Frage von ComplicatedCora, 51

Wie komme ich aus der Depression?

Also ich hab folgendes Problem: in meinem Leben ist wirklich nichts los. Ich hab noch nichts Außergewöhnliches erlebt und seit den letzten paar Monaten bin ich depressiv. Es gibt gute Tage, aber meistens bin ich depressiv.

Nun ist es schon so, dass ich mir wünsche, ich hätte Krebs oder irgendeine andere Krankheit. Ich wünsche mir nicht, zu sterben. Sondern irgendwas zu haben, was mich davon befreit, mich dem Alltag stellen zu müssen. Weil mir im Moment alles zu viel wird. Ich will, dass ich eine Geschichte zu erzählen habe und dass mein Leben nicht so ist, wie das eines jeden anderen. Ich weiß, sich zu wünschen, eine Krankheit zu haben, ist respektlos, unverschämt und idiotisch, aber es ist eben so. Was kann ich tun, um mich besser zu fühlen?

Antwort
von Minilexikon, 25

Erst einmal zu Anfang: Wer denkt, an einer Depression erkrankt zu sein, sollte damit immer zum Arzt gehen. Egal, ob man nun richtig liegt oder falsch. Aber das wird einem dann der Arzt sagen; der ist dazu da.

Was sind denn die Symptome, die du hast? Ich konnte da nicht mehr als eines wirklich rauslesen, bzw. es wurde nicht ganz klar. Es gibt nämlich die Möglichkeit, anhand der Symptome eine Tendenz zu erkennen. Aber dazu müsstest du dich näher äußern. Diese Tendenz ersetzt aber keinesfalls eine tatsächliche Diagnose.

Du zählst ganz schön viele Sachen auf: respektlos, unverschämt, idiotisch,... Es mag zwar nicht gut sein, sich sowas zu wünschen, aber warum gleich so schlecht von dir selbst reden?

Antwort
von PolkaDott, 26

Hey :)
Auch wenn es schwer klingt, versuche etwas zu unternehmen. Egal, ob alleine, zu zweit, mit Freunden oder der Familie. Das lenkt dich von diesen Gedanken ab!
Wenn das länger anhalten sollte oder sich erheblich verschlimmern, solltest du evtl ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Besser einmal zu viel da hin, als einmal zu wenig..
Alles Gute ;)

Antwort
von mxxnlxght, 15

Suche dir hilfe. Ich kenne das.. man zerstört sich nur selbst. Du fällst und es gibt jemand, der dir die Hand reichen kann... man muss das nur selbst zum laufen bringen.
Ich wünsche dir auf jeden Fall gute Besserung!!!

Antwort
von Miezefreak, 18

Im Moment würde ich sagen das du Winterdepression hast, das sind die kurzen Tage wo das Sonnenlicht fehlt, wenn es aber weiter anhält würde ich empfehlen zu ärztliche Hilfe.

Antwort
von winter70, 9

Geh mal in eine Behinderten - Werkstätte. Wenn Du das Elend siehst wachst Du vielleicht auf. Dann sieh Dir an, wie fröhlich diese eingeschränkten Menschen sind . Von denen können wir alle noch eine Menge lernen. Dann geh nach Hause und danke Gott auf Deinen Knien , daß es Dir so gut geht. Und wenn Du weiter spinnen solltest, engagiere Dich doch  ehrenamtlich für diese Menschen. Dann hast Du mit Deinem Leben etwas angefangen und Dir geht es schlagartig besser. Du wirst dann auch viel Liebe und Dankbarkeit bekommen, ein bestimmt neues Supergefühl für Dich. Ich hatte einen behinderten Sohn, 37 Jahre lang. Er hat immer bei uns zu Hause gewohnt und in einer Werkstätte gearbeitet. Er war das Beste , was uns in unserem Leben passiert ist!!!!!!!

Kommentar von winter70 ,

Übrigens Psychiater sind keine Lösung, die helfen nur sich selbst. Du musst selbst etwas tun. Wenn man immer auf die Hilfe anderer wartet, ist man verloren. Und tu alle Pillen in die Tonne. Melde Dich zusätzlich bei einem Yoga-Club an . Da lernst Du nette Menschen kennen, und die spinnen auch nicht alle, wie manche Menschen denken. Alles Gute für Dich!

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