Wie komme ich bei meiner spirituellen Reise weiter?

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15 Antworten

doch meine angst vor dem tot ist stets geblieben ich habe visionen von einer Dunkelheit und einsamkeit beim meditieren und das Gefühl es würde sich nichts echt anfühlen und die zeit würde nicht mehr in meiner Kontrolle sein

Das ist nur dein Verstand, der Angst hat die Kontrolle zu verlieren.

Paradoxerweise ist diese Dunkelheit und Einsamkeit die eigentliche "Realität", aus der alles gemacht ist. Sie ist voller Licht und Energie, wie unendlicher Raum, der unter Strom steht (siehe "dunkle Energie"). Auch in den Atomen findet sich fast nur Raum, ähnlich wie in der "Einsamkeit" des Universums.

Nur, in dieser Einsamkeit/Dunkelheit bist "du" (dein Verstand) nicht mehr. Es fühlt sich an wie sterben, weil sich alle gewohnten Grenzen auflösen. Das macht verständlicherweise Angst und Beschäftigung mit neuer (spiritueller) Literatur ist da willkommene Ablenkung ;-)

Ich würde an deiner Stelle weiter meditieren, durch die Angst gehen und mich auf alles einlassen, was da noch kommt. Vermutlich stehst du kurz vor einer "Realisierung", nur die Angst hat dich ein wenig zurückgezogen. Macht nichts, das gehört oft zum Weg der Selbstverwirklichung... 

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das ist meditation!

Durch die Meditationsübungen, die zur imaginativen Erkenntnis führen sollen, wird das gesamte seelische Innenleben des Menschen verwandelt. Ebenso werden verwandelt die Beziehungen der Menschenseele zur umliegenden Welt. Es handelt sich ja darum, daß Meditieren in dem Sinne, wie es in den letzten Vorträgen hier gemeint war, besteht in einem Konzentrieren aller Seelenkräfte auf einen bestimmten, leicht überschaulichen Vorstellungskomplex. Es ist wichtig, daß man dies ins Auge faßt: ein leicht überschaulicher Vorstellungskomplex, ein solcher, auf den das Geistig-Seelische des Menschen in der unmittelbaren Gegenwart alle Aufmerksamkeit verwenden kann, so daß während des Ruhens der Seele auf diesem Vorstellungskomplex nichts in sie einfließt von irgendwie unterbewußten oder unbewußten oder irgendwie aus der Erinnerung heraufspielenden Seeleneindrücken.
Man muß, wenn die imaginative Erkenntnis in der richtigen Weise herbeigeführt werden soll, beim Meditieren den ganzen Vorstellungskomplex, dem man sich mit allen Seelenkräften hingibt, so vor sich haben wie etwa ein mathematisches Problem, so daß in das Meditieren nichts hineinspielt von gefühlsbetonten Vorstellungen oder von willensdurchzogenen Vorstellungen. Wenn man sich einem mathematischen Problem hingibt, weiß man in jedem Augenblick, daß man mit der Seelentätigkeit in dem verharrt, was man unmittelbar vor dem Seelenauge hat. Man weiß, daß nichts Emotionelles, nichts Gefühlsmäßiges, keine Reminiszenzen aus dem verflossenen Leben in das hineinkommen dürfen, was man sich vorstellt und was zur Urteilsfällung in dem betreffenden Problem führt. In einer solchen Seelenverfassung muß man auch sein bei dem richtigen Meditieren.
(GA215, Seite 45 von R. Steiner) 


Man muß das Meditieren, wenn es in der richtigen Weise zu einem Erfolg führen soll, unterstützen durch gewisse andere Seelenübungen. Vor allen Dingen müssen immer mehr und mehr solche Seeleneigenschaften ausgebildet werden wie Charakterstärke, innere Wahrhaftigkeit, eine gewisse Seelenruhe und vor allen Dingen eine völlige Besonnenheit. Das muß immer wiederholt werden: eine Besonnenheit, die sowohl die Meditationsübungen selbst wie dann auch alles, was in ihrer Folge als exaktes Hellsehen unternommen wird, in einer solchen Seelenstimmung und Seelenverfassung verrichten läßt, wie man beim Mathematisieren ist. Wenn man solche Eigenschaften wie Charakterstärke, innere Wahrhaftigkeit, Besonnenheit, eine gewisse Seelenruhe gewohnheitsmäßig hat, dann ist der Meditationsvorgang imstande, wenn er immer wieder wiederholt wird - bei dem einen dauert es nach seinen Anlagen vielleicht nur wenige Wochen, bei manchem kann es Jahre dauern -, seine Ergebnisse dem ganzen physischen und ätherischen Menschenorganismus einzuprägen, so daß der Mensch wirklich zu einer solchen inneren Tätigkeit im imaginativen Erkennen kommt, wie er sonst in einer Tätigkeit ist durch seinen physischen Leib im sinnlichen Anschauen der Welt und im Denken durch den Körper.
(GA 215, aus dem Vortrag vom 8. September 1922 von R. Steiner)



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Man muss Spiritualität zulassen, wachsen lassen, meist wird man finden wenn man sucht . .....Steht nicht im Buch - suchet so werdet Ihr finden .

Nicht falsch verstehen. Religion richtig aufgefasst ist Spiritualität pur die Menschen verstehen das nur nicht oder nur wenige.

Die Bibel ohne Kirche katholisch/ evangelisch (Eh das gleiche nur anders aufgefasst) .ist mMn das Buch der Spiritualität .

Beschäftige Dich ruhig auch ruhig mal mit Osho, Sadghuru,und Metaphysik es gibt da in der Richtung noch unzähliges.

Meditation ist der Weg zur Erkenntnis. 

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Erdung, präsent sein, im Jetzt sein, Achtsamkeit erhöhen, Wahrnehmung verfeinern...

Ich könnte mir vorstellen, dass Karl Semelka passend für Dich wäre, Du kannst seine Kurse googlen. Auf der Seite YogaMeHome gibt es auch das Interview mit ihm (das ist glaube ich frei - ohne Anmeldung).

Es gibt einen Online-Kurs mit Karl zum Thema Achtsamkeit, das wäre neben den ganzen Buchempfehlungen vielleicht eine Abwechslung:

https://www.yogamehome.org/videos/achtsamkeit-im-alltag-leben-online-video-kurs-568

(ab 12.9. und mit dem Gutscheincode "YogaZeit" kannst Du 14 Tage kostenlos&unverbindlich testen).

Viel Erfolg auf Deinem Weg!

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Warum sollte man sich freuen/ angst haben vor dem tod? Leb dein leben und hoffe darauf, dass du einen sofort- tod erlebst. Sterben wirst du sowieso, ob du angst hast oder nicht spielt da keine rolle. Falls du dich jedoch irgendwann so darauf freuen würdest kannst du dich ja auch umlegen. Mit dem rest kannst du dich später befassen, falls du in einer neuen welt überhaupt eine verbindung zur alten aufbauen kannst. Lol

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Kommentar von livefromearth
02.09.2016, 10:17

war wirklich genau das was ich gebraucht hab

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Kommentar von leihwagen
02.09.2016, 10:40

Keep it real ;)

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Wenn du die Dunkelheit in deiner Meditation beruehrst, dann schrecke nicht zurueck, sondern lade sie ein als Teil deiner Selbst.

Du kannst versuchen, dich wie von einem 10-Meter-Brett einfach in die Schwaerze fallen lassen, so das sie dich komplett ausfuellt.

Diese bodenlose Dunkelheit bist du selbst, sie ist nicht verschieden von dir. Die Angst, die dann auftaucht, ist dieselbe die du durchmachst, wenn dein Koerper einmal das Zeitliche segnet. Du kannst es auch jetzt schon erleben.

Du stirbst, damit du geboren wirst, neu geboren, aber diesmal bewusst fuer alle Ewigkeit. Dann bist du durch.

Was sich echt anfuehlt sind nicht Gedanken, die sind schwacher Abklatsch von frueher, sondern das Leben selbst!

Immer wenn du Gedanken in deinem Bewusstseinshorizont aufziehen siehst, gehe gleich wieder ins Jetzt, erkenne den Beobachter in Dir!

Immer wenn Langeweile, Frust oder Depression hochkommen, gehe in das Ich-Gefuehl! Das wird zeitlebens das einzig stabile sein, was du hast, alles andere ist immer wieder gleich verschwunden.

Die Angst vor dem Tod wird solange bleiben, wie du dich mit deinem Koeper oder Verstand identifizierst. Du bist ja nicht der Verstand oder Koerper, sondern das ewig waehrende Bewusstsein. Alles Gute!

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Dazu gibt´s jede Menge Literatur.

Bspw. von Evan Alexander, ein renommierter Arzt (von Harvard und Yale), der eine Nahtoderfahrung hatte und diese niedergeschrieben hat. Seine Bücher waren auf der Spiegel-Bestsellerliste.

Interessant finde ich auch das YouTube-Filmchen "Quie-der Sinn des Lebens und warum er so schwer zu finden ist".

Oberempfehlenswert sind die Seminare vom "Possibility Management" (www.nextculture.org). Diese helfen, den Sinn zu finden, das Echte, Authentische; Und Du wirst lernen, wieder zu fühlen, Du selbst zu sein. Dazu gibt´s auch Bücher, bspw. "wahre Liebe im Alltag"

Gut und einfach zu lesen fand ich auch die Bücher "Gespräche mit Gott".

Oder Google mal nach "Robert Monroe". Von dem gibt´s auch Bücher, gut zu lesen, und einiges auf YouTube. 

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Kommentar von livefromearth
02.09.2016, 09:53

BESTEN DANK MEIN FREUND! WIRKLICH HILFREICHE ANTWORT :+)

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Lies die Bücher von A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada und dann handle danach. Meditation allein bringt dich nicht weit, denn es ist eine der natürlichen Eigenschaften der Seele aktiv zu sein. Das kann man nur vorübergehend  leugnen.

Fang mal hier an, das ist ein guter spiritueller "Reiseführer", denn es vermittelt die Grundsätze spirituellen Wissens: an:http://www.prabhupada.de/bg/Prabhupada%20-%20Bhagavad-gita%20Wie%20Sie%20Ist.pdf

Aber lies auch die Kommentare dazu sonst wirst du manches nicht verstehen können, weil dir der große Zusammenhang fehlt.

Viel Erfolg auf deiner "Reise"! 

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Du möchtest Realität? Ändere den Meditations-Typ! Mache Achtsamkeitsmeditation auch Vipassana-Meditation genannt. Am besten in der Tradition von Mahasi Sayadaw, bzw. in der Fortentwicklung der Methode durch Ajahn Tong.

Kannst Du etwas Englisch?

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Kommentar von livefromearth
02.09.2016, 11:08

ja, ich beherrsche Englisch wie meine Muttersprache

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... die antwort habe ich dir schon bei deiner anderen Frage gegeben-

ja, der spirituelle Weg kann sich zuweilen twas einsam anfühlen - ber es werden die richtigen menschen irgendwann in dein Leben kommen die dich dabei unterstützen und ähnich fühlen .....

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... eigentlich hört sich dass alles ganz gut an ... wenn da die Angst nicht wäre anders als andere zu sein - stimmts?

Die Wissenschaft bestätigt eigentlich, dass es nichts gibt was sich nicht ständig ändert. Aber beobachte mal, dass es in dir etwas gibt, dass sich nicht ändert - die großen Weisen empfehlen das herauszufinden.

Hier ist ein Buchauszug aus dem Buch: Erfahre dein wahres Selbst. (schau mal bei amazon danach und lies die Rezensionen .... )

"Ein Meditationsmeister aus Nordostthailand wurde einst

gefragt: ‚Wenn es aus buddhistischer Sicht kein ‚Selbst‘

und kein ‚Ich‘ gibt, wer oder was ist es dann, das diese

Erfahrungen macht und darüber Kenntnis hat?‘

Seine Antwort war: ‚Puh Ruh, es ist die Qualität in uns,

die weiß!‘

Ganz egal, in welchen geistigen oder gefühlsmäßigen Zuständen Sie sind,

es gibt immer etwas in Ihnen, das diese Zustände kennt. Egal, welches

Gefühl, welcher Gedanke, es gibt immer eine gewisse Bewusstheit oder

ein Gewahrsein über dieses Gefühl oder jenen Gedanken.

Sie wissen, dass Sie jetzt gerade dasitzen und das hier lesen. Das wissen

Sie einfach.

Vielleicht wissen Sie ein Sekunde später, dass eine Tür zuschlägt.

Die Erfahrung ist eine andere, das Wissen an sich ist immer gleich.

Was auch immer Sie erleben oder erfahren, es gibt immer ein Wissen

über das, was Sie gerade erleben. Egal, ob es angenehme oder unange-

nehme Emp

fi

ndungen sind, Sie wissen was Sie gerade fühlen. Das Wissen

ist wie ein Raum und das Erlebte und Gefühlte ist wie die Einrichtung

des Raumes. Das tri

fft

auch auf alle anderen geistigen Zustände zu....."

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Ich würde dir die Bücher "Archetypen der Seele (Neuauflage)" und "Tiefe Wahrheiten von Gregg Braden" empfehlen, es sind sehr tiefgründige Bücher. 

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Vielleicht solltest du eine andere Meditationstechnik erlernen.

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Enjoy!

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