Frage von HosenmatzXXL, 36

Wie kommt es dazu, dass sich jede Generation anders verhält?

Hallo Leute, ich bin 15 und habe mich schon mehrmals gefragt, weshalb die jüngeren Generationen sich immer negativer verhalten und wer das eigentlich einführt, dass es dazu kommt? Also wer oder was hat es eingeführt, so dass sich heutzutage fast jeder Minderjährige Alkohol reinzieht oder früh mit dem Geschlechtsverkehr beginnt? Wer hat ihnen die Respektlosigkeit gezeigt? Wenn sich die älteren Generationen darüber aufregen, dass die jetzige Jugend-Generation so schlecht erzogen ist, dann kann es ja nicht heißen, dass es die jetzigen Jugendlichen von den Älteren haben. Also nochmal meine Hauptfrage: Wer oder was führt diese neue Generation so ein, wie sie dann auch bleibt?

Antwort
von LonelyBrain, 30

Die Jugend von heute. Erstaunlich eigentlich, dass es noch Leute gibt, die vor dieser Formel nicht zurückschrecken. Nachdenken könnte einen fast dazu bringen: Man war selbst gestern die Jugend von heute, der damals ebenfalls vorgehalten wurde, nicht so zu sein wie die Eltern, als sie die Jugend von vorgestern waren. Oder man könnte sich daran zu erinnern versuchen, dass man so „wild“, so „politisch“, so „lesehungrig“ und was es noch an schönen Attributen gibt, in der eigenen Jugend nun auch wieder nicht war - und dass jedenfalls nicht „die“ Jugend all diese Merkmale aufwies.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/jugendstudien-die-jugend-von-heute-1324147...

Jede Generation wird von vielen Faktoren geprägt. Freunde, Familie, Erziehung,... Heutzutage sind es wohl vorallem die SocialMedia wie Facebook & Co. Aber auch das Smartphone an sich vereinnahmt die Kids heute ziemlich.

"Früher" war das nicht anders. Da gab es nur andere Faktoren. Und so wird es immer sein. Jede Jugend, jede Generation wird geprägt - doch jeder kann für sich entscheiden was er für gut hält und somit weiterhin handhabt oder seinlässt.

Du musst dich also nicht so verhalten nur weil es "die Jugend von Heute" eben so tut. Zieh dein eigenes Ding durch.

Machs nicht gut - machs besser. :-)

Antwort
von karinili, 29

Wahrscheinlich  ist es aber genau das: die Erziehung.

Die, die sich darüber aufregen, wie schlimm die heutige Jugend doch sei, ist oftmals nicht die Generation, die diese Kinder erzogen hat, sondern die, die deren Eltern erzogen hat.

Ich glaube, dass genau dieser Generationensprung, dieses ablehnende Verhalten auslöst. Die Eltern haben noch die Strenge und harte Erziehung vorgelebt bekommen und haben dann eben beschlossen es anders zu machen, weshalb ihre Kinder heute ein ganz anderes Verhalten an den Tag legen, als es vielleicht deren Großeltern von Kindern gewohnt sind. Auch ist durch den Zugang zu neuen Medien und die Friedenszeiten viel zum Thema Pädagogik und Erziehung geforscht worden und es gibt allerhand neue Theorien und Arten, Kinder und Jugendliche zu erziehen. Man denke hier nur an antiauthritäre Erziehung, bei denen Kindern keine Grenzen gesetzt werden.

Auch ein Faktor ist sicherlich der stetig wachsende Druck am Arbeitsmarkt, sodass beide Eltern berufstätig sein müssen und dadurch weniger Zeit für Erziehung haben, was sich natürlich auch negativ auf das Verhalten der Kinder auswirken kann. 

Der Zugang zu neuen Medien wie dem Internet und unsere schnelllebige Zeit und dadurch Reizüberflutung und ähnliches spielen wahrscheinlich genauso eine Rolle ;)

Antwort
von Pummelweib, 13

Man sollte nicht alles so pauschalisieren.

Früher haben auch die Alten auf die Jungen geschimpft, das wird sich wohl nie ändern.

Es gibt immer solche und solche, es kommt viel auf die Erziehung und das Elternhaus drauf an.

Meistens ändern sich die Jugendlichen von selbst, wenn sie erwachsen sind.

LG Pummelweib :-)

Antwort
von BigBen38, 32

Vor 100 Jahren hatten Lehrer noch das Recht Jugendliche zu züchtigen...ebenso die Eltern.

Hinzu kam, das eine ganze Menge an verhalten damals geächtet war.

Damit waren unsere Urgroßväter aber keine Heiligen.

Nur haben sie ihrerseits ihren Kindern mehr durchgehen lassen...

Das Problem der heutigen Zeit ist, das sich so ziemlich jeder alles herausnehmen kann, ohne ernste Konsequenzen zu fürchten.

Ich meine damit nicht, das die Zeiten, als Schlagen noch "normal" war zurück müssen...

...viel mehr muss das Bewusstsein wieder einsetzen..

Das Kollektivbewusstsein vor allem.

Wenn zu meiner Schulzeit sich 3 oder 5 Typen zusammen fanden und in der Schule Sachen abziehen wollten - damals kein Smartphone - eher n Walkman oder Discman zB.

Dann hatten diese Typen ein ernstes Problem ....nämlich ca. 120 Schüler gegen sich.

Da wurde nicht weggesehen...

Heute kümmert sich jeder um sich und ist froh wenn er verschont bleibt.

Beim Alkohol und bei Zigaretten, ja auch beim Sex gilt man als cool wenn man schon im Kindergarten der Erzieherin. Besoffen mit Kippe im Hals untern Rock guckt ....

Da kann dann auch kein Kind mehr lernen, was richtig und was falsch ist - und die Erziehungsmethoden wurden abgeschafft. So das man kein Mittel hat, um das Problem im Einzelfall in den Griff zu bekommen.

Wäre es nun nicht cool, sondern man wäre mit Verachtung gestraft wenn man säuft, raucht, kifft oder zu früh sex hat, wäre das kein Thema.

Kommentar von KaeteK ,

Ich bin noch keine 100, aber ich kenne diese Art der Züchtigung, die in den Schulen stattfand auch noch. Wenn der Lehrer dann mal mit dem Stock auf die Finger schlug oder ein anderer Lehrer hatte die Angewohnheit, wenn jemand ständig den Unterricht störte, dass er eine Kopfnuss bekam, dann wußten wir, dass wir es verdient haben. Und keiner kam auf die Idee sich bei den Eltern darüber zu beschweren. Im Gegenteil, da hast du dir nochmal eine eingefangen. Wir Kinder hatten auch eine andere Wahrnehmung über das, was wir angestellt haben und was daraus die Konsequenz war. Uns war es bewusst, dass, wenn wir erwischt werden oder frech wurden, wir dann auch mal eine gelangt bekommen. Wir waren allerdings auch immer sehr schnell ;-)

Und trotzdem alledem waren wir glückliche Kinder und das ganz ohne Handy, TV und PC :-) lg

Kommentar von BigBen38 ,

Naja - zu meiner Zeit flog vlt mal n Schlüsselbund oder Kreide, ggfs mal n Schwamm....aber das wars auch.

Und das ist gut so.

Ich bin gegen körperliche Züchtigung.

Was ich vermitteln wollte, war eben, das es spürbare Konsequenzen gab + Fehlverhalten auch bei Mitschülern nicht gern gesehen war.

Heute aber hat man im Prinzip jegliche Erziehung abgeschafft, da es keinerlei Bestrafung mehr gibt.

Kein - ohne Essen ins Bett, kein Stubenarrest ....nix mehr, was jmd dazu bringt, sich das zumindest nächstesmal vorher zu überlegen...

...ein "Nein Philipp du darfst der Lara nicht mit dem Stein auf den Kopf hauen, Philipp ? Nein, Philipp lass das doch bitte - guck Lara ist schon Blutüberströmt, bitte bitte hör doch nun langsam...ok...zu spät" ist KEINE Erziehungsmethoden - mehr aber ist den Erziehern nicht erlaubt - und Eltern, denen die Hand ausrutscht Drohen 5 Jahre Knast ....

...wenn es dann aber auch in der Gesellschaft - sprich bei den Mitschülern als cool gilt - wer oder was soll das dann stoppen ?

Antwort
von DODOsBACK, 17

Um erwachsen zu werden, muss man sich von anderen abgrenzen. Man muss erwachsene Dinge tun. Früher gab es dafür gesellschaftliche Rituale: die Höhlenmenschen haben vielleicht ihr erstes Tier erlegt, der Botenjunge hat seine ersten anspruchsvolleren Aufgaben bekommen, Mädchen waren verheitratet und schwanger, sobald sie biologisch dazu in der Lage waren...

Die Kirche hat lange versucht, das zu ersetzen: Konfirmation, Firmung usw. finden zu Beginn der Pubertät statt und machen einen im religiösen Sinne erwachsen! Selbst in der DDR gab es die Jugenweihe. Und noch zu Zeiten unserer (Ur)Großeltern war mit 14 Jahren die Volksschule vorbei und 90% der jungen Menschen wechselten ins Berufsleben. Heute ändert sich mit Beginn der Pubertät aber NICHTS. Das Drumherum wird sogar noch beengender: mehr Unterricht, mehr elterliche Kontrolle, mehr (gefühlte) Einschränkungen, weil größerer Freiheitsdrang...

Zudem bedeutet eine allgemein wachsende Toleranz, dass es immer schwieriger wird, "aufzufallen". Früher hat sich die Jugend zwei Mal im Jahr auf dem Volksfest besoffen, man hat sich beim Fußball geprügelt und Maibäume geklaut. Das ist heute den Mittdreißigern vorbehalten, die noch einmal jung sein wollen. Jugendliche müssen sich eigene Ecken suchen. Und sie müssen immer extremer werden, um nicht nur verständnisvoll belächelt sondern wirklich wahrgenommen zu werden!

Auch wenn angeblich alles immer schlimmer wird: jede neue Generation bringt mehr Abiturienten und Studenten hervor. Und muss sich damit herumschlagen, dass es keine großen Herausforderungen mehr für sie gibt. Die "fürchterliche Jugend von gestern" ist mit Frau Nahles ins Arbeitsministerium eingezogen und bläst ins gleiche Horn wie die Vorgänger... Das beweist doch eigentlich, dass es NICHT schlimmer wird sondern einfach nur ... gleich bleibt!

Antwort
von KaeteK, 23

Es liegt an den Werten, die man dein Kindern vermittelt und wie konsequent man sie durchsetzt.

Bin ich schon selber schlecht erzogen worden, fängt das Problem schon an. Ich habe meine Kinder ganz anders erzogen, als meine Eltern mich, deutlich strenger, obwohl ich als Jugendlicher meinte, meine Eltern wären streng, was sie auch waren. Hinzu kommt bei mir, dass ich Christ geworden bin, da sieht man die Dinge des Lebens nochmal ganz anders. Ich bin heute sehr dankbar dafür, denn ich sehe, dass ich es mit meinen Kindern, deutlich einfacher hatte, als viele Eltern die ich kenne. Leider ist es heute so, dass man den Kinder zu viel Freiheit lässt und zu wenig Verantwortung überträgt. Viele Eltern haben zu wenig Zeit für ihre Kinder. Sie gehen beide arbeiten und nach der Arbeit hat man noch viele andere Verpflichtungen und Interessen. Die Generation Eltern hat sich auf "ich möchte mich selber verwirklichen" eingeschossen -  und so bleiben meistens die Kinder auf der Strecke und sind sich selbst überlassen. Das führt häufig dazu, dass sie sich von Freunden und Medien abhängig machen. Sie lernen nur, wenn sie entsprechende Vorbilder haben.

Meist, wenn Eltern dann merken, dass sie die Zügel nicht mehr in der Hand haben, ist zu spät, denn was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. lg

Antwort
von HellasPlanitia, 22

Jede Generation hat das Gefühl, dass die Nachfolgegeneration furchtbar sei. Das ist seit tausenden von Jahren so. Wenn wir mal ganz ehrlich sind, dann ist das meiste, was du genannt hast, keine neue Erfindung. Punks, Hippies,... - die waren alle nüchtern und enthaltsam? Drogenabstinent? Na klar.

Mittlerweile wird das alles nur viel öffentlicher gemacht. Wenn sich vor 50 Jahren auf einem Dorffest alles ab 12 Jahren komplett hat volllaufen lassen, hat das ausserhalb des Dorfes keiner mitgekriegt und die Betroffenen selbst konnten sich hinterher auch nicht mehr so genau erinnern. Heute macht man Videos, stellt Bilder auf Facebook und schon ist das alles für die Nachwelt dokumentiert. Aber wer behauptet, in seiner Jugendzeit seien also alle brav gewesen und hätten keusch und drogenfrei täglich zuhause ausschliesslich Bücher gelesen, hatte entweder eine sehr seltsame Kindheit oder sieht das Ganze doch sehr verklärt.

Antwort
von AsuraDeYien, 27

Punkt Nummer 1.. Du bist 15 und gehörst noch zur Generation dieser 13 Jährigen.. Da ich 20 bin kann ich sagen, dass die neue Generation teilweise aus ziemlichen Bälgern besteht.

Fortschritt der Technik, Verblödung durch den TV(ich schaus aber nach wie vor gerne ;)) und vorallem, da die Kinder teilweise ihre Rechte kennen. Sie werden zuwenig zurechtgewiesen. Im Freibad meinte ein vll. 13 Jähriger seinen Freund: "Ey du spa##t, kommt her du blöder Wich#er" als ich darauf meinte "wenn du nochmal so sprichst, lern ich dir Respekt. In dem Alter von 13 wurde ich geschlagen wenn ich soetwas gesagt hätte." Unabhängig ob ich das gemacht hätte schauten mich alle dumm an und der Junge beleidigte während meiner Anwesenheit keinen seiner Freunde mehr.

Viele denken sich jetzt: "ooh, dem Kind drohen, was ist denn falsch mit dir? Das macht man nicht! Du bist nicht für die Erziehung verantwortlich!". Das mag sein, aber nichts desto trotz muss man einem Kind zeigen, dass ein Verhalten fehlerhaft ist und dass kann man durchaus auch mal mit Worten klären die nicht so ganz freundlich sind. Ich hatte in meiner Schulzeit vor Älteren Angst/Respekt. Als ich in der 10 war, wurde ich von 5 Klässlern angerannt und dann angeschrien "pass auf wo du hinläufst!" wobei er gegen mich gerannt ist.

Aber jede ältere Generation lästert über die Jungen.

Kommentar von HosenmatzXXL ,

Ja, ich weiß, dass ich leider noch zu der heutigen Jugend-Generation gehöre, aber ich verhalte mich zum Glück anders und verzichte liebend gern auf Alkohol und Rauchen, was ja eigentlich mit 15 selbstverständlich sein sollte! Aber ich habe zum Beispiel auch Freunde in meinem Alter, die leider schon manchmal Alkohol trinken und mich fragen, weshalb ich das nicht tue, was ja nicht heißt, dass sie mich davon ebenso abhängig machen wollen, was ja aber bei anderen meistens so beginnt. Aber in solchen Fällen sage ich ganz schlicht: "Wenn ich damit einverstanden bin, dass du für Alkohol bist, dann solltest du auch damit einverstanden sein, dass ich gegen Alkohol bin."

Kommentar von KaeteK ,

Eine meiner Töchter wurde, als sie mal beim Arzt war, von der Seite angemacht und als unehrlich abgestempelt, weil sie als Jugendliche weder geraucht noch getrunken hat. Schlimm, dass man das heute als ganz selbstverständlich ansieht. lg

Kommentar von HosenmatzXXL ,

Naja, das sind dann widerum Idioten, die so abhängig von der negativen Seite der Jugend sind, dass sie gar nicht mehr an das Gute glauben

Kommentar von AsuraDeYien ,

Stimmt, ich kenne einige negative Beispiele und durchaus auch positive! Deswegen meinte ich ja, dass die älteren immer über die neue Jugend lästern. Das Negative überwiegt meistens das Positive.

Antwort
von MichelSchiewer, 13

Ich als 13 Jähriger bin zwar ziemlich frech und respektlos, aber verstehe auch nicht wieso andere das sind. Ich rauche, kiffe, trinke nich und hatte auch noch nie sex. Die schule ist für mich wie ein ventil, da ich zuhause arbeiten muss und dadurch kaum freizeit habe. Fußball alleine reicht nicht als "Ventil", das weiß ich gut genug (7 jahre im verein). Ich sehe es als ausrede, dass ich zuhause viel arbeiten muss, dass ich so respektlos bin. Ich weiß für mein alter sehr viel und das ist mein vorteil .

Kommentar von HosenmatzXXL ,

Ich bin zwar auch erst 15, aber du glaubst gar nicht, wie viel sich in den 2 Jahren, die uns unterscheiden, verändern kann. Mit 13 habe ich selber über alles anders gedacht, als heute, und wenn ich mit 13 mit 2-3 Jahren älteren Leuten über etwas diskutiert habe, sagten diese mir auch, dass sich in diesen 2-3 Jahren bei mir noch Vieles im Kopf ändern wird und damals wollte ich es nicht glauben, aber heute ist es Wahrheit... Also damit will ich dir sagen: Danke für deine Antwort, aber du als Dazugehöriger dieser Generation solltest mir wahrscheinlich nicht auf meine Frage antworten können :) Das ist ganz und gar nicht böse gemeint, aber ich glaube da wissen unsere älteren Generationen besser darüber Bescheid ;)

Kommentar von MichelSchiewer ,

ok danke ;D

Antwort
von Sushitier, 36

Vielleicht probieren die Jungen einfach was neues aus?

Antwort
von illerchillerYT, 22

Wahrscheinlich die Erziehung:/

Kommentar von HosenmatzXXL ,

Ja, aber ich habe doch auch erwähnt, dass die älteren Generationen sich darüber aufregen? Also mir kommt es so vor... Und wenn die sich darüber aufregen, hat es doch keinen Sinn, wenn die so erzogen werden?

Antwort
von gernehelfen1993, 26

Es entwickelt sich doch alles weiter. Zum Beispiel bekommen heute zu Tage 10 jährige schon Smartphones. Die kriegen alles in a**** geschoben, kein Wunder das die so Respekt los sind.

Kommentar von LonelyBrain ,

Kann man es denn noch verantworten das Kind ohne Smartphone loszuschicken? Wenn dein Kind keines hat wird es mit Sicherheit gemobbt. Und glaub mir - das willst du nicht.

Ich selbst habe noch keine Kinder - finde es zwar auch schrecklich das so viele Kids mit den riesen Smartphones rumrennen und nur doof darauf glotzen - allerdings geht es ja fast schon nicht mehr ohne... Schade drum.

Kommentar von KaeteK ,

Kann man es denn noch verantworten das Kind ohne Smartphone loszuschicken? Wenn dein Kind keines hat wird es mit Sicherheit gemobbt. Und glaub mir - das willst du nicht.

Ja, kann man. Meine Kinder haben auch nicht alles bekommen und durften nicht jeden neuen Trend mitmachen, auch wenn ich es mir hätte leisten können. Ganz bewusst habe ich sie so erzogen, damit sie nicht diesem gesellschaftlichen Zwang unterliegen, mit dem Strom schwimmen zu müssen. Es ist ganz wichtig, dass man sich nicht von anderen Menschen und ihren Meinungen abhängig macht. Da ich schon von Natur aus selber so bin, war mir das ganz wichtig, meinen Kindern das auch so zu vermitteln. Man traut sich mehr und macht auch mal den Mund auf, wenn es sehr unangenehm werden könnte.

Du sagst selber, dass du noch keine Kinder hast - dann hast du noch die Chance, es besser zu machen, als viele Eltern, die meinen, man müsse sich der Gesellschaft ausliefern um nicht gemobbt zu werden. Damit verweichlicht man die Kinder. lg

Antwort
von bearlii, 28

Für die ist das ja nicht mehr frech sondern leider normal. Aber diese Respektlosigkeit... Keine Ahnung wo sie diese her haben :/

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