Frage von MakaveliTupac, 923

Wie kommt es, dass in Deutschland fast niemand Organe spenden möchte?

Ich akzeptiere eure Meinung sehr. Ich bin ein 16 jähriger Junge der ein 16 jähriges Mädchen kennt die ein Herz transplantiert bekommen hat wenn es nicht gemacht worden wäre würde ich jetzt nicht jeden Tag mit reden und zocken. Ich möchte echt keine Werbung jetzt machen aber ihre Geschichte die sie mir erzählt hat und wie das alles abgelaufen ist hat mich zu Tränen gerührt ...

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Absif, 431

Vielleicht weil wir uns alle ungern mit dem Thema eigener Tod beschäftigen wollen?

Ich pflege schon seit einiger Zeit die Mitarbeiter der DSO mit der Feststellung zu ärgern, dass Deutschland weltweit das Land mit der höchsten Spendenbereitschaft ist.

Ja, die Spendenbereitschaft ist groß, in keinem anderen Land sind soviele Menschen bereit Blutstammzelllen oder Knochenmark zu spenden, das DKMS führt das größte Register weltweit.

Leider ist die Zahl der Organspenden in Deutschland viel niedriger als in anderen Ländern. Zum Teil liegt es an gesetzlichn Regeln, denn in anderen Ländern ist jeder potenzieller Organspender - ausser er widerspricht diesem.

Viele Menschen wollen sich mit dem Thema Tod nicht auseinandersetzen - und wenn es Ihnen egal ist, sind sie in Deutschland kein Spender in anderen Ländern, z.B. Österreich schon.

Manches ist hier schlechter organisiert als woanders, in dem europäischen Land mit der höchsten Organspenderate, Spanien, gibt es viel mehr Transplantationkoordinatoren in den Kliniken, so dass mehr Spender in den Kliniken erkannt werden und das Gespräch mit den Hinterbliebenden besser gesucht werden kann.

Bitte mach ruhig Werbung für die Organspende, super finde ich, dass du auch bereit bist ablehnende Meinungen zu akzeptieren, denn es ist jedem selbst überlassen sich dafür oder dagegen zu entscheiden - wir haben nur leider viel zuviele die sich gar nicht entschieden haben.

Antwort
von Tragosso, 351

Was für Gründe andere Menschen haben weiß ich nicht. Mir ist lediglich unwohl bei dem Gedanken Organe/Gewebe unter Menschen auszutauschen. Und noch (auf künstliche, erzwungene Weise) zu leben, während man mir meine Ersatzteile herausnimmt.

Was nicht heißt, dass es mich stört, wenn andere für sich entscheiden, dass sie das völlig in Ordnung finden.

Antwort
von Mucker, 32

Wer sich nur die eine Seite der Medaille anschaut - der wird nie erfahren, was sich auf der anderen Seite noch so alles versteckt.

ich verstehe, dass dich das Thema besonders beschäftigt. Aber um sich ein objektives Bild zu machen, braucht man die ganze Information. Erst dann weiss man, was genau es mit  Würde des Menschen - Hirntod - und Organspende auf sich hat - und kann seine eigenen Beobachtungen und Ertfahrungen besser einordnen.

Die geringe Spendenbereitschaft basiert m.E. auf der Angst vor dem Tod und der ganzheitlichen Info, die den Leuten die Augen öffnet, was wirklich hinter dem Hirntod steckt. Den gibt es nämlich erst seit 1968. Und das hat seine Gründe !


Offener Brief über die dunkle  Seite der  Organspende

Zur Zeit ist ein Thema mal wieder in aller Munde: Die Organspende. Krankenkassen schicken uns Aufklärungsmaterial und Ausweise zu, die Schulen werben darum und Prominente aller Couleur  machen in mehr oder weniger witzigen Werbespots auf dieses Thema aufmerksam.
Was ist los und was ist dran an diesem Hype?

Zunächst einmal hängt er mit dem neuen Organspendegesetz zusammen, das im vergangenen Herbst in Kraft getreten ist. Von der Politik unseres Landes gewollt, sollen sich die Menschen mit der Organspende auseinandersetzen und dazu Stellung beziehen. Eine Pflicht zur Entscheidung oder zum Ausfüllen des Ausweises besteht nicht.
Aber warum ist das Thema gerade jetzt so brisant?

Weil mit dieser Werbeaktion unsere Spendenbereitschaft wieder gesteigert werden soll. Die hatte durch die Klinikskandale der letzten Zeit erheblich gelitten. Man lässt sich das auch einiges kosten: Viele schöne bunte Broschüren und witzige Fernsehspots sollen Lust darauf machen, seine Organe einem anderen Menschen zur Verfügung zu stellen. Ja, man bekommt schon fast ein schlechtes Gewissen, wenn man sie nach seinem Tode für sich behalten will!

Nach seinem Tode…  Damit geht es auch schon los. Ihr seid nämlich noch gar nicht tot, wenn die Organe entnommen werden. Wusstet Ihr das? Ihr seid zu Tode definiert und das ist ein Riesenunterschied.

Und damit sind wir beim Hauptthema dieses offenen Briefes. 

Bis heute fehlt eine Aufklärungskampagne, die diesen Namen wirklich verdient. Sie müsste frei von jeglicher Beeinflussung über Pro und Kontra, Chancen wie Risiken aufklären und genau das passiert nicht. Sie informiert extrem einseitig. Es wird nur über die Menschen auf der Warteliste gesprochen. Wer aber denkt an die Spender?

weiter lesen:

http://www.diagnose-hirntod.de/?page\_id=391

Kommentar von cyracus ,

DH !! - Dieser offene Brief ist sehr informativ und ausführlich.

Antwort
von Sarudolf, 344

Ich will Werbung machen: Führt immer alle einen Organspendeausweis mit euch. Das rettet mitunter mehr als nur ein Leben und ihr könnt mit dem Plunder eh nichts mehr anfangen. (https://www.organspende-info.de/articles/2081 hier kann man einen bestellen)

Vermutlich weil sich viele Leute keine Gedanken über den Tod machen wollen und grade die Überlegung Spender sein zu wollen die Menschen zwingt sich mit ihrem eigenen Ableben zu beschäftigen. Mitunter auch durch die Skandale der letzten Jahre und der Angst Menschen "die das garnicht verdienen" zu retten. Ich fände das System "Jeder spendet außer er verweigert" sehr viel besser als unser jetziges.

Antwort
von user8787, 370

Ich würde meine Organe spenden, ja.

Aber ich möchte für mich kein Spenderorgan haben. Einmal hat das für mich ethische Aspekte. Organhandel ist ein gigantisches Geschäft.

Wir reisen viel und haben viel erlebt und gesehen. Auch Zentren in Indien und Thailand wo junge gesunde Menschen für paar Dollar ihre Organe nach Europa und Amerika verkaufen. Mit dem Gewissen kann ich nicht leben.

Dann kenne ich die enormen Risiken unf Folgen einer Transplantation und habe für mich klar gemacht das ich das nicht möchte. 

Ein Alkoholiker hat  theoretisch mehr Chancen auf eine Spenderniere als ein Diabetiker, weil er kann dem neuen Organ nicht schaden ( Entzug). Das sagte ein Prof. damals in einer Vorlesung und ich war entsetzt. Ethisch fand ich diese Argumentation voll daneben, aber es geht eben letztlich auch darum Organe  nicht zu "verschwenden" . 

Ich kann und will mit diesen Grundsätzen nicht leben. 


Kommentar von DonkeyDerby ,

Ich hätte aber auch Probleme damit, jemandem prinzipiell ein Organ zu verweigern, nur weil er Alkoholiker ist...

Der Fall, der in der Vorlesung dargestellt wurde, ist wirklich sehr theoretisch. So ein bisschen wie das Gedankenspiel vom Zug mit der Weiche, bei dem man sich entscheiden muss, ob zwei Bahnarbeiter oder drei Schulkinder getötet werden müssen u.ä.

Antwort
von Heavengotmyhero, 230

Eigentlich habe ich nichts gegen organspende.. möchte sowie verbrannt werden. Da kann ich auch mein Herz oderso abgeben.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Eigentlich... und uneigentlich? Hast Du einen Organspenderausweis?

Kommentar von Heavengotmyhero ,

Ja habe ich

Kommentar von DonkeyDerby ,

Super!

Antwort
von Erklaerbaer17, 292

Ich habe auch sehr lange gebraucht bis ich jetzt ständig einen Organspende Ausweis mit mir führe. Man hört so viel Horror Geschichten und sicherlich kommen vereinzelnd immer wieder welche vor.

Ich denke es ist wie es bei mir war. Unsicherheit. Ängste und viel Unwissen weil so viele Informationen herumschwirren, wie soll man da wissen welche nun falsch oder richtig ist.

Schuld sind aber in meinen Augen hauptsächlich die Boulevardpresse (Bild aber auch im TV) Die uns einzelne Horror Geschichten so verkaufen als kämen sie jeden Tag vor. Tatsächlich werden aber jeden Tag mehre Organe entnommen und verpflanzt wo alles unspektakulär und sauber vor sich geht.    

Kommentar von waldfrosch64 ,

________Ich denke es ist wie es bei mir war. Unsicherheit. Ängste und viel Unwissen weil so viele Informationen herumschwirren,__

  • Fakt ist einem Toten kann man keine brauchbaren Organe entnehmen ..
  • Einem  lebenden Menschen auch einem sterbenden ...Organe zu entnehmen finde ich sehr wohl spektakulär,aber wenn dir das egel ist ....
Kommentar von cyracus ,

@Erklaerbaer,

Schuld sind aber in meinen Augen hauptsächlich die Boulevardpresse (Bild aber auch im TV) Die uns einzelne Horror Geschichten so verkaufen als kämen sie jeden Tag vor.

In den Medien wird doch weit mehr Reklame gemacht für die "O-spende" in Form von Reportagen, werbenden Einblendungen, Spielfilmen ..., als dass wahrheitsgemäß gewarnt wird. Schließlich gibt es den "Hirntod" ja gar nicht, sondern er wurde nur erfunden, damit die EXplantierenden Ärzte und Personel nicht wegen Mordes und Beihilfe zum Mord ins Gefängnis kommen. Wenn also Medien berichten, dass es "O-spenden" NACH dem Tod gar nicht gibt, sind die nicht Schuld, sondern sie warnen.

Tatsächlich werden aber jeden Tag mehre Organe entnommen und verpflanzt wo alles unspektakulär und sauber vor sich geht.

"unspektakulär und sauber"? Hier berichtet der Arzt Prof. Linus Geisler, wie eine "O-spende", also die EXplantation, vor sich geht:

Hirntod

http://www.initiative-kao.de/handzettel-zu-organspende-hirntod.pdf

Antwort
von PaSan, 200

Ich hab gehört, dass einige Leute Angst haben, dass sie noch nicht ganz (hirn-)tot sind, wenn sie aufgeschnibbelt werden, also vielleicht noch hätten weiterleben können. Oder dass sie anschließend zu zerhackt aussehen, wenn die Angehörigen sie noch mal sehen wollen.

Ich kanns nicht nachvollziehen, ich hab meinen Spenderausweis seit ich 18 bin. Wenn ich tot bin, ist es mir egal, was mit meinem Körper passiert, man könnte mich auch essen oder aus meinen Tattoos Lampenschirme machen oder so, ist mir egal. Aber wenn ich nach meinem Tod noch wem helfen kann, ist das doch ziemlich cool^^

Kommentar von cyracus ,

Wenn ich tot bin, ist es mir egal, was mit meinem Körper passiert, man
könnte mich auch essen oder aus meinen Tattoos Lampenschirme machen oder so, ist mir egal. Aber wenn ich nach meinem Tod noch wem helfen kann, ist das doch ziemlich cool^^

Sorry, wenn Du wirklich tot bist, also Du "gegessen" werden oder aus Deinem Körper Lampenschirme gemacht werden könnten, nützen Deine Organe niemandem mehr. Die sind nämlich dann giftig und würden Empfänger daran elendig krepieren lassen.

Oder dass sie anschließend zu zerhackt aussehen, wenn die Angehörigen sie noch mal sehen wollen.

Kennst Du diese Aussagen von Angehörigen?

Organspende - die verschwiegene Seite - Angehörige berichten

http://www.initiative-kao.de/kao-organspende-die-verschwiegene-seite-2011.pdf

Antwort
von zippo1970, 192

Keine Ahnung....Wundert mich auch.....Vielleicht aus Bequemlichkeit....

Ich habe schon seit vielen Jahren den Organspendeausweis. Schon allein deshalb, weil ich ja auch mal krank werden könnte, und mal auf ein Organ eines anderen angewiesen bin, um zu überleben.

Da ist es schon eine Sache der Fairness, zur Organspende bereit zu sein, wenn man selber vielleicht mal eins haben will.

Es würde im Todesfall auch die Angehörigen entlasten, wenn sie vom Arzt gefragt werden, ob sie die Organe des "Verblichenen" haben dürfen.

Ich kann auch nur empfehlen, sich als potenzieller Knochenmarkspender registrieren zu lassen. Auch damit kann man Leben retten.

Hier der Link: http://www.dkms.de/de

Organ und Knochenmarkspende retten leben!!!

LG :-)

Kommentar von DonkeyDerby ,

Yep, unterstütze ich vollkommen, bin auch DKMS-registriert.

Antwort
von notstupid, 229

Ich könnte mit keinem fremden Organ leben, schon mal gar nicht mit einem Spender-Herz. Ich selbst spende auch keines meiner Organe, weil sie entnommen werden, während der Körper noch am Leben ist bzw. am Leben erhalten wird. Eine gruselige Horror-Vorstellung.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Mal sehen, ob Du auch so denkst, wenn Dein Leben oder auch nur Dein Wohlbefinden bedroht ist.

Kommentar von cyracus ,

Mal sehen, ob Du auch so denkst ...

Es ist unverschämt, "O-spende"-Gegnern, die erklären, selbst kein Fremdorgan in sich reinkriegen zu wollen, zu unterstellen, sie würden es doch wollen.

Ich kenne viele, die auf keinen Fall "spenden" wollen, und die auch kein Fremdorgan in ihren Körper kriegen wollen - ich gehöre auch zu denen.


Kommentar von DonkeyDerby ,

Das musst Du aber kenntlich machen, als Unfallopfer kannst Du nicht immer gefragt werden. Die Ärzte sind angewiesen, Leben zu retten.

Wenn Du  also keine Blutspende im Falle eines Unfalls annehmen würdest, musst Du das irgendwie schriftlich festhalten.  Auch Blut ist ein Fremdorgan, das von jemandem gespendet wurde.

Kommentar von Tragosso ,

Also das sehe ich definitiv anders. Blut ist für mich persönlich die einzige Ausnahme. Denn das kann ich erstens lebend spenden und zweitens, erneuert es mein Körper auch wieder, wenn er gesund ist. Davon bleibt nichts übrig.

Kommentar von DonkeyDerby ,

@Tragosso: Auch Teile der Leber können zur Lebendspende herangezogen werden und auch die Leber ist regenerationsfähig. Dies nur zur Information.

Kommentar von Tragosso ,

Nun, ich bin durchaus informiert. Lebendspende meiner Organe (und auch Knochenmark) kommt für mich allerdings nur für Angehörige mit denen ich einen guten Kontakt pflege in Frage. Blut ist die einzige Ausnahme, denn manchmal gehe ich Blutspenden, wenn es meine Verfassung zulässt.

Kommentar von cyracus ,

@DonkeyDerby,

Das musst Du aber kenntlich machen ...

In meinem NICHT-O-spende-Ausweis steht:

  • Ich widerspreche grundsätzlich jeglicher Entnahme von Organen, Gewebe oder Knochen. Der Hirntod bedeutet für mich nicht den Tod des Menschen, sondern einen unumkehrbaren Prozess im Sterben, den es zu achten und zu respektieren gilt und der liebevollen Begleitung bedarf. 

    Ich lehne daher im Bewusstsein aller Konsequenzen auch den Erhalt eines Spenderorgans ab.

Und ich stimme @Tragosso zu.

Noch NIE habe ich mich hier auf GF oder irgendwo anders gegen Blutspende ausgesprochen. Mir ist auch nicht bekannt, dass irgendein Mensch ermordet wurde, um von ihm Blut zum Zwecke einer Transfusion zu erhalten. Die Blutspender gehen freiwillig hin, lassen es sich abzapfen ... und gehen weiter ihres (Lebens-)Weges.

Antwort
von 5000steraccount, 190

Meiner Meinung nach ist Organspende sehr riskant und für die richtigen Leute im richtigen Moment ein Freifahrtschein, sozusagen eine Erlaubnis, dich zu töten, wenn es ihnen passt. Nach einem schweren Unfall wird bei Organspendern gern vorschnell der Stecker gezogen, Familienmitglieder werden dazu gedrängt, die lebenserhaltenden Geräte abzuschalten, auch wenn Hoffnung auf Rehabilitation besteht.

Und es gibt auch Menschen, die so verzweifelt sind, dass sie sich an gewisse "Organisationen" wenden, die ganz leicht an eine Liste von Organspendern kommen können und dafür sorgen, dass ein "unglücklicher Unfall" passiert, sodass die Organe verfügbar werden.

Sollte ein Familienmitglied jemals z.B. eine Niere brauchen, werde ich sie liebend gerne geben. Aber alles in allem ist mir das Risiko von Organspendeausweisen einfach zu groß. Da bin ich wohl doch einfach zu egoistisch (und zu paranoid). Darüber hinaus muss ich regelmäßig Medikamente nehmen, weshalb ich wahrscheinlich eh nicht genommen werden würde. 

Kommentar von MeliS1998 ,

Was denn für eine Liste von Organspendern? Ob ich Spender bin oder nicht, steht auf einem Zettelchen in meinem Geldbeutel, dem Organspendeausweis. Das ist sonst nirgendwo erfasst. Woher soll das also jemand wissen???

Kommentar von cyracus ,

@5000steraccount,

Da bin ich wohl doch einfach zu egoistisch (und zu paranoid).

Nein, Du bist Realist.

Und es gibt auch Menschen, die so verzweifelt sind, dass sie sich an
gewisse "Organisationen" wenden, die ganz leicht an eine Liste von
Organspendern kommen können und dafür sorgen, dass ein "unglücklicher Unfall" passiert ...

Sowas gibt es in einigen anderen Ländern, nicht bei uns.

Nach einem schweren Unfall wird bei Organspendern gern vorschnell der Stecker gezogen, Familienmitglieder werden dazu gedrängt, die
lebenserhaltenden Geräte abzuschalten, auch wenn Hoffnung auf
Rehabilitation besteht.

Bei denjenigen, die man als "hirntot" diagnostizieren will, lässt man Gedanken an Rehabilitation gar nicht zu, das gibt es dann offiziell also gar nicht.

Und ja, Angehörige werden gern von Transplantationsbeauftragten überrumpelt und trickreich befragt, damit die "Spendenbereitschaft" erhöht wird. Das ist ihr Job, so wie die Berufsbezeichnung ja schon aussagt.

Hier die Erfahrung von dem Arzt Prof. Dr. Rocco Maruotti, der seinen Sohn zur "O-spende" freigab und dies zutiefst bereut, wie er überrumpelt wurde:

Tabu Hirntod und Organspende

https://www.youtube.com/watch?v=YpSDBg84xf4

Antwort
von Xboythehidden, 214

Hmm also ich habe ein Problem mit der Hirntoddiagnostik.

Die Tests sind so gebaut, das der Fall, wo nur das Stammhirn ausfällt und das Großhirn samt Bewustsein erhalten bleibt, bei einem von 2 möglichen Testwegen übersehen würde und fälschlicherweise als Hirntod erkannt würde.

Mal davon ab testen die Tests ja nichtmals auf Lebendigkeit der Hirnzellen, sondern nur auf Funktion dieser.

Kann ja sein, das das Gehirn bei manchen Verletzungen einfach nicht die Energie hat, noch aktiv zu sein, aber eben noch nicht abgestorben ist.

Auch das würde übersehen.

Insofern ist mir das System leider zu unsicher und ich hab mich jetzt mit meinen 14 Jahren erstmal gegen die Organspende entschieden, ich kann mich Momentan aber auch nicht mehr mit dem Thema was mich betrifft beschäftigen ohne quälende Gedanken zu bekommen.

Und wenn ich so 16-17 bin und emotional reifer, dann werde ich meine Entscheidung nochmal überdenken.

Aber sollte mein Zwillingsbruder eine "neue" Niere oder eine "neue" Leber brauchen, würde ich ihm ohne zu zögern ein Stückchen von meinem Körper abgeben.

Aber danach wäre ich ja nicht (biologisch) tot, wie nach der "normalen" Organspende.

Den Gedanken ein Organ von jemand anderem in mich reinzubekommen fände ich ebenfalls nicht besonderst toll, allein schon die ganzen Nebenwirkungen der Medis und so.

Wenn mein Bruder für mich spenden würde, wäre das was anderes, ich meine wir sind eineige Zwillinge, da wäre der Gedanke völlig ok (auch wenn ich hoffe, das wir schön gesund bleiben und sowas niemals nötig wird), wahrscheinlich würde ich mich ihm dann noch näher fühlen und Medis gegen Abstoßung bräuchte bei so einer Spende auch keiner.

Mal davon abgesehen würden mein Bruder und ich uns nach unserem tot gerne Kryokonservieren lassen, da passt Organespender werden irgendwie nicht :)

Mal davon ab, würde es mich wahnsinnig interessieren, wie deine Bekannte mit dem transplantierten Herz so klarkommt.

Also einmal körperlich, also was die Nebenwirkungen der Medis sind und wegen Abstoßung und so und einmal psychisch, weil sie weis ja, das erst ein anderes Kind sterben musste, damit sie das Herz bekommen konnte.

Kommentar von Xboytheunseen ,

Eins hast du vergessen zu schreiben bro.

Nämlich, das ICH niemals zulassen würde, dass man dir eine Niere oder Leber von irgendwem einsetzt, die eh nur paar Jahre lang hält.

Wenn es nötig würde, dann bekämst du das Organ von mir und dann hält das auch für immer und ohne Medikamente :)


Kommentar von Mell1990 ,

Ich kann verstehen das du jetzt sagst, dass du keine Fremden Organs bekommen möchtest, auch wegen der Risiken und Medikamente usw. Aber ich glaube das wenn man sterbenskrank ist und du auf dauer nur überleben kannst, wenn du ein neues Organ bekommst, dann sind die Nebenwirkungen usw auf Dauer egal. Denn entweder du nimmst das in kauf und überlebst oder du stirbst.
Und wenn man nicht gerade ein totales kackleben hat, möchte man doch überleben

Kommentar von Xboythehidden ,

Also mein Herz und meine Lunge sind komplett gesund, bei meinem Bruder ebenso.

Wir rauchen nicht, also wieso sollte da was kaputt gehen ?

Und falls es Leber oder Nieren betrifft, habe ich ja geschrieben, das wir uns gegenseitig helfen und retten würden und dann wäre auch ein Überleben ohne diese Medikamente möglich.

Kommentar von Absif ,

Freue dich über den guten Zustand. Das Herz kann leider auch durch verschleppte virale Infektionen kaputt gehen, http://www.welt.de/gesundheit/article137707213/Wenn-man-nach-dem-Infekt-ein-neue... und so kann es theoretisch jeden Treffen. Vor die Wahl gestellt in ein paar Monaten Tod oder transplantiert und vielleicht Nebenwirkungen der Medikamnete aber nochmals die Chance auf etliche zusätzliche Jahre, da fällt vielen die Wahl leicht.

Kommentar von Xboythehidden ,

Und deshalb passe ich auf keine Grippe oder so zu verschleppen.

Und mein Bruder passt ebenso auf.

Kommentar von Rosswurscht ,

öhm , man kann auch als völlig gesunder Mensch plötzlich einen Infarkt erleiden oder an Lungenkrebs erkranken ... schon klar, oder?

Kommentar von Xboythehidden ,

Ja, is mir klar, aber mit 14 ?

Eher nicht

Kommentar von kloogshizer ,

Was hilft dir das, wenn du als tot fehldiagnostiziert wirst, und alle Maschinen abgeschaltet werden. Spätestens dann stirbst du sowieso. Ob sie dann noch deine Organe entnehmen macht doch keinen Unterschied.

Kommentar von Xboythehidden ,

Ganz einfach, mein Bruder würde niemals zulassen, dass irgendwelche Maschinen abgeschaltet werden.

Schon garnicht wenn nur die unsicheren Tests gemacht wurden

Und ich würde es bei ihm auch nicht zulassen

Wenn ich wüsste, das er noch nicht hirntod ist, tja dann heiligt der Zweck die Mittel und ich würde wohl sehr sehr weit gehen um ihn zu retten.

Wär später eh Nothilfe

Kommentar von cyracus ,

@kloogshizer,

Was hilft dir das, wenn du als tot fehldiagnostiziert wirst, und alle
Maschinen abgeschaltet werden. Spätestens dann stirbst du sowieso.

Da missverstehst Du aber etwas gründlich: Wird die sogenannte "O-spende" abgelehnt, gibt es keinen Grund für eine "Hirntod"-Diagnose. Ganz besonders dann nicht, wenn erklärt wird, dass eine solche Diagnose auf keinen Fall durchgeführt werden soll. Daran müssen sich die Ärzte halten.

Also gibt es auch keine "Hirntod"-Fehldiagnose, weil gar keine Diagnose gemacht wird.

Keine "Hirntod"-Diagnose = keine Organentnahme zum Zweck der Transplantation.

Kommentar von cyracus ,

@Mell1990,

Aber ich glaube das wenn man sterbenskrank ist und du auf dauer nur überleben kannst, wenn du ein neues Organ bekommst, dann ...

Ich wundere mich immer wieder, wenn "O-spende"-Befürworter den "O-spende"-Gegnern unterstellen, sie würden für sich im Falle eines Falles ein Fremdorgan in sich reinkriegen wollen, obwohl sie etwas anderes erklären. Ich kenne viele, die weder "spenden" noch ein Fremdorgan in sich reinkriegen wollen - ich gehöre auch zu denen.

Und wenn man nicht gerade ein totales kackleben hat, möchte man doch überleben

Nö, mein Leben ist prima. Und: Ich lehne es ab, von einem Mordopfer (das sind die Patienten nach der EXplantation) ein Organ in mich reinzukriegen.

In meinem Freundeskreis wurde einem Freund von den Ärzten angeboten, man könne ihm eine Niere transplantieren. Das lehnt er ab, eben aus diesen Gründen. Er liebt auch sein Leben, hat aber auch keine Angst vor dem Ende dieser Inkarnation.


Kommentar von cyracus ,

@Xboythehidden,

Kann ja sein, das das Gehirn bei manchen Verletzungen einfach nicht die Energie hat, noch aktiv zu sein, aber eben noch nicht abgestorben ist.

So wie Prof. Coimbra erklärt, ist das Gehirn Schwerstkranker durchaus aktiv, nur geht der Körper sehr sparsam mit den Energien um, so dass das Gehirn weiter funktioniert, aber keine messbaren (!!) Hirnströme ausgesendet wird, wodurch dann beim EEG auf dem Monitor eine Null-Linie angezeigt wird.

Und: Solange dieser Patient noch ernährt werden muss (müssen sogenannte "Hirntote"), gewaschen (sie schwitzen ja auch), solange er errötet, bei Stress erhöhten Puls hat, pinkelt, männliche Patienten bekommen Erektionen, Frauen können Babys in sich wachsen lassen - solange ist ein Gehirn nicht abgestorben. Also ist dieser Mensch nicht tot, wie uns ja mit dem sogenannten "Hirntod" verklickert werden soll.

Also egal ob schwerskrank oder sich im Sterbeprozess befindend, funktioniert das Gehirn immer noch.

Wenn das Gehirn tatsächlich abgestorben ist, ist der Mensch insgesamt tot. Und dann können von ihm auch keine Organe zwecks Transplantation entnommen werden.


Antwort
von Januar87, 127

Ich werde meine Organe auch nicht Spenden aus dem einfachen Grund.

Organe werden entnommen wenn der Hirntod eingetreten ist. Das Problem aber dabei ist Hirntod bedeutet nicht gleich richtig Tot. Die Organe Arbeiten Trotzdem weiter zB. eine Schwangere Frau die Hirntot ist, in ihr kann trotzdem noch ein Gesundes Kind heranwachsen und gebären!

Und sobald ein Mensch Hirntot ist, der eine Organspende Eingewilligt (oder seine Angehörigen) hat wird sofort in den OP Saal gebracht und seine Organe werden Entnommen, Er hat also keine zeit in Frieden neben seine Angehörigen Sterben zu können. Und die Angehörigen können sich erst von den Sterbenden Verabschieden nachdem seine Organe entnommen wurden.

Und für Spirituelle Menschen die am einem leben nach dem Tot glauben kann es auch schwierig werden.

wenn der Körber stirbt braucht die Seele 3-4 tage um sich Komplet zu lösen. Die Seele ist mit der sog. Silber Schnur verbunden und wenn der Körber stirb, löst sich diese Silberschnur.

wenn die Organe entnommen werden spürt der Körber zwar keine Schmerzen mehr aber für die Seele ist der Schmerz trotzdem unerträglich weil er durch die Silberschnur immer noch mit den Körber verbunden ist, die Seele bekommt alles mit und kann nur hilflos zu sehen.

Und ich möchte in Ruhe und frieden gehen können neben meinen Angehörigen


Kommentar von Tragosso ,

wenn der Körber stirbt braucht die Seele 3-4 tage um sich Komplet zu
lösen. Die Seele ist mit der sog. Silber Schnur verbunden und wenn der
Körber stirb, löst sich diese Silberschnur.



Also dafür hätte ich gerne mal deine persönliche Quelle.

Antwort
von DonkeyDerby, 197

"Fast niemand" stimmt so nicht. Ich habe selbst seit dreißig Jahren einen Organspendeausweis und stehe damit nicht alleine da. Aber leider wurde und wird in Deutschland immer noch Propaganda gegen die Organspende gemacht, es werden üble Schauermärchen erzählt und die christlichen Kirchen haben auch immer noch einen gewissen Einfluss (traditionell muss der Körper unversehrt sein, damit er auch unversehrt wieder auferstehen kann).

Und manche denken einfach nicht nach oder sind zu faul , sich einen Ausweis zu besorgen. Eine Widerspruchsregelung würde schon vieles verbessern, wird aber immer noch blockiert.

Kommentar von cyracus ,

Aber leider wurde und wird in Deutschland immer noch Propaganda gegen die Organspende gemacht

Rauf und runter wird Werbung FÜR die "O-spende" gemacht - in Zeitschriften und TV in Form von Reportagen, Spielfilmen, in Shows wird das gerne mal erwähnt, als sei das selbstverständlich und jeder sei moralisch dazu verpflichtet ... Schon in der Schule werden Schüler einseitig falsch informiert, die Organe würden NACH dem Tod entnommen werden. Und das, obwohl Organe von wirklich Toten gar nicht für Transplantationen taugen.

Vergleichbar wenige Medien warnen vor der "O-spende". - Um ausgewogen Infos zu diesem Thema zu bekommen, müssen die Bürger gezielt danach dem Contra suchen. Werbung für die "O-spende" kriegen sie ständig in dem Medien, ob sie wollen oder nicht. Sogar die Krankenkassen hat man verpflichtet, ihre Mitglieder regelmäßig auf dieses Thema hinzuweisen, um die Spendenbereitschaft zu erhöhen.

und die christlichen Kirchen haben auch immer noch einen gewissen
Einfluss (traditionell muss der Körper unversehrt sein, damit er auch
unversehrt wieder auferstehen kann)

Soweit mir bekannt, sprechen sich die Kirchen für die sogenannte "O-spende" als "Akt der Nächstenliebe" aus. Und das, obwohl sie wissen sollten, dass es eine Bibelaussage gibt, "Liebe den anderen wie Dich selbst" (bin nicht bibelfest, dies habe ich mir aber aus dem Konfirmationsunterricht vor Jahrzehnten gemerkt).

"Liebe den anderen wie dich selbst" bedeutet ja: Lerne zuerst, dich selbst zu lieben. Und wenn du voll mit Liebe bist, kannst du auch die anderen lieben.

"Die Kirche" pervertiert aber diesen Spruch dahingehend: Liebe erstmal die anderen, und wenn du das gut kannst, kannst ja mal damit anfangen, auch dich selbst zu lieben ...

Naja, und nach diesem Prinzip geht ja auch der moralische Druck bezüglich der sogenannten "O-spende". Es wird immer auf die Belange wartender Empfänger eingegangen, darum, was mit dem umworbenen "Spender" geschieht, aber nicht. Der kommt bei den Werbungen, außer dass er sein Pro-Kreuzchen machen soll, gar nicht vor.

Dabei geht es um ihn in erster Linie, erst in zweiter Linie um die Empfänger.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Ja, es wird für Organspende und damit lebensrettende Maßnahmen geworben. Warum auch nicht - es wird auch für Blutspenden und für Knochenmarksspenden geworben. Es steht jedem frei, sich von dieser Werbung anregen zu lassen, sich einmal mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Was ich mit Propaganda gegen die Organspende meine, postest Du ja selbst in Deinen Links, vielen Dank dafür, das erspart mir die Mühe, das selbst herauszusuchen.

Kommentar von cyracus ,

Ja, es wird für Organspende und damit lebensrettende Maßnahmen geworben.

Ziemlich einseitige Werbung zugunsten anderer. Der Umworbene wird dadurch sein Leben vorzeitig verlieren.

es wird auch für Blutspenden und für Knochenmarksspenden geworben

Ist nicht vergleichbar. Durch Blut- und Knochenmarkspenden stirbt man nicht.

Es steht jedem frei, sich von dieser Werbung anregen zu lassen, sich einmal mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Es wird ekzessiv für die sogenannte "O-spende" geworben, und das auch noch verlogen mit der Behauptung, die Organe würden NACH dem Tod entnommen werden, wobei mit moralischem Druck nicht gespart wird. Tot ist ein Mensch, wenn er die klassischen Todeszeichen aufweist.

Was ich mit Propaganda gegen die Organspende meine, postest Du ja selbst in Deinen Links,

Ich mache keine Propaganda (im Gegensatz zur allseitigen Werbung für die "O-spende" in den Medien und durch die Krankenkassen), sondern ich informiere und belege meine Hinweise.

Erst wenn die Umworbenen das Pro und das Contra kennen, können sie sich wirklich entscheiden, ob sie "spenden" wollen oder nicht. - Dass ich vor der "O-spende" warne, daraus mache ich ja gar keinen Hehl.

Ich verschaffe damit einen kleinen Ausgleich zur allseitig massiven Werbung, sich für die "O-spende" angeblich nach dem Tod zu entscheiden.

Antwort
von karinili, 360

Ich glaube, einfach weil es mühselig ist.

In Deutschland ist es so, dass man einen Organspendeausweis beantragen muss, um als Organspender in Frage zu kommen. Das ist mühselig und warum die Mühe für etwas auf sich nehmen, was mich im täglichen Leben nicht betrifft?

In Österreich ist es genau umgekehrt – man ist automatisch potenzieller Organspender, solange man nicht einen entsprechenden Antrag dagegen ausfüllt. Es ist genauso mühselig, den Antrag auszufüllen, also machen es die wenigsten, weshalb man hier prozentual natürlich mehr Organspender hat.

Kommentar von Mell1990 ,

Das stimmt so nicht ganz, diese Ausweise gibt es in Apotheken zum mitnehmen. Man muss es nur ausfüllen. Dauert vielleicht 5min

Kommentar von DonkeyDerby ,

Aber auch dazu sind manche Menschen offensichtlich zu faul. Hauptsache, man registriert sich für Paybackpunkte... ;-)

Kommentar von cyracus ,

Ich glaube, einfach weil es mühselig ist.

Weit mühseliger ist es, an Contra-Infos diesbezüglich zu gelangen. Danach muss man ja gezielt suchen.

Viele Menschen lehnen die "O-spende" aus Überzeugung ab. Und es gibt auch viele, die sich mit dem Thema gar nicht beschäftigen wollen. Das ist auch okay, ist ihr Recht. Schließlich geht es ja um Spende. Und Spenden sind freiwillig. Über Spenden muss man sich nicht einmal Gedanken machen, wenn man es nicht will.

Die Widerspruchslösung wie in Österreich verstößt bei uns gegen das Grundgesetz. Und das ist gut so.

Kommentar von Mucker ,

@kannili

Du schreibst: "Ich glaube, einfach weil es mühselig ist."

Wenn es dir schon mühselig ist, einen einfachen Ausweis auszufüllen, um wie viel mühseliger muss es dann für dich sein, die ganze Information aufzunehmen und zu begreifen.

@ cyracus

Es wird zwar als SPENDE bezeichnet - aber in Wirklichkeit stellt der Begriff eine Verniedlichung und Manipulation dar, um an die Organe von noch lebenden Menschen zu kommen, die sich in ihrem Zustand nicht mehr wehren können. Und Wehrversuche  der Betroffenen werden dann einfach als "Reflexe" abgetan, die ohne Bedeutung sein sollen - und behauptet, dass die eh nichts mehr fühlen, was definitiv nicht stimmen dürfte.  

Kommentar von karinili ,

@Mucker: Aha, woraus schließt du bitte, dass es mir zu mühselig ist? Nur zu deiner Info, ich bin als Organspender registriert.

Kommentar von cyracus ,

@karinili,

Nur zu deiner Info, ich bin als Organspender registriert.

Wo genau hast Du  Dich registrieren lassen? in welchem Land? - In Deutschland gibt es keine solche offizielle Registrierungsliste.

Mich interessiert das wirklich.

Kommentar von karinili ,

In Österreich gibt es eine Datenbank, ob jemand ein potenzieller Organspender ist oder nicht ;) Also defakto "registriert".

Ich würde außerdem – wäre ich Deutsche Staatsbürgerin – auch dort den Ausweis ausfüllen, weil ich es für eine wichtige Sache halte. Das wäre hier aber ein Was-Wäre-Wenn, um den ich nicht streiten möchte.

Es ging mir lediglich darum, das klarzustellen, da ich mir hier nichts unterstellen lassen will, nur weil ich versuche, das wiederzugeben, was ich von anderen Leuten höre.

Kommentar von cyracus ,

@karinili,

In Österreich gibt es eine Datenbank, ob jemand ein potenzieller Organspender ist oder nicht ;) Also defakto "registriert".

Bisher war mir nur bekannt, dass in Österreich jeder automatisch "O-spender" ist, wenn er sich nicht in die Widerspruchsliste hat eintragen lassen.

Gib doch mal einen Link rein, aus dem ich entnehmen kann, dass es dort auch eine Pro-O-spender-Liste gibt.

Wer - ohne jemals gefragt zu werden -, ab Geburt zu einem Organlager auf zwei Beinen gemacht wird, hat sich ja nicht registriert, auch "defakto" nicht. Er hat sich noch nicht einmal dazu entschieden.

Sehr viele Österreicher wissen gar nicht, dass sie sich in die Widerspruchsliste eintragen müssen, wenn sie nicht als potentielles Organlager rumlaufen wollen. Viele meinen, es sei in Österreich so geregelt wie in Deutschland, dass man also ausdrücklich zustimmen muss. Erfahren sie die Wahrheit, sind viele von ihnen entsetzt.

Auch wenn Deutsche nach Österreich einreisen, wissen sie meist nicht, dass sie sich vor Ausschlachtung im Falle eines Falles nur durch den Eintrag in die Widerspruchsliste schützen können. Durch dieses Nichtwissen sind sie auch nicht "defakto registriert", sondern sie befinden sich in einem entsetzlichen Irrtum.

Es ging mir lediglich darum, das klarzustellen, da ich mir hier nichts
unterstellen lassen will, nur weil ich versuche, das wiederzugeben, was ich von anderen Leuten höre.

Was wurde Dir denn von wem unterstellt?

In Deiner Antwort schreibst Du:

In Deutschland ist es so, dass man einen Organspendeausweis beantragen muss, um als Organspender in Frage zu kommen. Das ist mühselig ...

Diese Art von Ausweis muss man nirgends beantragen. Im Gegenteil, man bekommt ihn überall hinterhergeschmissen, und es ist babyleicht, ihn im Internet runterzuladen. In den vielen Werbungen für die "O-spende" wird immer wieder darauf hingewiesen, wie leicht man diesen Ausweis kriegt, und in Pro-Artikeln im Internet ist meist die Möglichkeit des Runterladens dabei. Und in Zeitschriften, in denen romantisierend und mit moralischem Druck für die "O-spende" geworben wird, ist meist solch ein Ausweis dabei, den man nur herausnehmen muss.

Sollte Dir eine kleine Frage danach beim Arzt / Arzthelfer/in, Anruf bei der Krankenkasse, Gang in die Apotheke, oder die paar Tastenklicks im Internet für die Worte "Organspenderausweis" (fürs Downloaden) und dann das Kreuzchen plus einfügen von Name, Geb.datum, Anschrift und Person des Vertrauens + Datum und Unterschrift mühselig sein, frage ich mich, wie Du überhaupt Dein Leben bewältigst, wenn Du das schon als mühselig empfindest.

Synonyme für "mühselig":

mühsam, beschwerlich, anstrengend, schweißtreibend, aufreibend, ermüdend, strapaziös, kräftezehrend, dornig, steinig ...

http://www.wissen.de/synonym/muehsam

Bitte gib mir doch den Link für die Positiv-Liste rein - ich lerne immer gerne dazu.

Antwort
von Ralf1682, 206

Weil die Menschen in Deutschland wissen, dass Organe nur vom lebenden Menschen entnommen werden können. Darum wurde auch der Begriff Hirntod eingeführt, als die Forschung soweit war Organe zu transplantieren. Sonst hätte sich jeder Arzt des Mordes schuldig gemacht.

Kommentar von Ralf1682 ,

Warum krieg ich da einen Pfeil runter? Es stimmt ja einfach nur. Die Organe können nicht von einem toten Körper entnommen werden.

Kommentar von Mell1990 ,

Der Körper funktioniert nur noch weil ihn Maschienen versorgen.
Würde man die Geräte abschalten, würde da auch nichts mehr funktionieren

Kommentar von nikfreit ,

Der Körper funktioniert nur noch weil ihn Maschienen versorgen.
Würde man die Geräte abschalten, würde da auch nichts mehr funktionieren


Sagt sie im Brustton der Überzeugung. Woher nimmst Du die Gewissheit?

https://hirntoddebatte.wordpress.com/einzelfalle/

Kommentar von waldfrosch64 ,

Fakt ist ...er funktioniert noch ...also lebt er noch ,

Kommentar von DonkeyDerby ,

Wer als Hirntoter noch Wert auf seine restlichen Organe legt, kann dem Hirn nicht viel Wert beimessen...

Kommentar von cyracus ,

Wer als Hirntoter noch Wert auf seine restlichen Organe legt, kann dem Hirn nicht viel Wert beimessen...

Da fehlt das Wort "angeblicher" = angeblicher Hirntoter. - Schau Dir mal das Interview mit Professor Coimbra an:

Der tödliche Apnoetest

https://www.youtube.com/watch?v=r5WzwmbbkLA

Darin erklärt er, warum bei Schwerstkranken trotz funktionalem Gehirn oftmals keine messbaren (!!) Gehirnwellen ausgeströmt werden. Auch erklärt er die Folgen der sogenannten "Hirntod"-Diagnose-Tests.

Antwort
von Nunuhueper, 130

Jeder einzelne Fall ist immer "herzergreifend".

Doch es werden nicht nur ethische sondern auch monetäre Probleme hier angesprochen.

Der Hirntod ist bei uns das 1. Todeszeichenkiriterium. Woanders ist es  immer noch der Herztod.

Es gibt inzwischen auf der Welt Geburten von Babys  "hirntoter" Mütter noch nach Wochen des angeblichen Todeszeitpunkts. 

Wenn ein Organspender auch die Gewebespende akzeptiert, dann sollte er wissen, dass hier diese Spende äußerst lukrativ und als Handelsware sehr begehrt ist. Bis zu 200 000 Euro ist die Leiche wert, die zu verschiedenen Arzneimittel aufgearbeitet wird. Der Spender als Altruist bedient hier kostenlos die Pharmaindustrie. Die Angehörigen des Spenders bekommen nicht mal die Beerdigungskosten erstattet.

Übrigens soll jeder selbst darüber verfügen dürfen, wem er sein Organe spenden will. Ein öffentlicher Druck oder Zwang ist wirklich nicht angebracht.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Aber wenn ich doch etwas ohnehin wegwerfe (Beerdigung), warum dann nicht noch Zeugs entnehmen, was gebraucht werden kann? Auch wenn man eben kein Geld dafür bekommt? Fürs "nicht geben" gibt es doch auch kein Geld, daher ist man doch nicht schlechter gestellt, wenn man gibt?

Kommentar von Nunuhueper ,

Das ist nicht unsere Kultur.

Eine Beerdigung ist kein "Wegwerfen". Und die Organentnahme ist kein  "Zeugs entnehmen".

Am liebsten willst Du eine "Entsorgung"?

Kommentar von DonkeyDerby ,

Verbuddeln ist Entsorgung. Was sonst? Husch, weg damit, unter die Erde und das möglichst flott. Allerdings bitte (in Deutschland) nur auf gebührenpflichtigen Plätzen...

Und was meinst Du mit "unsere" Kultur? Pluralis majestatis?

Kommentar von Nunuhueper ,

Du warst wohl noch nie auf einem Friedhof.

Bestattungskultur ist wohl schon ein Fremdwort.

Antwort
von piumina, 255

ich trage schon seit mindestens 30 Jahren einen Organspende-Ausweis bei mir und ich kenne viele, die auch so denken.

Antwort
von jule2204, 219

Das hat immer noch etwas mit dem Organhandelskandal vor einigen Jahren zu tun

Kommentar von Absif ,

Die Organspendenzahlen waren auch schon vorher im internationalen Vergleich niedrig. Danach brachen sie stark ein.

Kommentar von jule2204 ,

Ich denke auch das viele Menschen, den Gedanken, unangenehm finden das ihr Körper nach ihrem Tod quasi ausgeschlachtet wird. (sorry für diese Ausdrucksweise)

Kommentar von DonkeyDerby ,

Generell neigen  Menschen dazu, sich zuviele Gedanken darüber zu machen, was nach ihrem Tode passiert und zuwenige Gedanken darüber, was vor ihrem Tode passiert.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Wo möglich machen sich viele Menschen wie du, auch etwas zu wenige Gedanken :

https://www.gutefrage.net/frage/was-haltet-ihr-von-organspenden-wuerdet-ihr-selb...

Antwort
von marylinjackson, 96

Auf dem Organ- und Gewebespende-Ausweis darf  man auch die Spende ablehnen. Das heißt also nicht, dass jeder, der einen Ausweis hat, auch tatsächlich Spender ist.

http://www.transplantation-information.de/veroeffentlichungen/veroeffentlichung\...

Vieles dringt nicht an die Öffentlichkeit, so zum Beispiel, wenn die Pharmaindustrie und Ärzte ein großes Geschäft dabei machen.

Und nicht umsonst hat man das Organ Blut umbenannt in Gewebe.

Denn, Organhandel ist verboten, aber nicht der Handel mit zu Arzneimittel  aufgearbeitetem  Gewebe.


Antwort
von Mewchen, 112

fast niemand ist übertrieben.80% der Deutschen sind generell bereit Organe zu spenden. Allerdings haben 35% nur einen Organspendeausweis.

Kommentar von cyracus ,

80% der Deutschen sind generell bereit

Das ist doch kein Wunder bei dem moralischem Druck, der diesbezüglich auf die Bevölkerung ausgeübt wird.

  • "Wenn man die bereits erwähnten und gebetsmühlenartig wiederholten Argumente für eine Organspende ernstnehmen würde, könnte daraus leicht eine gesellschaftliche Norm oder gar eine Bringschuld werden, denn die Pro-Organspende-Werbung setzt ja darauf oder behauptet sogar,daß jedes nicht gespendete Organ das Leben eines Kranken bedrohe. Diese Argumentation ist jedoch völlig absurd, weil damit die Zusammenhänge gründlich verkehrt werden. Lebensbedrohend kann (vielleicht) eine Krankheit sein, niemals jedoch der spendeunwillige potentielle Organspender. Und bei einer Weiterführung dieser Gedanken kann damit jeder Mensch in eine äußerst fragwürdige moralische Verantwortung für die Gesellschaft gezwungen werden."

Quelle: Der Organwahn - Werner Hanne zu Gast bei Michael Vogt

Das findest Du auch als Video auf YouTube. Brauchst da nur einzugeben:

Organwahn

Antwort
von Tataxxl, 12

In Deutschland wird das Thema einfach tot geschwiegen. Das ist das Problem.

Kommentar von cyracus ,

In Deutschland wird das Thema einfach tot geschwiegen.

Finde ich gar nicht. Im Gegenteil: Haufenweise wird verlogen dafür geworben, dass Bürger  zustimmen sollen, ihre Organe NACH dem Tod zu "spenden".

Verlogen deshalb, weil es "Organspenden" NACH dem Tod ja gar nicht gibt.

Und bei diesen Werbungen wird mit moralischem Druck nicht gespart. Man kann es schon eher nennen "Organabgabenötigung".

     "Wenn man die bereits erwähnten und gebetsmühlenartig
       wiederholten Argumente für eine Organspende ernstnehmen würde,
       könnte daraus leicht eine gesellschaftliche Norm oder gar eine
       Bringschuld werden, denn die Pro-Organspende-Werbung setzt
       ja darauf oder behauptet sogar, daß jedes nicht gespendete Organ
       das Leben eines Kranken bedrohe. Diese Argumentation ist jedoch
       völlig absurd, weil damit die Zusammenhänge gründlich verkehrt
       werden. Lebensbedrohend kann (vielleicht) eine Krankheit sein,
       niemals jedoch der spendeunwillige potentielle Organspender.
       Und bei einer Weiterführung dieser Gedanken kann damit jeder
       Mensch in eine äußerst fragwürdige moralische Verantwortung
       für die Gesellschaft gezwungen werden."
       Quelle: Der Organwahn - Werner Hanne zu Gast bei Michael Vogt

Das Interview findest Du auf YouTube (google so), gib dort in die Suchleiste ein

organwahn

Weiter empfehle ich Dir das Interview mit Professor Coimbra (auch auf YouTube) mit dem Titel

Der tödliche Apnoetest

in dem er alles rund um den sogenannten "Hirntod" erklärt, auf den sich im Zusammenhang mit der O-spende ja stets berufen wird. Auch die gefährlichen Folgen der Diagnose-Tests werden erklärt.

Antwort
von Taimanka, 4

weil das Geschäft dahinter zu groß und undurchsichtig ist, der Status des Todes bei Spendern fragwürdig definiert ist, und viele sich einfach nicht ausschlachten lassen müssen.


Antwort
von suziesext04, 106

hi MakaveliTupac - weil das Wort an sich schon ein Schwindeletikett darstellt. Der einzige, der was spendet, ist n einzelner Mensch. Der Organempfänger kriegt die Spende aber nicht als Spende, sondern er (bzw seine Kasse) muss nicht zu knapp bezahlen dafür. Alle anderen zwischen Empfänger und Spender verdienen sich an diesem Transfer ne goldene Nase mit Brillianten dran.

Der Spender ist also nüscht weiter wie ein kostenloser Rohstofflieferant

Kommentar von suziesext04 ,

zum Vergleichen, zb der König von Saudiarabien verschenkt, weil er so n frommer Philanthrop ist, sein ganzes Öl an Shell und du zahlst dann für nen Liter Benzin 3,90 an der Tankstelle.

Antwort
von Papabaer29, 230

Ich denke es gibt zwei Hauptursachen:

1. Es gab in Deutschland einige Skandale, wo Ärzte ihre Patienten auf dem Papier kränker gemacht haben, damit sie auf der Warteliste nach oben rutschen.

2. Das Konzept des "Hirntods" überzeugt viele Deutsche nicht. Der Begriff wurde extra erfunden um die Organspende zu ermöglichen. Es ist nicht bewiesen, dass ein "hirntoter" Mensch keine Schmerzen mehr empfindet.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Wer als Hirntoter noch Wert auf seine restlichen Organe legt, kann dem Hirn nicht viel Wert beimessen...

Kommentar von waldfrosch64 ,

Das zeigt nur dass du keinerlei realistische  Information zum Thema hast ..

Antwort
von Gerhardraet, 167

Es liegt wieder mal an unseren meist miserablen Politikern, die keine vernünftige Lösung zustandebringen: Bedenkenträgerei, moralisches Gedöns bis zum Erbrechen. Alles, nur eins nicht: Praktische Vernunft.

Ich bin beruflich sehr viel mit dem Auto unterwegs, kann durchaus sein, daß ich dabei mal ums Leben komme und die Frage nach Organspende sich stellt. Ich wäre gern bereit, Leber, Herz und Niere zu spenden, wenn dafür meine Hinterbliebenen (Frau, Kind) einen ordentlichen Anerkennungsbetrag erhielten, der ihnen das Weiterleben erleichtern würde. Z.B. 10000 Euro.

Mit "Organhandel" hat das null zu tun und es wäre ein Leichtes, dies gesetzlich in vernünftige Grenzen zu bringen. Auch die zu zahlende Summe könnte der Staat festlegen.

Aber da politische Führungsriege nichts zustande kriegt, wird auch meine Organe niemand bekommen.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Den Begriff "Spende" solltest Du vielleicht noch einmal nachschlagen.

Dass andere Menschen, deren Leben bedroht sind, auch Frauen und Kinder haben, kommt Dir auch nicht ansatzweise in den Sinn?

Kommentar von Gerhardraet ,

Ich weise diese Einmischung von DonkeyDerby zurück und bleibe beim Gesagten. Näheres siehe Profil. Ende.

Kommentar von DonkeyDerby ,

"Einmischung" ist gut... Dazu ist doch die Kommentarfunktion da. Zum Kommentieren.

Kommentar von Gerhardraet ,

Ich habe sehr deutlich mit der roten Ampel signalisiert, daß ich keine Belästigung durch negative Kommentatoren wünsche. Im Gegenzug, daß sie ihre Quasselei woanders ablassen sollen, lasse ich auch deren Antworten in Ruhe.

Kommentar von Ninombre ,

Das ist ja schön, dass Du Dir anmaßt, eigene Regeln aufzustellen.

Kommentar von Nunuhueper ,

Die Spende muss nicht kostenfrei sein.

Man kann das mit der Blutspende vergleichen. Es gibt hier oft eine "Aufwandsentschädigung" für den Spender, neben dem "Frühstück". Man hatte das auch ursprünglich für die Organspende angedacht, jedoch später verworfen

.Prinzipiell gebe ich Gerhardraet recht. Es gäbe mehr Spender.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Das stelle ich mir jetzt aber sehr niedlich vor:

"So, Frau Schmidt, wir haben ihrem gerade verstorbenen Ehegatten beide Nieren, Herz und Hornhäute entnommen. Wenn Sie jetzt an die Rezeption gehen, bekommen Sie dort dafür neben einem belegten Brötchen noch eine Tafel Schokolade und, weil wir gerade Sommeraktion haben, noch einen Rucksack mit dem Logo unseres Krankenhauses! Schönen Nachmittag noch und vielen Dank!"

Ach und übrigens, Frau Schmidt, die Reißverschlüsse dieser Rucksäcke halten wirklich nicht sehr lange... (Blutspender des DRK wissen, was ich meine... ;-))

Kommentar von HansHohenberger ,

Hallo, Gerhard

danke für Deinen Vorschlag. Er gehört eigentlich an alle Abgeordneten im Bund geschickt.

Daß die bisherige Regelung skandalöser Murks ist, völlig versagt hat und weiter versagen wird, ist eindeutig.

Und das lästige Werbegeklingel "spendet doch, seid sozial" rührt fast niemand.

Durch Deinen Vorschlag, der auch moralisch ok ist, hätten wir plötzlich ein großes Angebot an Spendeorganen. Und die Hypermoralisten, die gegen alles sind, sollten auch bedenken, daß es sehr moralisch ist, Menschen, die dringend ein Organ bräuchten, nicht elend zugrunde gehen zu lassen.

Kommentar von cyracus ,

@HansHohenberger,

danke für Deinen Vorschlag. Er gehört eigentlich an alle Abgeordneten im Bund geschickt.

Daß die bisherige Regelung skandalöser Murks ist, völlig versagt hat und weiter versagen wird, ist eindeutig.

Und das lästige Werbegeklingel "spendet doch, seid sozial" rührt fast niemand.

Durch Deinen Vorschlag, der auch moralisch ok ist ...

Spenden sind unentgeltliche, freiwillige Gaben. Sobald für eine Gabe Geld fließt, ist es ein Geschäft, ein Verkauf/Kauf, ein Handel.

Gäbe es für die Gabe von Organen Geld oder andere Waren / Dienstleistungen, wäre es ein Handel = Organhandel.

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