Wie komme ich an meinen Erbanteil?

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6 Antworten

Sehe ich anders, die Freundin hat ein halbes Haus geerbt, wenn es kein Testament gab und sie vom Nachlassgericht über die Erbschaft informiert wurde. Die Erbschaft bezieht sich auf die Immobilie und Nicht auf den Wert. Sollte sie Erbin sein, muss sie einen Erbschein beantragen um dem Grundbuchamt die Erbschaft nachzuweisen. Einzig auf evtl Barvermögen hat sie Anspruch auf Auszahlung ihres Erbanteils. 

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hat sich vor dem Tod ihres Ex Ehemannes 50% einer Immobilie auf sich schreiben lassen



dazu müsste der EX mit unterschrieben haben, damit die Eintragung im Grundbuch erfolgreich und Gültigkeit besitzt. 

EX-Ehemann; vor dem Tod schon geschieden, damit wird die Tochter automatisch Erbe von den anderen 50%. 


Muss sie Ihre Tochter trotzdem ausbezahlen


Jeder besitzt nun 50% der Immobilie. Die Mutter KANN ausbezahlen, ein Anspruch besteht nicht.

Barvermögen gehört der Tochter.

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muss sie Ihre Tochter trotzdem ausbezahlen

Nein, es sei denn, der erblassende Schenker hätte dies ausdrücklich so bestimmt.

Lebzeitig der Mutter ist deinen Freundin entweder gesetzliche Erbin oder Pflichtteilsberechtigte am Nachlasses ihres verstorbenen Vaters geworden, so wie er am Todestag, nunmehr ohne Miteigentum am Haus, vorhanden ist.

Sofern er seinen Miteigentumsanteil an der Immobilie lebzeitig auf seine Frau grundbuchlich übertrug, kann deine Freundin darüber Pflichtteilsergänzung beanspruchen, sofern ihr Erbe an dem tatsächlichen väterlichen Nachlass ohne das verschenkte Haus niedriger wäre als der dazu hälftige Nachlasswert mit fiktivem Übertragungswert.

Bsp.: Tatsächlicher Reinnachlass ohne Hausanteil 50, Erbteil als Einzelkind: 25. Fiktiver Reinnachlass mit Übertragungswert 120, Pflichtteil 30.
Variante B Pflichtteilsberechtigte: Auszahlungsanspruch in Geld: 30.
Variante A Erbin: Ergänzungsanspruch (30 - 25 =) 5, Erbrecht 25, Summe 30.

G imager761

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Kommentar von imager761
27.03.2016, 09:18

Edit: Falls "Ex-Ehemann" meint, der Schnker wäre von der Schenkungsnehmrin bereits geschieden gewesen, träte über den Ergänzungsanspruch zusätzlich Abschmelzung n. § 2325 III BGB ein: Ab dem zweiten Jahr sinkt der Schenkungswert alljährlich um jeweils 10% ab, nach 10 Jahren bestünden gar keine Ergänzungsansprüche der Tochter gegen die Ex mehr.

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Gab es ein Testament? Die Tochter muss sich nichts ausbezahlen lassen. Sie kann auch abwarten, bis die Mutter gestorben ist, dann gehört ihr alles.

Besteht sie jedoch auf ihrem Anteil sofort, dann wird die Mutter es ausbezahlen müssen. Sie muss dann eine Hypothek aufnehmen.

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Kommentar von peterobm
25.03.2016, 20:22

die Mutter muss gar nix ausbezahlen, Sie hat nix geerbt; nur die Tochter. Die Tochter könnte um an Geld zu kommen ihren Anteil an die Mutter verkaufen. 

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Die Frage ist unklar. Ist der Ex-Mann auch der, der gestorben ist? Und ist er der Vater deiner Freundin? Gibt es ein Testament? Wer ist Erbe? Wie hat sie das Grundstück auf sich überschreiben lassen? Per Generalvollmacht?

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1. es gab 2 Eigentümer der Immobilie//.  Vater X und seine Ex-Frau Y 

Vater X ist verstorben.

X und Y haben nur eine Tochter Z

Y erbt nur von X wenn es ein Testament geben würde. 

Z erbt von X 

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Kommentar von Allexandra0809
25.03.2016, 20:52

Y erbt nichts von X, da sie nicht mehr verheiratet sind bzw. waren

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