Frage von Vamp666,

Wie komme ich aus der Depression raus?

Hallo :)

Wie die Frage eigentlich schon sagt: wie kommt man aus den Depressionen wieder heraus? Ich war schon bei zig Theapeuten, in Psychiatrischen Kliniken, und und und... mir ging es ein halbes Jahr lang gut, aber jetzt merke ich wie ich wieder rückfällig werde =( Ich will einfach nur glücklich sein, hätte nie gedacht dass das so schwer sein kann... ich denke über Suizid nach (wie ich den machen könnte etc.), aber machen würdeich ihn nicht, da mich manche Dinge davon abhalten, wie meine Familie und ich mich selber, da das Leben doch eigentlich wunderbar ist. Habt ihr einen Lösungsvorschlag? Sollte ich nach nem neuen Psychiater schauen? Und was kann ich selber tun?

P.S.: Ich bin 18 jahre alt, falls das von Bedeutung ist.

Antwort von kummi666,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

hi vamp666,

Ich würde Dir raten ein anderes Antidepressivum einzunehmen, bzw zwei ! Wenn es Dir das Wert ist! Einen selektiven serotonin wiederaufnahmehemmer damit deine Synapsen wieder ihren "Normalen" Ablauf wieder bekommen (Fluoxetin, Sertralin). Probier vielleicht lieber erst das Sertralin (mir half es wirklich sehr gut(Trigeminuspatient!). Deine Eigenreflexion scheint ja sehr in Ordnung zu sein, sowie Dein Wunsch zu Leben, der mehr als gut ist!


  1. eigene Ergotherapie machen (such Dir Hobbies, knüpf an alten Hobbies wieder an!)

  2. Du bist noch jung, also am Anfang der Genese der Depression - da sollte man gleich anknüpfen, bevor sich das für Dein ganzes Leben manifestieren kann.

  3. keine Drogen (bischen alk, tabak oki, cannabis naja^^)

  4. bloss kein mdma o heroin!!!

  5. Therapueten musste erstma n richtigen finden, der Dir auch wirklich hilft (die denken wahrscheinlich "so schlimm wie bei den anderen ist es ja noch nicht bei ihr!" Beschreibe wie wichtig Dir das doch ist!

  6. medis kannste auch vom Allgemeinmediziner (Hausarzt) bekommen - dazu vielleicht Opipramol (mir-ist-(fast)-alles-egal-pille!) verschreiben die eig ohne Probleme!

  7. Das Leben kann so wunderbar sein, aber das weisste ja auch selber (sag´s dem Therapeuten aber nicht!)

  8. Beschreibe Antriebslosigkeit, Desinteresse allem gegenüber, Schlafprobleme, Aufwachprobleme, Grübeln, Sinnsuche bzw - losigkeit, das Du aus dem kreislauf nciht mehr rausfindest und die Tage für Dich kaum Sinn machen und Du am Liebsten vielleicht nur noch im Bett liegen würdest und das auch oft tust (such Dir die richtigen Sachen da raus und bring eigene Dinger noch mit rein!)

  9. Psychiatrische Stationen ziehen eig mehr runter, aber in manchen Fällen angebracht - bei Dir wohl ehr noch nicht!!

  10. Party, Freunde, Verständniss, Hobbies, eigene Lebensphilosophie finden, .. konnten mir helfen, trotz Trigeminus-Neuralgie!


Du schaffst das bestimmt! #

Trotzdem viel Glück!


3ô namah shivaya

Antwort von gloy53,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Nimmst du deine Tabletten regelmäßig? Ich nehm meine seit 14 Jahren! Mal und dann nach ein paar Monate nicht mehr, geht bei vielen nicht. Einfach Glücklichsein ist nicht einfach, du musst alle Lebensphasen einigermaßen richtig durchlaufen haben!


Diese sind z.B. gute liebevolle Kindheit und Jugend, Selbstvertrauen, Anerkennung, Sozialisation, Pubertät und so weiter, usw... Guck nach Büchern und lese sie auch, über die Entwicklungsschritte. Besser kannst deine Zeit nicht nutzen,als darüber zu lesen, es geht um die lange Zeit, deines restlichen Lebens. Les wenn du morgens frisch bist, denn dies ist mindestens, genauso wichtig wie Schule und Arbeit! Sei hartnäckig da drin, es ist das Wichtigste in deinem Leben, dein Selbst!


Horch und rate in dich hinein, deine Depression hat einen Grund! Such den Grund, deine eigene Welt ist für dich selbst, sehr wichtig. Was lief falsch oder...... was läuft jetzt falsch???????? Beziehung? Nimm das ernst! Geh deinen Ängsten nach.


Bin seit 26 Jahren depressiv. Es ist häufig, das Kinder bei Scheidung der Eltern, es verinnerlichen, das sie als Kind daran Schuld sind, was natürlich Unsinn ist, nur als Kind sieht man das häufig so! Auch durch Tod eines Elternteils in der Kindheit, können Traumata entstehen.


Da die heutige Jugend, es gar nicht anders kennt, als durch die Medien mit Reizen überschwemmt zu werden, gibt es oft keine richtig sozialen Kontakte mehr (sozial-ligh), die wir aber brauchen und seit Jahrtausenden benutzen. Die Evolution kommt da nicht mehr mit, das geht alles viel zu bombastisch schnell! Ent-schleunige! Sag nein zu allem, was dich leben will. Das ist dein Leben!

Antwort von discard,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Rückfälle sind da ganz normal. Bei Depressionen kommt es auch darauf an die guten Phasen zu verlängern, sind diese im Aufwärtstrend, sind Sie auf gutem Weg, ebenso, wenn die Täler weniger tief werden.

Man braucht da sehr viel Geduld mit sich selbst.

Habe seit 15 jahren Depressionen, bei mir geht es nicht um Heilung, sondern um Verbesserung. Und seit ich das so akzeptierte, klammert die Depression auch nicht mehr so.

Was bei Ihnen an Gründen vorliegt, weiß ich nicht. Wenn Sie mehrere Therapien hinter sich haben, dürfte auch schon einiges grundursächlich aufgedeckt sein etc..

Dergleichen hatte ich auch. Und dann viel mir der Spruch ein "Es ist sinnlos den gleichen Weg zweimal zu gehen, wenn er beim ersten Mal keinen Erfolg brachte".

Gehen Sie andere Wege, Ihre Wege. Je mehr man in die Abgründe guckt, sich dort aufhält und kramt... dort kann man nichts Schönes finden, nichts, was einen gutfühlen läßt.

Falls Ihnen was sehr Ungutes getan wurde in Vergangenheit: Verabschieden davon, daß es dafür einen Ausgleich gibt, eine Entschädigung. Das gibt es nicht. Aber: Es gibt eine "Entschädigung" evtl. im Jetzt und in der Zukunft. Diese Zeit ist noch nicht geschrieben und festgelegt.

Wo man sich aufhält, da ist man. Man kann lernen, dem Abgrund in sich nicht mehr Aufmerksamkeit zu geben, als er selbst fordert. Aber sobald man wegkann, sollte man weggehen und nicht wieder in den Abgrund hineinsehen um zu schauen, was da los war.

Wie oben erwähnt: Das haben Sie vermutlich zigfach gemacht in der Therapie (hingucken und nochmals hingucken - eine Zeitlang ist das auch irgendwo notwendig, aber irgendwann fühlt man selbst: Es reicht) und im Abgrund ist einfach nichts Schönes. Alles nicht im Sinne der Verdrängung, sondern im Sinne der Parallelität.

Bsp: Ein Haus. In einem Haus gibt es schöne Zimmer, neutrale und ein ganz schreckliches düsteres. Alle Zimmer gibt es (parallel vorhanden), und wenn man in einem der schönen Zimmer ist, verdrängt man nicht, daß es auch das dunkle Zimmer gibt.

Schwierig zu beschreiben, was ich meine, ich hoffe, es kam etwas rüber.

Man kann die Vergangenheit nicht ändern, aber ruhen lassen. Sie erwacht leider immer wieder von selbst, aber irgendwann wird sie immer weniger Anteil im Leben bekommen, wenn das Leben mehr an Raum gewinnt.

Antwort von Goodnight,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Eher nicht Rückfälle bei Depression kommen vor, also geh zu deinem Psychiater, er kennt dich und kann dir sicher am schnellsten helfen. alles Gute !

Antwort von marilda,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ich würde dir Raten mal zu einem Heilpraktiker oder noch besser zu einem Arzt der eine zusätzliche Ausbildung in der "traditionelle chinesische Medizin" gemacht hat, also auch Akupuktur macht. Alles gute...

Antwort von Wapiti64,

Sehr schwer zu sagen, wie Du da wieder raus kommst. Dazu muß man wissen, wodurch Deine Depression ausgelöst wurde, warum Du jetzt (Deiner Meinung nach) rückfällig wirst usw. usf.

Vielleicht ist ein neuer Psychologe die richtige Idee. Aber ich glaube, du mußt es aus eigener Kraft schaffen. Und genau das ist ja das Problem bei Euch Depressiven, oder?

Ich hoffe, Du findest Hilfe.

Alles Liebe wünsche ich Dir!

Antwort von gangster9900,

hallo vileicht versuchst du mit deinen besten freund oder so darüber zu reden das hilft offt

Antwort von kwon56,

Hallo, mach Energieübungen. Gruß

Keine passende Antwort gefunden?

Verwandte Fragen

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten