Wie kommen Wanderspinnen aka. Bananenspinnen nach Deutschland?

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4 Antworten

In den Heimatländern wo die Bananen gezüchtet werden, weiß man um
diese Spinne. Die Stauden werden geschüttelt und gewaschen. Dann werden
die Bananen portioniert und verpackt und in die Verpackung kommt
Stickstoff, damit die Bananen nicht reifen.

Auf dem Schiff nach Europa werden die Bananen runtergekühlt. Sollte
durch die Ernte- und Verpackungsprozedur noch eine Spinne in einer
Staude sein, stirbt sie entweder durch den Stickstoff oder durch die
Kälte.

Im Supermarkt werden die Sachen ja ausgepackt und da könnte die
Spinne schon abhauen. Die will ja nicht an der Banane kleben bleiben.

Also ist die Wahrscheinlichkeit meiner Meinung nach einer Phoneutria im Supermarkt zu begegnen. 1: 50.000.000

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Lebendig eigentlich so gut wie nie.

Natürlich gibt es Ausnahmefälle, aber normaler Weise überlebt keine Spinne den Transport.

Die Dauer des Transports, die im Container herrschenden Temperaturen und das Gasgemisch im Container (v.a. der geringe Sauerstoffgehalt und erhöhte CO2 Gehalt) töten die meisten größeren Lebewesen ab.

Außerdem sind "Bananenspinnen" meistens gar keine Wanderspinnen, oder zumindest keine Phoneutria sondern mit größter Wahrscheinlichkeit sowas wie Heteropoda venatoria.

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es muss nicht unmittelbar durch das Obst sein. Der Tourismus hat auch seine Schattenseiten; unliebsame Mitbringsel im Koffer. 

denen wird das nix ausmachen

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Die geraten (allerdings recht selten) in den Ursprungsländern zusammen mit den Bananen in die Kiste und werden dann nach Europa verschifft.

Das war schon immer so und deswegen muss man keine Panik schieben.

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