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Wie komm ich da raus? Nochmal verständlicher

gefragt von stylabebe17 am 02.03.2009 um 23:13 Uhr

Ich bin 17 Jahre alt. Meine Mutter ist seit langem Alkoholikerin. Meine Eltern sind getrennt, meinen Vater hab ich aber nie gesehen. Ich halte es zu Hause nicht mehr aus. Meine Mutter sieht nicht ein das sie Alkoholikerin ist und will deshalb auch nichts dagegen machen. Immer wieder kommt es zu heftigen Streits und Handgreiflichkeiten.
Beim Jugendamt war ich schon, da ich aber panische angst davor habe in eine Auffangsattion zu gehen (ich weiß wirklich nicht warum) haben die auch nichts für mich gemacht. Ich bin von zu hause abgehauen, zu freunden gegangen. Da hat sie die Polizei gerufen.

..

Weiß jemand was genau ich jetzt machen kann außer noch mal zum Jugendamt zu gehen? Und vor allem mit welcher Hilfe ich rechnen kann?
Es war kein leichter Schritt für mich aufs Jugendamt zu gehen, aber die machen ja auch nichts…


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Kermit65
beantwortet von Kermit65 am 2. März 2009 23:18
15x
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Schon mal super das du den Schritt gewagt hast zum Jugendamt zu gehen. Ich weiß es kostet Mut, mir ging es ähnlich wie Dir! Du mußt weg von zuhause! Das ist das wichtigste!! Da du 17 Jahre bist, wäre doch das Betreute Wohnen ne super Möglichkeit. Vielleicht hast du ja schon eine gute Ansprechperson beim Jugendamt gefunden, die du nett findest. Sage ihr doch auch das du Angst hast, auch vor der Umstellung und den Eltern. Einfach abhauen kannst du nicht, dass macht die Situation nur noch schlimmer. Vielleicht hast du eine gute Freundin oder Verwandte, die dir jetzt auch helfen könnte. Denke daran, du bist nicht der Therapeut deiner Mutter! So schlimm es ist, aber du kannst nicht wie ihr immer wieder sagen das sie Alkoholikerin ist und wirklich Hilfe braucht! Das es dir wichtig ist, dass sie Hilfe annimmt, denn so kann es nicht weiter gehen. Mehr kannst du im Moment leider nicht tun. Deine Aufgabe ist jetzt, dafür zu sorgen das es dir besser geht und du eine andere Wohnmöglichkeit findest! Wenn es nötig ist, dann gehe in so eine "Auffangstation", was solls - wenn es dererste Schritt zur Besserung ist?! Hab den Mut. Es kostet jetzt viel Kraft, doch bleibst du zu Hause, so wird es dich auf Dauer noch mehr kosten oder sogar kaputt machen!! Ich wünsch dir nur das Beste und Gottes Power!

Kommentar von Bdeea491ff109356d11da59e864ad080smallNellina am 2. März 2009 23:19

DH

Kommentar von Dc847bd73cef48b18202dfe0063535fasmallLaurenzDO am 2. März 2009 23:22

DH

Kommentar von Simple_avatar2smallBibo1527 am 2. März 2009 23:23

DH! doppelt

Kommentar von 738493516927d55d8c85384c573b6549smallTeify am 2. März 2009 23:35

Und noch einen drauf DH

Kommentar von chinatsu am 2. März 2009 23:48

auch von mir DH XXL!


MissPicklig
beantwortet von MissPicklig am 2. März 2009 23:16
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Andere können dir da sicher bessere Ratschläge geben als ich, aber ich wünsche Dir viel Kraft und vor allem gute Freunde, die Dir da durch helfen. Gottes Segen!


Diana77
beantwortet von Diana77 am 2. März 2009 23:16
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Geh mal zu Caritas oder zur Diakonie. Die beraten Dich auch. Vor allem welche Möglichkeiten Du hast, Du bist ja immerhin schon 17. Wünsch Dir viel Kaft


schweresHerz
beantwortet von schweresHerz am 2. März 2009 23:17
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Also so genau weiß ich auch nicht weiter, aber meld dich mal bei der Seel- oder Jugendhilfe und schildere denen das Problem, die können dir dann auf jeden Fall helfen.


MadLeN15
beantwortet von MadLeN15 am 2. März 2009 23:18
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leider kann ich dir dabei nicht helfen aber ich wünsche die ganz viel glück



Bibo1527
beantwortet von Bibo1527 am 2. März 2009 23:22
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Ich denke nicht dass Du da ohne ernsthaften kontakt zum Jugendamt irgendwie rum kommst.
Suche den kontakt zu deinem zuständigen Sachbearbeiter und schildere ihm nochmals Deine aktuelle Situation.
es KANN sein, dass man Dich - um Dich zu schützen - in eine solche "Auffangstation" (heißt aber meist Clearingstelle oder einfach nur Wohngruppe oder Bereitschafts....) steckt.
Dann sollte das Jugendamt aber auch kontakt mit Deiner Mutter aufnehmen und ihr auch die Meinung geigen (amtlich korrekt). Wenn die nichts macht, grenzt das an Kindeswohlgefährdung; da wird das Jugendamt dann auch mal anders tätig werden können.
RAT: Halte engen Kontakt zum Jugendamt, auch wenn sie dich schon mal wieder nach hause bringen; teile ihnen immer wieder Deine Situation mit.
Alles Gute!

Kommentar von Ingeruhn am 2. März 2009 23:29

Was interessiert eine Säuferin, das Kindeswohl

Kommentar von Simple_avatar2smallBibo1527 am 2. März 2009 23:33

Bitte nicht so negativ denken und reden und tippen: Die "Säuferin" vielleicht nicht; ...
... die (vielleicht gerade nüchterne) Mutter schon eher.
das Jugendamt von Amtswegen auf jeden Fall und die haben ihre Vorgehensweise - und dazu gehört auch der Kontakt zu den Sorgeberechtigten (also Mutter und Vater) und das JA wird ein wenig Druck machen


LaurenzDO
beantwortet von LaurenzDO am 2. März 2009 23:18
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NUR das jugendamt kann helfen, mach denen mal ein wenig druck !


anonym
beantwortet von Ingeruhn am 2. März 2009 23:24
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Bald bis ja 18 Jahre, dann schaust Dir nach einer eigenen Bleibe. Mit Deiner Mutter streiten das bringt gar nichts. Alkoholiker die sehen es niemals ein, dass sie Säufer sind, da kannst du gar nichts machen. Da bist Du total machtlos. Mein Sohn säuft auch, da ist man komplett machtlos. Lasse Deine Mutter einfach in Ruhe, soll die doch Saufen so lang sie will. Du kannst nichts dagegen machen. Aber ich meine, dass es beim Jugendamt eine Jugendhilfe gibt. Die sollten für Dich nach einer Bleibe suchen, und dafür sorgen, dass anderweitig unterkommst. Deine Mutter am Saufen hintern, tut das Jugendamt nicht.

Kommentar von Simple_avatar2smallBibo1527 am 2. März 2009 23:27

Resignation ist keine Lösung, denn es hilft keinem.
In Aktion muss man treten - zuerst für sich und dann auch für den anderen (und wenn man ihm immer wieder eine negative Rückmeldung wegen des Alks gibt).

Kommentar von Ingeruhn am 2. März 2009 23:33

Habe gerade gelesen, dass Du auf dem Gymnasium bist. Da ist es wichtig, dass Du zu Ruhe kommst und dich ganz dem Lernen Widmen kannst. Darum wenn es schlimm ist mit Deiner Mutter, dann zum Jungendamt Jugendhilfe. Eine Wohnguppe wäre doch gar nicht schlecht. Überlege, wenn Du eine Wohnung für dich alleine hast, dann musst Du ganz alleine für Dich sorgen, kochen, Waschen, putzen, Einkaufen, usw.


magura99
beantwortet von magura99 am 2. März 2009 23:17
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Im Prinzip ist das Jugendamt da schon die richtige Anlaufstelle. Sie können dich nicht einfach in deine Familie zurückstecken wenn du da körperlich angegangen wirst.


ullagio
beantwortet von ullagio am 2. März 2009 23:17
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Ich weiss, in 11 monate wirst Du 18,warte bis dahin,und suche Dir dann ein Zimmer

Kommentar von Df6497963cfdb8dc578e5c85312fb879smallMadLeN15 am 2. März 2009 23:19

würdest du es noch 11 monate lang aushalten???

Kommentar von 2c71b1c84116bfb0c7bf7f1c2a515c57smallullagio am 2. März 2009 23:41

Zähne zusammenbeissen,


berlinfee
beantwortet von berlinfee am 2. März 2009 23:18
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ich kann dir da auch nicht recht helfen. aber was ist mit dem kindernotdienst? versuche es nochmal bei jugendamt. gehst du noch zu schule?

Kommentar von stylabebe17 am 2. März 2009 23:23

jah ich geh aufs gymnasium


AprilCat
beantwortet von AprilCat am 2. März 2009 23:21
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eigentlich kann dir das Jugendamt dazu verhelfen das du eine eigene Wohnung bekommst - du musst deine Schwierigkeiten schildern und eigentlich sie diese dazu verpflichten zu reagieren und dich aus der Familie rauszunehmen


AprilCat
beantwortet von AprilCat am 2. März 2009 23:21
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eigentlich kann dir das Jugendamt dazu verhelfen das du eine eigene Wohnung bekommst - du musst deine Schwierigkeiten schildern und eigentlich sie diese dazu verpflichten zu reagieren und dich aus der Familie rauszunehmen


KerstinLisa
beantwortet von KerstinLisa am 2. März 2009 23:22
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jugendamt-betreutes wohnen,frag mal nach oder warte bis du 18 bist.such dir ne lehrstelle weit weg.dann bist du auch nicht mehr bei deiner mutter.aber vergiß nicht,du hast nur die eine.


Tonica
beantwortet von Tonica am 2. März 2009 23:30
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Versuch es ruhig mal über Deinen Arzt. Ein psychologisches Gutachten, das Dir bescheinigt,das Du nicht bei Deiner Mutter bleiben kannst, wirkt Wunder. Damit zum Jugendamt und schon wird Dir eine kleine Wohnung gewährt. Ist auch bei den jetztigen Harz Gesetzen von Vorteil, denn Du bist ohne eigenes Einkommen verpflichtet bis zum 25 Lebensjahr bei deinen Eltern zu bleiben. L.G.



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