Wie kommen die Preise für Rassehunde zustande und wie hoch sind die tatsächlichen Kosten der Züchter?

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1 Antwort

Erstmal richtet sich der Preis nach Angebot und Nachfrage. Wie bei jedem Konsumgut auch.

Dann musst du bedenken, dass Welpen großziehen nicht ganz einfach ist. Die Tiere müssen regelmäßig entwurmt und geimpft werden. Je nach Größe des Wurfes schwanken die Tierarztkosten dann natürlich ein wenig. Es ist ja nicht damit getan, die Hündin werfen zu lassen und dann zehn Wochen zu warten, bis die Welpen verkauft werden. (Auch solche gibt es, aber von denen wollte ich den Hund nicht mal geschenkt) Und während der Trächtigkeit wird die Hündin tierärztlich sicher überwacht werden.

Die jungen Hunde müssen, wie Babys rund um die Uhr betreut und an verschiedenste Umwelteinflüsse und Geräusche gewöhnt werden. Ggf. probiert der Züchter schon einiges aus, um den Charakter des Tieres zu bestimmen. (die Reizangel für angehende Jäger z.B.) Das ist ein fulltime Job und viele sind froh, wenn sich die Rasselbande nach und nach in ihr neues zu Hause verabschiedet. Da fällt mir noch ein: Die passende Familie für den Welpen muss auch gefunden werden. D.h. pro Hund hast du eine Familie, die dich regelmäßig besuchen kommt und durch Haus und Garten streunt. Stress auch für den Züchter.

Und last but not least: Die Deckkosten sind je nach Rüde auch nicht ohne...

Du siehst, Züchten ist nicht einfach. Was alles noch an Gebühren auf den Züchter zu kommt, wenn er dem VDH angehört kann ich nicht mal sagen. Aber im Großen und ganzen kann man davon ausgehen, dass die Gewinne nicht der Rede wert sind.

... und Futter für Mutter und Kinder ist sicher auch nicht günstig...

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