Niklaus am 30.05.2007 um 15:00 Uhr
Sehr ihr das auch so? Kann oder sollte etwas dagegen getan werden. Beweis http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-0A000F0A-5DEF7296/bst/04-03-...

ein analphatismus lol das ist cool......
Ich sehe das eigentlich so, dass wir uns zu lange zu sehr auf den Staat verlassen haben. "Die Rente ist sicher" - und gut ist. Alle Warnungen werden in den Wind geschlagen, ist ja auch einfacher als sich zu informieren und was dagegen zu tun. Hinzu kommt, dass sich bei den Niedriglöhnern kaum einer eine Altersvorsorge leisten kann. Die sind dann froh, dass sie über die Runden kommen mit ihrem bisschen Geld. Was sollen die denn zurücklegen? Das ist dann so wie dem nackten Mann in die Tasche greifen zu wollen....

Das ist so, weil der Staat doch jahrzehntelang propagiert hat, dass niemand sich sorgen muß, alles ganz sicher, Rente, Sozialsystem usw.
In diese bequeme Hängematte haben sich die meisten faul reingelegt und viele erwachen gerade und sind entsetzt oder können die Konsequenzen gar nicht absehen.
Da hilft nur sich auf den Hosenboden zu setzen und Eigeninitiative ergreifen!
Der Beruf den die meisten für einen Beruf für Betrüger halten, ist: Versicherungsvertreter.
Hätte unsere Branche von Anfang an mehr für Ihre Glaubwürdigkeit und für die Kunden getan, wäre es heute nicht so schwer, mit Menschen über Vorsorge zu reden.
Ich denke nichtmal, dass ich mich zuweit aus dem Fenster lehne, wenn ich sage: Jeder zweite ist unseriös. Aber man Frage sich: Wenn ich weiß, meine Miete geht morgen runter und ich habe nur den Termin jetzt, möchte ich lieber meine Miete zahlen und dem Kunden ne Versicherung überhelfen, die er nicht braucht, oder wieder Mahngebühren zahlen und auf den nächsten Kunden warten.
Nebenberufler sind nach meiner Erfahrung seriöser, weil Sie nicht aufs Geld angewiesen sind. Wenn Sie zudem noch erfahrung von mindestens 2 anderen Unternehmen mitbringen, können Sie auch "gewollte Fehler der Versicherungen" erkennen.
Niklaus am 31. Mai 2007 10:52 Unglaublich was du da von dir gibst. Wie sieht es bei Nebeneruflern mit der Vermögensaschadenshaftpflicht aus. Mit der Regisitrierung und der Genehmigung nach § 34 c + d GewO. Welche fachliche Ausbildung haben Nebenberufler. Wenn jemand etwas im Nebenberuf tut, kann er in der Regel nie über die Fachkenntnis eines Profi, der nichts anders tut das, verfügen. Seriöstät ist ein Frage des Charakters und des ethischen Grundverständnisses aber nicht eine Frage des Geldes.
Zum Kommentar: Haftpflicht, abgesehen von der Konzerneigenen, habe ich. Regisitrierung und der Genehmigung nach § 34 c + d GewO: Verlangt mein Arbeitgeber auch (Hallo Vermittlerrichtlinie). Kann er in der Regel nie über die Fachkenntnis verfügen: Doch, wenn sein Hauptberuf im gleichen Bereich siedelt.
Ich persönlich bin begeisterer HUK-Kunde gewesen und habe dort jetzt im Nebenberuf angefangen. Die Schulungen, die die Jahr für Jahr machen, sind zwar Aufwand, aber die Berater sind geschult. Seriösität ist keine Frage des Geldes??? Politiker? Oder kennt jemand einen seriösen Politiker, der während er regierte, gegen eine Diätenerhöhung gestimmt hat??? Jeder, der auf leichtem Wege Geld verdienen kann, kann Schwach werden. Da spielt auch der Charakter mit rein, aber ich denke: Jeder Mensch hat seinen Preis.
Niklaus am 31. Mai 2007 23:55 Interessante Meinung . <<< Nebenberufler sind nach meiner Erfahrung nicht aufs Geld angewiesen>>>> Die machen das dann nur aus Spaß. Ich kenne fast nur Menschen die einen Nebenruf haben ,weil sie Geld verdienen wollen.
Nein, nicht aus Spass. Aber Sie bestreiten damit meistens nur ein Zubrot zum normalen Einkommen. Keiner von den Nebenberuflern, die ich kenne, rechnet fest mit Einnahmen von X EUR mtl. Sicherlich hängt bei einigen der Jahresurlaub da dran und wenn es nicht so üppig läuft, gibts 2 Wochen Balkonien (auch schön:-)). Aber es soll sogar noch einzelne Exemplare geben, denen der Kontakt und die Beratung Spass machen. Wer sich erstmal 6 Monate Schulungen am Wochenende ans Bein bindet, obwohl er aus der Branche ist, kann kaum aufs schnelle Geld aus sein, oder?
Niklaus am 1. Juni 2007 08:07 Gratulation dieser Altruismus ist ehrenhaft
Nach Einblick in den link: Ich könnte mir vorstellen, dass eine Ursache in der bisherigen starken Einmischung des Staates in die Vorsorgethemen - und dem zum Teil noch vorhandenen "Sicherheitsgefühl" liegt.
Ich bekomme immer wieder mit, dass viele noch nicht glauben wollen, dass sie nicht abgesichert sind und sich mit dem Thema nicht auseindandersetzten ("der Staat wird im Ernstfall schon für mich sorgen").
Umlernen dauert - und erst einmal muß die Einsicht kommen....
Über Geld zu reden, ist hierzulande Tabu, warum auch immer.
Man glaubt hierzulande eben lieber dem Staat als dem Finazberater. Weil der will mich natürlich nur über den Tisch ziehen, was ja z.T. leider auch stimmt. Dumm nur, dass der Finanzberater sich eben mit den in dem Artikel angesprochenen hochkomplexen Finanzprodukten auskennt (zumindest sollte er das) und der Staat nicht.
Zu der Tatsache, dass der Staat immer wieder propagiert hat, dass sich der Bürger nicht selbst sorgen muss, kommt auch noch, dass viele so dumm sind, dem Staat/der Politik alles zu glauben. Das ist ja auch schließlich viel bequemer, sich zumindest in seiner Phantasie im sozialen Schlaraffenland zu räkeln. Leute wie Kirchhof, die unbequeme Wahrheiten aussprechen und das System ordentlich umkrempeln wollen, werden dagegen wie der in Ungnade gefallene Knecht mit Mistgabel und Schäferhund vom Hof gejagt...
Es kommt nicht oft vor, dass viele Schüler sehr viel klüger werden als ihre Lehrer.
Ebenso beim Eltern - Kinder Verhältnis.
Am Ende bleiben dann in Intelligenz - Hochburgen einfach mehr Pisa- oder Finanz-Analphabeten, oder nicht ?
Wie der Herr, so sei Gscherr !
Heißt es irgendwo...
Deutsche Arroganz war noch nie kreativ, ob sie`s noch wird ???
...Dazu kommt, dass ihnen der Staat ja dicke in die Tasche langt für die Renten, die heute ausbezahlt werden müssen! Da lässt sichs von Seiten der Politiker leicht jammern über die Unvernunft vieler Arbeitnehmer! Also: wenn schon vernünftige Vorsorge (und nicht nur so ein Alibi-Riesterchen oder sowas), dann weg mit dem Rentenbeitrag und alles in eine vernünftige Altersvorsorge! - Aber das wird wohl nicht gehen.... - Versteht mich nicht falsch, ich möchte keinem heutigen Rentner sein Auskommen wegnehmen, sondern nur darlegen, dass sehr viele Kleinverdienen zwischen Skylla und Charybdis hängen...
Nun, das würden aber die Rentner und Rentner in Spe auch, die jahrelang in ihre gesetzliche VERSICHERUNG eingezahlt haben und nun bei einem Break völlig mittellos dastünden.......
Tja, wer einmal im Rentensystem drin steckt, kommt nicht wieder raus. Und die heutigen Rentner sind wohl die letzten, die noch eine Chance haben, aus dieser VERSICHERUNG auch noch einigermaßen was RAUSZUBEKOMMEN! (Und die Trottel von heute, die daneben noch private Versicherungen bedienen, werden u. U. durch eine Besteuerung ihrer Einkünfte auch noch BESTRAFT, wenns an die Auszahlung geht... denn gesünder werden unsere Staatsfinanzen wohl kaum mehr.