Frage von UhuIstDerBeste, 94

Wie komplziert ist es, den Puter auf Linux umzustellen?

Windows geht mir auf den Dudelsack!

Antwort
von Linuxhase, 23

Hallo

Wie komplziert ist es, den Puter auf Linux umzustellen?

Den Computer, genauer Personal Computer¹, mit einem Linux-basierten Betriebssystem (Distribution² genannt) auszustatten ist leicht.

  1. ISO-Datei der gewünschten Distro² downloaden
  2. Hashwert der Datei überprüfen (md5sum/sha256sum ect.) um sicherzustellen das die Datei fehlerfrei ist.
  3. Die ISO-Datei mit einem geeigneten Programm auf einen USB-Stick oder eine CD/DVD bringen (einfaches kopieren funktioniert natürlich nicht!)
  4. Der Bootauswahl des PC mitteilen das zuerst von dem Datenträger mit der ISO-Datei gebootet werden soll (um den Installationsvorgang zu starten)
  5. Den Anweisungen der Installationsroutine folgen und genau lesen was verlangt und mitgeteilt wird.

Ob das was danach kommt, also das personalisieren und benutzen, einfach ist hängt davon ab wie gut Du dich von vielen Windows-Strukturen trennen kannst und ob es die Software  die Du verwenden möchtest auch mit Linux zu benutzen ist.

Linuxhase

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  • ¹ Es gibt ja auch Computer die nicht (direkt) von Menschen bedient werden bzw. nicht vom Anwender eingerichtet und administriert werden.
  • ² Distribution = Zusammenstellung von Kern (Linux) und Software (GNU)
Expertenantwort
von Culles, Community-Experte für Windows 7, 29

Hallo,

es gibt viele  Linux-Distributuionen; gut ist daher, wenn du Kumpels hast, die das gleiche System verwenden. Es gibt auch hervorragende Foren, wo du auch als Anfänger Hilfe bekommst.

Bevor man "sein" Linux installiert, sollte man prüfen, ob das eigene Gerät überhaupt dafür geeignet ist. Werden alle Hadwarelemente unterstützt? Auch sollte man sich fragen, welche Vor. und Nachteile Linux im Vergleich zum jetzigen Betriebssystem liefert. Daher empfehle auch ich, eine Linux-Version probeweise parallel zu installieren. Die Ubuntu-Installation beispielsweise richtet auf einem Windows-System automatisch entsprechende Systempartitionen ein und stellt auch den Bootloader zur Verfügung (so war es zumindest noch bei Version 12).  

Linux wird auch nicht besser, wenn man Microsoft Windows als Windoof abwertet. Aber probiere es einfach selbst aus!

LG Culles

Kommentar von Linuxhase ,

@Culles

gut ist daher, wenn du Kumpels hast, die das gleiche System verwenden. Es gibt auch hervorragende Foren, wo du auch als Anfänger Hilfe bekommst.

Wobei ich zumindest für die Anfangsphase den persönlichen Kontakt mit erfahreneren Linux Nutzern den Foren vorziehen würde. Vor allem wenn man die Internetverbindung nicht hinbekommt ;-)

Also ein LUG besuchen ist schon fast Pflicht.

Linuxhase

Kommentar von Kerridis ,

@Linuxhase: Ach nö, das mit der Linux User Gruppe halte ich nun so gar nicht für Pflicht, es sei denn, man bekommt wirklich auf Teufel komm raus keine Internetverbindung. Bei Internetverbindung würde ich immer die Foren vorziehen, z.B. weil man da anonym doof fragen kann ;) - und auch viel mehr Leute "zur Verfügung" hat, die die gleiche Distribution und die gleiche Oberfläche verwenden und gut finden.

Aber es kommt natürlich auch darauf an, was man selbst für ein Nutzertyp ist und ob in der greifbaren LUG nur abehobene Hardcore-Kommandozeilisten sind oder auch Leute, die einem die Distribution und Oberfläche der Wahl "kindgerecht" erklären können - falls man das denn überhaupt möchte ;).

@Culles: Wo hat denn der Fragesteller bitte Windows als "Windoof" bezeichet? Abgesehen davon hat "Linux" es gar nicht nötig, durch diese Windows-Abwertung "aufgewertet" zu werden, es ist bereits gut. Deinen Schlusssatz könnte man so interpretieren, dass Linux eigentlich ein schlechtes Betriebssystem sei und das finde ich sehr unpassend.

Kommentar von Linuxhase ,

@Kerridis

und ob in der greifbaren LUG nur abehobene Hardcore-Kommandozeilisten sind oder auch Leute, die einem die Distribution und Oberfläche der Wahl"kindgerecht" erklären können

Das würde ich pauschal nicht sagen, wenn jeder denkt "da gehe ich nicht hin weil da nur Geeks sind" dann wird es auch so bleiben.

es sei denn, man bekommt wirklich auf Teufel komm raus keine Internetverbindung

Das war mein Problem bei meinem ersten Versuch (mit S.u.S.E. 6.3) Damals gab es nur Einwahl über analoge MoDem's mit Benutzername & Passwort, das habe ich nicht hinbekommen. Habe mir aber fest vorgenommen am Ball zu bleiben sobald ich damit ins Internet komme, was dann mit openSUSE 10.3 dann der Fall war.

Linuxhase

Antwort
von cruscher, 56

DVD oder USB Stick brennen, von DVD oder USB booten und direkt installieren. Dauert ca 10-20 Min und alle geht direkt. Keine Treiber installieren oder sonst irgendwas. Hier kannste sehr viel drüber lesen: http://warumlinuxbesserist.de/

Kommentar von UhuIstDerBeste ,

Graz! Ich hab in Winamp ü 30.000 Songs gespeichert, kann ich die übernehmen?

Kommentar von cruscher ,

Naja nicht direkt. Du kannst Ubuntu neben Windoof installieren oder Windoof überspielen. Die Musiktitel müsstest du wahrscheinlich in einer Cloud speichern (Mediafire, Dropbox). Ich würde eher Dropbox nehmen daher das gefühlt schneller geht.

Kommentar von AlderMoo ,

Quatsch. Natürlich kannst Du die übernehmen. Es gibt auch in Linux gnug Player. die alle möglichen Formate direkt abspielen, doch auch winamp selbst läuft in Linux unter einer Windows-Emulation (wine).


Ich selbst nutze OpenSuSE, eine deutsche Linux-Distri, die im Gegensatz zu Kunterbunti keine Probleme mit Konfigurierbarkeit und Treibern hat.

Kommentar von Kerridis ,

@cruscher: Ach hier kommt das von Culles angemeckerte "Windoof" her. Ich finde ja, jemand der Windows als "Windoof" bezeichnet, stellt sich selbst ein Armutszeugnis aus: hast du es wirklich so nötig, dich durch Beleidigung Anderer gefühlt größer zu machen? ;)

Kommentar von cruscher ,

Ich darf doch wohl Windoof so bezeichnen wie ich will... Ich sehe in dem ding fast nur Nachteile. 

Kommentar von Linuxhase ,

@UhuIstDerBeste

Ich hab in Winamp ü 30.000 Songs gespeichert, kann ich die übernehmen?

Zu den Zeiten als ich noch Windows und Winamp verwendet habe gab es wav, mp3, mpc und andere Formate, jedenfalls war Winamp bis dato nur ein Abspielprogramm - Ist das jetzt anders?

Welches Format haben denn diese Dateien und gibt es eine Möglichkeit/Notwenigkeit diese zu portieren?

Linuxhase

Kommentar von Kerridis ,

Wenn du Linux parallel installierst, kann es auf die Windows-Partition, auf der deine Musikdateien liegen, zugreifen. Was du dann unter Linux für ein Abspielprogramm verwendest - da bist du ziemlich wahlfrei. Du kannst ein einfaches wie z.B. qmmp verwenden, das keine Datenbank hat (Oberfläche wie Winamp 2, verwendet auch die Skins) oder eins, das auch gleichzeitig die Musikverwaltung übernimmt wie z.B. Amarok, Clementine etc. Die gängingen DRM-freien Formate können alle abspielen.

Antwort
von jaillbreaker, 48

Linux DVD rein oder anderen Bootdatenträger,

Assistent für Festplattenformatierung starten, formatiern, installiern

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