
Zunächst stand die Funktion des Adventskalenders als Zählhilfe und Zeitmesser im Vordergrund. Die eigentlichen Ursprünge lassen sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen; der erste selbstgebastelte Adventskalender stammt vermutlich aus dem Jahr 1851. Die ersten Formen kamen aus dem protestantischen Umfeld. So wurden in religiösen Familien 24 Bilder nach und nach an die Wand gehängt. Einfacher war eine andere Variante mit 24 an die Wand oder Türe gemalten Kreidestrichen, bei der die Kinder täglich einen Strich wegwischen durften. Oder es wurden Strohhalme in eine Krippe gelegt, für jeden Tag einen bis zum Heiligen Abend. Weitere Formen waren die Weihnachtsuhr oder eine Adventskerze, die jeden Tag bis zur nächsten Markierung abgebrannt wurde.
Ein Adventskalender soll die "heiße Phase" vor Weihnachten erträglich machen. Mit vielen kleinen Geschenken hält man sich sozusagen bis Heilig Abend über "Wasser", bis es dann endlich das große Geschenk gibt.

Wie willst Du denn einen Adventskalender im Sommer nutzen?
Weil es vor Ostern wenig Sinn macht.
betrax am 1. Dezember 2007 18:15 LOL wäre aber möglich :-)
Dann wäre es aber ein Osterkalender. Kannst morgen mit der Produktion beginnen. Ich krieg 25% für diese Idee.

Deshalb heißen sie ja Adventskalender! Würde man sie im Sommer nutzen, würden sie wahrscheinlich Sommerkalender heißen! Dann gibt es noch Wandkalender, die hängt man an die Wand!