubigen eingestuft habe und woher diese sozialen einrichtungen ihren finanziellen background hernehmen, dazu möchtest du dich dann doch bitte mal etwas sachkundiger machen..... ok?...und, beleidigen wollte ich dich nicht!!

Kommentar von Krypto13 ,

Wie gesagt, ein Großteil der Einnahmen der Kirchen fließt in humanitäre Einrichtungen der jeweiligen Glaubensgemeinschaft. Dass diese Gelder, die den jeweiligen Einrichtungen zur Verfügung stehen, durch Kirchensteuer, Stiftungen, Privatspenden und staatliche Mittel finanziert werden, ist mir sehr wohl bewusst. 
Hättest du meine Aussage genau gelesen, wüsstest du auch was ich meine: Ich sage nur und das ohne, dass ich gläubig bin, dass es ein guter Verwendungszweck dieser Gelder ist. Denn ein Großteil der humanitären Einrichtungen und der Sozialhilfe werden durch religiöse Vereinigungen wie die Diakonie und Caritas betrieben. 
Oder willst du etwa damit andeuten, dass du dies nicht befürwortest?

Antwort
von Garfield0001, 275

1. Beschreibe Bitte den Begriff "Gehirnwäsche" (allgemein. Nicht nur auf Religion bezogen)
2. Nenne mir ein beispiel aus dem neuem Testament über die unlogik eines Glaubensbuch (zb das man den nächsten lieben soll wie sich selbst. Was wäre daran unlogisch. Denn: ist nur eine sache NICHT unlogisch kannst du nicht sagen dass "das Buch" unlogisch ist)

3. Erkläre mir bitte warum heute unter uns (ein)gebildeten Menschen immer noch Begriffe wie "Sonnenuntergang" benutzt werden, obwohl doch alle wissen dass das gar nicht stimmt die sonne geht ja nicht unter.
4. Wenn ich dich mit dem Gesicht zu einer Litfaßsäule stelle und du auf diese Art daran herum läufst, würdest du dann nicht sich denken dass du eingesperrt bist?
5. Beweise, dass die Naturgesetze auch außerhalb des bekannten Raumes und der bekannten Zeit funktionieren und nicht nur innerhalb. Gelten sie nur innerhalb, Beweise dass es außerhalb nichts gibt bzw keine andern Gesetze gelten KÖNNEN

Viel Spaß

Kommentar von drachenfreund ,

Ich heiße zwar nicht Davidcenk, möchte aber gern doch mal auf die Punkte eingehen.

1. Der Fragesteller meinte wohl Manipulation, jemandem etwas einreden. Gehirnwäsche ist wohl stark übertrieben

2. Die Unlogik im neuen Testament findet sich vor  allem in den Widersprüchen der Evangelien. Ein ehemaliger Theologe schrieb sinngemäß, dass die Auferstehung nicht stattgefunden haben kann, weil allein die Textquellen es nicht belegen können. Eine Logik eines Buches beruht darin, wie schlüssig das Gesamtbild ist. Sich, wie Du es machst, eine Textstelle herauszupicken und dies als Gesamtlogik zu präsentieren, ist unredlich. Mehr zu den Widersprüchen der Bibel findest Du z.B. unter http://bibviz.com/

3. Sprache ist ein Konstrukt, dass der Mensch aufgrund seiner Erfahrung und seines Wissensstandes angeeignet hat. Die Menschen von damals wussten es nicht besser und die meisten Menschen von heute sehen keine Notwendigkeit den "Sonnenuntergang" abzuschaffen. Aber wer weiß was in 1000 Jahren sein wird

4. ????

5. Alle Beobachtungen der Astronomen deuten nicht auf andere Naturgesetze hin. Möchtest Du uns sagen dass Gott außerhalb unseres Universums existiert, in einem Raum welches nach anderen Gesetzen funktioniert? Dieser"Gott der Lücken" wird langsam armselig.

Antwort
von Ichthys1009, 36

Vielleicht kann dies hier eine Erklärung sein:

"»Das Verlangen nach Gott ist dem Menschen ins
Herz geschrieben,

denn der Mensch ist von Gott und für Gott erschaffen.

Gott hört nie auf, ihn an sich zu ziehen.

Nur in Gott wird der Mensch die Wahrheit und das Glück
finden,

wonach er unablässig sucht«.

Eine solche Aussage, die auch heute in vielen
Kulturkreisen völlig annehmbar, ja beinahe selbstverständlich
wirkt, könnte im säkularisierten westlichen Kulturkreis dagegen als
Provokation erscheinen, denn viele unserer Zeitgenossen könnten
einwenden, daß sie überhaupt kein solches Verlangen nach Gott
spüren. Für große Teile der Gesellschaft ist er nicht mehr der
Erwartete, der Herbeigesehnte, sondern vielmehr eine Wirklichkeit,
der man gleichgültig gegenübersteht, die es nicht einmal der Mühe
wert ist, sich dazu zu äußern.

In Wirklichkeit ist das, was wir als »Verlangen nach
Gott« bezeichnet haben, nicht völlig verschwunden, sondern es
taucht auch heute in vielerlei Weise im Herzen des Menschen auf. Das
menschliche Verlangen ist stets auf bestimmte konkrete Güter
ausgerichtet, die oft alles andere als geistlich sind, und dennoch
steht der Mensch vor der Frage, was wirklich »das« Gute ist, und
muß sich also mit etwas auseinandersetzen, das etwas anderes ist als
er selbst, das er nicht selbst herstellen kann, sondern zu erkennen
aufgefordert ist.

Durch die Liebe erfahren Mann und Frau die Größe und
die Schönheit des Lebens und der Wirklichkeit. Wenn das, was wir
erfahren, nicht einfach nur eine Illusion ist, wenn ich wirklich das
Wohl des anderen will – auch als Weg zu meinem eigenen Wohl –,
dann muß ich bereit sein, selbst aus dem Mittelpunkt herauszutreten.

Die anfängliche Ekstase wird so zum Pilgerweg, zum
»ständigen Weg aus dem in sich verschlossenen Ich zur Freigabe des
Ich, zur Hingabe und so gerade zur Selbstfindung, ja, zur Findung
Gottes«. Denn nicht einmal die geliebte Person kann das Verlangen
stillen, das im menschlichen Herzen wohnt, sondern je authentischer
die Liebe zum anderen ist, desto mehr wirft sie die Frage über ihren
Ursprung und ihre Bestimmung auf, über ihre Möglichkeit, auf immer
zu währen.

Die menschliche Erfahrung der Liebe hat also eine
Dynamik in sich, die über sich selbst hinausweist, sie ist die
Erfahrung von etwas Gutem, das den Menschen aus sich selbst
herausgehen läßt und ihn dem Geheimnis gegenüberstellt, das die
gesamte Existenz umgibt.

Ähnliche Überlegungen könnte man auch in bezug auf
andere menschliche Erfahrungen anstellen, wie die Freundschaft, die
Erfahrung des Schönen, die Liebe zur Erkenntnis: Alles Gute, das der
Mensch erfährt, strebt auf das Geheimnis zu, das den Menschen selbst
umgibt; jedes Verlangen des menschlichen Herzens ist Widerhall eines
Grundverlangens, das nie völlig gestillt ist. Natürlich kann man
von diesem tiefen Verlangen, das auch etwas Rätselhaftes in sich
birgt, nicht unmittelbar zum Glauben gelangen.

Der Mensch weiß letztlich wohl, was ihn nicht satt
macht, aber er kann sich nicht vorstellen oder beschreiben, was ihn
jenes Glück erfahren ließe, nach dem sein Herz sich sehnt. Man kann
Gott nicht kennenlernen, wenn man nur vom Verlangen des Menschen
ausgeht. Unter diesem Gesichtspunkt bleibt das Geheimnis: Der Mensch
sucht nach dem Absoluten, als Suchender macht er kleine und unsichere
Schritte.

Dennoch ist bereits die Erfahrung des Verlangens sehr
bedeutsam. Es zeigt uns, daß der Mensch ein zutiefst religiöses
Wesen ist. Wir können mit Pascals Worten sagen, daß »der Mensch
unendlich den Menschen übersteigt«." (Papst Benedikt XVI.)

Antwort
von Ontario, 140

Ich möchte das nicht als Gehirnwäsche bezeichnen, was die Kirchen mit ihren Gläubigen machen. Dass alles, was in den Glaubensbüchern steht ,Unsinn sein soll, möchte ich nicht bestätigen. Gehe einmal davon aus, dass es sich um Geschichten handelt, die irgendwann mal aufgeschrieben wurden. Diese Geschichten wiederspiegeln das Geschehen der damaligen Zeit. Im Laufe der Zeit verstanden es Menschen, aus diesen Geschichten etwas zu machen, was ihnen zum Vorteil gereicht. Damit meine ich die Kirche. Man verstand es, die Menschen in Bahnen zu lenken, sich der Gefolgschaft sicher zu sein, was bis zum heutigen Tag auch so anhält. Das Geld spielte dabei schon damals eine grosse Rolle und tut es auch heute noch in vermehrtem Masse. Es hat sich eine Institution gebildet, die ohne Geld nicht lebensfähig wäre. Das begann mit den Ablässen,die dafür erfunden wurden, einmal Geld zu scheffeln und den Gläubigen zu erklären, dass sie sich mit Geld von ihren Sünden freikaufen können. Darüber kann man denken wie man will. Die kirchliche Obrigkeit kann davon gut leben. Dieses Geldeintreiben wurde geschickt in Gesetzen verankert. Deshalb zahlen wir Kirchensteuer auf alles, was irgendwie Gewinn abwirft. Schon als Kind werden in der Schule die Weichen gestellt, wie du dich verhalten sollst, um "gottgefällig" zu sein. Das prägt einen Menschen und hält meist bis zum Lebensende in dieser Form an Ob du da mitmachen willst oder nicht, die Entscheidung triffst du selber. Keiner zwingt dich dazu, einer Kirche anzugehören. Das alles hat mit Dummheit der Menschen nichts zu tun. Alle Naturvölker haben ihre Götter an die sie sich wenden, wenn Hilfe benötigt wird. Man kann also davon ausgehen, dass in jedem Menschen irgendein Bezug zu etwas Höherem verankert ist . Egal ob es sich dabei um das Christentum oder Heidentum handelt. Schon im Altertum hatte man seine Götter denen man Opfer darbrachte. Dann könntest du dir mal die Frage stellen, warum die das machten ?

Antwort
von aicas771, 149

Es ist doch mehr als logisch, dass alles, was in den Glaubensbüchern steht vollkommener Unsinn ist.

Das ist eine Behauptung, die mich vermuten lässt, dass du noch in keines der "Glaubensbücher" hineingeschaut hast. Deshalb hast du vermutlich auch noch nicht über das nachgedacht, was dort geschrieben steht.

Man kann die Lehrmeinungen der verschiedenen Kirchen kritisieren und für falsch halten. Aber das geht nur dann, wenn man sich in der Bibel auskennt und weiß, was dort geschrieben steht und wo die kirchlichen Lehrmeinungen vom Inhalt der Bibel abweichen. In diesem Zusammenhang von "Gehirnwäsche" zu reden, halte ich für übertrieben. Wer sich im Thema auskennt, würde nicht so reden.

Ebenso kann man sich nur dann begründet für Gott oder gegen Gott entscheiden, wenn man weiß, wer er ist, wie er ist, was er uns Menschen anbietet und was er von uns will. Auch dazu muss man wissen, was in der Bibel steht.

Es ist schön, dass dich dieses Thema interessiert. Es ist sicher auch gut, wenn du für dich persönlich eine Entscheidung für Gott oder gegen Gott (=Atheist sein) triffst. Eine solche Entscheidung solltest du aber erst dann treffen, wenn du dich umfassend schlau gemacht hast.

Also schau doch wirklich mal in die Bibel rein. Lies das Johannesevangelium und den Römerbrief, z.B. hier:

http://www.bibleserver.com/text/GNB/Johannes1

Kommentar von Davidcenk ,

Also, erst mal danke für deine nette Antwort, und mir ist mittlerweile klar geworden, dass ich bei der Fragestellung extrem übertrieben habe, und ich bereue das auch. Nun zu deiner Antwort: Ich wurde christlich-konservativ erzogen und deswegen weiß ich zumindest ziemlich genau was in der Bibel steht, ich würde nämlich gezwungen, aus der Bibel zu lernen. Vielleicht liegt es ja genau daran, dass ich Atheist geworden bin (das bezweifle ich aber, denke nämlich über alles kritisch nach und hinterfrage alles und jeden, deswegen denke ich, dass mein kritisches Denken der "Auslöser" für meinen Atheismus ist.). Ich will dir zwar den Atheismus nicht "andrehen", aber man muss nur einige Passagen aus der Bibel kennen, um die Unlogik, die teilweise darin herrscht zu erkennen.

Kommentar von aicas771 ,

Danke für deinen Kommentar. Es ist gut, dass du alles kritisch hinterfragst, auch die Bibel.

Das durchgängige Motiv in der Bibel ist meiner Meinung nach der Umgang Gottes mit einzelnen Menschen und ihren Taten und Fehlern. Dabei geht es sogar schon im alten Testament um Liebe, Zuneigung, Vergebung und Vertrauen. Das ist die "innere Logik" der Bibel, die Jesus im neuen Testament ganz unmissverständlich deutlich macht.

Gewaltanwendung "im Namens Gottes", wie du sie vermutlich erfahren hast, ist das genaue Gegenteil dessen, was Jesus uns vorgelebt hat. Solche Gewaltanwendung hat auch mich vom Glauben weggetrieben. In den Zusagen Jesu im neuen Testament habe ich für mich einen Ausweg gefunden aus dem ewigen "du musst, du sollst, werde endlich so wie wir ..." und damit eine Befreiung von Druck und Stress.

Lass doch einfach mal deine Fantasie laufen und versuche, dir vorzustellen, wie es ist, wenn jemand so auf dich zugeht, wie Jesus im Johannesevangelium, völlig unabhängig davon, was andere Menschen bisher von dir verlangt und dir eingesagt haben.

Antwort
von RevatiKKS, 200

So, du bist schon 13! Na ja, dann hast du sicher schon reichlich und genug "Lebenserfahrung" um überzeugt sein zu können, dass es Gott nicht geben kann, und dass Menschen, die an Ihn glauben einfach dumm sein müssen. 

Dass es selbst heute noch Menschen gibt, die noch an Gott glauben, obwohl die atheistische "Gehirnwäsche" schon vor dem Kindergarten anfängt, das sollte einem allerdings schon zu denken geben!

Ich habe einmal gelesen, dass Jugendliche das Problem haben, dass sie einerseits den gleichen Intellekt besitzen wie Erwachsene, dass es ihnen aber an Lebenserfahrung fehlt, was dann oft zu falschen Entscheidungen führt. 

Welchen Grund hat es wohl, dass man erst mit 18 volljährig ist und über sein Leben selbst entscheiden kann?

So, nun denke einmal darüber nach, wie ich das gemeint haben könnte!

Kommentar von drachenfreund ,

Inwieweit findet eine atheistische Gehirnwäsche im Kindergarten statt?

Wird den Kindern Gott ausgeredet? Ist eine Nicht-Erwähnung eines Gottes schon manipulativ? Ist durch die Erwähnung, dass Person A an Jesus als Gott glaubt, Person B nicht an einen Gott und jeder an das glauben kann was er möchte, das Kind so verwirrt dass es zum Atheisten werden muss?

Bitte teile uns doch Deine Erfahrungen aus dem Kindergarten mit.

Kommentar von RevatiKKS ,

Ich habe geschrieben "schon vor dem Kindergarten", nicht "im Kindergarten"!

Unsere Gesellschaft ist absolut atheistisch. Das es einen Gott geben könnte wird fast überall "ausgeblendet". Stattdessen werden schon Kleinkinder mit absolut dümmlicher "Unterhaltung" berieselt und in der schule lernt man vor allen Dingen in der Gesellschaft zu funktionieren, dass man später erfolgreich zu sein und viel Geld zu verdienen, also ein guter Konsument zu sein hat.

Wenn das keine Gehirnwäsche ist....

Kommentar von drachenfreund ,

Was die Eltern ihren Kindern vor der Kindergartenzeit beibringen ist allein deren Sache. Das gilt auch für die dümmliche "Unterhaltung".

Du prangerst unter anderem die Erziehung zum Materialismus an. Ich glaube Du hast da was falsch verstanden. In der Schule lernt man Wissen. Wissenschaft ist Erkenntnis innerhalb unserer Welt. Alles andere ist aber Spekulation oder Glauben, der in einer säkularen religions-neutralen Schule nicht gelehrt werden kann, außer jede Glaubensrichtung führt eigene Schulen ein..

Mir scheint, Du hast ein Problem damit, dass wir in einem säkularen Staat leben, in dem den Kindern nicht mehr eine Religion vorgegeben wird, sondern die Eltern dafür sorgen müssen , damit die Kinder im Sinne ihrer Religion/Weltanschauung erzogen werden, aber der Staat neutral zu bleiben hat. Und nein, neutral ist nicht atheistisch. Kinder lernen in der Schule durchaus verschieden Religionen kennen, bekommen sie aber nicht als alleinige Wahrheit präsentiert.

Atheistische Erziehung (oder eher Anti-Theistische Erziehung) wäre, wenn Dir gesagt werden würde, dass generell alle Religionen falsch liegen und es falsch sei an Gott zu glauben. Genau das lernen die Kinder aber nicht auf einer staatlichen Schule.

Kommentar von Dummie42 ,

Der Frager ist also alt genug, die Märchenstunde widerspruchslos zu glauben, aber nicht alt genug, das alles gründlich bezweifeln zu dürfen?

Du hast zwar recht, mit 13 ist man noch ein Kind (und auch mit 18 sind die wenigsten schon wirklich erwachsen). Trotzdem greifen sich die Kirchen die Kinder in dem Alter, um ihnen dann mit 14 nach entsprechendem Unterricht mittels Firmung oder Konfirmation die “freiwillige“ vollwertige Mitgliedschaft in der Gemeinde aufzudrängen. Da sind ihnen die Kids dann plötzlich wieder nicht zu jung für eine Entscheidung.

Kommentar von RevatiKKS ,

Ich möchte hier absolut nicht die Kirchen verteidigen. Die haben wirklich einigen "Dreck am Stecken". Es geht mir vielmehr um den Glauben an Gott im allgemeinen. 

Kinder haben in der Schule so viele Dinge zu lernen, durch sie eindeutig auf eine materialistische und atheistische Lebensweise "programmiert" werden. Schadet es denn wirklich, wenn sie auch etwas über Gott erfahren?

"Aufgedrängt" wird uns doch ständig irgendetwas, Werbung ist allgegenwärtig, ob direkt, oder unterschwellig. Und die meisten Dinge für die geworben wird sind überflüssig.

Da ist es doch eigentlich nur fair, wenn man den Kirchen das gleiche Recht zugesteht. Wenn angeblich auf unser wohl bedachte Großkonzerne Millionen und Milliarden umsetzen bzw. verdienen, dann werden sie als erfolgreich anerkannt. Aber den Kirchen wird ihr Geld geneidet.

Ich will das nicht endlos fortsetzen, das ist eine Frage der Grundeinstellung, die man zu gewissen Dingen hat.

Kommentar von Dummie42 ,

Kirchen sind auch materialistische Großkonzerne.

Kommentar von Davidcenk ,

Was man sich im Kindesalter angewöhnt, behält man meist ewig. Wenn aber doch deiner Meinung nach atheistische Gehirnwäsche im Kleinkindesalter betrieben wird, heißt das doch, dass alle Leute Atheisten sein müssten. Komischerweise ist der Atheismus doch nur Bruchteilhaft in unserer Gesellschaft vertreten, das heißt aber dann, dass deine Aussage falsch ist. Denke mal darüber nach, wie ich das gemeint haben könnte! ;)

Kommentar von RevatiKKS ,

Da besteht heute gar kein so großer Unterschied mehr zwischen denen, die sich selbst Atheisten nennen und denen, die offiziell noch einer Religion angehören, aber nicht mehr nach deren Werten leben. Viele bleiben aus Sentimentalität in ihrer Religionsgemeinschaft. Man besucht/"benutzt" die Kirchen für Taufen, Konfirmationen/Kommunionen, Hochzeiten und Begräbnisse. Ach ja, an Weihnachten vielleicht noch, damit die "richtige" Stimmung aufkommt.

Man glaubt vielleicht noch "irgendwie" daran, dass Gott existieren könnte, dieser Glaube hat aber keinen Einfluss mehr auf das tägliche Leben.

Ältere Menschen sind noch anders aufgewachsen und außerdem, wenn der Tod näher kommt, dann besinnen sich viele noch einmal "vorsichtshalber" auf Gott - nach dem Motto: "Man kann ja nie wissen, sicher ist sicher!"

So eine Einstellung ist dem Atheismus viel näher, als du vielleicht denkst.

Zumindest im Christentum ist diese Einstellung weit verbreitet, was die Kirchen aber selbst verursacht haben. Diese seltsame Lehre, nach der Jesus Christus für alle Sünder der Welt gestorben ist (sofern sie sich zum Zeitpunkt des Todes auf ihn berufen); dass man nicht einmal versuchen muss, seinen Lehren wirklich zu folgen, denn die habe er ja nur verbreitet, damit wir unsere eigene Unfähigkeit ihnen zu folgen erkennen - wen inspiriert das schon, sich selbst positiv zu verändern?

So gesehen ist es absolut erstaunlich, dass es immer noch Menschen gibt, die ihren Glauben ernsthaft praktizieren. Aber nicht, weil man sich über ihre "Dummheit" wundern muss, wie du das ausgedrückt hast, sondern weil es doch beeindruckend ist, dass sie diese Charakterstärke haben und sich nicht negativ beeinflussen lasen.

Übrigens stimmt es nicht ganz, dass man alles aus dem Kindesalter mit ins Erwachsenenleben nimmt.

Es ist vielmehr so, dass sich das in der Pubertät entscheidet, dann nämlich "erwacht" die eigene Persönlichkeit mehr und mehr und es beginnt ein innerer Kampf mit den Prägungen der Kindheit. 

Das ist der Grund, warum es gerade in diesem Alter so viele Konflikte zwischen Eltern und deren Kindern gibt. Die Eltern sind meist völlig fassungslos, weil das bis zu diesem Zeitpunkt so gut "angepasste" Kind plötzlich aufbegehrt. Der heranwachsende Menschen stellt plötzlich fest: Das ist gar nicht das Leben, das ich führen möchte. Und seine schon gut entwickelte Intelligenz unterstützt ihn.

Wenn du 13 bist, dann solltest du das bereits selbst festgestellt haben. Falls nicht, dann beginnt das sicher bald. 

Es sei denn, du hast das "Glück" (ich nenne das Karma) in einer Familie geboren zu sein, deren grundsätzlich Werte weitestgehend mit deinen eigenen übereinstimmen. Aber das ist eher selten.

Kommentar von Davidcenk ,

Ich bin leider in eine sehr religiöse Familie hineingeboren worden, die mich in meiner Einstellung überhaupt nicht unterstützt.

Kommentar von RevatiKKS ,

In meiner Familie ist das auch sehr gemischt. Eine meiner Töchter geht den gleichen Weg wie ich, die nächste hängt irgendwo dazwischen, die dritte will nichts davon wissen. Und mein Sohn ist zwar völlig frustriert in seinem Leben, denkt aber noch nicht über Alternativen nach, obwohl er jetzt schon Mitte 30 ist.

Jeder hat halt seinen Weg zu gehen un Zwang bewirkt eher das Gegenteil von dem, was man damit erreichen möchte.

Ob du nun als Moslem oder als Christ geboren bist macht gar keinen so großen Unterschied, denn in beiden Lehren gibt es heute so viele Ungereimtheiten, dass man "blind" glauben muss, um damit klarzukommen.

Das kenne ich von mir selbst. Ich bin im Christentum aufgewachsen, meine Großmutter nahm mich immer mit zum Gottesdienst und als ich dann "alt genug" war, durfte ich anschließend alleine in den Kindergottesdienst. Das  kam mir dann mit meinen 6 Jahren schon albern vor, denn ich hatte ja kurz davor die Predigt für Erwachsene gehört. Da fängt man an, selbständig zu denken und früher oder später findet man so viele Widersprüche, dass man alle sin Frage stellt.

Das ist viele Jahre her, es gab kein Internet, kein Facebook, man war mit seinen Fragen allein und fängt an, selbständig nach der Wahrheit zu suchen. Das wird dir sicher auch so gehen. Und solange du wirklich die Wahrheit wissen willst, dich also nicht an vorgefassten Meinungen festklammerst, wirst du ihr immer näher kommen. Das geht über viele "Stationen" aber am Ende findest du sie, bzw. sie findet dich!

Ich wünsche dir viel Erfolg dabei!

Antwort
von Supabrain0001, 135

Du solltest dich Fragen wieviel Tv du schaust ? Den dies ist die wahre Gehirnwäsche.. die zeigen und sagen dir wie du auszusehen hast was du für Autos fahren solltest(möchtest) welche Berufe usw etc etc... dagegen ist das mit der Kirche ein witz.

stell dir vor du brauchst eine Ps4 und das bestimmte Spiel und dann genau daaas haarspray und Mcdonalds ist super! etc etc dann wurdest du bereits Gewaschen.

Dort kommt nicht was für dich Gut ist neiin die zeigen dir nur was du "Cool" finden sollst.

Antwort
von Viktor1, 120
Es fasziniert mich, wie naiv und leichtgläubig die 
Leute in unserer Gesellschaft sind. Kann es sein, dass
die Leute damals einfach dümmer waren, oder wie war
diese Riesengehirnwäsche möglich?

Es gibt viele Milliarden Menschen auf der Erde welche "glauben", an Gott und oder eine Heilslehre. Diese unterliegen kaum einer "Hirnwäsche" irgendeiner Religion. So was gab (gibt) es nur in totalitären (meist atheistischen) Staaten.
Diese Milliarden von Menschen sind nicht dumm. Ich befürchte (bin mir eigentlich ganz sicher) daß hier die "Dummheit" bei einem unreifen, unerfahrenen, atheistischem 13 jährigem Jungen zu suchen ist.
Sicher hat religiöser Glaube oft auch was mit Blindheit und mangelnder Kritikfähigkeit  zu tun und auch Naivität , aber selten bis garnicht was mit Gehirnwäsche.
Glaubensfragen sind sehr differenziert zu betrachten.
Es sind hier oft Traditionen im Spiel oder die Erziehung in eine Religion hinein aber meist auch sehr begründete Überzeugungen.
Die meisten Menschen dieser Welt, welche Wissenschaft und Fortschritt begründet und gestaltet haben waren (sind) die von dir verdummt/verblendet genannten Gläubigen. Du gehörst ja (noch) nicht zu dieser "Elite". Ob dies bei dir mal was wird ?

Antwort
von BlaBlaBlub19, 50

Ich glaube einfach das diese Menschen die zu dieser Zeit es einfach schön fanden plötzlich an etwas zu glauben. Plötzlich hatte alles für sie einen Sinn - GOTT! die Menschen waren damals generell nicht die hellsten. Und wenn da plötzlich wer auftaucht und meinte diese Frau ist eine Hexe, verbrennt sie! Gott hätte es so gewollt - dann war das nunmal richtig in ihren Augen. Traurig aber wahr...

Antwort
von MaggieundSue, 120

Die Leute waren/ sind nicht naiv, leichtsinnig oder sogar dumm. Dies darf man so nicht sagen. Aber ich weiss was du meinst und verstehe deine Wut!

Mein Rat an dich ist, lese viel. Lese gut recherchierte Historische Romane. Lese, wie es dazu kam, das die Religionen an so eine Macht kamen. Es hat viel mit Fanatismus und Angst zu tun.....und lerne daraus. (Ich lese gerade "Der Winterkönig"von Bernard Cornwell und platze fast vor Wut ;) )

Antwort
von deathbyhacks, 145

[Und dann stirbst du und stehst vor Gott und dann fällt dir erstmal die Kinnlade runter 😂] die Problematik bei der Religion ist gerade dass man weder beweisen kann dass es Gott gibt noch dass es ihn nicht gibt. Somit ist es jedem selbst überlassen an was er glaubt. Und manchen Menschen bietet die Religion eben eine Zuflucht vor ihren Problemen. Eine Person an die sie sich mit all ihren sorgen wenden können. Deshalb glauben auch so viele Menschen daran. Wenn du das nicht tust ist das deine sache. Wie gesagt. Es geht nicht um Fakten sondern einzig und allein um den individuellen Glauben. Selbst wenn du nicht an Gott glaubst, glaubst du ja an etwas.

Kommentar von Dummie42 ,

Also sicherheitshalber eine pascalsche Wette eingehen? Was ist denn aber, wenn ich dann feststelle, dass es zwar tatsächlich so eine Art religiöses Endgericht gibt, ich aber mein ganzes Leben vor dem falschen Altar rum gerutscht bin?

Kommentar von earnest ,

Die Kinnlade KANN dir nicht runterfallen. Die wurde vom Bestatter nämlich festgebunden. 

Was meinst du, wie du kuckst, wenn du meinst, vor Gott zu stehen - und deine Leiche schaut ein dicker fetter Wurm an?

Antwort
von Akecheta, 152

Du beschimpfst Gläubige als "verdummt" und verbietest dir aber, dass man dir entsprechend antwortet?

Merkst du eigentlich wie intolerant und dumm du bist?


Kommentar von Davidcenk ,

Das mit dem "verdummt" war wirklich ungeschickt ausgedrückt. Aber Intoleranz lasse ich mir nicht vorwerfen. Ich habe allerlei Freunde in allen möglichen Glaubensrichtungen, und es ist mir vollkommen egal, woran sie glauben. Ich bin keinesfalls intolerant. Dumm könnte ich sein, das kann ich nicht bewerten.

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 72

Ich habe diese Frage hier NICHT gestellt, um mir von irgendwelchen
stark Gläubigen[...]Beschimpfungen anzuhören.

Nun, da würde ich glatt dazu raten, dir zunächst einmal an die eigene Nase zu fassen, denn mit Begriffen wie "Gehirnwäsche" und "Verdummung" äußerst du dich in sehr respektloser Weise über den Glauben vieler Menschen.

Es ist doch mehr als logisch, dass alles, was in den Glaubenbüchern steht vollkommener Unsinn ist

Für viele Menschen sind diese religiösen Lehren von großer, persönlicher Bedeutung im Bezug auf ihr Leben und keineswegs "vollkommener Unsinn"

Der Mensch ist eben keineswegs nur logisch, sondern hat auch einen Hang zum Irrationalen - er möchte einfach an Dinge glauben, auch wenn sie unrealistisch sind. Das sollte man meiner Meinung nach respektieren.

Es fasziniert mich, wie naiv und leichtgläubig die Leute in unserer Gesellschaft sind

Mich persönlich verblüfft eher das Ausmaß an Taktlosigkeit und der Mangel an Fingerspitzengefühl, die aus deiner Fragestellung sprechen.

Antwort
von Eselspur, 157

Hallo Davidcenk,

du bist ziemlich jung und willst vieles wissen, das finde ich ziemlich gut! Du schreist ziemlich polemisch, um nicht zu sagen beleidigend, das überlese ich jetzt.

Der erster Irrtum von dem du ausgehst ist die Trennung von Kirche und Menschen. Du hast offensichtlich die Vorstellung, da gibt es Menschen, die an nichts glauben und ziemlich naiv ist, und da gibt es die Kirche, die auch nichts glaubt,, dafür ausnützen will un böse ist.

Und du gehst vom Irrtum aus, dass Religion Unsinn sein soll. Auch wenn du dich entschieden hast, nicht an Gott glauben zu möchten finde ich es unsinnig und gegen die menschliche Erkenntniskraft NICHT an Gott zu glauben. 

Wenn du dir die Geschichte des Atheismus in der Neuzeit anschaust, wirst du sehen, dass Menschen, die nicht an Gott glauben, leichter manipulierbar sind: Ausgenützt wurden sie immer wieder von einem Wirtschaftssystem, das auf Gier beruht und von Menschen,  die ihre Machtgelüste aufgund von politischen Extremismen ausleben konnten. Demgegenüber fühlen sich Gläubige immer auch ihren Schöpfer verpflichtet 

Überlege bitte deine Wortwahl bevor du das nächste Wahl eine Frage stellst!

Kommentar von Dummie42 ,

Na ja, im 3. Reich haben sich ganz besonders die Protestanten sehr gern mit dem Regime gemein gemacht. Und wenn ich mir die ungute Verquickung der russisch orthodoxen Kirche mit dem Kreml so ansehe, oder die Evangelikalen, die die brasilianische Regierung unterwandert haben, die Wiedergeborenen, die mit fliegenden Fahnen in einen unrechtmäßigen Irak-Krieg gezogen sind, die Probleme die der Islam mittlerweile fast schon weltweit verursacht, oder um dich nicht zu vergessen, mal in die Kriminalgeschichte der katholischen Kirche bei Deschner reinlese... die Liste ließe sich sicher noch lange fortführen. Es ist halt die Sache mit dem Glashaus und den Steinen.

Kommentar von rubicon66 ,

@eselsspur....wie du hier einem selbständig denkendem, deine eigenen religiösen indoktrinationen, oktroyieren willst ist eigentlich symtomatisch für deine kaste.....auf das. was du da aus der hitlerzeit schreibst möchte ich erst gar nicht eingehen,da kräuseln sich bei mir die fussnägel....schüttel....

Kommentar von Raubkatze45 ,

klar doch, dass das "oktroyieren" euch Atheisten vorbehalten ist und gläubige Menschen dieses Recht natürlich nicht haben. Das "selbständige Denken" eines 13-jährigen Wichtigtuers mit schlechten Manieren ist symptomatisch für deine Kaste.

Im Beitrag von Eselsspur kann ich keinen Hinweis auf die Htilerzeit entdecken, obwohl auch dieses System ein Beispiel für die perfekte Gottlosigkeit ist und gnadenlose Vernichtung Andersdenkender.

Kommentar von Eselspur ,

Ich habe es nicht so mit Kästen, außer dass ich mein Gewand hineinhänge...

Bei allen Verfehlungen, die Menschen der Kirche und im Namen der Kirche begangen haben seid ihr nicht auf den Punkt eingegangen, dass der Gläubige bei allen was er tut  oder nicht tut auch seine Verantwortung vor Gott beachten muss!

Kommentar von Dummie42 ,

Mir macht eher Sorge, dass der Gläubige sich in seinen Handlungen gern als von göttlicher Allmacht bestärkt sieht. Ich habe nichts dagegen, wenn jemand friedlich im Privaten vor sich hin glaubt ohne andere zu stören. Was wir aber gerade von allen Seiten erleben, ist ein Erstarken des religiösen Fundamentalismus mit all seiner Gefährlichkeit.

Kommentar von earnest ,

Die angeblich leichter manipulierbaren Atheisten ... Pardon, aber das ist blühender Unsinn, Eselspur.

Und DU wirfst dem User Polemik vor ...

Antwort
von rainwave, 58

Konnte? Sie funzt immer noch!  

Im Namen der Kirche ist so viel Unrecht geschehen und geschieht auch immer noch! 

Priester haben sich in zahlreichen Einrichtungen überall in Deutschland an Kindern und Jugendlichen vergangen. Ich bin davon überzeugt, dass das auch heute noch so geschieht und unter dem Deckmäntelchen „priesterliche Fürsorge“ toleriert, ja abgehakt wird.

Für mich ist die Kirche - besonders die katholische - an Scheinheiligkeit nicht mehr zu überbieten!

Antwort
von Ichthys1009, 71

Ich kann gut verstehen, dass du alle Religionen unsinnig findest.

Du bist Atheist. Du hast vieles in der Schule gelernt, was dich dazu gebracht hat, Gott und irrationale Dinge einfach für Phantasie zu halten.

Auch in den Medien wird dieses Weltbild dargestellt, dass man so etwas wie Religion(en) gar nicht braucht.

Und zu Hause und mit Freunden kommst du auch ohne diese fremden Geschichten, über die man sich nur wundern muss, aus.

Das ist völlig normal. Du glaubst, dass es nur die Materie gibt, die man anfassen kann, und dass es nur das gibt, was man auch rational erklären kann. Das kann ich gut nachvollziehen.

Eigentlich geht es zunächst mal jedem Menschen so, dass er das glaubt, was andere einem erzählen und vormachen. Man findet das gut, was man gelernt hat. Man vertraut auf das, was die Menschen um einen herum auch für richtig halten.

Das ist der Grund, warum du Atheist bist und warum du dir nicht vorstellen kannst, dass man über die Welt auch ganz anders denken kann.

Menschen, die von Kind auf mit anderen Voraussetzungen als du konfrontiert werden, die erleben die Welt von Anfang an auf eine andere Weise als du.

Es ist gut, dass du diese Frage stellst, warum andere Menschen so anders sind als du. Es gibt nicht "die eine richtige Denkweise". Es gibt heute ja immer noch hochgebildete, intelligente Menschen, welche an die verschiedensten Religionen glauben.

Je mehr Denkweisen du kennenlernst und je mehr du auch zu verstehen versuchst, WARUM ein Mensch so anders denkt als du, desto fundierter kannst du dir deine eigene Meinung bilden.

Kommentar von Dummie42 ,

Also, ich komme aus einem erzkonservativen protestantischen Elternhaus, bin aber trotzdem in der Pubertät aufgewacht. Ich habe mir mit 13 dank des abschreckenden Konfirmandenunterrichts dieselben Fragen gestellt und tue es heute auf andere Weise immer noch, nämlich, was bringt Menschen mit Zugang zu allem Wissen dieser Welt dazu, lieber an eine Hypothese zu glauben für die der Beweis seit Jahrtausenden nicht erbracht werden konnte, als an bewiesene wissenschaftliche Theorien?

Kommentar von Ichthys1009 ,

Gott also als Hypothese? Und Gott als Gegensatz zu bewiesenen wissenschaftlichen Theorien?

Für mich ist Glaube keine Hypothese, sondern eine Wirklichkeit. Und für mich darf Glaube auch keinen Gegensatz zu wissenschaftlichen Erkenntnissen darstellen.

Kommentar von Purphoros ,

Eine unbewiesene Annahme bezeichnet man als Hypothese. Dieses Kriterium erfüllt Gottesglaube.

Allerdings muss eine Hypothese auch überprüfbar sein und mögliche Beweiskriterien beinhalten. Das ist beim Gottesglauben nicht gegeben. Daher wird der Glaube an Gott nicht einmal den Anforderungen gerecht, die an eine Hypothese gestellt werden.

Wikipedia: "Eine Hypothese ist eine in Form einer logischen Aussage formulierte Annahme, deren Gültigkeit man zwar für möglich hält, die aber bisher nicht bewiesen bzw. verifiziert ist. Die Hypothese muss anhand ihrer Folgerungen überprüfbar sein, wobei sie je nach Ergebnis entweder bewiesen bzw. verifiziert oder widerlegt werden würde. Bei der Formulierung einer Hypothese ist es üblich, die  Bedingungen anzugeben, unter denen sie gültig sein soll"

Antwort
von Buddha12, 8

Sie haben die Menschen durch Angst Manipuliert, ich sag immer das die Religion den Teufel erfunden hat, um mehr Menschen in den Glauben zu zerren.....wie in jeder Religion ;-)

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