Wie komme ich von meiner Sucht los?

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10 Antworten

Wenn es dafür eine pauschale Antwort geben würde hätten wir wohl keine Drogenabhängigen mehr.

Ist sicherlich schwer, aber halt auch nicht unmöglich, gibt auch Menschen die es geschafft haben davon weg zu kommen. Wichtig ist dabei sicher, dass man Ziele und eine gewisse Perspektive im Leben hat. Hat man diese (noch) nicht, so ist es möglich sich so etwas aufzubauen. Dies ist aber recht schwer, wenn man in der Suchtspirale feststeckt (Geld besorgen - Drogen besorgen - Drogen konsumieren...usw.).

Zunächst würde ich zu einer Entgiftung und anschließender Langzeittherapie raten. Da du aber schreibst, dass du die Entgiftung nicht durchstehst, wäre zunächst auch Substitution eine Möglichkeit, um zunächst mal etwas Stabilität in deinem Leben aufzubauen. Es ist sicher wichtig, sein Leben wieder geordnet zu bekommen und sich wie gesagt eine Perspektive zu schaffen. Oft liegen ja noch andere Probleme vor (keine Ausbildung, kein Job, keine stabilen sozialen Beziehungen, keine Interessen und Hobbys mehr, schlechte Wohnsituation, juristische Probleme usw.). Das alles erzeugt psychischen Druck und das Gefühl, es eh nicht bewältigen zu können. Da kann halt Substitution in verbindung mit anderen Hilfen auch ein Weg sein. Durch die Substitution kommst du zumindest erst mal aus dem Kreislauf der Sucht raus. In vielen Gegenden gibt es Ambulant-Betreutes-Wohnen für Abhängige, das kann helfen bestimmte Bereiche im Leben wieder geordnet zu bekommen (Freizeitgestaltung, berufliche Perspektive erarbeiten, Schulden regulieren, Behördenangelegenheiten, soziale Beziehungen auffrischen usw.) Du musst das natürlich selber wollen und mitmachen. Oft ist ja eine gewisse Ambivalenz da bei Abhängigkeitskranken. Diese gilt es zu entdecken und zu verstehen. Ein Teil von dir will weg davon, ein anderer nicht. Ist dann die Frage auf welchen man hört.

Meiner Meinung nach, hat die Abhängigkeit von psychoaktiven Substanzen auch immer etwas damit zu tun, dass man einen falschen Umgang mit Problemen und seinen Gefühlen betreibt. Viele Süchtige haben nie gelernt mit gewissen negativen Gefühlen umzugehen. Das Suchtmittel schafft halt auf Knopfdruck einen anderen emotionalen Zustand und man kann den Problemen im Leben immer schön aus dem Weg gehen. Da muss man einen neuen Umgang mit sich selbst und dem Leben lernen.

Setz dich auf jeden Fall innerlich nicht zu sehr unter Druck, weil meist führt das dazu, dass sich die Suchtspirale nur schneller dreht. Also Drogenkonsum führt zu Selbstvorwürfen, die Selbstvorwürfe führen zu psychischem Druck welcher wieder zum Drogenkonsum führt. Akzeptier dich zunächst so wie du bist und wähle halt die Veränderung, von dem Mist weg zu kommen. Mach dir klar, dass es um dein Leben geht (im wahrsten Sinne des Wortes). Auch Rückfälle können dazu gehören. Es ist da glaube die Kunst, sich selbst einerseits nicht zu sehr unter Druck zu setzen und andererseits sein Abhängigkeitsproblem auch nicht zu Bagatellisieren. Triff einen festen Entschluss davon weg zu kommen und setz alles in Bewegung um das zu schaffen (Selbsthilfegruppen, Entgiftung, Langzeittherapie, Psychotherapie, Ambulant-Betreutes-Wohnen usw.). Lass dich aber auch von Rückschlägen nicht entmutigen.

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Du solltest noch eine enzug machen, und Dan ach neue Freunde suchen! Sonst wird es richtig schwer! Und versuche den Kontakt mit der Familie wieder aufzubauen! Wünsche dir viel Glück für deine Zukunft! PS: lass dich nicht hängen!!!

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Heroin ist ein starkes suchtmittel von dem man nicht leicht wegkommt. An die leute dir hier drunter kommentieren er solle ein entzug machen weils ihr euch die beschreibung nicht durchgelesen habt er hat es merhfach versucht und es hat nicht geklappt. Ich würde dir empfehlen zu einen arzt zu gehen der eine hypnose durchführt denn wie es scheint willst du es aber dein unterbewusstsein nicht. Um da heran zukommen kann hypnose ein sehr guter weg sein.

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Wenn du den WUNSCH hast, clean zu werden, dann wende dich mal an http://www.narcotics-anonymous.de/ und frag dort, wie sie es geschafft haben. Dort gibt es Menschen, die genauso weit 'unten' waren, wie du es heute bist, die es geschafft haben, aus der Sucht rauszukommen.

Wenn du nur die Nebenwirkungen den Sucht nicht haben willst, dann hilft dir auch NA nicht.

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Wenn du es nicht selber willst dann ist ein Entzug Blödsinn. Du selber willst doch gar nicht clean werden. Ohne ärztliche Hilfe schaffst du es nie.

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Kommentar von absolutclean
16.05.2016, 01:37

Sehr gute Antwort. Du scheinst ja anscheinend sehr gut bescheid zu wissen. 10/10

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Langsam aus der Szene rauskommen (wenn du drinsteckst), runterdosieren so weit es geht, Lebensziele definieren die dir wirklich am Herzen liegen

Langzeittherapie, wenn du wirklich was verändern willst und alles andere nicht klappt

als letzte - wirklich als allerletzte Möglicheit in die Substitution

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Kein wunder das ein Frustrierter Heroin Junkie mich ohne Grund versucht zu provozieren, ich kann dein beschissenes leben nachvollziehen. aber lass deine Frust nicht an die anderen aus.

gute besserung

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Kommentar von absolutclean
28.05.2016, 01:04

Mein Beileid ^^ Natürlich bin ich ein Heroin-Junkie ..... Das war eine absolut ernst gemeinte Frage 

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Soweit ich weis, gibt es Tausend verschiedene "Suchtangebote" wobei die meisten Kinderkacke sind.

Es gibt nämlich "Hardcore- suchtis" die in solchen Vereinen immer wieder Rückfälle haben. zu deutsch die muß man richtig an die Kandarre nehmen, letzte Chance.

Und da fällt mir nur noch Synanon ein. zu gegeben die waren früher besser,härter aber was solls. Kumpel von mir war da,wie gesagt letzte Chance, der hatte sie auch alle durch, erfolg "0".

Der unterschied ist das Du garkeine zeit für Deine Sucht hast, nicht so wie bei anderen Vereinen, komm wie reden mal und ein Rückfall gehört zum Entzug und bla,bla,bla...

Sondern knallhart Du stehst um 6 Uhr auf und siehst dein Zimmer erst wieder wenn Du abends tod ins Bett fällst, wie gesagt keine Zeit für Sucht.

Gruß Antraxxx

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Du musst dich zwangseinweisen lassen.. Geht kein Weg daran vorbei.. Naja aber sei doch mal selber ehrlich zu dir du musst doch auch verstehen können das Eltern da nicht gerade stolz werden wenn der eigene Sohn schwulenpornos dreht um seine heroin sucht zu finanzieren. Ich denke wenn du wirklich was ändern würdest und das deiner Familie zeigst das du clean bist würde sich das Verhältnis wieder lockern. Einem heroin Junkie kann man nicht helfen das muss der oder die betroffene Person ganz alleine schaffen. Am besten unter ärztlicher Aufsicht aber das weist du ja sicherlich... Alles gute

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Nenn dich nicht "Absolutclean" wenn du es nicht bist und mach einen Entzug!!!

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Kommentar von absolutclean
16.05.2016, 01:38

Safe oder ?

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Kommentar von DGsuchRat
16.05.2016, 01:39

Magst du daran sterben? Ich glaube nicht. Also mach Entzug.

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