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Wie kommen Hersteller von Antivirenprogrammen eigentlich an neue Viren?

gefragt von loopwithmeloopwithme am 19.04.2007 um 12:34 Uhr

Das ist eine Frage, die mich schon häufig beschäftigt hat. Wenn irgendwo ein neuer Virus in Umlauf gebracht wird, dann werden die Virenprogrammierer ja wohl kaum eine Kostprobe davon bei einem Antivirenprogrammhersteller abgeben. Werden die entdeckten Viren eigentlich irgendwo gesammelt oder muss jeder Hersteller selbst zusehen, wo er die ganzen Viren auftreiben kann?


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anonym
beantwortet von 9welten am 19. April 2007 13:04
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Also die Hersteller von Antivirenprogrammen kommen u.a. durch folgende "Dinge" an die aktuellsten Viren.

Kunden der Anti-Viren Software finden eine zweifelhafte Datei und senden diese zur Prüfung an den Hersteller.

Durch eine eigene Abteilung die nichts anderes macht, als den gesamten Arbeitstag damit zu verbringen das world-wide-web mit Suchroutinen durchzuscannen nach "zweifelhaften" Datenströmen. Beispiel: Eine Datei mit dem Namen "Schlumpf 98" vermehrt sich rasend über diverse Server.

Durch ein Netzwerk mit Firmen und Unternehmen die mögliche Viren an den Hersteller senden.

Durch "Newsletter" über neueste Viren wie zum Beispiel Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik.

Kommentar von 345b91b71226a3c3dc19086ee5c77bfdsmallloopwithme am 19. April 2007 17:06

Danke, diese Antwort fand ich sehr hilfreich!


wj2000
beantwortet von wj2000 am 19. April 2007 12:37
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Viren sind kleine Programme, die untersucht werden können wie sie wirken. Dadurch kann man Gegenmaßnahmen treffen. Aber es gibt auch Firmen (z.B in Bulgarien), die bringen selber Viren in Umlauf um dann Abwehrmaßnahmen dagegen verkaufen zu können.


anonym
beantwortet von fussballlehrer am 19. April 2007 12:38
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das is ja das problem, virenprogramme koenen nur auf viren reagieren die schion unterwegs sind, und sind deshalb immer etwas zu spaet!

Kommentar von Ce19e92307de71c4c2e502d8d8b16da3smallwj2000 am 19. April 2007 12:40

Das wird auch so bleiben, weil es genug kriminelle Energie bei manchen Leuten gibt!!

Kommentar von 345b91b71226a3c3dc19086ee5c77bfdsmallloopwithme am 19. April 2007 12:46

Das beantwortet aber immer noch nicht die Frage, wie die Hersteller eigentlich an die neuesten Viren kommen, außer, sie programmieren sie selbst...

Kommentar von Ce19e92307de71c4c2e502d8d8b16da3smallwj2000 am 19. April 2007 12:55

Ich bin selbst im programmieren ausgebildet und kann natürlich auch bestimmte Viren untersuchen um Abwehrmaßnahmen zu treffen. So meinte ich dass mit den Gegnmaßnahmen schaffen.


anonym
beantwortet von Plumbum am 20. April 2007 20:21
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Solche Hersteller haben geschlossene System im Netz die nicht gesichert sind: dazu Rechner in verschiedene Versionsstände xp SP1 . Sie werden auch Honey Pot ( Honigtöpfe) genant. So hat mir es mal jemand von Symantec erklärt.

Das beste Beispiel ist der Sasser Virus. Es gab schon lange bevor der Virus sich rasend verbreitete mit den aktuellsten Rechner keine Probleme. Nur weil viele Leute das Update nicht gemacht haben, wurden die Rechner verseucht. War damals 14 Tage Stress, die Leute über ihre Dummheit zu informieren. es waren auch eine Reihe von Admins dabei. Mehr sage ich nicht....


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