Frage von AidaLove, 112

Wie kommt man am besten mit dem Tod seines Haustieres klar?

Hey, meine Katze ist vor etwa 6 Monaten überfahren worden (ich weiß, das ist schon etwas länger her) und ich komme damit einfach nicht klar. Ich muss immer weinen wenn ich an si denke, aber alle anderen kommen mit ihrem Tod soooo viel besser klar als ich. Ich würde so gerne akzeptieren und auch mal mich freuen und lachen können wenn ich an unsere Zeiten zurück denke. Das Problem ist halt, ich hatte von uns 4 Kindern und uch meinen Eltern die engste Beziehung zu ihr. Sie lief mit mir zur Bushaltestelle, sie wartete in meinem Zimmer auf mich und saß da als ich von der Schule zurück am. Sie war Tagsüber wenn sie nicht draußen war bei mir und hat auch immer bei mir geschlafen. Sie ar mein ein und alles und sie hat mich wie meine Mutter immer gesagt hat bewundert. Es war ein Schock für mich als ich von ihrem Tod erfahren habe und habe Tagelang nur geweint und bin nicht aus meinem Zimmer raus gegangen. Ich habe sie soooooo geliebt. Kann mir jemand einen Tipp geben wie ich besser mit ihrem Tod klar kommen kann? P.S.: Sie hatte einen Bruder den wir auch als Haustier haben. Er ist mein einziger halt. (In dieser Hinsicht, ich bin natürlich nicht depressiv oder so, aber es belastet mich halt sehr) Er ist aber eher der der für die ganze Familie da ist und nicht nur für eine Person, so wir meine andere Katze und mir fehlt die starke Verbindung zu ihr. Und sie natürlich!!!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Negreira, 44

Ich kann Dich wirklich gut verstehen. Ich habe schon viele Tiere einschläfern lassen müssen und leide jedesmal. Meinen letzten Kater, "Brösel", knapp 20 Jahre alt, mußte ich im März 2014 einschläfern lassen, ich könnte immer noch weinen, wenn ich daran denke. Ich habe auch noch 2 Katzen, die mich täglich trösten.

Viele Menschen verstehen das nicht. Das hat nichts mit Depressionen zu tun, Trauer muß man bewältigen, und da ist es egal, ob es sich um ein Tier oder einen Menschen handelt. Sei einfach traurig, wenn Du es sein mußt, es wird Dir besser gehen, nach einiger Zeit, aber die Katze wird immer irgendwo eine kleine Ecke in Deinem Herzen besitzen, so alt Du auch wirst. Du wirst sie nie vergessen. Es gibt ein "Gedicht" das "Regenbogenbrücke" heißt, es ist von P. Dahms. Immer, wenn ich besonders traurig bin, lese ich das. Ich glaube fest daran, daß ich auf der anderen Seite meine Tiere wiedersehe. Vielleicht ist es ja auch etwas, was Dir hilft, ein bißchen weniger traurig zu sein.

Deine Katze würde wollen, daß ein anderes Tier ihren Platz einnimmt, das Du ebenso lieb hast, nicht, daß Du traurig bist. Also laß Dir Zeit. Liebe Grüße.

Kommentar von AidaLove ,

Danke, das ist echt lieb. Und danke für dein Verständnis!!!

Kommentar von Negreira ,

Gern, und wenn Du weinen mußt, dann weine, und schäme Dich Deiner Tränen nicht. Das muß wirklich manchmal sein.

Kommentar von AidaLove ,

Mach ich! Danke, ihr seid alle echt Mega lieb!

Antwort
von StarMaze, 43

Ich weiß, wie du dich fühlst. Mein Hund ist erst Ende April gestorben und ich komme teilweise immer noch nicht ganz damit klar. Ich konnte mich nicht mal verabschieden, weil sie starb während ich für längere Zeit im Ausland war. Das hat mich sehr hart getroffen. Leider gibt es dagegen kein Allheilmittel.

Das einzige, was dich heilen kann ist Zeit.. leider :-( Aber es ist ganz wichtig, dass du deine Gefühle nicht unterdrückst! Soetwas macht dich auf Dauer nur kaputt. Wenn du noch trauern musst, dann tue es, egal was andere sagen. Viele wissen nicht einmal, wie sich das anfühlt, wenn das eigene Haustier gestorben ist. 

Und sobald du wieder traurig wirst, wenn sie weg ist, denke daran, wie schön es war, als sie noch da war. Das ist einfach nur eine andere Art des Denkens. Statt sie ist weg, lieber nur wie schön dieser und dieser Moment war.

Kommentar von AidaLove ,

Ja, die zeit heilt alle wunden. Doch leider habe ich das geühl das meine Wunde viel zu groß ist. Das mit den schönen Momenten werde ich versuchen. Hoffentlich klappt das.

Antwort
von window, 50

Weißt du, bestimmte Menschen verstehen nicht, wie wichtig ein Tier sein kann. Vor allem, wenn man mit ihm alles durchlebt hat & es immer an seiner Seite hatte. Tiere können einem ein Gefühl von Geborgenheit vermitteln. Was oft nicht mal ein Mensch ersetzen kann. Ich hatte auch seit meiner Geburt eine Katze, sie war immer an meiner Seite. In jeder Lebenslage. Das kann kein anderes Haustier ersetzen. Deshalb kann ich das nachvollziehen. Du musst nur versuchen, an die schönen Dinge zurück zu denken, welche du mit ihr erlebt hast. Vergessen wirst du sie bestimmt nicht so schnell, aber vllt hilft dir das eher damit klar zu kommen. 

Kommentar von AidaLove ,

Ja, wahrscheinlich hast du recht, das st nur icht so licht für mich....

Antwort
von HardwareProfie, 36

Hallo,

ich kenne dieses Gefühl, wenn eine geliebte Person oder ein geliebtes Tier nicht mehr da ist.

Ich habe mit 8 Jahren meine Vater verloren.

Du musst nach vorne blicken, lass die Vergangenheit hinter dir.

Suche dir eine Person bei der du dich "ausheulen" kannst, das ist sehr befreiend.

MFG

Kommentar von AidaLove ,

Das tut mir echt leid für dich. Ich will ja nach vorne blicken. Aber das funktioniert irgendwie nicht so gut. Außerdem habe ich jetzt eine Heiden Angst davor das erneut eine geliebte Person oder Tier stirbt.

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