Frage von Giovanni90, 50

Wie kommt man darauf, das man an seiner Leistungsgrenze ist / etwas nicht mehr kann?

Die Frage hört sich zwar komisch an, doch wenn ich mir überlege, wie überhaupt ein Mensch wissen soll, dass er an seiner Leistungsgrenze ist / bzw. etwas nicht mehr kann, komme ich auf keine erklärliche Antwort mehr.

Diese Frage trat bei mir beim Ausführen von Liegestützen/Bizeps-Curls ein, woher man überhaupt wissen soll, dass man an seiner Grenze ist?, denn wenn man plötzlich beim Ausführen anfängt, dass man keine weiteren Wiederholungen mehr schafft, schafft man es auch in der Regel nicht. Woher weiß man normalerweise dann, dass es nicht mehr weiter gehen kann.

Ein anderer Vergleich dazu ist z.B. beim Urinieren. Wenn man sich anfängt beim Urinieren vorzustellen, dass man nicht mehr urinieren kann, geht das ebenfalls nicht.

Die Frage ist ernst gemeint, daher bitte auch ernstgemeinte Antworten!

Vielen Dank

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von jbachert, 31

Die Leistungsgrenze ist natürlich ein allgemeiner Begriff, mit einem umfassenden Spektrum an zugehörigen Komponenten und somit für Dinge wie Sport auch nicht greifbar.

Die Leistungsgrenze kann weder genau festgestellt werden noch allgemein bestimmt sein. Sie erweitert sich stätig und wird daher von der ausführenden Person selbst bestimmt! Der Punkt an dem man fertig mit kräften und Nerven ist, ist daher auch seine eigene "Leistungsgrenze" beim Sport wie auch im Bildungsbereich. Natürlich geht "immer einer mehr", daher ist es schwer sowas fest zu stellen. 

Im allgemeinen soll man so oder so nicht immer alles auf die Grenze provozieren :) 

Lg

Kommentar von Giovanni90 ,

Danke für die Antwort :).
Ich mein auch, dass man sich das ja auch psychisch in den Kopf eingeprägt haben kann, dass man nicht mehr kann.

Kommentar von Giovanni90 ,

Deshalb konnte ich auch nicht mehr genau identifizieren, wo ich eigentlich garnicht mehr kann und es nicht mehr geht.

Antwort
von GuenterLeipzig, 16

Die Leistungsgrenze für eine Belastung richtet sich immer nach der Tagesform und dem allgemeinen Fitnesszustand.

Diese Grenze ist nicht starr, mit der Zeit versucht der Körper, sich an die Belastung anzupassen und so verschiebt sich die Leitungsgrenze schrittweise immer weiter nach oben.

Günter

Antwort
von knorcksel, 15

Der begrenzende Faktor ist in erster Linie der Kopf. Um also an deine echten körperlichen Grenzen zu kommen musst du erstmal prüfen, ob nicht deine Gedanken daran hindern, bis an die Grenzen zu gehen. Wenn du dir den Arm einklemmst und niemand kommt, um dich zu retten, dann kannst du dich entscheiden, zu sterben. Du kannst dich aber auch dazu entschließen, dir selbst den Arm abzuschneiden, um dich zu retten. Wo deine mentale Grenze ist musst du selbst heraus finden.

Antwort
von Powersternchen, 13

Du kannst das feststellen undem du an nichts denkst also das du nicht die gabze zeit denkst "einer geht noch" oder so und dann einfach so lange weitermachst bis dir die arme oder so fast abfallen
Bei mir funktioniert es wurklich gut
Lg

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