Shaina am 16.08.2009 um 1:52 Uhr
...als krank und durchgedreht abstempeln? Das ist zwar bei einigen Leuten auch positiv gemeint, allerdings will mir niemand so recht sagen, was an mir so krank ist. Ich bin mal extrem intro-, mal extrem extrovertiert, stehe gerne im Mittelpunkt, bin etwas verträumt und habe schon als Kind zu meiner Meinung gestanden... ich weiß, sowas auf die Entfernung zu sagen, ist schwierig, aber mich würde mal interessieren, wie ich erfahren kann, was sie von mir denken?

Ziemlich egal, was sie von dir denken. Wenn man sich die Frage stellt, was andere von einem denken verrät das vor allem etwas über dich selbst: Du bist unsicher. Du bist irgendwie mit dir selbst nicht zufrieden und hast Angst andere könnten das sehen. Dadurch, dass du Angst hast, wirkst du komisch und andere denken tatsächlich du bist komisch. Und komisch ist dabei wirklich neutral, denn wie du sagst sie mögen dich wahrscheinlich durchaus, aber du wirkst eben komisch, weil du dir so vorkommst. Glaub mir, ich hatte dasselbe Problem. Das ändert sich sobald du an deinem Selbstbewusstsein arbeitest. Wie man das macht ist keine einfache Frage. Ich empfehle dir das Buch "So gewinnen Sie mehr Selbstvertrauen" von Rolf Merkle. Ich habs auch gelesen, ist ziemlich kurzweilig, aber danach gingen mir die Augen auf, was tatsächlich für Gedanken in einem schlummern. Ich dachte immer ich wäre total selbstbewusst und auch andere sagten mir, dass ich so wirken würde. Aber so wirken und es glauben ist eben ganz weit von selbstbewusst sein entfernt. Arbeite daran und die überwiegende Mehrzahl deiner Probleme wird sich von erübrigen. Zwei Dinge sollten dich bis dahin aufmuntern:

Was du schreibst, klingt nach evolutionärem / ganzheitlichem Gesundsein! Damit bist du aber auch entsprechend wenig (gesellschafts-)"normal".
Ich war als Kind und Jugendlicher auch eigentlich so - aber ich stand nicht dazu, weil mir Druck gemacht wurde, mich an die "Normalität" anzupassen. Aber nachdem ich denn doch mit 50 an der "Normalität" gescheitert und nun Frührentner bin, kann ich entspannt als überzeugter Nicht-Normaler leben!

Mein Eindruck: Du scheinst Dich nicht anpassen oder auch mal unterordnen zu wollen und das macht den Umgang mit Dir schwierig; sowas ist auf Dauer für andere einfach nur anstrengend.

Ich kann dir nur eines sagen: jedesmal wenn mir jemand sagt, dass ich nicht normal bin, fasse ich dies als Kompliment auf :-)))). Ehrlich, mein ich ernst! Normal.... normiert.... der Norm entsprechend.... Ist es das, was du willst? Ich nicht! Und wie es andere sehen...?! Vergiss es! Es ist DEIN Leben, DIR darf es gut gehen!
Angel84 am 16. August 2009 12:39 Und übrigens.... zu deiner anderen Frage, mit dem kleinen Freundeskreis, die scheinbar gelöscht wurde...: Stimmt, der Feundeskreis lichtet sich sehr, wenn wir zu uns stehen, nicht der Norm entsprechen. Aber, die die bleiben, die sind echt! Und auf den Rest, die dich nicht so sein lassen können, wie du bist, kannst du gut verzichten! Nein, das macht nicht langweilig, eher interessant!

da wirst du eindeutig abgestempelt...kenn ich, ich habe es gehasst nur weil ich in der 5. klasse etwas mehr gelacht habe (war eben ein glückliches kind..^^) 3jahre als klassenclown zu gelten...!! echt nervig...aber dann war ende...!!^^

solange du freunde hast die damit klar kommen is das doch egal mir wird auch ständig gesagt das ich bekloppt bin =) meist aber im positivem sinne

"ich weiß, sowas auf die Entfernung zu sagen, ist schwierig, "
nein, unmöglich ;-)

Vielleicht kennen sie dich ga net wirklich und labern nur, weil die Eigenschaften recht herausstechen und da kann man vorzüglich drüber babbeln^^
Shaina am 16. August 2009 01:58 Diese Eigenschaften habe ich selbst herausgearbeitet^^
Paranoia?
also, wenn einige es auch im positiven Sinne meinen, dann kann es gar nicht so schlimm sein. Manche Leute polarisieren halt ein wenig mehr als andere. Häufig ist es auch nur der eigene Wunsch so sein zu können wie andere, warum Ablehnung entsteht...

Klingt nach manisch-depressiv (mal intro-, mal extrovertiert)
unglaubliche Fernanalyse^^
shandyandy am 16. August 2009 02:03 Gell !!
heureka47 am 18. August 2009 01:26 @ shandyandy: Ich bitte den geschätzten Herrn Kollegen Professor seine Diagnose noch einmal zu überdenken. Meine Einschätzung geht eher in Richtung "Borderline": Einerseits typisch neurotisch ("...gern im Mittelpunkt stehen"), andererseits psychose-nah / schizoform ("extrem", "durchgedreht", "verträumt"). Mit kollegialen Grüßen: Prof. Dr. med. Wurst

Wirklich schwierig zu sagen von außerhalb, wenn man dich nicht kennt. Mal andersrum: Denkst du denn selbst auch, dass die irgendwie anders oder krank bist? Das klingt deiner Beschreibung nach normal, und dass du einfach ehrlich bist und zu deiner Meinung stehst, kann ich nichts schlechtes daran finden. Sollen deine Freunde doch mal Beispiele bringen
Shaina am 16. August 2009 01:57 Na ja, mein Selbstbewusstsein hat früher unter den Kommentaren gelitten. Und einen Schaden trage ich aufgrund dessen noch heute davon -.-
Marilee am 16. August 2009 02:04 Wenn du selbst nicht das Gefühl hast, dass du durchgeknallt oder so bist, lass dich davon nicht verunsichern und zweifel nicht an dir. Sei echt froh, dass du nicht wie alle anderen bist, sondern eine Individualistin ^^
da du hier nur deine subjektiven eindruecke von dir selber schreibst,ist das nicht moeglich...du musst mal schreiben, was du in einer bestimmten situation tust oder denkst...dann ist damit vielleicht mehr anzufangen!
danke, tolle antwort =)