wie komme ich aus diesem zwiespalt heraus? tod von künstlern
immer wenn ein bekannter und beliebter künstler stirbt, habe ich das problem, dass ich seinen tod bedauere, mich aber andererseits darüber freue, dass nun bald ganz viele filme, berichte und evtl. auch alte reportagen über und von diesem menschen im fernsehen kommen. gebe mir doch bitte jemand einen tipp, wie ich mich da gefühlsmäßig "einstellen" soll.
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Stell dir einfach vor, das der Künstler garnicht tot ist. Schließlich kannst du ihn ja im Fernsehn sehn.
Wenn ein Maler oder Bildhauer stirbt, solltest du dich ärgern, wenn du NICHTS bei ihm gekauft hast, als er noch lebte. Denn nach seinem Tod könnten seine Werke richtig wertvoll werden.
Man kann sterben. Aber tot ist man erst, wenn keiner mehr an einen denkt. So gesehen sind Künstler unsterblich.
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Wieso willst du da was dran ändern? Und welches Verhalten bzw. welche Gefühlslage wäre denn deiner Meinung nach die richtige?
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Einfach damit abfinden, daß ein Künstler/eine Künstlerin gestorben ist. Das ist nun mal der Gang der Dinge. So enden wir eines Tages alle mal - egal, ob Promi oder Normalo. Ich nehme es zwar zur Kenntnis, wenn ein Prominenter stirbt - aber "trauern"...!? Wirkliche Trauer empfinde ich nur, wenn ein Mensch stirbt, der mir nahe stand, der mir etwas bedeutete. Also ein Familienmitglied, ein naher Verwandter oder Freund...
Ich würde mich jedenfalls nicht "verrückt machen", wenn mein "Lieblingsschauspieler" oder meine "Lieblingssängerin" stirbt. Als der Fußballer Robert Enke sich das Leben nahm, da habe ich auch nicht getrauert. Klar, das nimmt man zur Kenntnis, und man ist vielleicht auch emotional davon berührt, aber das Leben geht weiter.
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Denk imme rdaran der Künstler lebt immer in deinen Herzen weiter
da ist was dran- aber ich ärgere mich jedesmal wieder, wenn ich mich auf die filme freue.