Die Werksangaben scheinen nicht immer relevant zu sein. Es wird ME gerne weniger Spritverbrauch angegeben, als wirklich verbraucht wird.

Habe eben in der ARD Plus-Minus geschaut und da kam die Web-Seite
sehr gut weg. Hier bekommt man angeblich sehr realstische Verbrauchswerte, die andere Autofahrer protokollieren. In der Regel liegen diese Verbrauchswerte deutlich über der angegebenen Euro Norm.
Grüße markusros

da würde ich mal eine autozeitschrift mit einem testbericht besorgen - der testverbrauch ist meist realistischer.

DIe Werksangaben beruhen auf bestimmten Standardwerten, die so ermittelt werden:
DIN-Verbrauch, genormte Angabe des Kraftstoffverbrauchs von Kraftfahrzeugen in Liter/100 km, und zwar bei Pkw ermittelt für drei Werte: Stadtverkehr (Leerlaufanteil 30 %), konstante Geschwindigkeit von 90 und von 120 km/h (jeweils unter Berücksichtigung des Luftwiderstands, der Streckenbeschaffenheit, der Wetterbedingungen u. a.). Der vereinfachte Durchschnittswert ist der Drittelmix. Bei anderen Kraftfahrzeugen wird der DIN-Verbrauch über 10 km auf ebener, trockener Fahrbahn bei 34 % der Höchstgeschwindigkeit (jedoch maximal 110 km/h) plus einem Zuschlag von 10 % ermittelt. (Euromix)
Das hat mit der Realität natürlich nur begrenzt zu tun, denn wer fährt schon konstant 90 oder 120?
Und sehr schnelle Wagen kommen hier besonders gut weg, weil für einen mit Vmax 220 km/h die 120 natürlich ein Bummeltempo ist, während ein Kleinwagen mit Vmax 135 km/h mit 120 schon kurz vorm Anschlag ist und er damit relativ viel mehr verbraucht.
30 bis 50% auf die Werksangaben draufschlagen, dann wirds schon realistisch!
Super, danke.