Frage von sahneeis, 1.179

Wie kommt es nur dass einige nicht an Gott glauben ?

Mal im ernst wie kommt es nur ? ...ich glaube an Gott und kann das nicht verstehen...könnt ihr mir das mal bitte erklären ? ... :(

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Buddhismus & Religion, 558

Wie kommt es nur dass einige nicht an Gott glauben?

Das ist für einen rational denkenden Menschen ganz einfach, wenn man die folgenden beiden Punkte berücksichtigt.

  • Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise für die Existenz Gottes.
  • Seine Eigenschaften und Fähigkeiten sind wissenschaftlich unmöglich.

Außerdem würde die tatsächliche Existenz irgendeines Gottes meiner Meinung nach mehr Fragen aufwerfen, als sie beantworten.

All diese Faktoren zusammengenommen machen die Existenz eines solchen Wesens aus logischer Sicht extrem unwahrscheinlich.

Kommentar von Schatten141216 ,

Da bin ich ganz deiner Meinung

Kommentar von Respawn618 ,

Auch wenn ich grundsätzlich einverstanden bin, ich brauche nicht speziell wissenschaftliche Gründe um nicht an Götter zu glauben. Dazu reicht mir der "Gesunde Menschenverstand" völlig aus.

Es macht schlicht keinen Sinn daran zu glauben. Wissenschaft hin oder her.

Antwort
von Giustolisi, 411

Für einen Gläubigen sollte es nicht allzu schwer sein nachzuvollziehen, wie es ist, nicht an Gott zu glauben. Wenn du zum Beispiel Christ bist, weißt du wie es ist nicht an Zeus, Odin oder Jupiter zu glauben. 

Du weißt also wie es ist, nicht an einen Gott zu glauben, es gibt viele tausend Götter, an die du nicht glaubst. So machen das Atheisten, nur glauben sie noch an einen Gott weniger als du.

Stell dir mal vor, man würde dich vom Glauben an die nordischen Götter überzeugen wollen. Es gibt Geschichten über sie und man kann ihnen auch ziemlich viele Vorgänge auf der Erde zuschreiben. Würde dir das reichen, oder käme es dir absurd vor, daran zu glauben? Ich denke, es wäre Letzteres.

Das was dir in deiner Religion für eine feste Überzeugung reicht, tut es in einer anderen Religion nicht, dabei sind die Gesichten deiner Religion genau so unbelegt und kein Stück sinniger als die Geschichten anderer Religionen. 

Dass du trotzdem von deiner Religion überzeugt bist liegt wahrscheinlich daran, dass du schon als Kind indoktriniert wurdest und sie gar nicht aus irgendwelchen Gründen ausgewählt hast, wie die meisten Gläubigen eben.

Es wäre schon ein gewaltiger Zufall, würden sich die Kinder fast immer bewusst für die Religion ihrer Eltern entscheiden. Ein noch größerer Zufall wäre es, wenn sie zufällig in dem teil der Welt geboren würden, in dem die von ihnen gewählte Religion der vorherrschende Glaube ist. Komisch ist auch, dass die lokal vorherrschende Religion immer die einzig wahre zu sein scheint.

Atheisten glauben einfach nicht an Fantasiewesen wie Götter. Ist das so schwer zu verstehen?

Antwort
von MarkusKapunkt, 442

Weil es genauso viele Gründe gibt, nicht an Gott zu glauben, wie es Gründe gibt, gäubig zu sein. Deine beinahe schon vorwurfsvolle Frage bringt mich zum Schmunzeln, denn ist dir denn gar nicht bewusst, dass jeder Mensch einen freien Willen hat? Wenn du an Gott glaubst, dann doch sicher auch an den freien Willen, sich zu entscheiden, was ein jeder von uns glauben soll und kann.

Religionskritiker stehen vor allem dem gefährlichen Manipulationspotenzial einer jeden Religion gegenüber. Religionen und Glaube können durchaus gefährlich sein und haben schon sehr viel Leid über die Menschen gebracht, wenn sie von üblen Despoten benutzt und missbraucht worden sind.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Nichtvereinbarkeit von Wissenschaftsstand und religiösen Dogmen. Wer das, was in Bibel, Tora oder Koran steht, allzu wörtlich nimmt, muss bereits auf den ersten Seiten mit der Wissenschaft in Konflikt geraten, denn schon die Schöpfungsgeschichte ist in der heutigen Zeit längst widerlegt und ad absurdum geführt worden.

Das wichtigste Argument ist jedoch die Nichtbeweisbarkeit Gottes. Gott kann sich dir zwar persönlich offenbaren und du kannst die Fähigkeit entwickeln, an ihn zu glauben, weil du tatsächlich der Meinung bist, du würdest ihn irgendwo erkennen oder seine Stimme hören, ihn spüren und - natürlich außersinnlich - erfahren. Doch dazu hat nicht jeder Mensch die Fähigkeit - oder auch gar nicht die Lust. Wir leben heute in einer Zeit, wo du dir aussuchen darfst, was und an wen du glaubst, und kein Mensch das Recht hat, dir da reinzureden. Das war nicht immer so - also sei froh, dass man dir deinen Glauben lässt, und lasse denen, die nicht glauben wollen, auch ihre Freiheit dazu.

Gott - sofern es ihn gibt und du an ein Endgericht und das Paradies glaubst, richtet schließlich nicht über die Gedanken oder den Glauben, den ein Mensch in seinem Leben hat oder hatte, denn dieser kann sich stündlich ändern. Gott richtet allein darüber, wie du dich deinen Mitmenschen und deiner Umwelt gegenüber verhalten hast. So hat ein strenggläubiger Mensch, auch wenn er es selbst natürlich anders sieht, sich bestimmt nur sehr geringe Chancen, das Paradies zu sehen, nachdem er so sehr strebt, wenn er seinen Mitmenschen niemals etwas Gutes getan hat und immer nur schlecht über sie gedacht hat, weil sie seinen Glauben nicht teilten. Außerdem hat er sein irdisches Leben gewiss vergeudet, wenn er nur verbissen nach irgendwelchen Regeln gelebt, aber sie niemals wirklich verstanden hat. Ein Ungläubiger aber kann durchaus an seiner Stelle ins Paradies eingehen: Wenn er ein gutes Leben geführt hat und seinen Mitmenschen stets eine Bereicherung war, wird er sicher nicht nur ein glücklicher Mensch im Diesseits, sondern auch im Jenseits, an das er noch nicht einmal glaubt.

Antwort
von Hamburger02, 129

In der Antike haben sich die Menschen hunderte von Göttern ausgedacht und darüber geschrieben. Da haben sich die Juden in nichts von den Griechen, Römern, Germanen oder Ägyptern unterschieden.

Logisch wäre doch, dass alle erfunden oder alle real sind. Warum da ausgerechnet der jüdische Gott JHWH eine Ausnahme bilden sollte, müsstest du erstmal erklären.

Wenn man seine Entstehungsgeschichte im Alten Testament nachverfolgt, kann man lesen, wie er vom Berg- und Wettergott zum Hauptgott der Israeliten wurde, wie er in der Götterversammlung aufgetreten ist, dass er ursprünglich eine Frau hatte und dann während der babylonischen Gefangenschaft im 6. Jhdt. vor Christus von seiner Ashera geschieden und dann zum einzigen Gott befördert wurde. Dann kommt man schnell zum Ergebnis, dass er sich von den anderen antiken Göttern, an die zu Recht keiner mehr glaubt, auch nicht unterscheidet.

Insofern kann ich dein Unverständnis leider nicht nachvollziehen. Ich kann z.B. überhaupt nicht verstehen, warum so wenige an das Fliegende Spaghettimonster glauben.

Antwort
von ThomasJNewton, 248

Viele Diskussionen mit Gläubigen lassen mich vermuten, dass Atheisten einfach anders denken als Gläubige.

Oder einfach einfach:

Es gibt keinen ernstzunehmenden Hinweis auf einen Gott, oder andere Religiöse Konstrukte.
Also gehe ich davon aus, dass es Gott u.ä. nicht gibt.

Und wenn ich dann ohne Hoffnung auf ein ewiges Leben bin, dann lebe ich mein einziges Leben so gut, wie ich es kann.

Mein einziges Leben ist übrigens kein einzelnes Leben, das Wichtigste in meinem Leben ist die Gemeinschaft.

Verstehen kannst du das nur, wenn du einfach denkst:
Ich glaube einfach nicht an Gott
Ich sehe einfach kleinen Anlass, ihn auch nur zu erwägen.
Ich argumentiere einfach, bleibe beim Thema und antworte auf Fragen.

Gläubige denken nie einfach, und sehr selten geradeaus.
Sie schlagen Haken im Denken, wechseln permanant die Gesprächssebene.
Sie antworten nie direkt auf Fragen, und gehen nie auf Antworten ein.
Sie stellen dann neue Fragen, auf anderen Ebenen, oder antworten auf anderen Ebenen.

Den Grund kann ich mir intellektuell herleiten, weil sie eben gewisse Gedanken nicht zulassen können.
Aber nachvollziehen kann ich sie nicht.

Ich denke ganz einfach.
Einfaches Denken hat nichts mit Oberflächlichkeit zu tun.
Ich kenne die Religionen sicher nicht schlechter als der Durchschnitt der Gläubigen.
Ich stelle auch durchaus komplizierte Überlegungen zu Glaubensfragen an.
Mein Schluss daraus ist dann einfach.

Kannst ihn auch direkt oder unbefangen oder ergebnisoffen nennen.
Gläubige denken immer indirekt, scheuklappenbehaftet und zielgerichtet.
Und argumentieren auch so.

Antwort
von EinNarr, 388

"[...] ich glaube an Gott [...]"

Der Glaube ist der entscheidende Dreh- und Angelpunkt. Glaube ist etwas sehr subjektives und woran man glaubt und woran nicht, dass ergibt sich aus Erfahrungswerten, der Erziehung, dem gesellschaftlichen Umfeld und noch einigen weiteren Faktoren. Diese sind alle sehr individuell, denn niemand macht die exakt selben Erfahrungen, genießt die selbe Erziehung et cetera und verarbeitet diese auch noch auf gleiche Art und Weise. Aufgrund dieser Individualität unterscheidet sich auch unsere Beziehung zum Glauben - egal in welche Richtung.

An etwas zu glauben, hat dementsprechend, in erster Linie, nichts mit wissen zu tun. 

Es ist, neben den oben schon genannten Punkten, auch Intuition und womöglich auch der Wunsch, dass eine göttliche Figur existiert - diesen Wunsch hegen jedoch ebenfalls nicht alle Menschen. Mit Wünschen verhält es sich durchaus ähnlich, wie mit dem Glauben. 

Viele leben mit ihrer Weltanschauung auch sehr gut. Sie leben ohne an einen Gott zu glauben und sich einer Religion zugehörig zu fühlen. Wissenschaftliche Theorien wie "der Urknall" erscheinen ihnen glaubwürdiger und in ihrer Herleitung stichhaltiger. Kausalität kommt vielen nachvollziehbarer vor, als die Vorstellung von einem Gott, der die Geschicke der Menschen lenkt.

Weiterhin kommt hinzu, dass viele Schilderungen aus den "Heiligen Schriften", wie der Bibel, schlicht und ergreifend widerlegt sind. An der Stelle sei die äußerst interessante Debatte zwischen Bill Nye und Ken Ham empfohlen, in der Bill Nye sich genau diesem Thema annimmt:

Kurzum - Glaube ist etwas subjektives und geprägt von Erfahrungen, Erziehung und weiteren Faktoren. Darüber hinaus erscheinen vielen Menschen die "Heiligen Schriften" als fehlerhaft und schlicht nicht glaubwürdig. Die Gegenpositionen sind zu präsent und stichhaltig, als das sich ein Glaube noch entfalten könnte.

Liebe Grüße.

Kommentar von Giustolisi ,

Diese Debatte hatte ich vor einiger zeit gesehen und finde sie klasse. Ken Ham hat unterm Strich nichts vorzuweisen, das hat er eindrucksvoll bewiesen.

Kommentar von drachenfreund ,

Ich stimme Dir in fast allen Punkten zu.

Was mir aber nicht gefällt ist Dein Ausdruck dass wissenschaftliche Theorien wie "der Urknall"  mir als Atheisten glaubwürdiger erscheinen. Man sollte beides nicht gegeneinander ausspielen egal woran man glaubt. Der Urknall selbst ist nach bisherigem wissenschaftlichen Stand das Beste was sie vorzuzeigen hat. Alle Computermodelle, alle Fakten deuten bislang darauf hin.

Wissenschaft ist keine Glaubenssache. Wissenschaftlichen Theorien sollte sich auch ein Gläubiger nicht verwehren, sondern offen sein dafür, im Konfliktfall auch Gott neu zu denken. Wer aber in einem festgelegten Schema (wie Ken Ham) festsitzt, dem ist nicht mehr zu helfen.

Ich hoffe dass ich Dich nur missverstanden habe.

Kommentar von EinNarr ,

Es ist kein gegenseitiges Ausspielen aber es sind zwei Modelle, zwischen denen man "wählt" wenn man so möchte. Zumindest in der westlichen Welt, sind nahezu jedem beide Möglichkeiten bekannt - die göttliche Schöpfung oder auch der Urknall. 

Angesichts der Tatsache das beide oftmals gegenübergestellt werden und sie auf ihre Validität geprüft werden, nicht selten auch wenig wissenschaftlich, ist es somit eine Wahl aufgrund der genannten Faktoren mit der Ausgang, dass einem eine der Möglichkeiten "glaubwürdiger" erscheint.

Glaube an der Stelle auch aus dem Grunde weil die wenigsten von uns die biologischen, chemischen und physikalischen Vorgänge verstehen oder nachvollziehen können. Wir nehmen eine "vereinfachte Form" dessen hin und empfinden sie als glaubwürdig, denn nachprüfen werden es, aus dem mangelnden Verständnis heraus, die wenigsten.

An dieser Stelle wird Wissenschaft zu Glaubenssache. 

"Wissenschaftlichen Theorien sollte sich auch ein Gläubiger nicht verwehren, sondern offen sein dafür, im Konfliktfall auch Gott neu zu denken."

Vollste Zustimmung.

Liebe Grüße.

Kommentar von drachenfreund ,

In der westlichen Welt ist es kaum ein Problem diese 2 Modelle in Einklang zu bringen. So dachte ich noch in meiner Glaubensphase Gott habe den Urknall erzeugt. Was auch immer wieder von Glauben verworfen wird ist die Evolution, dabei gibt es durchaus auch die Denkart einer theistischen Evolution.

https://de.wikipedia.org/wiki/Theistische\_Evolution

In den beiden deutschen Volkskirchen ist das gängige Praxis. Und in anderen Volkskirchen Europas ebenso. Ich kenne diesen Zwiespalt "Schöpfung versus Urknall" mittlerweile nur noch in bibeltreuen Kirchen, welche nicht nur die natürliche Evolution, sondern auch die kosmische Evolution leugnen.

Zu Deinem Thema "Wissenschaft als Glaubenssache": Ich habe keine 10 Semester Astrophysik studiert, halte zugegebenermaßen eine vereinfachte Form der Theorie für sinnvoll, aber nur, weil sie für mich nach den Gesetzen der formalen Logik nachvollziehbar ist. Der Rest basiert auf Vertrauen den Fachleute genießen und der allgemeinen Skepsis, mit der neue Theorien in den Fachkreisen nach Fehlern abgeklopft werden. Das alles ist weit entfernt von einem einfachen Glauben.

Du machst es Dir zu einfach wenn Du die 2 Wortdeutungen des Glaubens miteinander vermengst. "Glauben= nicht wissen" ist nicht gleichbedeutend mit "Glauben=Gottvertrauen". Das Wissen erfolgt wie gesagt einer formalen Logik, währen der Gottesglaube einem bloßen Vertrauen darauf beruht, dass es mehr gibt als wir jemals wissen können.

Antwort
von AaronMose3, 192

Wie kommt es nur dass einige nicht an Gott glauben ?#

Gegenfrage: Wie kommt es, das Menschen immer noch an Gott glauben?

Ich glaube nicht an Gott weil es meiner Denkernatur widerspricht und es in meiner "Religion" keinen Platz für einen Schöpfer gibt.

Außerdem erachte ich es nicht als Sinnvoll, mich mein Leben lang irgendwelchen Regeln zu beugen, nur um am Ende vielleicht festzustellen, das ich den falschen Gott angebetet habe.

Das ist unter mittlerweile über 3000 Göttern nämlich nicht einmal so unwahrscheinlich.

Antwort
von Cherryredlady, 373

Also meine Familie ist sehr religiös, daher habe ich auch lange an Gott gelaubt, aber bald hatte ich das Gefühl, dass er gar nicht wirklich für einen da ist. Ich habe viel gebetet, weil ich dachte das Gott mir dann hilft und beisteht, aber irgendwie hatte ich eben das Gefühl, dass mir das gar nichts bringt.

Und dann fand ich es auch etwas übertrieben, was die Kirche alles so verlangt. Kirchensteuern finde ich unnötig, warum bezahlt man Geld für Gott!? Und was sollen eigentlich diese albernen Veranstaltungen wie Firmung oder Konfirmation, zu den viele auch noch von ihren Eltern gezwungen werden?Ich finde, Religion sollte nicht mit Zwängen verbunden sein und auch nicht so offensichtlich in der Öffentlichkeit ausgeübt werden. Es ist ja schön, wenn Menschen mit dem gleichen Glauben zusammen kommen, aber braucht man dafür ein Gebäude?

Und ich empfinde Religion auch als gefährlich. Jeder interpretiert die Bibel anders, daraus können Streits entstehen. Und manchmal üben manche ihre Religion so extrem aus, dass sie gewalttätig werden (Der IS ist ja aus dem Islam entstanden).

Kommentar von Posaunist ,

Kirchensteuern finde ich unnötig, warum bezahlt man Geld für Gott!?



Im ersten Teilsatz stimme ich Dir zu. Zum zweiten Teilsatz, das Geld zahlst Du nicht für Gott, Gott braucht kein Geld. Davon zahlt die Kirche einige ihrer Ausgaben.

Kommentar von Abahatchi ,

Gott braucht kein Geld

Ein wahrer Gott bräuchte weder Geld noch Kirche, er bräuchte auch keine Menschen, die an ihn glauben, glauben wollen, können oder müssen.

Antwort
von Panazee, 53

Warum soll es dir anders gehen wie Atheisten? Die können nicht verstehen wie man an Gott glauben kann.

Zudem gibt es ganz viele Götter, an die du nicht glaubst. Du glaubst nicht an Zeus. Du glaubst nicht an Odin. Du glaubst nicht an Quetzalcoatl. Warum glaubst du nicht an diese Götter?

Atheisten haben im Grunde vermutlich so ziemlich die gleichen Gründe, nur glauben sie eben zusätzlich auch nicht an den Gott, an den du glaubst.

Antwort
von Etter, 29

Warum sollte ich?

Ich bewege mich irgendwo zwischen Pessimismus und Realismus. Ich glaube an kein Leben nach dem Tod und an keinen Gott (zumindest keinen der mir was gutes will). Vmtl. neige ich sogar eher zum Nihilismus, als zu irgendeiner Religion.

Rein logisch sehe ich Tod, Leid, Elend, Armut und keinen Gott mit seiner Allmacht der was tut. Kein Gott der dem IS zeigt, dass er das nicht will, was sie tun, kein Gott der der LRA zeigt, dass er das nicht will, kein Gott der Sekten zeigt, dass sie falsch liegen.

Für mich ist er also eig. ein stiller Zuschauer, der von Anfang an wusste, wie alles kommen wird und es dennoch geschehen hat lassen, so er denn vorhanden ist.

Also entweder gehe ich von einem übernatürlichen, allmächtigen, allwissenden, mir bösartig gesinnten Wesen aus oder von der Nichtexistenz eines Gottes.

Dazu kommt dann, dass es keinerlei Nachweisbarkeit von Gott gibt und er keinen logischen Sinn macht (paradoxes Wesen/paradoxe Beschreibung).

Antwort
von kiniro, 47

Und ich kann umgekehrt nicht verstehen, wieso manche an Gott glauben.

Aber ich frage nicht nach dem Grund, sondern lasse diese Leute ihr Leben leben.
Voraussetzung: Sie verspüren keinen Drang, andere missionieren zu wollen oder werden gar "im Namen Gottes" gewalttätig.

Antwort
von amie123456, 82

Ich kann deine Frage gut verstehen. Ich bin auch christlich und glaube an Gott. Aber ich glaube nicht das alles was in der Bibel steht stimmt. Die meisten Christen, so wie ich wurden schon als Kinder in diese Religion reingeboren. Doch die Leute die nicht an Gott glauben, wussten als Kleinkinder wahrscheinlich nicht mal wer Gott ist. Ohne all das Wissen, das man erlangt wenn man regelmäßig oder so in die Gottesdienste geht kommt es denen einfach unvorstellbar vor.

Dazu kommt natürlich auch noch die Wissenschaft. Ich glaube z.B. daran, das Adam und Eva irgendwie Affen waren. 

Antwort
von CelineRivers, 65

Ich denke, dass das daher kommt, weil unteranderem auch in der Schule viel mehr die Wissenschaft dargestellt wird, als die Religion (z.B. Biologie, Chemie, Physik etc. wobei es ja für Religion nur ein Fach gibt).

Außerdem ist es noch sehr davon abhängig, wie man erzogen wird/wurde, früher war das religiöse noch sehr viel weiter verbreitet, weil damals (und ich meine jetzt eigentlich wirklich früher und nicht vor ein paar Jahren) die Menschen auf vieles keine Erklärung wussten, was heute eindeutig mit der Wissenschaft zu beweisen ist, früher hingegen schrieb man unerklärliches einfach einer göttlichen Macht zu.

Außerdem kann man ja nicht einfach sagen "ich glaube an Gott und wer nicht an den selben Gott glaubt ist falsch" etc. Menschen glauben an viele Dinge, manches empfinden sie als göttlich oder auch nicht.

Antwort
von SturerEsel, 78

Ich glaube nicht an Gott (oder Götter), weil es automatisch immer ein menschliches Dogma enthält. Der christliche Glaube schreibt im 1. Gebot vor:

"Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Du sollst an EINEN Gott glauben und IHN ALLEIN anbeten."


1. Ich lasse mir nicht gern etwas vorschreiben, an was ich zu glauben habe.
2. Einige Religionen auf dieser Welt schreiben anderen Gläubigen etwas ähnliches vor, entfernen sich aber weit vom Christentum. Wenn alle recht hätten, kann es nicht EINEN Gott geben. Wenn es nur einen Gott gäbe, müssten ALLE Religionen recht haben. Warum gab und gibt es dann Glaubenskriege?
3. Religion ist etwas für Menschen, die ab einem gewissen Punkt ihrer Auffassungsgabe scheitern und alle Dinge, die sie nicht erklären können, einem übernatürlichen Wesen zuschreiben. Das ist nachvollziehbar, sogar legitim, bringt uns aber nicht weiter.
4. Die Institutionen, die sich den christlichen Glauben zu eigen gemacht haben, insbesondere die katholische Kirche, finde ich überaus verachtenswert. "Die Sonne ist Mittelpunkt unseres Sonnensystems und die Erde ist (nur) einer ihrer Satelliten." Für diese Aussage wäre ich noch vor wenigen hundert Jahren auf dem Scheiterhaufen gelandet, wie unzählige andere Menschen, z.B. Tycho Brahe. Ergo...
5. die Kirchen (und damit die Manifestation des Glaubens) sind an Wahrheit nicht interessiert sondern fordern unentwegt den Status Quo und damit
6. die Menschheit wäre gut beraten, jedweden Glauben an übernatürliche Wesen (Gott, UFOs, etc.) aufzugeben und sich endlich um ihre ureigensten Probleme selbst zu kümmern und zu lösen.

Es gäbe weit weniger Leid und Völkermord auf dieser Welt ohne den irrationalen Glauben, wobei - bemerkenswert! - jede ernstzunehmende Religion Frieden und Brüderlichkeit fordert.

Kommentar von wolfgang11 ,

Gute Antwort.

Der Glaube wird Kindern im Elternhaus vermittelt. Erst später in den Gebetshäusern.

Menschen sind manipulierbar. Nur die Wenigsten erkennen, wie sie manipuliert werden.

Alle Glaubensrichtungen, Christen, Muslime und Juden gehen von einem Gott aus und sind patriarchisch ausgerichtet. Das spiegelt sich auch in den Gebetshäusern wieder.

Diskussionen über die Widersprüche sind tabu. Die Patriarchen wissen das zu verhindern.

Kommentar von SturerEsel ,

Ja, eben weil die Vertreter einer Religion den Dialog verhindern, treten die Menschen scharenweise aus den Kirchen aus.

Es gab mal eine Zeit, als die Exkommunikation den wirtschaftlichen, persönlichen oder politischen Ruin für den "Sünder" bedeutete.

Wie die katholische Kirche an ihr heutiges ca. 200-Milliarden-Euro Vermögen gelangen konnte, hat auch einen schwarzen Punkt in der Vergangenheit: Erpressung der Gläubigen oder die sog. "Ablassbriefe".

Wie "bescheiden" die Bischöfe doch sind, weiß man ja seit Tebartz und Limburg.

Hätte es in der Geschichte nicht mutige Männer und Frauen gegeben, die sich der Kirche widersetzt haben und ihren Mut oft mit dem Leben bezahlen mussten, wäre die Erde heute immer noch der Mittelpunkt des Universums.

Eine Bande von Verbrechern!

Antwort
von Mark1616, 188

Du bist genausosehr ein Atheist wie ich es bin. Du bevorzugst es im Gegensatz zu mir an einen der zig Tausend Götter dieser Erde zu glauben, lehnst alle anderen aber ab. Ich glaube an gar keinen der Götter. Willst du mir nun erzählen warum du nicht an Manitu, Vishnu oder Horus glaubst?

Thor z.B: hat versprochen alle Eisriesen zu vernichten und ich sehe keine Eisriesen. Wäre das nicht ein großer Punkt der für die Richtigkeit der nordischen Mythologie spricht?

Antwort
von TimeosciIlator, 58

Diese Frage kann man genausogut umgekehrt stellen. Für viele ist an Gott zu glauben unverständlich.

Bei derartig brisanten Themen sollte man versuchen immer ganz besonders vorsichtig zu sein und vor allem versuchen die Weltanschauung seiner übrigen Zeitgenossen zu tolerieren.

Mein Vater meinte mal, Religion und Politik gehört nicht in die Kneipe. Ich finde er hat Recht. Zu leicht hat man schnell etwas gesagt, womit ein anderer sich nicht identifizieren kann und was folgt ist dann unverhinderbar: Die Defektkommunikation ! :)

LED ZEPPELIN - "Communication Breakdown"




Antwort
von OhneRelevanz, 139

Ganz richtig, du "glaubst" an Gott und andere wissen eben, dass du falsch glaubst.

Kommentar von earnest ,

Nein, auch sie glauben das nur.

Kommentar von OhneRelevanz ,

Im Endeffekt ja natürlich, allerdings ist das Nichtglauben auf mehreren Ebenen besser durchdacht und logischer erklärt als das Glauben.

Antwort
von extrapilot351, 51

Vielleicht haben sich diese Menschen mit den neuesten Erkenntnissen der Quantentheorie beschäftigt, sich Wissen angeeignet aus den belegten Kenntnissen wie die Erde, unser Universum, Galaxy entstanden ist. Dabei haben diese Menschen auch die Möglichkeit dieses erwórbene Wissen mit den Erklärungen im AT und NT bzw. der Bibel zu vergleichen und kommen zu klarem Verstand. Das erklärt warum sie nicht an einen Gott glauben.

Die Erklärungen Gott erschuf die Erde und den Mensch aus einem Nichts ist wissenschaftlich widerlegt. Aus einem Nichts lässt sich nichts erschaffen.

Antwort
von wollyuno, 63

du musst es auch nicht verstehn denn das ist die entscheidung jedes einzelnen,egal ob es gott gibt oder nicht.

Antwort
von Nube4618, 37

Man könnte genauso gut fragen "Wie kommt es nur, dass einige an Gott glauben". 

Das ist in all den Beitägen zur Frage ausgiebig erläutert worden, versuchte nur das in einem Satz unterzubringen. 

Antwort
von optimisto, 73

ganz einfach...jeder glaubt an "etwas anderes" .......manche denken allerdings, "Ihr gott sei der grösste" .....dazu gibts ein wunderbares neues kinderbuch,. das es auf den punkt bringt : "mein Gott, dein gott, unser gott" ....das gutes ist, es ist gaanz einfach zu verstehen

http://www.stern.de/familie/kinder/mein-gott--dein-gott--unser-gott---ein-kinder...

Antwort
von Helll, 294

Das geht seehr einfach glaub mir :D Das muss nicht unbedingt mit schlechten Erfahrungen zusammenhängen, wo man sich dann von Gott abwenden will.

Ich zum Beispiel habe noch nie an Gott geglaubt, es erscheint mir einfach unmöglich das so etwas existiert ohne begründete Beweise.

Tatsächlich ist es für mich eher unverständlich wie Menschen so stark an etwas glauben was nicht bewiesen ist.


Kommentar von Tige8822 ,

Was denkst du denn wie das ganze Universum entstanden ist? und weit und breit nur ein Planet der Ressourcen hat die Leben zustande bringen können, nicht nur Sand und Berge sondern so viel Leben auf nur einem Planeten. Und nur ein Wesen der so viel Intelligenz besitzt dass er selber entscheiden kann welchen Weg und welche Religion er wählt. Nur um uns dreht sich das Universum. Und das alles müssen wir einer großen Macht verdanken.

Kommentar von Ryuuk ,

weit und breit nur ein Planet der Ressourcen hat die Leben zustande bringen können

Hast du dir je die Mühe gemacht mal nach anderen zu schauen? Würdest du aufhören an Gott zu glauben du andere bewohnte Planeten

findest?

Und nur ein Wesen der so viel Intelligenz besitzt dass er selber entscheiden kann welchen Weg und welche Religion er wählt.

Wale, Delfine, Raben ect. sind hochintelligent. Wenn die besser geeignete Körper hätten könnten die schon längst so schlau sein wie wir.

Nur um uns dreht sich das Universum.

Deshalb stecken wir auch auf einem kleinen Planeten irgendwo im Nirgendwo fest, wärend da draußen Trillionen und Abertrillionen andere Planeten existieren die wir nie erreichen werden.

Und das alles müssen wir einer großen Macht verdanken.
Beweise erstmal das diese Macht existiert.

Kommentar von Panazee ,

und weit und breit nur ein Planet der Ressourcen hat die Leben zustande bringen können,

Eine gewagte These. Wir haben nur einen winzigen Bruchteil der existierenden Sterne in unserer Galaxis untersucht. Von anderen Galaxien ganz zu schweigen.

Zu behaupten es gäbe keinen zweiten bewohnbaren Planeten ist wie nach Afrika zu reisen um Elefanten zu suchen, dort dann 10 qm zu betrachten und weil man auf diesen 10 qm keinen Elefanten gefunden hat zu behaupten, dass es in ganz Afrika keinen einzigen Elefanten gibt.


Nur um uns dreht sich das Universum.

Ach und deshalb liegt unser Planet in einem Seitenarm einer recht entlegen gelegenen Galaxie? Auf das komplette Universum bezogen, kann man mit Fug und Recht behaupten, dass sich die Erde am "A... des Universums" befindet.

Kommentar von Etter ,

Das ist n bissl. als würde ich mein Dorf als gottgesegnet sehen, da ich nie aus dem Dorf rausgekommen bin und irgendwo im Urwald stecke.

Insgesamt erinnert mich die Aussage aber eher an die Bielefeldverschwörung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bielefeldverschw%C3%B6rung

Im Endeffekt lässt sich deine Theorie darauf anwenden.

Kommentar von STRYNX ,

Och will mich net einmischen, aber: Nur 3,777 ( Irgendwas) der ENTDECKTEN (Also die die einen Namen haben ubd von der Oberfläche (Farbe-Größe (Grob))). Von den 96.333 % ist nicht bekannt ob es da Organismen oder Sogar Leben gibt. Ps: auf jedem Planeten gibt es Rohstoffe.

Kommentar von Muhviehstarx3 ,

Kaum zu glauben dass es noch Menschen gibt die die Evolutions und Urknall Theorie nicht anerkennen können/wollen.

Antwort
von stoffband, 139

Die meisten können nur glauben was sie sehen können, deswegen glauben sie nicht.Glauben heisst im Prinzip nicht genau wissen, aber ich weiss das es einen Gott gibt Aber beweisen möchte ichs nicht denn mir reicht es zu wissen das es ihn gibt und noch viele mehr.Für mich macht die Welt ohne Gott keinen Sinn. Gott weiß was auf der Erde passiert, er hat uns das Erdölzeitalter geschenkt. Wird aber bald zu Ende sein denn er sagt der Mensch ist wie ne Ameise. Die größte Gefahr sagt er liegt in den Kriegen die nicht mehr von Mann zu Mann gekämpft werden sondern mit Waffen die sehr gefährlich sind.Dem Menschen ist das nicht wirklich bewusst was er damit anrichten kann. Und der Unglaube verstärkt das ganze, denn wenn die Menschen an Gott und seine Kraft glauben würden, würden sie sich oft anders verhalten. Kurz vorm Tod ist es zu spät!

Kommentar von wolfgang11 ,

An welchen Gott glaubst du? An den Gott der Christen? Oder an Allah? Angeblich gibt es nur einen Gott. Welcher ist denn der richtige?

Kommentar von JanfoxDE ,

Du kannst nicht wissen das es den Gott gibt, weil man für Wissen einen Beweis braucht.

Das 1+1= 3 nicht sein kann, weißt du weil es logisch ist.

Für mich macht die Welt ohne Gott keinen Sinn.

Und hier liegt schon das Problem. Die Welt macht auch keinen Sinn, wenn wir mal ehrlich sprechen. 

Wird aber bald zu Ende sein denn er sagt der Mensch ist wie ne Ameise.

Beweise? Wo sagt er es? Wann sagte er es? Mit welchen Zusammenhang? Hat man überprüft ob du mentale Krankheiten hast, die Halluzination hervorrufen können?

Und der Unglaube verstärkt das ganze, denn wenn die Menschen an Gott und seine Kraft glauben würden, würden sie sich oft anders verhalten.

---

Janfox:

Oooo, du stellst dich nun auf dem Level eines Islamisten. Atheismus ist nicht Unglaube. 

(...)denn wenn die Menschen an Gott und seine Kraft glauben würden

Ahh, nun müssen ALLE an ihn glauben, damit er weiter rumkräfteln kann? Wie hat er es bloß geschafft die Erde innerhalb von einem Monat zu erschaffen, obwohl anfangs, laut der Bibel, noch kein Mensch existierte?

Kommentar von earnest ,

Du GLAUBST nur, das zu wissen, Stoffband.

Kommentar von Etter ,

"Die meisten können nur glauben was sie sehen können, deswegen glauben sie nicht.Glauben heisst im Prinzip nicht genau wissen, aber ich weiss das es einen Gott gibt"

Also

Theorie 1: Glauben != Wissen

Theorie 2: Glauben == Wissen

Muss ich extra nochmal betonen, dass es widersprüchlich ist, was du da schreibst?

"Und der Unglaube verstärkt das ganze, denn wenn die Menschen an Gott und seine Kraft glauben würden, würden sie sich oft anders verhalten."

Also ich bin Pazifist und Atheist.

Wenn man aber so argumentieren will: Guck dir doch mal die "Glaubenskrieger" an. Friedlich würd ich die nicht nennen. Und das obwohl sie an einen Gott glauben.

Scheint also keinen dicken Unterschied zu machen.

Antwort
von wolfgang11, 250

Ich bin Christlich erzogen und konfirmiert (ev.). Ich habe alles geglaubt.

Ich bin in der NS Zeit aufgewachsen. Ich habe der Propaganda geglaubt. Dafür habe ich mit  5 meiner besten Jahre als Soldat und Kriegsgefangener bezahlt.

Ich habe daraus gelernt, dass der Mensch manipulierbar ist.

Heute glaube ich nur noch an die Realität und die Wissenschaft. Die beschäftigt sich nicht mit Himmel und Hölle, sondern mit der Entstehung des Universum aus heutiger Sicht. Nicht mit einer Weltanschauung, wie sie vor tausende Jahre bestand. 

Kommentar von Hamburger02 ,

Das wäre auch die Geschichte meines Vaters gewesen.

Kommentar von wolfgang11 ,

Ich habe 18 jährige Kameraden an der Front sterben sehen, die sehr christlich waren. Da kam bei mir die Frage auf, warum hat sie Gott nicht vor ihrem frühen Tod bewahrt. Warum hat die Kugel gerade ihn und nicht mich getroffen?

Das hat mich an Religion zweifeln lassen. Ich hinterfrage alles, um mich nicht mehr manipulieren zu lassen und glaube nur noch, was mir glaubhaft erscheint.

Kommentar von JanfoxDE ,

Weißt du was traurig ist? Diese Menschen haben im letzten Moment gedacht: ,,Nun komme ich in dem Himmel."

DESHALB versuche ich, Leute, die Indoktrination erleben, trotzdem versuchen zu überreden. Klappt aber nie.

Kommentar von Hamburger02 ,

Bei einer Konferenz Hitlers mit kath. Bischöfen vor dem Krieg, sicherte er ihnen zu, sie nicht belästigen zu wollen, da man Gläubige besser in den Krieg schicken könne. Und auf dem Koppelschloss der Wehrmachtssoldaten stand "Gott mit uns".

Kommentar von wolfgang11 ,

Ich hatte solch ein Koppelschloss, wie alle meine Kameraden. Ob Gott mit mir war, weil ich überlebt habe? Warum war er nicht mit jenen, die zu den Gottesdiensten gingen und gefallen sind? 

Kommentar von Respawn618 ,

Tolle Antwort!

Antwort
von Silmoo, 274

Wir Menschen sollten uns schämen, das wir die Erde mit seiner herrlichen Natur misserabel behandeln. Ich denke da an Atombombenversuche usw.

Wenn es Gott wirklich geben würde, hätter er uns schon vernichten , weil wir sein Werk ständig angreifen und zerstören.

Aber die Gläubigern behaupten als Ausrede, Gott ist großzügig und verzeit ständig.

Es gibt so viele Ausreden und Einreden , was der gläubige Mensch pararat hat, um unser schlechtes  Gewissen zu entlasten.

Aber die Realität zeigt , die Naturgewalten rächen sich. Ob es von Gott veranlasst ist ?. So wiederrum kann man einen Gott nicht abstreiten.

Kommentar von JanfoxDE ,

Aber die Realität zeigt , die Naturgewalten rächen sich. (...) 

So wiederrum kann man einen Gott nicht abstreiten.

Das ist keine Rache. Rache kann ein Mensch (eigentlich alles mit ein Bewusstsein) ausüben, aber keine Naturgewalt. Es ist eine Reaktion, auf das, was der Mensch macht.

Und dann hier mal an alle "Leute" die da wieder etwas rein interpretieren:

Es ist so, als würdest du Luft anhalten; Du würdest  aus Reflex versuchen wieder Luft zu bekommen, da du das CO² aus deinem Körper bekommen musst. Wenn der unwahrscheinlichste Fall eintrifft, wirst du bewusstlos. ABER, als Reaktion atmet dein Körper "automatisch".

Kommentar von Silmoo ,

Meinerseits habe ich es bewusst  abgewandelt mit "Rache"im Bezug von Gott . Glauben oder nicht Glauben ist die Kernfrage und habe wissenschaftliche Details mit Absicht weggelassen.

Kommentar von Etter ,

"Aber die Realität zeigt , die Naturgewalten rächen sich."

Und wenn ich n Stein im 90° Winkel zum Erdboden in die Luft schmeiße und stehenbleibe, dann rächt sich der Stein.

Oooohh und der Bumerang erst. Rachsucht pur.

;)

Antwort
von Manuel129, 44

Wieso sollte man denn an Gott glauben? Nur weil ich nicht widerlegen kann, dass es ihn nicht gibt heißt das noch lange nicht, dass er wirklich existiert! Da hat doch mal jemand eine Parodie drauf gemacht.. glaube irgendwas mit fliegendem Spaghettimonster oder so..^^

Wenn es dir hilft, glaube weiter an ihn, es kann Trost spenden, außerdem wäre die Welt meiner Meinung nach ohne die Kirche schlechter dran.. Es kommt nicht drauf an, ob Gott nun existiert oder nicht, sondern darum, ob es den Menschen hilft an dessen Existenz zu glauben, und das tut es.

Antwort
von CountDracula, 52

Es gibt einfach keine wissenschaftlichen Beweise für die Existenz Gottes. Daran, dass manche Menschen nicht an Gott glauben, ist auch nichts traurig. Das ist einfach so, und das solltest Du akzeptieren.

Antwort
von xsophiexreneex, 63

Bei mir ist es so das ich nicht fest von der Exestenz Gottes überzeugt bin aber auch nicht leugnen kann einbisschen glaubig zu sein. Ich finde einfach das es (für mich) keinen überzeugenden Beweis gibt das Gott exestiert und exestiert hat.

Antwort
von Akka2323, 189

Ich komme sehr gut ohne jeden Gott aus, finde aber Menschen seltsam, die religiös sind.

Kommentar von sahneeis ,

wie erklärst du dir leben ??

Kommentar von AntonJJ ,

Google -> Teilung der Zellen, Prokaryote

Kommentar von ThomasJNewton ,

Wenn du wissen willst, wie das Leben entstanden ist, frag unter Biologie.

Deine Gegenfrage ist hier nur eine Retourkutsche.
Fährt also in der langen Schlange unredlicher Argumentationsmuster, die Gläubige auszeichnet.

Atheisten denken und argumentieren redlich.
OK, das war jetzt wohl zu einfach argumentiert, aber noch im grünen Bereich.

Kommentar von Panazee ,

Zum einen gibt es was die Entstehung von Leben angeht sogar mehr als eine Theorie. Ich kenne mindestens drei, die plausibel erscheinen.

Zum anderen frage ich mich was dein Argument dabei ist. "Ich kann mir etwas nicht erklären, deshalb muss es ein Gott gemacht haben." Ist das dein Argument? Dieses Argument hatten schon die Wikinger was Blitz und Donner angeht. "Wir können uns nicht erklären wie Blitz und Donner entstehen und deshalb muss da oben ein Gott mit einem dicken Hammer stehen und das verursachen." Für die Wikinger war dieses Argument genauso logisch wie das deine für dich. Du schüttelst aber heutzutage nur den Kopf über die Wikinger mit ihrer Hammergott Theorie, weil du eben weißt wie Blitz und Donner entstehen.

Kommentar von Akka2323 ,

Muss ich nicht, ich lebe einfach, und ich habe ein gutes Leben. Es gefällt mir.

Kommentar von irrelevantcanim ,

und dieses gute Leben hast du nur durch Gott

Kommentar von Ranzino ,

Das darfst gern beweisen. Oder Gott, der kann das ganz sicher im Handumdrehen auflösen...wenn er sich mal kümmern würde.

Kommentar von SCock ,

Tiere leben auch einfach vor sich hin ...

Kommentar von Akka2323 ,

Und brauchen auch keinen Gott.

Antwort
von Draggyblackdots, 16

Ich glaube den Gedankengängen im Boddhicharyavatara zur Nicht- Existenz eines Schöpfergottes. Das Bodhicharyavatara ist ein Grundlagenwerk des Mahayana-Buddhismus. Die Ausführungen sind sehr logisch.

Außerdem entschwebte Shantideva von seinem Sitz, nachdem er das Bodchicharyavatara verkündet hatte ;) 

Damit will ich sagen: Es ist für jeden anders, was er als heilig betrachtet. Die Leute glaubten früher wirklich, dass Shantideva so heilig war, dass er schweben konnte. Manche glauben es jetzt noch. Obwohl er sich bemüht, die nicht-Existenz eines Allmächtigen Schöpfergottes zu beweisen. Diese Gedanken gehörten auch mit zum Heiligen.

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