Frage von AksarayKKK, 27

Wie kommt es zu einer ungleichen Bezahlung bei gleicher Arbeitsstelle?

Antwort
von HariboMSc, 20

Wegen unterschiedlicher Leistung; d.h. Einer arbeitet schneller oder besser /macht  weniger Fehler. Oder jemand ist freundlicher und die Kunden kommen daher immer wieder. Oder jemand hat mehr Erfahrung und macht eher die schwierigeren Aufgaben.

Oder einer verkauft sich besser, also spiegelt die oben erwähnten Vorteile nur vor.

im Allgemeinen regelt der Markt die Preise und auch die Löhne.

Wenn ein Arbeitgeber zu wenig bezahlt, werden sich seine Leute um eine andere Stelle umschauen. Wenn jemand seinen Angestellten zu viel bezahlt, wird seine Konkurrenz ihn vermutlich überrunden (außer seine Leute sind das Geld wert ...)

Antwort
von mrlilienweg, 5

Es "menschelt" eben überall, selbst im Kommunismus wo alles gleich und sozial  behandelt werden sollte gab es Privilegierte für die alles gleicher war als bei den "Normalen". Der (die) eine verhandelt geschickter um seinen Lohn, der (die) andere kann das überhaupt nicht und bekommt dadurch auch nichts dazu. Es gibt Leute die bevorzugt werden - die biedern sich an, oder sind einfach attraktiver - andere fallen überhaupt nicht im Gemenge auf und werden einfach übersehen.

Antwort
von alarm67, 27

Unterschiedliche Erfahrungswerte, unterschiedliches Alter, unterschiedlicher sozialer Status, der eine verhandelt halt besser/schlechter mit seinem Arbeitgeber

Theoretisch dürfte es aber keine Unterschiede geben! Es gilt hier ebenfalls das Gleichbehandlungsprinzip!

Kommentar von pn551 ,

Wenn das Gleichbehandlungsprinzip gelten würde, dann würde z. B. bei Akkordarbeit und gleicher Bezahlung für alle, der Faule und Langsame nicht schneller arbeiten, aber der Fleißige und Schnelle würde dann langsamer werden.

Kommentar von Zebbinho ,

Das Prinzip würde aber in diesem speziellen Fall eher darauf abzielen, dass eine Frau, ein Homosexueller und ein Sohn des Bürgermeisters pro Stück im Akkord gleich viel bekommt und nicht das es gleiches Gehalt für alle gibt.

Kommentar von pn551 ,

Die Akkordstückzahl würde bei Frauen gegenüber den Männern anders berechnet werden. Im Sport werden die Leistungen der Frauen ja auch anders bewertet als bei den Männern.

Kommentar von alarm67 ,

Schlechtes und FALSCHES Beispiel!

Je Stück im Akkord bekommt jeder das Gleiche bezahlt!

Macht der Faule weniger, ist sein Gehalt am Monatsende geringer als das des Fleißigen!

Antwort
von Zebbinho, 27

Zum Beispiel wenn es keinen Tarifvertrag gibt und Gehälter frei verhandelt werden. Das ist vor allem bei mittelständischen Betrieben, z.B. in der IT-Branche, üblich.

Kommentar von pn551 ,

Du kannst auch mit Tarifvertrag frei verhandeln. Tarif ist immer das, was gezahlt werden muß. Und alles, was darüber hinaus bezahlt wird, ist der übertarifliche Lohn. Und wer besser verhandeln oder sich besser verkaufen kann, hat nunmal die besseren Karten und den höheren Lohn.  

Antwort
von nutsnbolts, 4

Vielleicht hat es auch etwas mit unterschiedlicher Qualifikation, Leistungsbereitschaft und Kundenorientierung zu tun.

Wenn beispielsweise um 16:58 Uhr das Telefon klingelt, sagt der eine Mitarbeiter "ich hab' gleich Feierabend" und lässt es klingeln, aber der andere Mitarbeiter hebt noch ab (Kundenorientierung).

Oder einer meint, ich lasse es mal langsam angehen und mache erst mal Frühstückspause, und der andere kachelt 'ran und ist mit der Aufgabe bereits fertig, wenn der Erste aus der Pause zurück kommt (Leistungsbereitschaft).

Oder zwei Angestellte werden beauftragt, die Ursache für einen Fehler zu fiden: Der erste lokalisiert das Problem bereits nach 15 Minuten, der andere brütet nach zwei Stunden immer noch ratlos über der Aufgabe (Qualifikation).

Wär' ich Chef, würd' ich da schon einen Unterschied machen.

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